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News 2021

Roth France eröffnet zum 45-jährigen Jubiläum ein neues Logistikzentrum

08.10.2021

Lagny-sur-Marne/Frankreich. Roth France eröffnete im September 2021 ein neues 2300 Quadratmeter großes Logistikzentrum. Die Einweihungsfeier war zugleich ein Geburtstagsfest, denn das Unternehmen feiert in diesem Jahr sein 45-jähriges Bestehen. Die Niederlassung ist die erste Roth Auslandsgesellschaft des Dautphetaler Familienunternehmens Roth Industries. Die Gründung war der Beginn der Internationalisierung von Roth.

Zur Feier hatte die Geschäftsführung von Roth France nach Lagny-sur-Marne nahe Paris eingeladen. Zu den Gästen zählten die Unternehmerfamilie Roth und CEO (Chief Executive Officer) Matthias Donges sowie die rund 100 Beschäftigten des französischen Standorts. Manfred Roth, Vorsitzender des Gesellschafter Boards, gratulierte den Geschäftsführern Claude Brand und Thierry Photinodellis, der das Projekt geführt hat, sowie der gesamten Belegschaft im Namen der Familie Roth. Er sagte: „Das neue Logistikzentrum trägt der hervorragenden Entwicklung von Roth France als führendes Unternehmen in der Sanitär- und Heizungsbranche in Frankreich Rechnung.“ Er lobte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihr Engagement. Der Erfolg der französischen Roth Gesellschaft sei nur aufgrund ihres außergewöhnlichen Einsatzes möglich, so Manfred Roth weiter.

Lagervergrößerung für Sanitärprodukte

Das 15 Meter hohe Lager ist insbesondere für Sanitärprodukte wie Glas- und Komplettduschen sowie großformatige Vipanel-Wandverkleidungssysteme für die Badrenovierung ausgelegt. Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren sein Sortiment weiter ausgebaut und begegnet mit den neuen Logistikmöglichkeiten der wachsenden Nachfrage nach seinen Produkten. „Kunden erhalten jetzt einen noch schnelleren und flexibleren Service“, erklärt Claude Brand.

Neben einem umfangreichen Sanitärprogramm vermarktet Roth France Flächen-Heiz- und Kühlsysteme und Rohr-Installationssysteme. Zudem sind Speichersysteme für Trink- und Heizungswasser, Regen- und Abwasser sowie für Brennstoffe und Biofuels im Sortiment. Am Standort gibt es einen Showroom sowie ein Trainingszentrum für Anwenderschulungen, Seminare und Workshops.

Weltweit vertreten

In Frankreich eröffnete Roth seine erste Auslandsniederlassung. Das war für das Familien-Unternehmen der Start der Internationalisierung. Heute ist Roth unter dem Motto ‚eine Marke – viele Stärken‘ mit verschiedenen Firmen, rund 1.400 Mitarbeitern und 28 Produktions- und Vertriebsunternehmen weltweit vertreten. Die Gesellschaftsanteile liegen zu 100 Prozent bei der Familie Roth. Die Kompetenzfelder des mittelständischen Familienunternehmens sind Energie, Wasser und Kunststoff.

Die innovativen Unternehmen der Roth Industries sind in der Gebäude- und Industrietechnik tätig. Der Geschäftsbereich Gebäudetechnik umfasst die Sparten Energiesysteme, Sanitärsysteme und Umweltsysteme. Zum Geschäftsbereich Industrietechnik gehören die Sparten Composite, Kunststoff und Hydraulik. In den Segmenten Energiespeichersysteme, Flächen-Heiz- und Kühlsysteme und Composite-Technologien gehört Roth zu den Weltmarktführern und erhielt dafür einen Eintrag in das „Lexikon der deutschen Weltmarktführer“.

 

Chronik Roth France

1975: Gründung von Roth France in Saargemünd.

1976: Zulassung der Roth Kunststoff-Heizöltanks in Frankreich und Start der Geschäftstätigkeit.

Januar 1977: Verlegung des Firmensitzes nach Lagny-sur-Marne. Roth France nimmt dort seine Aktivitäten in gemieteten Räumen auf.

1977: Das Unternehmen verzehnfacht seinen Umsatz.

1980: Roth France führt ein innovatives Duschenprogramm auf dem französischen Markt ein. In den Folgejahren entwickelt sich Roth France im dreistufigen Vertrieb zum Marktführer in Kunststoff-Heizöltanks und Duschkabinen.

1982: Roth France nimmt den Vertrieb der Roth Fußbodenheizung und Roth Rohrsysteme auf. 

Juni 1992: Eröffnung eines großen Büro- und Lagerkomplexes auf eigenem Grund und Boden im Industriegebiet von Lagny-sur-Marne.

1998: Das Unternehmen vermarktet in Frankreich Roth Wasser- und Abwassersysteme.

2002: Um den Lieferansprüchen der Kunden gerecht zu werden, verdoppelt Roth die Gebäudekapazität auf 1.500 m² Büro- und 5.000 m² Lagerflächen. Es entstehen außerdem ein Ausstellungsraum und ein funktionales Schulungszentrum.

2016: Weiterer Immobilienerwerb und Gebäudeerweiterungen. Ein neuer 500 m² großer Lagerabschnitt wird im Rahmen des 40-jährigen Jubiläums der Gesellschaft eingeweiht.

2021: Einweihung eines neuen Logistikzentrums insbesondere für Sanitärprodukte.

 

Unternehmerfamilie Roth, CEO Matthias Donges, Geschäftsführung und Belegschaft von Roth France eröffnen ein neues Logistikzentrum.

Die neuen Logistikmöglichkeiten von Roth France tragen der wachsenden Nachfrage in Frankreich Rechnung.

Thierry Photinodellis, Geschäftsführer von Roth France würdigt die Einweihung des neuen Lagers und das 45-jährige Bestehen der französischen Roth Niederlassung.

Das neue Logistikzentrum von Roth France ermöglicht schnellen und effektiven Service für den französischen Markt.

Roth Plastic Technology erfolgreich nach IATF 16949 rezertifiziert

erfüllt Qualitätsanforderungen der Automobilindustrie

30.09.2021

Dautphetal. Roth Plastic Technology in Dautphetal-Wolfgruben bestand erfolgreich das Audit nach
IATF 16949 (International Automotive Task Force). Der Hersteller von Kunststoffprodukten erfüllt damit seit zehn Jahren die hohen Qualitätsanforderungen als Lieferant für die Automobilindustrie.

„Die erfolgreiche Zertifizierung als Zulieferer für die Automobilbranche untermauert die herausragende Qualität unserer Systeme, Prozesse und Leistungen. Trotz der Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie sind wir ein verlässlicher Partner für unsere Kunden und konnten uns zukunftsorientierte Neuaufträge aus der Automobilindustrie sichern“, betont Sebastian Herrmann, Geschäftsleiter von Roth Plastic Technology. Im Jahr 2018 absolvierte das Unternehmen das Transition-Audit nach IATF 16949 und löste damit die seit 2011 bestehende Zertifizierung nach ISO/TS 16949:2009 ab.

Die IATF stellt deutlich höhere Anforderungen an die Zulieferer der Automobilindustrie. Im Fokus stehen die Steigerung der Kundenzufriedenheit, die Vermeidung von Fehlern und Risiken im Produktionsprozess sowie in der Lieferkette und zudem die Verbesserung der System- und Prozessqualität bei den Zulieferern. Bereits für das erste Audit nach IATF-Standard hatte Roth Plastic Technology die Unternehmensprozesse im Vorfeld genau unter die Lupe genommen und die notwendigen Anpassungen getroffen. Der Hersteller optimierte bestehende Abläufe und führte neue Prozesse ein.

Automobilindustrie erwartet Nachhaltigkeit

„Zusätzlich nehmen die Anforderungen der Automobilindustrie an nachhaltige Produktionsprozesse bei ihren Zulieferern stetig zu. Auch wir legen großen Wert auf Umweltschutz und verfolgen ehrgeizige Umweltziele, deshalb produzieren wir schon seit 2017 klimaneutral. Neben der CO2-Bilanzierung für eigene Produkte führen wir zudem im Akquiseprozess Bilanzierungen für die Automobilzulieferindustrie durch. So tragen wir zur Transparenz von Emissionen bei und können Verbesserungspotenziale aufzeigen“, sagt Sebastian Herrmann.

Kunststoffkompetenz aus einer Hand

Roth Plastic Technology beliefert die führenden Automobilhersteller mit Serienbauteilen aus Kunststoff, die im Spritzgussverfahren hergestellt werden. Darunter sind Motorenabdeckungen, medienführende Komponenten, Artikel für Spiegelsysteme, Anbauteile für Front- und Heckstoßfänger sowie Strukturbauteile. Der Hersteller fertigt Produkte auch im Mehrkomponentenverfahren aus unterschiedlichen Thermoplasten, zum Teil mit Additiven, Masterbatch (Farbgranulat) und Glasfasern, die den Anwendungsanforderungen im Automobil entsprechen. Roth Plastic Technology montiert ganze Baugruppen und beschafft bei Bedarf notwendige Zukaufteile dafür. Zudem beherrscht das Unternehmen die Vorbereitung von Kunststoffartikeln für Lackiervorgänge und fertigt Produkte mit anspruchsvollen, genarbten oder strukturierten Oberflächen – je nach Kundenwunsch.

Der Hersteller verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Verarbeitung von Kunststoffen sowie Thermoplasten und untermauert seinen Qualitäts- und Technologieanspruch mit der Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015. Zudem ist Roth Plastic Technology für sein Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 14001:2015-11 zertifiziert sowie seit 2010 nach EMAS (Eco-Management and Audit Scheme).

Die Zertifizierung nach IATF 16949 untermauert die hohen Qualitätsstandards bei Roth Plastic Technology. Von links: Michael Walter, Managementbeauftragter und Sebastian Herrmann, Geschäftsleitung. (Foto: Roth Plastic Technology)

 

Roth spendet Komplettduschen in Hochwassergebieten

zudem Soforthilfe bei Installation von Tankanlagen

03.09.2021

Dernau/Dautphetal. Die Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 hat den kleinen Ort Dernau an der Ahr im Landkreis Ahrweiler stark getroffen. Noch Wochen danach war die Wasserversorgung in vielen Haushalten unterbrochen und Badinstallationen zerstört. In enger Abstimmung mit der Gemeinde spendeten die Dautphetaler Roth Werke 15 Exklusiv Komplettduschen für besonders betroffene Häuser. Sie sind mit einem Warmwasserboiler sowie einer Ablaufpumpe ausgestattet und bieten sofort warmes Wasser zum Duschen.

Der Ort Dernau ist extrem von dem Hochwasserereignis im Sommer 2021 betroffen. Das Roth Hilfsteam fuhr in den Ort, um Betroffene mit Komplettduschen zu unterstützen und baute die Duschen selbst auf.

Nur ein Kaltwasseranschluss sowie ein Abfluss sind nötig. Im Rahmen der Spende boten Roth Mitarbeiter zudem den Montageservice vor Ort. Dr. Anne-Kathrin Roth, Geschäftsleitung Roth Werke, erklärte: „Für einen akuten Bedarf ist die Roth Komplettdusche ideal, da sie prompt einsatzbereit ist. Wir sind froh, dass wir den Menschen in den Hochwassergebieten mit unseren Produkten sinnvoll helfen können.“

Aufbau der Roth Komplettdusche, von links: André Marner, Mitarbeiter des Krisenstabs in Dernau, Anni Kehrhahn und Peter Handwerk, Kundenservice Roth Werke Buchenau.

Die stabile Komplettdusche kann jederzeit ab- und an einem anderen Ort wieder aufgebaut werden. Sie bietet besten Duschkomfort, wenn eine Festinstallation nicht gewünscht oder möglich ist. Katrin Zetzsche-Josten, eine der betroffenen Bauherrinnen in Dernau, bedankte sich und betonte: „Diese großartige Spende macht uns das Leben wieder ein bisschen lebenswerter.“

Die Familie Zetzsche-Josten freut sich über die Komplettduschen-Spende. Michael Pohl, Roth Verkaufsleiter Sanitär, war persönlich vor Ort auf allen Baustellen.

Soforthilfe für zerstörte Tankanlagen

Die Überflutungen in den Hochwassergebieten in Deutschland haben zudem zahlreiche Heizölbehälteranlagen zerstört. Die Roth Werke unterstützen die Betroffenen unbürokratisch mit 150 Euro Soforthilfe beim Einbau einer Roth Tankanlage für die Heizöllagerung. Der Bauherr braucht dafür nur die Rechnungskopie des Heizungsbauers, die amtliche Bestätigung des Hochwasserschadens und einen bei Roth erhältlichen, ausgefüllten Wertscheck einzureichen. Nach kurzer Prüfung erhält er die Überweisung des Herstellers. Roth bietet ein großes Sortiment an Heizöltanks in den Größen 750, 1000 und 1500 Liter. Mit ihnen ist die Lagerung von bis zu 5000 Litern Heizöl in Räumen mit Feuerstätten möglich.

Roth Heizöltankanlagen halten Stand

Roth steht in engem Kontakt mit den SHK-Fachbetrieben in den Hochwassergebieten. Nach ersten Erkenntnissen haben, selbst in vollständig gefluteten Lagerräumen, mit Hochwassersicherung im Boden verankerte DWT plus 3-Heizöltankanlagen von Roth den Überflutungen standgehalten und sind nicht weggeschwemmt.

Roth Heizöltanks mit Hochwassersicherung halten bei extremen Wetterereignissen stand.

Daten & Fakten Roth Komplettduschen

Die Komplettdusche Exklusiv ist mit Vorhang sowie mit verschiedenen Türvarianten erhältlich. Diese gibt es als einteilige Flügeltür, zweiteilige Falttür, dreiteilige Gleittür und vierteiligen Eckeinstieg in verschiedenen Größen. Durch die modulare Bauweise und die Kombinationsmöglichkeiten von Ober- und Unterteilen können zahlreiche Varianten entstehen. Ausgestattet ist die Roth Komplettdusche mit Mischbatterie sowie Handbrause und Seifenschale.

Die Komplettdusche Exklusiv gibt es in einer Version mit einer Einstiegshöhe von nur 180 Millimetern und lässt sich damit komfortabel betreten. Die niedrigste Ausführung punktet mit einer Gesamthöhe von 1915 Millimeter. Das Sortiment umfasst Duschen mit verschiedenen Funktionen und Ausstattungen für individuelle Lösungen.

Roth ist Erfinder der Komplettdusche und fertigt sie als erster Hersteller seit 1967. Aus dieser langen Erfahrung resultiert das hohe Qualitätsniveau. Roth ist einer der führenden Komplettduschenanbieter Europas.

Daten & Fakten Roth Heizöltanks

Der Roth DWT plus 3 besteht aus hochwertigem, in jahrzehntelangem Einsatz bewährten Polyethylen mit einem vollverzinkten Stahlaußenmantel mit hochwertiger Polymerversiegelung. Die solide Stahlkonstruktion des Roth DWT plus 3 mit seinem stabilen, rundum dicht geschlossenen Stahl-Außentank und der hochwertige Polyethyleninnentank gewährleisten einen sicheren Einsatz in hochwassergefährdeten Gebieten. Der Behälter hat einem 90-minütigen Brandtest bei der Materialprüfanstalt, Dortmund standgehalten und bietet damit eine dreifache Sicherheitszeit gegenüber reinen Kunststofftanks. Die emissionsdichte Metalleinkapselung garantiert einen absoluten Diffusionsschutz. Stahl ermöglicht aufgrund seiner Materialeigenschaften absolute Lichtundurchlässigkeit und gewährleistet damit auch die Lagerstabilität für die Bevorratung von Heizöl mit biogenen Bestandteilen.

Daneben bietet der Spezialist in Behälterfertigung den Roth KWT. Er ist ein Vollkunststoff-Produkt mit einem Polyethyleninnentank und einer Polyethylen-Wanne. Der Wannenrand schließt nach innen direkt an den Tank an, sodass funktional eine Tankeinheit entsteht. Die kompakte Ausführung verleiht dem Roth KWT große Festigkeit ohne Bandagen und Sicken. Die glatten Wände mit der oberen bandförmigen Auswölbung geben ihm ein unverwechselbares modernes Design.

Der Diffusionsschutz wird bei allen ein- und zweiwandigen Polyethylentanks mittels Materialupgrading erreicht. Der Roth KWT hat den 30-minütigen Standardbrandtest bei der MPA, Dortmund bestanden. 

 

Roth präsentiert Ausbildungskonzept auf Fachmesse

10.08.2021

Dautphetal. Vom 3. bis 4. September 2021 stellt Roth Industries sein innovatives Ausbildungskonzept auf der Ausbildungsmesse in der Hinterlandhalle in Dautphetal vor. Rund 25 Ausbildungsplätze bietet Roth jährlich. Das Angebot umfasst kaufmännische, technische und gewerbliche Berufe für Auszubildende, Jahrespraktikanten und Studenten bei Studium Plus. Für 2022 bietet das Familienunternehmen noch freie Ausbildungsplätze in vielen Berufsbildern an, darunter erstmals einen Platz für Fachinformatik Systemintegration (m/w/d).

Fachinformatiker für Systemintegration vernetzen Hardware- und Softwarekomponenten zu komplexen Kommunikationssystemen. „Wir freuen uns, ein neues Berufsfeld anbieten zu können, das mit Blick auf die Digitalisierung zahlreiche Zukunftsmöglichkeiten bietet“, erklärte Michael Donges, Personalleiter bei Roth. Insgesamt sind zurzeit rund 75 Auszubildende, Jahrespraktikanten und StudiumPlus-Studenten auf dem Lehrpfad des Unternehmens. Die gewerblichen Auszubildenden erhalten in der eigenen Ausbildungswerkstatt intensive theoretische und praktische Wissensvermittlung. Die kaufmännischen Auszubildenden durchlaufen die kaufmännischen Abteilungen. Dort steht das praxisbezogene Wissen im Vordergrund. Im Betriebsunterricht werden Berufsschulthemen aufgearbeitet und Prüfungen gezielt vorbereitet. Roth nutzt vielfältige Ausbildungsmethoden, darunter auch digitale Lernplattformen. Bei guten Leistungen können Auszubildende einen Teil der Ausbildung in einem Roth Unternehmen im Ausland absolvieren.

Persönliche Begegnungen sind wichtig

„Wir freuen uns, dieses Jahr wieder auf einer Präsenzmesse zu sein“, erklärt Jennifer Happel, Fachreferentin Personal und bei Roth hauptverantwortlich für die Organisation der Messe. Sie führt fort: „Auch wenn die Messe aufgrund der Corona-Bestimmungen kleiner ausfällt – das persönliche Gespräch mit den potenziellen Auszubildenden und deren Eltern ist sehr wichtig für beide Seiten.“

Trotz der Corona-Situation habe Roth keine Ausbildungsstellen gekürzt. Das Unternehmen sei mehr denn je daran interessiert, die gewöhnliche Anzahl an Ausbildungsstellen zu besetzen und auf diese Weise Facharbeiter eigens zu generieren, ergänzt Personalleiter Michael Donges. Die Ausbildungsquote bei Roth ist mit rund zehn Prozent überdurchschnittlich und es erhalten in der Regel alle Auszubildenden eine Beschäftigung im Anschluss an ihre Ausbildung.

Das Familienunternehmen Roth stellt dieses Jahr sein Ausbildungskonzept auf der Ausbildungs- und Studienmesse in der Hinterlandhalle in Dautphetal vor. Die Messe findet vom 3. bis 4. September statt.

 

Roth Familienunternehmen begrüßt neue Auszubildende

10.08.2021

Dautphetal. Die Auszubildenden des neuen Jahrgangs haben am 2. August 2021 ihre Ausbildung in den Roth Unternehmen begonnen. Personalleitung, Ausbilder sowie Betriebsrat empfingen die Berufsanfänger. Rund 20 junge Menschen starteten ins Berufsleben.

Darunter sind Auszubildende (m/w/d) als Elektroniker, Fachlageristen, Industriekaufleute, Industrie-, Verfahrens- und Zerspanungsmechaniker.

„Die Ausbildung ist das Fundament des beruflichen Lebens – wir bei Roth helfen dabei, ein solides und zukunftsorientiertes Fundament gemeinsam mit den Auszubildenden zu legen“, erklärte Michael Donges, Personalleiter bei Roth Industries. Insgesamt befinden sich zum diesjährigen Ausbildungsstart etwa 75 Auszubildende und Studenten „Studium Plus“ in der Ausbildung bei dem Familienunternehmen.

Die Berufseinsteiger absolvieren ihre Ausbildung bei Roth Composite Machinery in Steffenberg und Burgwald, Roth Hydraulics in Eckelshausen, Roth Plastic Technology in Wolfgruben sowie Roth Werke in Buchenau. Insgesamt drei neue Auszubildende beginnen dieses Jahr ihre Ausbildung bei dem Roth Tochterunternehmen Becker Plastics in Datteln. Bei guten Leistungen bietet Roth den Auszubildenden die Möglichkeit, einen Teil der Ausbildung in einem Roth Unternehmen im Ausland zu absolvieren. Der erste Tag startete mit einem Betriebsrundgang, einer Unternehmenspräsentation, einer Sicherheitsunterweisung und ersten Einweisungen in die Unternehmensabläufe. Anschließend hießen die Fachabteilungen die Neuankömmlinge willkommen. Roth bietet mit einer Ausbildungsquote von rund zehn Prozent überdurchschnittlich viele Ausbildungsplätze mit vielen Weiterbildungsmöglichkeiten. Die Übernahmequote in ein Arbeitsverhältnis nach der Ausbildung liegt zurzeit bei über 90 Prozent.

Die ideale Kombination aus Theorie und Praxis

Die gewerblichen Auszubildenden erhalten in der hauseigenen, zentralen Ausbildungswerkstatt der Roth Industries intensive theoretische und praktische Wissensvermittlung durch engagierte Ausbilder. Damit qualifizieren sich die Berufseinsteiger für die Ansprüche im beruflichen Geschehen.

Die kaufmännischen Auszubildenden durchlaufen anhand eines betrieblichen Ausbildungsplanes die kaufmännischen Abteilungen. Dort steht das praxisbezogene Wissen im Vordergrund. Abgerundet wird dies mit Betriebsunterricht, in dem Berufsschulthemen aufgearbeitet und Zwischen- und Abschlussprüfungen vorbereitet werden.

Roth Smart Factory

Zudem erhalten Auszubildende bei Roth die Möglichkeit, im Projekt Smart Factory mitzuarbeiten. Damit erhalten sie eine Zusatzqualifikation für digitale Kompetenzen und selbstorganisiertes Lernen im Team unter der Leitung der Roth Ausbilder. Gewerbliche und kaufmännische Auszubildende können teilnehmen und den Praxisbezug zur modernen Arbeitswelt vertiefen. Im 3D-Druckverfahren fertigt das Smart Factory Team Produkte für Unternehmen der Roth Gruppe. Dabei müssen sie den gesamten betriebswirtschaftlichen Arbeitsprozess bearbeiten – von der Machbarkeitsanalyse über die Kostenkalkulation, die Angebots- und Auftragsabwicklung, die Produktion bis hin zur Finanzbuchhaltung und der strategischen Entscheidung, wie eine Rendite für zukünftige Investitionen nutzbringend dem Unternehmen zurückgeführt wird. Das interdisziplinäre Arbeiten fördert die Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz schon in der Ausbildung und bereitet die zukünftigen Fachkräfte auf die Praxis vor.

Roth Industries hieß die neuen Auszubildenden der Region am Standort in Buchenau willkommen. Sie starteten am 2. August 2021.

 

Neues Ausbildungsfeld bei Roth:                                                                Fachinformatik Systemintegration

23.06.2021

Dautphetal. Rund 25 neue Ausbildungsplätze bietet Roth Industries jährlich. Das Angebot umfasst kaufmännische, technische und gewerbliche Berufe für Auszubildende, Jahrespraktikanten und Studenten bei „Studium Plus“. Für den diesjährigen Ausbildungsstart sucht Roth noch zwei Auszubildende (m/w/d) für die Berufsbilder Fachlagerist und Verfahrensmechaniker. Für das Jahr 2022 bietet das Familienunternehmen noch freie Ausbildungsplätze in allen Berufen, darunter erstmals einen Ausbildungsplatz für Fachinformatik Systemintegration.

Fachinformatiker für Systemintegration (m/w/d) vernetzen Hardware- und Softwarekomponenten zu komplexen Kommunikationssystemen und Informationslösungen. Die Ausbildung dauert drei Jahre. „Wir bilden zum ersten Mal in diesem Beruf aus und freuen uns, damit ein neues Berufsfeld im Rahmen unserer IT-Abteilung anbieten zu können, das mit Blick auf die Digitalisierung zahlreiche Zukunftsmöglichkeiten bietet“, erklärte Michael Donges, Personalleiter bei Roth.

Praxis und Theorie im richtigen Mix

Insgesamt befinden sich zurzeit rund 70 Auszubildende, Jahrespraktikanten und Studenten „Studium Plus“ auf dem Lehrpfad des Unternehmens. Die gewerblichen Auszubildenden erhalten in der hauseigenen Ausbildungswerkstatt der Roth Industries intensive theoretische und praktische Wissensvermittlung. Das qualifiziert sie für die Ansprüche im täglichen betrieblichen Geschehen. Für Hartmut Heck, Leiter der zentralen Ausbildungswerkstatt, steht die optimale Betreuung der angehenden Fachkräfte im Fokus. Er erklärte: „Wir setzen alles daran, dass unsere Auszubildenden die Prüfungen erfolgreich abschließen und nutzen dafür vielfältige Ausbildungsmethoden, darunter auch digitale Lernplattformen.“

Die kaufmännischen Auszubildenden durchlaufen anhand eines betrieblichen Ausbildungsplanes die kaufmännischen Abteilungen. Dort steht das praxisbezogene Wissen im Vordergrund. Abgerundet wird dies mit Betriebsunterricht, in dem Berufsschulthemen aufgearbeitet und Zwischen- und Abschlussprüfungen vorbereitet werden. Bei guten Leistungen können Auszubildende einen Teil der Ausbildung in einem Roth Unternehmen im Ausland absolvieren.

Roth Smart Factory

Zudem erhalten Auszubildende bei Roth die Möglichkeit, im Projekt Smart Factory mitzuarbeiten. Damit erhalten sie eine Zusatzqualifikation für digitale Kompetenzen und selbstorganisiertes Lernen im Team unter der Leitung der Roth Ausbilder. Gewerbliche und kaufmännische Auszubildende können teilnehmen und den Praxisbezug zur modernen Arbeitswelt vertiefen. Im 3D-Druckverfahren fertigt das Smart Factory Team Produkte für Unternehmen der Roth Gruppe. Dabei müssen sie den gesamten betriebswirtschaftlichen Arbeitsprozess bearbeiten – von der Machbarkeitsanalyse über die Kostenkalkulation, die Angebots- und Auftragsabwicklung, die Produktion bis hin zur Finanzbuchhaltung und der strategischen Entscheidung, wie eine Rendite für zukünftige Investitionen nutzbringend dem Unternehmen zurückgeführt wird. Das interdisziplinäre Arbeiten fördert die Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz schon in der Ausbildung und bereitet die zukünftigen Fachkräfte auf die Praxis vor. Die Ausbildungsquote bei Roth ist mit rund zehn Prozent überdurchschnittlich. Das Unternehmen bietet Ausbildungsplätze mit vielen Weiterbildungsmöglichkeiten bei Roth Werke in Buchenau, Roth Composite Machinery in Niedereisenhausen, Burgwald und Dautphe sowie bei Roth Hydraulics in Eckelshausen und Roth Plastic Technology in Wolfgruben.

Das Familienunternehmen hat dieses Jahr noch je eine offene Ausbildungsstelle (m/w/d) für den Beruf des Verfahrensmechanikers und den des Fachlageristen.

 

Besonderes Engagement in der Aus- und Weiterbildung durch die IHK gewürdigt.

20.05.2021

Ehrenamtliche Prüferinnen und Prüfer sichern die hohe Qualität der IHK-Ausbildungs- und Weiterbildungsprüfungen. Roth Plastic Technology trägt als Unternehmen einen bedeutenden Teil dazu bei, indem wir unsere erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für diese wichtige Tätigkeit freistellen. Durch das Engagement sichern wir das Fachkräftepotenzial für unser eigenes Unternehmen sowie für die gesamte Wirtschaftsregion.

 

Europäisches Umweltbüro würdigt Nachhaltigkeit der Roth Produkte

14.04.2021

Brüssel, Belgien/Dautphetal. Im Rahmen einer Untersuchung würdigt das europäische Umweltbüro EEB (European Environmental Bureau) in einer aktuellen Publikation die Nachhaltigkeit des Produktprogramms der Buchenauer Roth Werke.

Der Bericht beleuchtet die Anstrengungen von Unternehmen der europäischen Heizungsindustrie angesichts der europäischen Klimaziele. Demnach hat sich die Europäische Union (EU) verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55 Prozent zu verringern – bezogen auf das Jahr 1990. Zudem haben sich die Staats- und Regierungschefs der EU zum Ziel der Klimaneutralität bis 2050 bekannt. Einer Veröffentlichung der Europäischen Kommission zufolge machen Heizen und Kühlen in Gebäuden und Industrie etwa die Hälfte des Energieverbrauchs in der EU aus. Die Untersuchung des EEB hob hervor, dass insbesondere der Einsatz von Wärmepumpen einen Beitrag zum Erreichen dieser Ziele leisten kann. In seiner Publikation würdigt das Umweltbüro daher die Roth Werke als ein europäisches Unternehmen, das ausschließlich auf ein Produktprogramm mit Energieerzeugung auf Basis erneuerbarer Energien setzt. Der Bericht erschien im Rahmen der sogenannten Coolproducts Campaign im Auftrag von Mitgliedsverbänden des EEB – der Dachverband von über 160 europäischen Umweltorganisationen.

Umweltfreundliche Gebäudetechnik von Roth

Das Produktsortiment des Roth Familienunternehmens umfasst neben einer großen Auswahl an Wärmepumpensystemen für verschiedene Anwendungsfälle die Roth Flächen-Heiz- und Kühlsysteme. Aufgrund der niedrigen Vorlauftemperaturen von Fußbodenheizungen sind diese Systeme ideale Partner für Wärmepumpen und ergeben so ein nachhaltiges Gesamtsystem. Für die Energiespeicherung bietet Roth den Kunststoffspeicher Thermotank Quadroline. Er ist aufgrund seiner Bauart energieeffizient im Betrieb. Sein Kunststoff-Composite-Material und der stabile Außenmantel aus einer EPS-Hochleistungsdämmung minimieren effizient Wärmeverluste. Der Roth Thermotank erhielt in seiner Ausführung mit dem Thermocoat plus das Energielabel A. Der Roth Kunststoffspeicher spart zudem mit seiner CO2-Bilanz doppelt Energie, da seine Herstellung umweltschonend ist. Roth untersuchte die CO2-Bilanz am Beispiel eines 500-Liter Pufferspeichers im Vergleich zu einem Standard-Stahlspeicher mit den gleichen Eigenschaften. Demnach kommt der Behälter in der Herstellung mit rund 60 Prozent weniger Treibhausgasbelastung pro Behälter aus.

Das Roth Produktprogramm beinhaltet außerdem Solarsysteme für die solare Schwimmbadwasser-Erwärmung mit dem Sonnenkollektor Roth Heliopool. Für den nachhaltigen Umgang mit Wasser hat das Familienunternehmen ein umfangreiches Sortiment an Regenwasseranlagen, das auch Lösungen für Retention und Versickerung bietet. Christin Roth-Jäger, Geschäftsführerin der Roth Werke, erklärte: „Wir freuen uns, dass das EEB unsere strategische Ausrichtung auf das Angebot umweltfreundlicher Produkte honoriert. Der Umweltschutz ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Unternehmensgrundsätze und bezieht sich auch auf die Ablauf- und Produktionsprozesse in unseren Werken. Standortbezogen arbeiten wir schon jetzt klimaneutral.“

Roth Produkte ergeben ein energieeffizientes und nachhaltiges Gesamtsystem für die Gebäudetechnik mit Wärmepumpen, Fußbodenheizung, Trinkwasserversorgung, Warmwasserspeicher, Regenwassernutzung sowie solare Schwimmbadwassererwärmung und Duschsysteme.

Links zur Untersuchung des EEB

https://www.coolproducts.eu/wp-content/uploads/2021/03/EEB-Brand-Audit-Report_v4.0.pdf

https://meta.eeb.org/2021/03/25/the-heating-sector-has-no-plans-for-climate-neutrality-new-brand-audit/

Über das EEB

Das EEB ist der Dachverband von über 160 Umweltorganisationen aus 35 Ländern Europas und hat sich dem Ziel verpflichtet, die Umwelt in Europa zu schützen und zu verbessern. Zudem vertritt das EEB seine Mitgliedsverbände bei der Europäischen Kommission, dem Europäischen Parlament sowie dem Rat der Europäischen Union und unterstützt Aktivitäten von Mitgliedsverbänden zu europäischen Umweltthemen auf den nationalen Ebenen.

 

Auszubildende bei Roth Industries erhalten ihre Prüfungszeugnisse

26.03.2021

Dautphetal. Sechs Auszubildende aus Unternehmen der Roth Industries haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. „Aufgrund der Corona-Pandemie mussten wir leider auf unsere traditionelle Feier verzichten und den jungen Facharbeitern die Prüfungszeugnisse in Einzelgesprächen unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln überreichen“, erklärte Michael Donges, Personalleiter beim Roth Familienunternehmen.

Hartmut Heck, Leiter der zentralen Ausbildungswerkstatt bei Roth, gratulierte und überreichte die Facharbeiterbriefe sowie zusätzlich Prämien in Höhe von 300 Euro. „Trotz der Corona-Situation, die schon über ein Jahr anhält, haben wir alles darangesetzt, unseren angehenden Fachkräften optimale Ausbildungsbedingungen für den Praxiseinsatz sowie zum Lernen zu ermöglichen. Die Auszubildenden haben das Beste aus der Situation gemacht und wir können gemeinsam stolz auf die gute Teamarbeit und die hervorragenden Ergebnisse sein“, so Michael Donges.

Bei Roth Composite Machinery in Steffenberg schloss Johannes Henning seine Ausbildung als Industriemechaniker ab. Bei Roth Hydraulics in Eckelshausen beendeten Felix Burk und Ferhat Sultani ihre Ausbildung als Zerspanungsmechaniker sowie Lukas Matthias Rein als Industriemechaniker. Bei Roth Plastic Technology in Wolfgruben schloss Leon Molodych ebenso die Ausbildung als Industriemechaniker ab. Bei Roth Umwelttechnik in Bischofswerda absolvierte Sebastian Sühs die Ausbildung als Elektroniker. Zusätzlich zur Prämienauszahlung erhielt jeder Auszubildende ein Präsent.

Die ideale Kombination aus Theorie und Praxis

Die gewerblichen Auszubildenden erhalten in der hauseigenen, zentralen Ausbildungswerkstatt der Roth Industries intensive theoretische und praktische Wissensvermittlung durch engagierte Ausbilder. Dies qualifiziert die Berufseinsteiger für die Ansprüche im täglichen betrieblichen Geschehen.

Die kaufmännischen Auszubildenden durchlaufen anhand eines betrieblichen Ausbildungsplanes die kaufmännischen Abteilungen. Dort steht das praxisbezogene Wissen im Vordergrund. Abgerundet wird dies mit Betriebsunterricht, in dem Berufsschulthemen aufgearbeitet und Zwischen- und Abschlussprüfungen vorbereitet werden. Die Übernahmequote in ein Arbeitsverhältnis nach der Ausbildung liegt bei Roth zurzeit bei über 90 Prozent.

Hartmut Heck, Leiter der zentralen Ausbildungswerkstatt, übergab die Prüfungszeugnisse im Roth Familienunternehmen in Einzelterminen unter strengen Hygieneregeln.

Spezialist in Kunststoffverarbeitung seit 50 Jahren

in Blastechnik tätig

04.02.2021

Dautphetal. Eine Entscheidung vor 50 Jahren war der Ausgangspunkt für die Spezialisierung auf Kunststoff-Verarbeitungsverfahren bei Roth Industries mit Sitz in Dautphetal-Buchenau. Damals stellte das Unternehmen Stahltanks für die Heizöllagerung her. Aus der Überlegung, für die Behälterherstellung in ein Kunststoffverfahren zu investieren, entwickelte sich ein Produktportfolio, aus dem der innovative Werkstoff nicht mehr wegzudenken ist und wofür das Familienunternehmen Roth aus einem breiten Spektrum an Kunststoff-Verarbeitungsverfahren schöpfen kann.

Der Unternehmer Manfred Roth entschied sich Ende der 1960er-Jahre für die Herstellung von Behältern im Blasformverfahren und fasst die damaligen Überlegungen zusammen: „Ein Kunststoffverfahren auszuwählen, das sich als nicht wettbewerbsfähig herausstellen könnte, war ein hohes Risiko. Doch ich sah im Einstieg in die Blasformtechnik eine immense Wachstumschance für unser Unternehmen. Für uns als Stahltankhersteller mit einer jährlichen Absatzmenge von rund 25.000 Behältern bot sich bei einem Marktvolumen von etwa 600.000 Tanks allein in Deutschland ein riesiges Entwicklungspotenzial.“

 

Aufbau des Roth Kunststoffwerks in Dautphetal-Buchenau im Jahr 1970. 

Entwicklung des Kompetenzfelds Kunststoff

Die strategische Weichenstellung pro Kunststoff erwies sich als erfolgreich und legte zudem den Grundstein für den Aufbau eines Kunststoffwerks in Dautphetal-Buchenau im Jahr 1970 – heutiger Hauptsitz des Roth Familienunternehmens. Die erste Blasformanlage für die Herstellung von 1.100 Liter Tanks ging im ersten Quartal 1971 in Betrieb und bot eine Jahreskapazität von 40.000 Behältern im Jahr. Manfred Roth erinnert sich: „Wir vermarkteten unsere Heizöltanks mit großem Erfolg. Es folgten Investitionen in weitere Blasformanlagen und Sortimentserweiterungen.“

 

Erste Blasformfertigung des Roth Familienunternehmens im Jahr 1971.

50 Jahre später verfügt Roth weltweit über fünf Produktionsstandorte, an denen Kunststoffprodukte im Blasformverfahren entstehen. Neben den beiden deutschen Fertigungsstätten in Dautphetal-Buchenau und Bischofswerda gibt es eine weitere im spanischen Tudela und zwei in den USA. Diese sind in Watertown und Syracuse. Der Hersteller besitzt die weltweit größten Blasformanlagen. Mit ihnen fertigt Roth Behälter bis zu 10.000 Liter Fassungsvermögen. Mit seinen Speichersystemen für Wasser und Brennstoffe gehört das Familienunternehmen zu den Weltmarktführern.

 

50 Jahre nach Einführung des Blasformverfahrens im Jahr 2021: Die Roth Heizöltanks Roth DWT plus 3, Roth KWT (von links).

Produkte für den Ressourcenschutz

Obwohl die Heizöltankproduktion bis Ende der 1990er Jahre boomte, fing Roth bereits 1994 mit der Fertigung von Wasser- und Klärbehältern im Blasformverfahren an. Die Erfahrungen, die man in der Tankproduktion gesammelt hatte, kamen hier zum Einsatz. Später kam für Behälter bis 6000 Liter Fassungsvermögen das Rotationsverfahren als Fertigungsmethode dazu. Bei Roth Umwelttechnik in Bischofswerda fertigt das Unternehmen den blasgeformten Behälter Roth Twinbloc mit einem Fassungsvermögen von bis zu 5000 Litern. Er kommt in unterirdischen Systemen für die Regenwassernutzung sowie in Kleinkläranlagen zum Einsatz.

 

Der Roth Twinbloc kommt in Regenwassernutzungsanlagen und Kleinkläranlagen zum Einsatz. 

Mit der Herstellung technischer Kunststoffteile auf den Blasmaschinen fand Roth im Jahr 2002 ein weiteres Geschäftsfeld. So entstehen etwa Produkte wie Straßenleitbauteile, die in einer Doppelform geblasen werden. Darüber hinaus fertigt Roth auch Kleinblasteile aus Kunststoff, wie etwa Roth Service-Box zum Transport von festen und gefährlichen Gütern sowie Teile für mobile Toilettenanlagen. Roth verfügt dafür über eine hochmoderne robotergestützte Fertigung – dabei bewegt ein Handlinggerät die Kunststoffteile auf Knopfdruck in die jeweils benötigte Position. Ein weiteres Produktsortiment, das auf dem Blasformverfahren beruht, sind die Roth Schwimmbadabsorber HelioPool zur solaren Erwärmung von Schwimmbadwasser im Durchlaufprinzip. Diese stellt Roth am Standort Buchenau her.

Vielfalt an Kunststoffverarbeitungsverfahren
Basierend auf der Blasformtechnik baute Roth sein Know-how in der Verarbeitung von Kunststoffen über Jahrzehnte auf und kann heute aus einem großen Erfahrungsschatz schöpfen. Neben dem Blasformen fertigt das Unternehmen Qualitätsprodukte mit den Kunststoff-Verarbeitungsverfahren Spritzgießen, Extrusion, Rotationsformen und Thermoformen. Dafür kann der Hersteller auf die verschiedenen Produktionsstandorte der Roth Gruppe im In- und Ausland zurückgreifen. Neben Kunststoff sind Energie und Wasser weitere Kompetenzfelder des Herstellers.

 

Produkte aus dem Kompetenzfeld Kunststoff sind in der ganzen Gebäudetechnik zu finden. Neben Speichersystemen und Schwimmbadabsorbern bietet Roth Systemrohre für die Fußbodenheizung und die Trinkwasserinstallation. Darüber hinaus hat der Hersteller auch Wärmepumpen im Sortiment sowie ein umfassendes Programm an Glas- und Komplettduschen. 

 

Mit einem Klick zum Roth Messestand

04.02.2021

Dautphetal. Ein neues Markenerlebnis bietet jetzt der virtuelle Messestand der Buchenauer Roth Werke unter www.roth-werke.de/showroom. Er beinhaltet umfassende Informationen über die Roth Energiesysteme. SHK-Fachhandwerker, Partner des Fachgroßhandels, Architekten und Planer können sich digital mit ihrem Roth Ansprechpartner zu einem geführten Rundgang treffen.

Der virtuelle Weg führt von der Energieerzeugung mit Wärmepumpen- und Solarsystemen über die Energienutzung mit Flächen-Heiz- und Kühlsystemen, Rohr-Installationssystemen und Wohnungsstationen bis zur Energiespeicherung. Sie umfasst Speichersysteme für Trink- und Heizungswasser, Brennstoffe und Biofuels sowie für Regen- und Abwasser. Abgerundet wird der virtuelle Auftritt mit dem Roth ServiceXtra Dienstleistungspaket. Es beinhaltet Beratung, Planung, Montageservice und Aftersales-Service für das vernetzte Roth Gesamtsystem. Zum ServiceXtra-Angebot gehören zudem vormontierte Verteilerstationen für Flächen-Heiz- und Kühlsysteme sowie die Roth App RIA (Roth Information Assistant) für kurzfristigen Service direkt auf der Baustelle. Detaillierte Produktinformationen bis hin zu integrierten Filmen, Links zur Internetseite, Kontakt- und Terminvereinbarungsmöglichkeiten sind Teil des Showrooms.

Markenkommunikation über vielfältige Kanäle
Der neue virtuelle Messeauftritt bietet parallel zu persönlicher Beratung schnell detaillierte Informationen über das Roth Leistungsangebot. Darüber hinaus nimmt der Hersteller von Energie- und Sanitärsystemen am digitalen Format der Frankfurter ISH vom 22. bis 26. März 2021 teil und steht Geschäftskontakten über die Branchenplattform mit fachkundiger Beratung zur Verfügung.
Rüdiger Heinz, Verkaufsleiter Energiesysteme der Roth Werke, erklärte: „Unsere Markenkommunikation lebt sehr stark von persönlichen Kontakten. Diese ergänzen wir nun weiter mit digitalen Kundenservices und Marketinginstrumenten.“

www.roth-werke.de/showroom

Der virtuelle Messestand von Roth ermöglicht ein neues Markenerlebnis und bietet umfassende Informationen über die Roth Energiesysteme.

Roth bestand erfolgreich EMAS Überwachungsaudit

22.01.2021

Dautphetal. Die Roth Werke in Buchenau und Roth Plastic Technology in Wolfgruben bestanden im Dezember 2020 erfolgreich das Überwachungsaudit nach dem Umweltaudit-System EMAS (Eco-Management and Audit Scheme).

Umweltgutachter Frank Meckel bestätigte das Umweltmanagementsystem an beiden Standorten und unterzeichnete die aktuelle Umwelterklärung des Unternehmens. Roth ist seit 2010 nach EMAS zertifiziert.

Nachhaltigkeit und Umweltschutz
Umweltschutz bezieht sich bei den energieeffizienten Produkten des Herstellers auf die gesamte Wertschöpfungskette. Der vorsorgende, produktionsintegrierte Umweltschutz setzt bei ihm in der Planung der Produktion und der Produktionsanlagen an. Am Standort Buchenau reduzierte Roth so im Zeitraum 2008 bis 2019 rund 57 Prozent der absoluten CO2-Emissionen und senkte diese von 5.411 Tonnen auf 2.328 Tonnen. Der Anteil an erneuerbaren Energien am Gesamtenergieverbrauch im gleichen Zeitraum stieg von 12,3 Prozent auf 50,4 Prozent. In dieser Zeit reduzierte auch der Standort Wolfgruben rund 95 Prozent der absoluten CO2-Emissionen und zwar von 1.443 Tonnen auf 71 Tonnen. Dabei entwickelte sich der Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtenergieverbrauch von 26,8 Prozent auf
96 Prozent. Unvermeidbare Emissionen kompensiert Roth Plastic Technology über den Kompensationsfonds Klima-Kollekte und arbeitet so bereits seit 2017 klimaneutral.
„Uns als Familienunternehmen ist es sehr wichtig, unserer gesellschaftlichen Verantwortung Rechnung zu tragen, deshalb verfolgen wir ein ehrgeiziges Klimaschutzprogramm und haben ein eigenes Umweltmanagementsystem entwickelt. Ressourcenschutz ist fester Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie“, hob Roth Geschäftsführerin Christin Roth-Jäger hervor.

Hintergrundinformation EMAS
Das Umweltaudit-System EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) gilt als eine der strengsten Verordnungen im Umweltschutz. Sie ist ein von den europäischen Gemeinschaften im Jahr 1993 entwickeltes Instrument für das freiwillige Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung von Unternehmen, die ihre Umweltleistung über die umweltgesetzlichen Anforderungen hinaus verbessern wollen. Der Aufbau eines Umweltmanagementsystems und die Abläufe entsprechen der ISO 14001.

 

Hauptsitz des Roth Familienunternehmens in Dautphetal-Buchenau. Das Unternehmen bestand im Dezember 2020 mit Erfolg das EMAS-Überwachungsaudit.


Roth spendet Regenwasserspeicher für wohltätige Zwecke

21.01.2021

Dautphetal. Die Buchenauer Roth Werke beteiligten sich in diesem Winter wieder an der Adventskalender-Aktion 2020 des Lions Club Biedenkopf. Sie spendeten drei Roth Regenwasserspeicher von Roth Umwelttechnik aus Bischofswerda. Ein richtiges Los zog Sandra Pelda aus Kirchhain und nahm ihren Gewinn jetzt in Empfang.

Bodo Schröckert, Einkaufsleiter bei Roth, erklärte: „Mit der Beteiligung an der Adventskalender-Initiative des Lions Club können wir dieses Jahr wieder doppelt Freude bereiten. Zum einen der Gewinnerin und zum anderen den Organisationen, denen die Erlöse aus dem Verkauf des Kalenders zugutekommen.“
Mit dem Betrag, der mit dem Verkauf des Adventskalenders zusammenkommt, unterstützt der Lions Club wieder Projekte und Einrichtungen, die Kindern in der Region Marburg-Biedenkopf zugutekommen. Hinter den Türchen des Adventskalenders verbargen sich Sachpreise und Gutscheine, die heimische Unternehmen für den guten Zweck zur Verfügung stellten. Es waren insgesamt 91 Gewinne im Wert von rund 8000 Euro.

Roth Umwelttechnik in Bischofswerda entwickelt innovative Systemlösungen für die Regenwassernutzung und die Abwasserbehandlung. Das Leistungsspektrum umfasst Behälter in Größen bis 6000 Liter sowie vorkonfektionierte Komplettsysteme. Mehr Informationen gibt es unter www.roth-umwelttechnik.com.

 

Von links: Sandra und Finja Pelda mit Bodo Schröckert, Einkaufsleiter bei Roth, bei der Übergabe des Roth Regenwasserspeichers.

 

Nachhaltigkeit & Umweltschutz

15.01.2021

Uns als Familienunternehmen ist es sehr wichtig, unserer gesellschaftlichen Verantwortung Rechnung zu tragen, deshalb verfolgen wir ein ehrgeiziges Klimaschutzprogramm und haben ein eigenes Umweltmanagementsystem entwickelt. Seit 2010 sind wir nach EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) zertifiziert und veröffentlichen regelmäßig eine Umwelterklärung.

Das Umweltaudit-System EMAS ist eine der strengsten Verordnungen im Umweltschutz. Sie ist ein von den europäischen Gemeinschaften entwickeltes Instrument für das freiwillige Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung von Unternehmen, die ihre Umweltleistung über die umweltgesetzlichen Anforderungen hinaus verbessern wollen.

Unser Klimaplan hat einen doppelten Nutzen: Einerseits schützen wir die Ressourcen und andererseits – auch wenn wir anfänglich investieren müssen – sparen wir langfristig Energie und Kosten.

Der vorsorgende, produktionsintegrierte Umweltschutz setzt bei uns in der Planung der Produktion und der Produktionsanlagen an. Im Idealfall entstehen Abfälle, Emissionen und Abwasser erst gar nicht. Zum Beispiel kann man vielfach gefährliche Stoffe ersetzen, Wasser und Rohstoffe wiederverwenden oder die Produktion etwa durch Energierückgewinnung effizienter gestalten.

Auszeichnung für vorbildliche Umsetzung des Umweltmanagements

Das Bundesumweltministerium und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag zeichneten uns 2018 mit der nationalen Auszeichnung
EMAS Umweltmanagement“ aus. Sie honoriert die vorbildliche und innovative Umsetzung unseres Umweltmanagements in Buchenau und Wolfgruben. Wir setzen dabei auf die Nutzung erneuerbarer Energien, Wärmerückgewinnung, Energieeffizienz und den Bezug von Ökostrom aus Wasserkraft.

Ehrung besonders nachhaltigkeitsorientierter Unternehmen, die auf der Grundlage ihres EMAS-Umweltmanagementsystems nachweisbar und kontinuierlich ihre Umweltauswirkungen verringern. (von links) Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium Florian Pronold übergab 2018 die Urkunde an Hartmut Gojdka, Umweltmanagementbeauftragter bei Roth Werke. (Foto: BMU/Sascha Hilgers)

Am Standort Buchenau reduzierten wir im Zeitraum 2008 bis 2019 rund 57 % der absoluten CO2-Emissionen und senkten diese von 5.411 Tonnen auf 2.328 Tonnen. Der Anteil an erneuerbaren Energien am Gesamtenergieverbrauch im gleichen Zeitraum stieg von 12,3 % auf 50,4 %.

In dieser Zeit reduzierte auch der Standort Wolfgruben rund 95 % der absoluten CO2-Emissionen und zwar von 1.443 Tonnen auf 71 Tonnen. Dabei entwickelte sich der Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtenergieverbrauch von 26,8 % auf
96 %.

Roth Plastic Technology in Wolfgruben produziert seit 2017 als erstes Roth Unternehmen klimaneutral – und das trotz der energieintensiven Kunststoffverarbeitung. Das ist für uns ein Meilenstein in der Unternehmensentwicklung und spornt uns in Sachen Umweltschutz weiter an.

Ermittlung unserer CO2-Emissionen mit dem Ziel der Reduktion

In die Ermittlung der CO2-Emissionen fließen die Kernindikatoren Strom, Mobilität und Heizung ein. Unser Umweltschutzbeauftragter kann anhand der konsequenten systematischen Erfassung aller Energieströme die Energiedaten tagesgenau verfolgen und Maßnahmen zur Anpassung der Emissionen ergreifen.

Das international anerkannte Greenhouse Gas Protokoll (GHG) teilt Treibhausgasemissionen in drei Bereiche – sogenannte Scopes – ein. Scope 1 beinhaltet alle durch Verbrennung in eigenen Anlagen erzeugten Emissionen. Scope 2 umfasst Emissionen, die mit eingekaufter Energie verbunden sind. Scope 3 berücksichtigt zudem Emissionen aus durch Dritte erbrachte Dienstleistungen und Vorleistungen – sogenannte indirekte Treibhausgase. Unsere Klimabilanz weist bisher die Emissionen nach Scope 1 und 2 aus.

Das Ziel der Klimaneutralität erzeugt ein Bewusstsein, das über den eigenen Tellerrand hinausgeht. Unvermeidbare CO2-Emissionen an einer Stelle mit der Einsparung dieser Emissionen an anderer Stelle zu kompensieren, wirkt der globalen Erwärmung entgegen. Durch Investitionen in Klimaschutzprojekte oder den Kauf von CO2-Zertifikaten stellt sich der Verursacher rechnerisch klimaneutral.

Klimaneutralität und Klimaschutzprojekte

Die erste Option ist immer, CO2-Emissionen zu vermeiden oder zu reduzieren. Doch oftmals ist der Ausstoß von Treibhausgasen unvermeidbar. Er entsteht durch industrielle Fertigungsprozesse oder durch den Energieverbrauch für Mobilität. Um dafür einen Ausgleich zu schaffen, gibt es die Möglichkeit zur Kompensation. Sie ist freiwillig sowie ein Versprechen, die verursachten Emissionen auszugleichen und das ist aus unserer Sicht ein Schritt in die richtige Richtung. Unternehmen, die ihn gehen, handeln verantwortungsbewusst.

Am Standort Wolfgruben kompensieren wir unvermeidbare Emissionen über den Kompensationsfonds Klima-Kollekte und unterstützen damit nachhaltige Klimaschutzprojekte.

Es ist darüber hinaus sinnvoll, solche Projekte zu fördern, auch wenn man bereits klimaneutral wirtschaftet!

Recycling von Produkten und die Wiederverwendung von Materialien

Innerhalb unserer Fertigungsprozesse gibt es Beispiele Recycling und Wiederverwendung von Materialien. An dieser Stelle können wir nur einige nennen.

Wir nutzen etwa Kunststoffabfälle aus der Produktion unserer Systemrohre für die Flächenheizung, um andere Kunststoffprodukte wie Zubehörteile im Spritzgussverfahren herzustellen oder verwenden sortenreine Materialien wieder, zum Beispiel in der Fertigung unserer Kunststoff-Heizöltanks. Hierfür werden Materialabfälle, die bei der Feinbearbeitung der Behälter entstehen, gemahlen und dem Blasformverfahren wieder zugeführt – selbstverständlich unter Beibehaltung der Produktqualität.

 

Recycling: Roth verwendet Kunststoffabfälle aus der Produktion der Systemrohre für die Flächenheizung, um andere Kunststoffprodukte wie Zubehörteile im Spritzgussverfahren herzustellen

Für die Herstellung unserer ClimaComfort Compact-Systemplatte, die für ein niedrigaufbauendes Flächen-Heiz- und Kühlsystem in der Renovierung zum Einsatz kommt, verwenden wir recyceltes PET (Polyethylenterephtalat). Die Platte besteht zu 100 Prozent aus diesem Material, das unter anderem von Getränkeflaschen gewonnen wird.

Das Produktionsverfahren für die Systemplatte ist das Tiefziehen. Dabei wird ein PET-Regeneratzuschnitt zunächst erwärmt. Hierdurch wird der Kunststoff verformbar. Anschließend wird dieser mit Vakuum auf eine Aluminiumform gezogen und härtet wieder aus. Nach dem Abkühlen ist eine Systemplatte entstanden in deren Formgebung ein Heizungsrohr durch Einrasten befestigt werden kann.

Umweltschonende Roth Produkte am Beispiel Gebäudetechnik

Aufgrund ihrer Niedrigtemperaturanwendung sind unsere Flächen-Heiz- und Kühlsysteme in den zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten absolut umweltschonende Energieverteilsysteme. Sie eignen sich für alle Arten von Gebäuden und Architekturen und zeichnen sich zudem durch die Behaglichkeit für die Nutzer aus. In Kombination mit regenerativen Energieerzeugern, wie unseren Wärmepumpen, erhalten Bauherren energieeffiziente Systeme.

Zudem greifen wir als besonders umweltschonendes Produkt unseren Kunststoff-Wärmespeicher Thermotank Quadroline heraus. Er spart mit seiner CO2-Bilanz doppelt Energie, da seine Herstellung umweltschonend ist und er zudem aufgrund seiner Bauart energieeffizient im Betrieb ist. Wir haben seine CO2-Bilanz am Beispiel eines 500-Liter Pufferspeichers im Vergleich zu einem Standard-Stahlspeicher mit den gleichen Eigenschaften untersucht. Demnach kommt unser Behälter in der Herstellung mit rund 60 Prozent weniger Treibhausgasbelastung pro Behälter aus.

 

Ressourcenschonende Fertigung, CO2-Fußabdruck: Der Kunststoff-Wärmespeicher Roth Thermotank kommt in der Herstellung mit rund 60 Prozent weniger Treibhausgasbelastung pro Behälter als ein vergleichbarer Stahlspeicher aus.

Am Beispiel des Thermotanks wird deutlich, dass der Einsatz von Kunststoff je nach Anwendung nachhaltig sein kann. Ausgestattet mit dem Thermocoat plus ist der
Roth Thermotank in der Energieeffizienzklasse A erhältlich.

Energieeffizienz weitere Verbesserungen

Unser Innovationsmanagement und unser Stab an Ingenieuren in Forschung und Entwicklung arbeiten kontinuierlich daran, unsere Produkte zu verbessern, effizienter zu gestalten und sie unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit zu entwickeln.

Dabei gilt es nicht nur, die Nutzung von Ressourcen zu reduzieren, sondern sie nach Möglichkeit dem Kreislauf wieder zuzuführen, beispielsweise Wasser – es ist weltweit knapp. Mit dem Einsatz von Regenwassernutzungssystemen wie wir sie anbieten, können Verbraucher ihren Wasserverbrauch effektiv steuern.

Darüber hinaus sehen wir zum Beispiel in der technischen Gebäudeausstattung noch Potenzial zur Optimierung der Energieeffizienz bei der Vernetzung der Produkte. Regelsysteme für das Gesamtsystem aus Wärmeerzeuger und Energieverteilung für Heizen und Kühlen bieten noch Stellschrauben für weitere Energieeinsparungen. Je feiner die einzelnen Komponenten aufeinander abgestimmt sind, desto besser sind die Möglichkeiten dafür.

Umdenken beim Endkunden

Immer mehr Verbraucher möchten im Einklang mit ihrem Lebensraum leben und die Ressourcen schützen. Die Menschen konsumieren bewusster – alle Branchen sind dabei gefragt, seien es Lebensmittel, Bekleidung, Automobile oder eben die Technik für Gebäude. Die Investitionen von Endkunden sind hier besonders langfristig angelegt, sodass das Augenmerk auf den Einsatz umweltfreundlicher Techniken wesentlich bedeutsamer ist.