Home  | Unternehmen  | Kontakt  | News  | Downloads        

News 2021

Spezialist in Kunststoffverarbeitung seit 50 Jahren

in Blastechnik tätig

04.02.2021

Dautphetal. Eine Entscheidung vor 50 Jahren war der Ausgangspunkt für die Spezialisierung auf Kunststoff-Verarbeitungsverfahren bei Roth Industries mit Sitz in Dautphetal-Buchenau. Damals stellte das Unternehmen Stahltanks für die Heizöllagerung her. Aus der Überlegung, für die Behälterherstellung in ein Kunststoffverfahren zu investieren, entwickelte sich ein Produktportfolio, aus dem der innovative Werkstoff nicht mehr wegzudenken ist und wofür das Familienunternehmen Roth aus einem breiten Spektrum an Kunststoff-Verarbeitungsverfahren schöpfen kann.

Der Unternehmer Manfred Roth entschied sich Ende der 1960er-Jahre für die Herstellung von Behältern im Blasformverfahren und fasst die damaligen Überlegungen zusammen: „Ein Kunststoffverfahren auszuwählen, das sich als nicht wettbewerbsfähig herausstellen könnte, war ein hohes Risiko. Doch ich sah im Einstieg in die Blasformtechnik eine immense Wachstumschance für unser Unternehmen. Für uns als Stahltankhersteller mit einer jährlichen Absatzmenge von rund 25.000 Behältern bot sich bei einem Marktvolumen von etwa 600.000 Tanks allein in Deutschland ein riesiges Entwicklungspotenzial.“

 

Aufbau des Roth Kunststoffwerks in Dautphetal-Buchenau im Jahr 1970. 

Entwicklung des Kompetenzfelds Kunststoff

Die strategische Weichenstellung pro Kunststoff erwies sich als erfolgreich und legte zudem den Grundstein für den Aufbau eines Kunststoffwerks in Dautphetal-Buchenau im Jahr 1970 – heutiger Hauptsitz des Roth Familienunternehmens. Die erste Blasformanlage für die Herstellung von 1.100 Liter Tanks ging im ersten Quartal 1971 in Betrieb und bot eine Jahreskapazität von 40.000 Behältern im Jahr. Manfred Roth erinnert sich: „Wir vermarkteten unsere Heizöltanks mit großem Erfolg. Es folgten Investitionen in weitere Blasformanlagen und Sortimentserweiterungen.“

 

Erste Blasformfertigung des Roth Familienunternehmens im Jahr 1971.

50 Jahre später verfügt Roth weltweit über fünf Produktionsstandorte, an denen Kunststoffprodukte im Blasformverfahren entstehen. Neben den beiden deutschen Fertigungsstätten in Dautphetal-Buchenau und Bischofswerda gibt es eine weitere im spanischen Tudela und zwei in den USA. Diese sind in Watertown und Syracuse. Der Hersteller besitzt die weltweit größten Blasformanlagen. Mit ihnen fertigt Roth Behälter bis zu 10.000 Liter Fassungsvermögen. Mit seinen Speichersystemen für Wasser und Brennstoffe gehört das Familienunternehmen zu den Weltmarktführern.

 

50 Jahre nach Einführung des Blasformverfahrens im Jahr 2021: Die Roth Heizöltanks Roth DWT plus 3, Roth KWT (von links).

Produkte für den Ressourcenschutz

Obwohl die Heizöltankproduktion bis Ende der 1990er Jahre boomte, fing Roth bereits 1994 mit der Fertigung von Wasser- und Klärbehältern im Blasformverfahren an. Die Erfahrungen, die man in der Tankproduktion gesammelt hatte, kamen hier zum Einsatz. Später kam für Behälter bis 6000 Liter Fassungsvermögen das Rotationsverfahren als Fertigungsmethode dazu. Bei Roth Umwelttechnik in Bischofswerda fertigt das Unternehmen den blasgeformten Behälter Roth Twinbloc mit einem Fassungsvermögen von bis zu 5000 Litern. Er kommt in unterirdischen Systemen für die Regenwassernutzung sowie in Kleinkläranlagen zum Einsatz.

 

Der Roth Twinbloc kommt in Regenwassernutzungsanlagen und Kleinkläranlagen zum Einsatz. 

Mit der Herstellung technischer Kunststoffteile auf den Blasmaschinen fand Roth im Jahr 2002 ein weiteres Geschäftsfeld. So entstehen etwa Produkte wie Straßenleitbauteile, die in einer Doppelform geblasen werden. Darüber hinaus fertigt Roth auch Kleinblasteile aus Kunststoff, wie etwa Roth Service-Box zum Transport von festen und gefährlichen Gütern sowie Teile für mobile Toilettenanlagen. Roth verfügt dafür über eine hochmoderne robotergestützte Fertigung – dabei bewegt ein Handlinggerät die Kunststoffteile auf Knopfdruck in die jeweils benötigte Position. Ein weiteres Produktsortiment, das auf dem Blasformverfahren beruht, sind die Roth Schwimmbadabsorber HelioPool zur solaren Erwärmung von Schwimmbadwasser im Durchlaufprinzip. Diese stellt Roth am Standort Buchenau her.

Vielfalt an Kunststoffverarbeitungsverfahren
Basierend auf der Blasformtechnik baute Roth sein Know-how in der Verarbeitung von Kunststoffen über Jahrzehnte auf und kann heute aus einem großen Erfahrungsschatz schöpfen. Neben dem Blasformen fertigt das Unternehmen Qualitätsprodukte mit den Kunststoff-Verarbeitungsverfahren Spritzgießen, Extrusion, Rotationsformen und Thermoformen. Dafür kann der Hersteller auf die verschiedenen Produktionsstandorte der Roth Gruppe im In- und Ausland zurückgreifen. Neben Kunststoff sind Energie und Wasser weitere Kompetenzfelder des Herstellers.

 

Produkte aus dem Kompetenzfeld Kunststoff sind in der ganzen Gebäudetechnik zu finden. Neben Speichersystemen und Schwimmbadabsorbern bietet Roth Systemrohre für die Fußbodenheizung und die Trinkwasserinstallation. Darüber hinaus hat der Hersteller auch Wärmepumpen im Sortiment sowie ein umfassendes Programm an Glas- und Komplettduschen. 

 

Mit einem Klick zum Roth Messestand

04.02.2021

Dautphetal. Ein neues Markenerlebnis bietet jetzt der virtuelle Messestand der Buchenauer Roth Werke unter www.roth-werke.de/showroom. Er beinhaltet umfassende Informationen über die Roth Energiesysteme. SHK-Fachhandwerker, Partner des Fachgroßhandels, Architekten und Planer können sich digital mit ihrem Roth Ansprechpartner zu einem geführten Rundgang treffen.

Der virtuelle Weg führt von der Energieerzeugung mit Wärmepumpen- und Solarsystemen über die Energienutzung mit Flächen-Heiz- und Kühlsystemen, Rohr-Installationssystemen und Wohnungsstationen bis zur Energiespeicherung. Sie umfasst Speichersysteme für Trink- und Heizungswasser, Brennstoffe und Biofuels sowie für Regen- und Abwasser. Abgerundet wird der virtuelle Auftritt mit dem Roth ServiceXtra Dienstleistungspaket. Es beinhaltet Beratung, Planung, Montageservice und Aftersales-Service für das vernetzte Roth Gesamtsystem. Zum ServiceXtra-Angebot gehören zudem vormontierte Verteilerstationen für Flächen-Heiz- und Kühlsysteme sowie die Roth App RIA (Roth Information Assistant) für kurzfristigen Service direkt auf der Baustelle. Detaillierte Produktinformationen bis hin zu integrierten Filmen, Links zur Internetseite, Kontakt- und Terminvereinbarungsmöglichkeiten sind Teil des Showrooms.

Markenkommunikation über vielfältige Kanäle
Der neue virtuelle Messeauftritt bietet parallel zu persönlicher Beratung schnell detaillierte Informationen über das Roth Leistungsangebot. Darüber hinaus nimmt der Hersteller von Energie- und Sanitärsystemen am digitalen Format der Frankfurter ISH vom 22. bis 26. März 2021 teil und steht Geschäftskontakten über die Branchenplattform mit fachkundiger Beratung zur Verfügung.
Rüdiger Heinz, Verkaufsleiter Energiesysteme der Roth Werke, erklärte: „Unsere Markenkommunikation lebt sehr stark von persönlichen Kontakten. Diese ergänzen wir nun weiter mit digitalen Kundenservices und Marketinginstrumenten.“

www.roth-werke.de/showroom

Der virtuelle Messestand von Roth ermöglicht ein neues Markenerlebnis und bietet umfassende Informationen über die Roth Energiesysteme.

Roth bestand erfolgreich EMAS Überwachungsaudit

22.01.2021

Dautphetal. Die Roth Werke in Buchenau und Roth Plastic Technology in Wolfgruben bestanden im Dezember 2020 erfolgreich das Überwachungsaudit nach dem Umweltaudit-System EMAS (Eco-Management and Audit Scheme).

Umweltgutachter Frank Meckel bestätigte das Umweltmanagementsystem an beiden Standorten und unterzeichnete die aktuelle Umwelterklärung des Unternehmens. Roth ist seit 2010 nach EMAS zertifiziert.

Nachhaltigkeit und Umweltschutz
Umweltschutz bezieht sich bei den energieeffizienten Produkten des Herstellers auf die gesamte Wertschöpfungskette. Der vorsorgende, produktionsintegrierte Umweltschutz setzt bei ihm in der Planung der Produktion und der Produktionsanlagen an. Am Standort Buchenau reduzierte Roth so im Zeitraum 2008 bis 2019 rund 57 Prozent der absoluten CO2-Emissionen und senkte diese von 5.411 Tonnen auf 2.328 Tonnen. Der Anteil an erneuerbaren Energien am Gesamtenergieverbrauch im gleichen Zeitraum stieg von 12,3 Prozent auf 50,4 Prozent. In dieser Zeit reduzierte auch der Standort Wolfgruben rund 95 Prozent der absoluten CO2-Emissionen und zwar von 1.443 Tonnen auf 71 Tonnen. Dabei entwickelte sich der Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtenergieverbrauch von 26,8 Prozent auf
96 Prozent. Unvermeidbare Emissionen kompensiert Roth Plastic Technology über den Kompensationsfonds Klima-Kollekte und arbeitet so bereits seit 2017 klimaneutral.
„Uns als Familienunternehmen ist es sehr wichtig, unserer gesellschaftlichen Verantwortung Rechnung zu tragen, deshalb verfolgen wir ein ehrgeiziges Klimaschutzprogramm und haben ein eigenes Umweltmanagementsystem entwickelt. Ressourcenschutz ist fester Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie“, hob Roth Geschäftsführerin Christin Roth-Jäger hervor.

Hintergrundinformation EMAS
Das Umweltaudit-System EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) gilt als eine der strengsten Verordnungen im Umweltschutz. Sie ist ein von den europäischen Gemeinschaften im Jahr 1993 entwickeltes Instrument für das freiwillige Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung von Unternehmen, die ihre Umweltleistung über die umweltgesetzlichen Anforderungen hinaus verbessern wollen. Der Aufbau eines Umweltmanagementsystems und die Abläufe entsprechen der ISO 14001.

 

Hauptsitz des Roth Familienunternehmens in Dautphetal-Buchenau. Das Unternehmen bestand im Dezember 2020 mit Erfolg das EMAS-Überwachungsaudit.


Roth spendet Regenwasserspeicher für wohltätige Zwecke

21.01.2021

Dautphetal. Die Buchenauer Roth Werke beteiligten sich in diesem Winter wieder an der Adventskalender-Aktion 2020 des Lions Club Biedenkopf. Sie spendeten drei Roth Regenwasserspeicher von Roth Umwelttechnik aus Bischofswerda. Ein richtiges Los zog Sandra Pelda aus Kirchhain und nahm ihren Gewinn jetzt in Empfang.

Bodo Schröckert, Einkaufsleiter bei Roth, erklärte: „Mit der Beteiligung an der Adventskalender-Initiative des Lions Club können wir dieses Jahr wieder doppelt Freude bereiten. Zum einen der Gewinnerin und zum anderen den Organisationen, denen die Erlöse aus dem Verkauf des Kalenders zugutekommen.“
Mit dem Betrag, der mit dem Verkauf des Adventskalenders zusammenkommt, unterstützt der Lions Club wieder Projekte und Einrichtungen, die Kindern in der Region Marburg-Biedenkopf zugutekommen. Hinter den Türchen des Adventskalenders verbargen sich Sachpreise und Gutscheine, die heimische Unternehmen für den guten Zweck zur Verfügung stellten. Es waren insgesamt 91 Gewinne im Wert von rund 8000 Euro.

Roth Umwelttechnik in Bischofswerda entwickelt innovative Systemlösungen für die Regenwassernutzung und die Abwasserbehandlung. Das Leistungsspektrum umfasst Behälter in Größen bis 6000 Liter sowie vorkonfektionierte Komplettsysteme. Mehr Informationen gibt es unter www.roth-umwelttechnik.com.

 

Von links: Sandra und Finja Pelda mit Bodo Schröckert, Einkaufsleiter bei Roth, bei der Übergabe des Roth Regenwasserspeichers.

 

Nachhaltigkeit & Umweltschutz

15.01.2021

Uns als Familienunternehmen ist es sehr wichtig, unserer gesellschaftlichen Verantwortung Rechnung zu tragen, deshalb verfolgen wir ein ehrgeiziges Klimaschutzprogramm und haben ein eigenes Umweltmanagementsystem entwickelt. Seit 2010 sind wir nach EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) zertifiziert und veröffentlichen regelmäßig eine Umwelterklärung.

Das Umweltaudit-System EMAS ist eine der strengsten Verordnungen im Umweltschutz. Sie ist ein von den europäischen Gemeinschaften entwickeltes Instrument für das freiwillige Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung von Unternehmen, die ihre Umweltleistung über die umweltgesetzlichen Anforderungen hinaus verbessern wollen.

Unser Klimaplan hat einen doppelten Nutzen: Einerseits schützen wir die Ressourcen und andererseits – auch wenn wir anfänglich investieren müssen – sparen wir langfristig Energie und Kosten.

Der vorsorgende, produktionsintegrierte Umweltschutz setzt bei uns in der Planung der Produktion und der Produktionsanlagen an. Im Idealfall entstehen Abfälle, Emissionen und Abwasser erst gar nicht. Zum Beispiel kann man vielfach gefährliche Stoffe ersetzen, Wasser und Rohstoffe wiederverwenden oder die Produktion etwa durch Energierückgewinnung effizienter gestalten.

Auszeichnung für vorbildliche Umsetzung des Umweltmanagements

Das Bundesumweltministerium und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag zeichneten uns 2018 mit der nationalen Auszeichnung
EMAS Umweltmanagement“ aus. Sie honoriert die vorbildliche und innovative Umsetzung unseres Umweltmanagements in Buchenau und Wolfgruben. Wir setzen dabei auf die Nutzung erneuerbarer Energien, Wärmerückgewinnung, Energieeffizienz und den Bezug von Ökostrom aus Wasserkraft.

Ehrung besonders nachhaltigkeitsorientierter Unternehmen, die auf der Grundlage ihres EMAS-Umweltmanagementsystems nachweisbar und kontinuierlich ihre Umweltauswirkungen verringern. (von links) Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium Florian Pronold übergab 2018 die Urkunde an Hartmut Gojdka, Umweltmanagementbeauftragter bei Roth Werke. (Foto: BMU/Sascha Hilgers)

Am Standort Buchenau reduzierten wir im Zeitraum 2008 bis 2019 rund 57 % der absoluten CO2-Emissionen und senkten diese von 5.411 Tonnen auf 2.328 Tonnen. Der Anteil an erneuerbaren Energien am Gesamtenergieverbrauch im gleichen Zeitraum stieg von 12,3 % auf 50,4 %.

In dieser Zeit reduzierte auch der Standort Wolfgruben rund 95 % der absoluten CO2-Emissionen und zwar von 1.443 Tonnen auf 71 Tonnen. Dabei entwickelte sich der Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtenergieverbrauch von 26,8 % auf
96 %.

Roth Plastic Technology in Wolfgruben produziert seit 2017 als erstes Roth Unternehmen klimaneutral – und das trotz der energieintensiven Kunststoffverarbeitung. Das ist für uns ein Meilenstein in der Unternehmensentwicklung und spornt uns in Sachen Umweltschutz weiter an.

Ermittlung unserer CO2-Emissionen mit dem Ziel der Reduktion

In die Ermittlung der CO2-Emissionen fließen die Kernindikatoren Strom, Mobilität und Heizung ein. Unser Umweltschutzbeauftragter kann anhand der konsequenten systematischen Erfassung aller Energieströme die Energiedaten tagesgenau verfolgen und Maßnahmen zur Anpassung der Emissionen ergreifen.

Das international anerkannte Greenhouse Gas Protokoll (GHG) teilt Treibhausgasemissionen in drei Bereiche – sogenannte Scopes – ein. Scope 1 beinhaltet alle durch Verbrennung in eigenen Anlagen erzeugten Emissionen. Scope 2 umfasst Emissionen, die mit eingekaufter Energie verbunden sind. Scope 3 berücksichtigt zudem Emissionen aus durch Dritte erbrachte Dienstleistungen und Vorleistungen – sogenannte indirekte Treibhausgase. Unsere Klimabilanz weist bisher die Emissionen nach Scope 1 und 2 aus.

Das Ziel der Klimaneutralität erzeugt ein Bewusstsein, das über den eigenen Tellerrand hinausgeht. Unvermeidbare CO2-Emissionen an einer Stelle mit der Einsparung dieser Emissionen an anderer Stelle zu kompensieren, wirkt der globalen Erwärmung entgegen. Durch Investitionen in Klimaschutzprojekte oder den Kauf von CO2-Zertifikaten stellt sich der Verursacher rechnerisch klimaneutral.

Klimaneutralität und Klimaschutzprojekte

Die erste Option ist immer, CO2-Emissionen zu vermeiden oder zu reduzieren. Doch oftmals ist der Ausstoß von Treibhausgasen unvermeidbar. Er entsteht durch industrielle Fertigungsprozesse oder durch den Energieverbrauch für Mobilität. Um dafür einen Ausgleich zu schaffen, gibt es die Möglichkeit zur Kompensation. Sie ist freiwillig sowie ein Versprechen, die verursachten Emissionen auszugleichen und das ist aus unserer Sicht ein Schritt in die richtige Richtung. Unternehmen, die ihn gehen, handeln verantwortungsbewusst.

Am Standort Wolfgruben kompensieren wir unvermeidbare Emissionen über den Kompensationsfonds Klima-Kollekte und unterstützen damit nachhaltige Klimaschutzprojekte.

Es ist darüber hinaus sinnvoll, solche Projekte zu fördern, auch wenn man bereits klimaneutral wirtschaftet!

Recycling von Produkten und die Wiederverwendung von Materialien

Innerhalb unserer Fertigungsprozesse gibt es Beispiele Recycling und Wiederverwendung von Materialien. An dieser Stelle können wir nur einige nennen.

Wir nutzen etwa Kunststoffabfälle aus der Produktion unserer Systemrohre für die Flächenheizung, um andere Kunststoffprodukte wie Zubehörteile im Spritzgussverfahren herzustellen oder verwenden sortenreine Materialien wieder, zum Beispiel in der Fertigung unserer Kunststoff-Heizöltanks. Hierfür werden Materialabfälle, die bei der Feinbearbeitung der Behälter entstehen, gemahlen und dem Blasformverfahren wieder zugeführt – selbstverständlich unter Beibehaltung der Produktqualität.

 

Recycling: Roth verwendet Kunststoffabfälle aus der Produktion der Systemrohre für die Flächenheizung, um andere Kunststoffprodukte wie Zubehörteile im Spritzgussverfahren herzustellen

Für die Herstellung unserer ClimaComfort Compact-Systemplatte, die für ein niedrigaufbauendes Flächen-Heiz- und Kühlsystem in der Renovierung zum Einsatz kommt, verwenden wir recyceltes PET (Polyethylenterephtalat). Die Platte besteht zu 100 Prozent aus diesem Material, das unter anderem von Getränkeflaschen gewonnen wird.

Das Produktionsverfahren für die Systemplatte ist das Tiefziehen. Dabei wird ein PET-Regeneratzuschnitt zunächst erwärmt. Hierdurch wird der Kunststoff verformbar. Anschließend wird dieser mit Vakuum auf eine Aluminiumform gezogen und härtet wieder aus. Nach dem Abkühlen ist eine Systemplatte entstanden in deren Formgebung ein Heizungsrohr durch Einrasten befestigt werden kann.

Umweltschonende Roth Produkte am Beispiel Gebäudetechnik

Aufgrund ihrer Niedrigtemperaturanwendung sind unsere Flächen-Heiz- und Kühlsysteme in den zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten absolut umweltschonende Energieverteilsysteme. Sie eignen sich für alle Arten von Gebäuden und Architekturen und zeichnen sich zudem durch die Behaglichkeit für die Nutzer aus. In Kombination mit regenerativen Energieerzeugern, wie unseren Wärmepumpen, erhalten Bauherren energieeffiziente Systeme.

Zudem greifen wir als besonders umweltschonendes Produkt unseren Kunststoff-Wärmespeicher Thermotank Quadroline heraus. Er spart mit seiner CO2-Bilanz doppelt Energie, da seine Herstellung umweltschonend ist und er zudem aufgrund seiner Bauart energieeffizient im Betrieb ist. Wir haben seine CO2-Bilanz am Beispiel eines 500-Liter Pufferspeichers im Vergleich zu einem Standard-Stahlspeicher mit den gleichen Eigenschaften untersucht. Demnach kommt unser Behälter in der Herstellung mit rund 60 Prozent weniger Treibhausgasbelastung pro Behälter aus.

 

Ressourcenschonende Fertigung, CO2-Fußabdruck: Der Kunststoff-Wärmespeicher Roth Thermotank kommt in der Herstellung mit rund 60 Prozent weniger Treibhausgasbelastung pro Behälter als ein vergleichbarer Stahlspeicher aus.

Am Beispiel des Thermotanks wird deutlich, dass der Einsatz von Kunststoff je nach Anwendung nachhaltig sein kann. Ausgestattet mit dem Thermocoat plus ist der
Roth Thermotank in der Energieeffizienzklasse A erhältlich.

Energieeffizienz weitere Verbesserungen

Unser Innovationsmanagement und unser Stab an Ingenieuren in Forschung und Entwicklung arbeiten kontinuierlich daran, unsere Produkte zu verbessern, effizienter zu gestalten und sie unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit zu entwickeln.

Dabei gilt es nicht nur, die Nutzung von Ressourcen zu reduzieren, sondern sie nach Möglichkeit dem Kreislauf wieder zuzuführen, beispielsweise Wasser – es ist weltweit knapp. Mit dem Einsatz von Regenwassernutzungssystemen wie wir sie anbieten, können Verbraucher ihren Wasserverbrauch effektiv steuern.

Darüber hinaus sehen wir zum Beispiel in der technischen Gebäudeausstattung noch Potenzial zur Optimierung der Energieeffizienz bei der Vernetzung der Produkte. Regelsysteme für das Gesamtsystem aus Wärmeerzeuger und Energieverteilung für Heizen und Kühlen bieten noch Stellschrauben für weitere Energieeinsparungen. Je feiner die einzelnen Komponenten aufeinander abgestimmt sind, desto besser sind die Möglichkeiten dafür.

Umdenken beim Endkunden

Immer mehr Verbraucher möchten im Einklang mit ihrem Lebensraum leben und die Ressourcen schützen. Die Menschen konsumieren bewusster – alle Branchen sind dabei gefragt, seien es Lebensmittel, Bekleidung, Automobile oder eben die Technik für Gebäude. Die Investitionen von Endkunden sind hier besonders langfristig angelegt, sodass das Augenmerk auf den Einsatz umweltfreundlicher Techniken wesentlich bedeutsamer ist.