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News 2022

GKV/TecPart Arbeitsgruppe Managementsysteme zu Besuch bei Roth Plastic Technology

20.05.2022

Die Trends der Kunststoffverarbeitung, das Verbandsmagazin von GKV/TecPart, erscheint 4x jährlich im Print und als E-Paper. Für Mitglieder im GKV/TecPart ist das Magazin exklusiv im Rahmen der Mitgliedschaft enthalten.

Unter folgendem Link sind die Inhalte aller 27 bisher erschienenen Ausgaben in Stichworten aufgeführt.    

https://www.tecpart.de/de/verband/trends-der-k-verarbeitung/das-verbandsmagazin

 

Roth Familienunternehmen präsentiert Ausbildungskonzept

20.04.2022

Dautphetal/Biedenkopf. Am 6. und 7. Mai 2022 ist Roth Industries auf der Ausbildungs- und Studienmesse in der Sporthalle der Lahntalschule in Biedenkopf anzutreffen. Das Dautphetaler Familienunternehmen stellt dort sein vielfältiges Angebot für die Berufsausbildung vor. Veranstalter ist die Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill.  

„Die Industrie benötigt dringend Fachpersonal – die geburtenstarken Jahrgänge treten schrittweise in den Ruhestand ein, daher sind geeignete Fachkräfte gesucht. Wir bei Roth setzen darauf, die Stärken und Talente von Berufsanfängern zu entdecken und individuell zu fördern“, erklärt Michael Donges, Personalleiter bei Roth Industries. Oft sei die betriebliche Ausbildung nur der Grundstein für die weitere Entwicklung. Es müsse nicht immer ein Studium sein, um eine berufliche Karriere machen zu können: „In den einzelnen Arbeitsfeldern gibt es zahlreiche gute fachspezifische Weiterbildungen, etwa als Betriebswirt, Techniker oder Meister, die unseren Nachwuchs zu Spezialisten auf dem jeweiligen Gebiet machen und tolle Zukunftsperspektiven bieten. Insbesondere in den technischen Berufen ist StudiumPlus ein sehr guter Weg, den wir gerne gemeinsam mit geeigneten Auszubildenden gehen“, so der Personalleiter.

Insgesamt sind zurzeit rund 70 Auszubildende, Jahrespraktikanten und StudiumPlus-Studenten auf dem Lehrpfad des Unternehmens. Die gewerblichen Auszubildenden erhalten in der eigenen Ausbildungswerkstatt intensive theoretische und praktische Wissensvermittlung. Die kaufmännischen Auszubildenden durchlaufen die relevanten Abteilungen. Dort steht das praxisbezogene Wissen im Vordergrund. Im Betriebsunterricht werden Berufsschulthemen aufgearbeitet und Prüfungen gezielt vorbereitet. Roth nutzt vielfältige Ausbildungsmethoden, darunter auch die selbst entwickelte digitale Lernplattform ROOMS.

Zukunftsperspektive nach der Ausbildung

Jennifer Happel, Personalreferentin bei Roth Industries, erklärt: „Wir sind sehr daran interessiert, alle Ausbildungsstellen zu besetzen und auf diese Weise eigene Facharbeiter zu generieren. Unsere Übernahmequote nach der Ausbildung liegt bei über 90 Prozent. Wir freuen uns auf viele junge Besucher und ihre Eltern, um im persönlichen Gespräch die Vorzüge einer betrieblichen Ausbildung im Roth Familienunternehmen darzustellen. Auch für den Einstieg im Sommer dieses Jahres haben wir noch Ausbildungsplätze in den Berufen Verfahrensmechaniker und Elektroniker zu vergeben.“

Schon jetzt kann man die Messe virtuell besuchen und sich vorinformieren: https://tour.mi360.de/ihk_lahn-dill_ausbildungsmesse_2021_biedenkopf/

Weitere Informationen gibt es zudem unter
www.roth-ausbildung.de.

Das Roth Familienunternehmen stellt dieses Jahr sein Ausbildungskonzept auf der Ausbildungs- und Studienmesse in der Sporthalle der Lahntalschule in Biedenkopf vor. Die Messe findet vom 6. bis 7. Mai statt.

Auszubildende bei Roth Industries erhalten Prüfungszeugnisse

07.04.2022

Dautphetal. Sechs Auszubildende aus Unternehmen der Roth Industries haben ihre Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen. Personal- und Ausbildungsleitung, Betriebsrat und Jugendvertretung gratulierten den jungen Facharbeitern zu ihren bestandenen Prüfungen im Manfred Roth Atrium in Dautphetal.

Personalleiter Michael Donges überreichte die Facharbeiterbriefe sowie zusätzlich Prämien in Höhe von 650 Euro. Gemeinsam mit Hartmut Heck, Leiter der zentralen Ausbildungswerkstatt, dem stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden Marko Rusch und der Jugendvertreterin Lina Pitzer ehrten sie die Absolventen für ihre guten Leistungen.

„Erneut hat ein Jahrgang seine Ausbildung und die Prüfungen unter den schwierigen Bedingungen der Corona-Pandemie absolviert. Wir haben alles darangesetzt, unseren Fachkräften optimale Ausbildungsbedingungen für den Praxiseinsatz und zum Lernen zu ermöglichen. Die Auszubildenden haben die Situation mit großem Einsatz und Kreativität gemeistert. Gemeinsam können wir stolz auf die gute Teamarbeit und die hervorragenden Ergebnisse sein“, so Michael Donges.

Bei Roth Composite Machinery in Steffenberg schloss Marcel Körber seine Ausbildung als Industriemechaniker ab.

Bei Roth Hydraulics in Eckelshausen absolvierten Mahmut Ural und Sebastian Müller ihre Ausbildung als Zerspanungsmechaniker.

Bei Roth Werke in Buchenau beendete Michel Preiß die Ausbildung als Industriemechaniker, Felix Schmidt schloss seine Ausbildung als Verfahrensmechaniker ab und Loric Philippe Lenz absolvierte die Ausbildung als Industriekaufmann.

IHK ehrt die besten Auszubildenden

Michael Donges hob hervor: „Besonders stolz sind wir, dass viele unserer Auszubildenden ihre Prüfung mit der Gesamtnote gut abschließen konnten. Einer der Auszubildenden erhielt sogar die Gesamtnote sehr gut – diese Leistung wird von der Industrie- und Handelskammer zusätzlich geehrt. Außerdem haben zwei der Auszubildenden aufgrund guter Leistungen ihre Abschlussprüfung um ein halbes Jahr vorgezogen. Das untermauert die Qualität unseres Ausbildungskonzeptes und den Einsatz der Ausbilder.“

Roth ist sehr daran interessiert, die Auszubildenden nach der Prüfung zu übernehmen und unterbreitete allen jungen Fachkräften ein Arbeitsangebot. Einer der Absolventen setzt seine Berufsausbildung bei Roth mit StudiumPlus fort.

Die ideale Kombination aus Theorie und Praxis

Die gewerblichen Auszubildenden erhalten in der hauseigenen, zentralen Ausbildungswerkstatt der Roth Industries intensive theoretische und praktische Wissensvermittlung durch engagierte Ausbilder. Dies qualifiziert die Berufseinsteiger für die Ansprüche im täglichen betrieblichen Geschehen.

Die kaufmännischen Auszubildenden durchlaufen anhand eines betrieblichen Ausbildungsplanes die kaufmännischen Abteilungen. Dort steht das praxisbezogene Wissen im Vordergrund. Abgerundet wird dies mit Betriebsunterricht, in dem Berufsschulthemen aufgearbeitet und Zwischen- und Abschlussprüfungen vorbereitet werden. Die Übernahmequote in ein Arbeitsverhältnis nach der Ausbildung liegt bei Roth zurzeit bei über 90 Prozent.

Auszubildende der Roth Unternehmen haben ihre Berufsausbildung mit Erfolg abgeschlossen.

 

Roth Auszubildende entwickeln digitale Lernplattform "ROOMS"

01.04.2022

Dautphetal. Eine Redaktionsgruppe von Roth Auszubildenden und StudiumPlus-Studenten unter der Leitung von erfahrenen Ausbildern entwickelte die eigene digitale Lernplattform „ROOMS“. Der Name steht für „Roth Online Master System“ und ist genau auf das Ausbildungskonzept des Dautphetaler Familienunternehmens zugeschnitten.

Das System umfasst eine Mediathek mit individuellen Lernaufgaben, Links zu Fachliteratur, Tabellenbüchern, Zeichnungen und Tutorials. Das Redaktionsteam programmierte seit Frühjahr 2021 praktische und theoretische Lernaufgaben. Ihm gehören nach dem Prinzip der sogenannten Peer Education, was in etwa bedeutet „Bildung unter Gleichen“, Auszubildende aus dem zweiten und dritten Ausbildungsjahr an. Ihre Beiträge sind besonders wertvoll, da sie die aktuellen Bedürfnisse der Nutzer von ROOMS aus eigener jüngster Erfahrung sehr gut kennen. Die Lernaufgaben sind jetzt fester Teil des Ausbildungsprogramms und stehen Lerninteressierten zur Verfügung. Hartmut Heck, Leiter der zentralen Ausbildung bei Roth, erklärte: „Im ersten Schritt haben wir uns beim Aufbau der Lernplattform auf Ausbildungsinhalte der konventionellen Metallbearbeitung konzentriert. Nach mehreren Testläufen wird ROOMS nun erstmals vom ersten Ausbildungsjahr voll genutzt. Das Angebot kommt so gut bei den Auszubildenden an, dass wir es mit Eifer ausbauen und damit künftig neben den Industrie- und Zerspanungsmechanikern weitere Berufsgruppen ansprechen wollen.“

Mit dem Tablet an der Maschine

Viele Aufgaben in der Lernplattform führen die Auszubildenden direkt in die Praxis. Roth stellt in der zentralen Ausbildung Tablets für die Arbeit mit „ROOMS“ zur Verfügung. Einzelne Lektionen sind mit der Arbeit an Maschinen gekoppelt, sodass die angehenden Facharbeiterinnen und Facharbeiter das, was sie über das Tablet lernen, direkt in der Praxis umsetzen und zeitgleich die dazugehörigen Aufgaben lösen können. „So sind Theorie und Praxis miteinander vernetzt und nur einen Fingertipp voneinander entfernt. Die Aufgaben können zudem von unterschiedlichen Endgeräten abgerufen werden – das ermöglicht den Auszubildenden das mobile Lernen im Roth Netzwerk und bedient die Ansprüche der aktuellen Generation sogenannter Digital Natives. Wir sind überzeugt, mit ROOMS unser Ausbildungskonzept zukunftsorientiert erweitert zu haben“, erläutert Hartmut Heck.

Positive Reaktionen kommen auch aus dem Kreis der Auszubildenden – sie schätzen das strukturierte und problemlösungsorientierte Lernen im virtuellen Raum. Jakob Immel sagt: „ROOMS gefällt mir sehr gut, da es einfach zu bedienen ist und ohne Papier auskommt. Alle Lerninhalte sind in einem Gerät verfügbar.“ Die Platzersparnis gefällt auch Michel Schneider: „Die Lernplattform beinhaltet auch Aufgaben mit technischen Zeichnungen, wobei alle wichtigen Informationen verständlich erklärt sind. Zudem kann man eigenständig alle Arbeitsschritte planen.“ Damit es nicht zu Verwechselungen kommt, sind die Benutzerkonten personenbezogen – das findet Kilian Kraft prima. Er betont außerdem: „Das System hat viele praktische Hilfsmittel wie zum Beispiel einen integrierten Taschenrechner, sodass man Drehzahlen schnell berechnen kann. Ich finde zudem klasse, dass sich Zeichnungen einfach vergrößern lassen und, dass alle Arbeitsschritte übersichtlich aufgelistet sind.“ Alles in allem sei das Lernen mithilfe des Tablets sehr abwechslungsreich fasst Niklas Schmidt zusammen.

Lernfortschritte sind transparent für Ausbilder

Für die Ausbilder punktet „ROOMS“ mit der ortsunabhängigen Begleitung und Freigabemöglichkeit. Allen Auszubildenden kann man, angepasst an den individuellen Lernfortschritt, eine entsprechende Aufgabe zuteilen, sodass für jeden eine abwechslungsreiche und fördernde Lernlandschaft gewährleistet ist. ROOMS ermöglicht eine lückenlose orts- und zeitunabhängige Dokumentation über alle offenen und erledigten Aufgaben durch den Auszubildenden. Die Transparenz der digitalen Dokumentation erlaubt den Ausbildern eine umfassende Feststellung und Unterstützung des Lern- und Arbeitsfortschrittes. Für die Auszubildenden ist ROOMS eine smarte Förderung hin zum angeleiteten individuellen selbstorganisierten Arbeiten und Lernen.

Für das Jahr 2022 sind bei dem Dautphetaler Unternehmen noch einige Ausbildungsplätze in verschiedenen Berufen offen. Mehr Informationen gibt es unter www.roth-ausbildung.de.

Henry Lettermann, Roth Auszubildender zum Industriemechaniker, verwendet die neue digitale Lernplattform „ROOMS“. Die Auszubildenden des aktuellen Ausbildungsjahrs lernen erstmals damit.

Finja Lieb lernt den Beruf der Elektronikerin – sie freut sich, dass in der Roth Ausbildungswerkstatt die digitale Lernplattform ROOMS Einzug gehalten hat. Die Auszubildenden haben das System selbst entwickelt.

Von links: Roth Auszubildende Henry Lettermann, Kilian Kraft und Finja Lieb beim Lernen mit neusten Methoden. Neben der digitalen Lernplattform ROOMS, sind sie damit vertraut, Projekte im 3D-Druck abzuwickeln. 

(Fotos: Roth Industries/Frank Wiegand)

 

 


Roth Familienunternehmen hilft in der Ukraine

Lieferung von Lebensmitteln und Medizinprodukten

23.03.2022

Dautphetal. Dank aktiver Mitwirkung seiner Beschäftigten stellte Roth Industries in Dautphetal eine große Hilfsaktion für die Ukraine auf die Beine. Einige hundert Lebensmittelpakete gingen jetzt mit einem Roth-Lkw auf die Reise zu einer Hilfsorganisation. Das Roth Familienunternehmen hatte die Mitarbeitenden seiner deutschen Niederlassungen dazu aufgerufen, Lebensmittel zu spenden.

„Die Lieferung mit Lebensmittelpaketen geht zunächst an ein Lager in Deutschland. Dort warten uns persönlich bekannte Hilfsorganisationen. Sie bringen  die Pakete sicher mit allen notwendigen Dokumenten in verschiedene vom Krieg betroffene Städte und Dörfer in der Ukraine und verteilen sie an die notleidende Bevölkerung“, berichtet Matthias Donges, CEO (Chief Executive Officer) der Roth Industries in Dautphetal. Eine genaue Packliste gab vor, welche Produkte die Mitarbeitenden einpacken sollten, darunter Nudeln, Reis, Mehl, Zucker, Schokolade und Kekse.

Christin Roth-Jäger, geschäftsführende Gesellschafterin, erklärt im Namen der Unternehmerfamilie: „Wir sind überwältigt von der großen Solidarität und Hilfsbereitschaft unserer Beschäftigten. Die große Zahl an Lebensmittelpaketen ist beeindruckend, jedes davon hilft einer Familie für einige Tage weiter und spendet zudem vielleicht ein wenig Trost über die Grenzen hinweg“. Alle deutschen Roth Gesellschaften waren aufgerufen, die Aktion zu unterstützen. Die Logistikabteilung am Hauptsitz des Unternehmens in Dautphetal-Buchenau koordinierte den Eingang der Spendenpakete und verlud sie auf den Roth-Lkw zur Weiterreise.

„Neben Lebensmitteln warten die Hilfsorganisationen in der Ukraine auf medizinische Versorgung. Hier möchten wir auch gerne helfen und haben einen größeren Geldbetrag für die Beschaffung medizinischer Produkte zur Verfügung gestellt, die auf sicheren Wegen in Krankenhäuser und Versorgungszentren gelangen“, erläutert der geschäftsführende Gesellschafter Claus-Hinrich Roth.

Engagement in viele Richtungen

Die Roth Gesellschaften im Ausland beteiligen sich jeweils mit Initiativen im eigenen Land an der großangelegten Hilfsaktion. Darüber hinaus ließ Roth sich über das regionale Netzwerk #WirtschaftHilft von der Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill als Arbeitgeber für Arbeits- und Praktikumsplätze listen. Über diese Plattform können Neuankömmlinge zügig Arbeit finden.

Zudem möchte Roth bei Bedarf die Einrichtung von Unterkünften mit eigenen Produkten, wie etwa Komplettduschen, die prompt aufgestellt und betriebsbereit sind, unterstützen. Hierfür stimmt sich das Unternehmen eng mit dem Landkreis Marburg-Biedenkopf ab.

Dr. Anne-Kathrin Roth, geschäftsführende Gesellschafterin, fasst zusammen: „Die humanitären Folgen des Angriffs auf die Ukraine sind katastrophal. Wir leiden mit den Kindern, den Familien sowie den älteren Menschen und möchten gerne helfen. Wichtig ist jetzt, dass unsere Lieferung schnell und sicher ankommt. Wir sind sehr dankbar für den Teamgeist in unserer internationalen Roth Familie und stehen gemeinsam an der Seite der Menschen in der Ukraine.“

Mitarbeitende des Roth Familienunternehmens haben Lebensmittelpakete für die Ukraine gepackt. Die Logistikabteilung verlädt sie für die Lieferung an eine Hilfsorganisation.

 

60 Jahre fürs Familienunternehmen:

IHK Lahn-Dill ehrt Manfred Roth

11.03.2022

Dautphetal. Manfred Roth feierte 2021 sein 60-jähriges Unternehmerjubiläum. Eberhard Flammer, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lahn-Dill, und IHK-Hauptgeschäftsführer Burghard Loewe gratulierten zu diesem außergewöhnlichen Ereignis und überreichten im Manfred Roth Atrium in Dautphetal-Buchenau eine Ehrenurkunde „für 60 Jahre erfolgreiche und vorbildliche Unternehmertätigkeit“.

Im Rahmen eines Treffens mit der Unternehmerfamilie und Matthias Donges, CEO (Chief Executive Officer) der Roth Industries, würdigte Eberhard Flammer das Lebenswerk des Jubilars. Er stellte fest: „Manfred Roth hat den 1947 gegründeten Familienbetrieb aus kleinsten Anfängen zu einem Unternehmen mit Weltgeltung entwickelt. Er hat Arbeitsplätze geschaffen und Wohlstand für unsere Region gesichert. Die IHK dankt ihm für sein Engagement, auch als langjähriger Präsident der Kammer, gesellschaftliche Verantwortung für die Region und darüber hinaus zu übernehmen.“

Matthias Donges eröffnete die Zusammenkunft mit einem Rückblick über das Leben von Manfred Roth. Er hob dabei besonders sein gesellschaftliches und wirtschaftliches Engagement für die Region Marburg-Biedenkopf hervor. Manfred Roth sehe sich dieser Aufgabe, unter anderem auch als Ehrenpräsident der IHK, nach wie vor verpflichtet.

Bereits Ende vorherigen Jahres hatte Matthias Donges mit dem Betriebsratsvorsitzenden Ralf Freund im Namen der Belegschaft Manfred Roth für seinen Einsatz im Familienunternehmen gewürdigt. An diesem Treffen nahm auch die Unternehmerfamilie teil.

Vom Handwerksbetrieb zum international tätigen Unternehmen

In 60 Jahren entwickelte Manfred Roth den handwerklichen Betrieb seines Vaters Heinrich Roth zum international tätigen Unternehmen. Unter dem Motto ‚eine Marke – viele Stärken‘ ist das Familienunternehmen heute mit verschiedenen Firmen, rund 1400 Mitarbeitern und 28 Produktions- und Vertriebsunternehmen weltweit vertreten. Mit verschiedenen Sparten gehört Roth Industries zu den innovativsten Unternehmen in der Gebäude- und Industrietechnik.

Aus der Geschäftsführung der Roth Industries mit Hauptsitz in Dautphetal-Buchenau hat sich Manfred Roth Anfang 2019 zurückgezogen und die Verantwortung auf seine drei Kinder übertragen, die bereits seit vielen Jahren in der Geschäftsführung tätig sind. Im Familienunternehmen steht Manfred Roth weiterhin jedem mit Rat und Tat zur Verfügung.

Frühe unternehmerische Verantwortung

Mit 21 Jahren trat Manfred Roth 1961 in den Betrieb seines Vaters Heinrich Roth ein, als dieser schwer erkrankte und übernahm die unternehmerische Verantwortung. Das erste Produktprogramm waren Kesselöfen mit handwerklichen Fertigungen in Silberg und Mornshausen. Bereits beim Einstieg in den väterlichen Betrieb war Manfred Roth überzeugt, dass zur dauerhaften Unternehmenssicherung die Monostruktur überwunden werden musste. Er hatte die Vorstellung, den 1947 gegründeten Familienbetrieb zu einem dynamischen Industrieunternehmen mit mehreren technologie- und marktführenden Geschäftsfeldern zu entwickeln. Für ihn stand fest, dass ein ausgewogen diversifiziertes Unternehmen größere Krisenresistenz und Wachstumschancen bietet.

Als Manfred Roth in den Familienbetrieb eintrat, musste er sein Maschinenbaustudium an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) in Aachen unterbrechen. So war die Fortführung des Betriebs gesichert. Er gab dennoch seinen Plan nicht auf, ein Studium aufzunehmen. Als es seinem Vater gesundheitlich besser ging, entschied er sich 1963 Volkswirtschaftslehre an der Philipps-Universität in Marburg zu studieren und war damit in der Nähe seiner Firma, um seinen unternehmerischen Aufgaben nachzukommen. 1967 schloss er das Studium mit dem Examen als Diplom-Volkswirt ab.

Verantwortlich für Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft

Manfred Roth engagiert sich für die Wirtschaft, die Gesellschaft und die Umwelt. Für sein vielfaches ehrenamtliches und gesellschaftliches Engagement erhielt Manfred Roth 2007 das vom Bundespräsidenten verliehene Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland. Roth unterstützt soziale Organisationen, kulturelle Projekte, das regionale Vereinsleben, Projekte im Zusammenhang mit Aus- und Weiterbildung und engagiert sich stark für die Zusammenarbeit der Wirtschaft mit Schulen, Hochschulen und Universitäten. Seit seinem Studium fühlt sich Manfred Roth besonders mit der Philipps-Universität in Marburg verbunden.

Der Umwelt- und Ressourcenschutz hat einen hohen Stellenwert in der Unternehmensausrichtung und ist deshalb auch Bestandteil der Unternehmensgrundsätze sowie des aktuell entwickelten Code of Conduct (Verhaltenscodex). Roth verfolgt ein ehrgeiziges Klimaschutzprogramm und entwickelte ein eigenes Umweltmanagementsystem. Seit 2010 ist das Unternehmen nach EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) zertifiziert und veröffentlicht regelmäßig eine Umwelterklärung. Standortbezogen arbeitet der Hersteller klimaneutral. Sein Engagement ist vielfach ausgezeichnet: Für die umweltfreundliche Produktion an den Standorten Buchenau und Wolfgruben erhielt es die nationale Auszeichnung „EMAS-Umweltmanagement 2018“ durch das Bundesumweltministerium. Anfang des Jahres 2022 würdigte das europäische Umweltbüro in Brüssel zum zweiten Mal die Nachhaltigkeit des Produktprogramms und Ende 2021 veröffentlichte das Nachrichtenmagazin FOKUS Roth in dem Spezial „FOR OUR PLANET“ als eines von 130 deutschen Unternehmen mit „Top-Klima-Engagement“.

Wertebasiert in die Zukunft

Das Roth Familienunternehmen ist familiär, verantwortlich und dynamisch. Diese Werte motivieren Manfred Roths Kinder Claus-Hinrich Roth, Christin Roth-Jäger und Dr. Anne-Kathrin Roth, die seit 2017 Geschäftsführer der Roth Industries sind. Sie tragen gemeinsam mit dem CEO (Chief Executive Officer) Matthias Donges und dem CAO (Chief Administrative Officer) Marcus Schmidt die Verantwortung für die Fortentwicklung des wertebasierten und zukunftsorientierten Familienunternehmens. Roth Industries verfügt mit den spartenübergreifenden Kompetenzfeldern Energie, Wasser und Kunststoff über eine große Leistungsfähigkeit. Die Diversifikation ermöglicht die Nutzung von Synergien und den Ausbau der Innovationsführerschaft. Die Bestätigung als Weltmarktführer in den Segmenten Energiespeichersysteme, Flächen-Heiz- und Kühlsysteme und Composite-Technologien erhielt Roth durch den Eintrag in das Langenscheidt „Lexikon der deutschen Weltmarktführer“.

Manfred Roth (links) feierte sein 60. Unternehmerjubiläum. Er führte den handwerklichen Betrieb seines Vaters zum international tätigen Familienunternehmen. Eberhard Flammer (rechts), Präsident der IHK Lahn-Dill, würdigte die Lebensleistung des Unternehmers.

 

Nachhaltigkeit der Roth Produkte erneut gewürdigt

Europäisches Umweltbüro analysiert Heizungsmarkt

18.02.2022

Brüssel, Belgien/Dautphetal, Deutschland. Im Rahmen einer Untersuchung würdigte das europäische Umweltbüro EEB (European Environmental Bureau) zum zweiten Mal die Nachhaltigkeit des Produktprogramms der Dautphetaler Roth Werke. Bereits 2021 ragte der Hersteller bei der gleichen Untersuchung als eines der zukunftsorientierten Unternehmen für umweltfreundliche Produkte heraus.

Die Ergebnisse der jüngsten Analyse des Heizungsmarktes des EEB sind in einem Bericht zusammengefasst. Die aktuelle Publikation zeigt auf, welche Unternehmen bei der Umstellung auf eine umweltfreundliche Gebäudebeheizung in Europa wegweisend sind. Dabei sind die Roth Werke eines der 19 von 49 überprüften Unternehmen, deren Produktprogramm auf die Energieerzeugung auf Basis erneuerbarer Energien setzt. Der Hersteller gehört damit zu den Spitzenreitern der Untersuchung. Diese Unternehmen verkaufen hauptsächlich ressourcenschonende Heizsysteme, die etwa mit Wärmepumpen und Solarsystemen Wärme erzeugen.

Klimaziele erreichen mit erneuerbaren Energien

Die Europäische Union (EU) hat das Ziel, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55 Prozent zu verringern – bezogen auf das Jahr 1990. Einer Pressemeldung der Europäischen Kommission (EU-Kommission) zufolge, müssen dafür unter anderem die Treibhausgasemissionen von Gebäuden um 60 Prozent, ihr Energieverbrauch um 14 Prozent und der Energieverbrauch für Heizung und Kühlung um 18 Prozent sinken. In dem Paket „Fit for 55“ stellte die EU-Kommission im Juli 2021 reformierte Richtlinien und Verordnungen zur Erreichung der gesetzten Ziele der EU vor.

Die Untersuchung des EEB hob hervor, dass der Einsatz von Wärmepumpen und Solaranlagen mit den Klimazielen der EU kompatibel ist und einen Beitrag zum Erreichen dieser Ziele leisten kann. Der Bericht erschien im Rahmen der sogenannten Coolproducts Campaign im Auftrag von Mitgliedsverbänden des EEB – der Dachverband von über 170 europäischen Umweltorganisationen aus 35 Ländern Europas.

Wärmepumpenprogramm ausgebaut

Christin Roth-Jäger, Geschäftsführerin der Roth Werke, erklärte: „Wir freuen uns, dass das EEB unsere strategische Ausrichtung auf das Angebot umweltfreundlicher Produkte zum zweiten Mal honoriert. Der Umwelt- und Ressourcenschutz hat einen sehr hohen Stellenwert in unserer Unternehmensausrichtung und ist deshalb auch wichtiger Bestandteil unserer Unternehmensgrundsätze sowie des neu entwickelten Code of Conduct. In den letzten Jahren haben wir unser Wärmepumpenprogramm ausgebaut – Wärmepumpen sind aufgrund der Niedertemperaturanwendung ideale Energieerzeuger für unsere Flächen-Heiz- und Kühlsysteme. In Verbindung mit einer energieeffizienten Speicherung wie mit unserem Kunststoff-Wärmetank Quadroline sowie mit unserer darauf abgestimmten Regelungstechnik für Flächen-Heiz- und Kühlsysteme können wir unseren Kunden sehr nachhaltige Systemlösungen anbieten.“ Das Produktsortiment des Roth Familienunternehmens umfasst außerdem Solarsysteme für die solare Schwimmbadwasser-Erwärmung mit dem Sonnenkollektor Roth Heliopool. Für den nachhaltigen Umgang mit Wasser hat der Hersteller ein umfangreiches Sortiment an Regenwasseranlagen, das auch Lösungen für Retention und Versickerung beinhaltet.

Mehr Informationen über das europäische Umweltbüro gibt es unter www.eeb.org und zur Publikation des EEB geht es hier: https://www.coolproducts.eu/wp-content/uploads/2022/02/EEB-Brand-Audit-Report-2022.pdf

Für die umweltfreundliche Gebäudetechnik bietet Roth ein umfangreiches Sortiment an Wärmepumpen, Wärmespeichern und Flächen-Heiz- und Kühlsysteme für Böden, Wände und Decken.

 

Roth Plastic Technology für 50-jährige GKV/TecPart-Mitgliedschaft gewürdigt

02.02.2022

Dautphetal/Frankfurt. Roth Plastic Technology aus Dautphetal-Wolfgruben ist seit 50 Jahren Mitglied im Verband Technische Kunststoff-Produkte GKV/TecPart. Er ist einer der vier Trägerverbände des Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie (GKV) mit Sitz in Frankfurt. Michael Weigelt, Geschäftsführer des GKV/TecPart, würdigte im Rahmen der Jahrestagung 2021 des Verbands in Dresden das Engagement des hessischen Herstellers für Kunststoffprodukte.

Roth Plastic Technology gehört zum Familienunternehmen Roth Industries und fertigt Kunststoffkomponenten im Spritzgussverfahren für die Gebäudetechnik sowie für Haushaltsprodukte und die Automobilindustrie. Mit dieser Produktorientierung bringt sich das Unternehmen aktiv in die Arbeit des Verbands für Hersteller von technischen Kunststoffen ein. „Das Netzwerk mit den Verbandsmitgliedern ist äußerst umfangreich. Wir schätzen den fachlichen Austausch mit Mitgliedsunternehmen zu unterschiedlichsten Themen sehr. Der Verband leistet mit seiner Arbeit einen absolut wertvollen Beitrag im Hinblick auf die Interessenvertretung der kunststoffverarbeitenden Industrie in Deutschland und auf europäischer Ebene“, erklärt Sebastian Herrmann, Geschäftsleitung Roth Plastic Technology. Er nimmt bei GKV/TecPart aktiv an der Marktgruppe Automobilzulieferer sowie an der Arbeitsgruppe „Managementsysteme“ teil. Zudem ist Sebastian Herrmann stellvertretender Vorsitzender der Regionalgruppe Nord des Verbands und unterstützt die Arbeitsgruppe „Image“, die sich damit beschäftigt, Vorteile, Nutzen und Umweltfreundlichkeit von Kunststoffprodukten in der öffentlichen Wahrnehmung zu positionieren. Im Vorstand des GKV Dachverband engagiert sich ein weiteres Geschäftsleitungsmitglied von Roth Plastic Technology: Dennis Bald – er ist Schatzmeister. Zudem nimmt er am betriebswirtschaftlichen Ausschuss teil.

Michael Weigelt betonte: „Mit Roth Plastic Technology haben wir ein aktives und gleichsam typisches Mitglied in unseren Reihen. Familiengeführt, lokal verbunden, international präsent und überaus innovativ. Die langjährige Bindung zum Branchenverband GKV/TecPart ist Anerkennung und Ansporn für uns und unsere Arbeit mit und für das Mitglied in Politik, Normung und Gesellschaft. Wir freuen uns auf die weitere aktive Zusammenarbeit und danken für die Unterstützung.“

Herausforderungen im Netzwerk meistern

Sebastian Herrmann hebt hervor: „Besonders in herausfordernden Zeiten, wie wir sie derzeit erleben, etwa mit extremen Lieferengpässen und zeitgleich der Neuausrichtung ganzer Branchen, wie der Automobilindustrie, ist die Arbeit im Verbandsnetzwerk besonders förderlich und wesentlich für die Wirtschaft.“ So vertritt der GKV mit der Wirtschaftsvereinigung Kunststoff (WVK) die Interessen der Kunststoff verarbeitenden Industrie innerhalb des Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) oder direkt bei politischen Entscheidungsträgern.  

Workshops, Seminare, Informationsveranstaltungen und gemeinsame Messeauftritte sind Teil des Netzwerks. Darüber hinaus entwickelte GKV/Tecpart einen Verhaltenscodex (Code of Conduct) mit Handlungsanleitungen für die unternehmerische Tätigkeit, dem sich die Mitgliedsbetriebe anschließen und demnach zertifiziert werden können. Roth Industries ist mit allen angeschlossenen Roth Unternehmen dem GKV-Verhaltenscodex beigetreten, hat sich der Zertifizierung unterzogen und zudem einen eigenen Code of Conduct entwickelt, der für alle Roth Gesellschaften weltweit bindend ist.

Von links: Michael Weigelt, Geschäftsführer des GKV/TecPart, überreicht Sebastian Herrmann, Geschäftsleiter von Roth Plastic Technology, die Urkunde für 50-jährige Mitgliedschaft im Rahmen der Jahrestagung des Verbands.

(Fotonachweis: GKV/TecPart)

 

Roth spendet Regenwassertanks für Lions Club Adventskalender-Aktion

19.01.2022

Dautphetal. Die Buchenauer Roth Werke beteiligten sich in diesem Winter wieder an der Adventskalender-Aktion 2021 des Lions Club Biedenkopf. Sie spendeten zwei Roth Design-Regenwasserspeicher von Roth Umwelttechnik aus Bischofswerda. Die Gewinnerlose zogen Jonas Joppich aus Kombach und Sarah Weigand aus Biedenkopf. Die Übergabe der Regenwassertanks fand Anfang Januar im Manfred Roth Atrium in Buchenau statt.

Bodo Schröckert, Einkaufsleiter bei Roth, erklärte: „Wir freuen uns, dass wir mit der Beteiligung an der Adventskalender-Initiative des Lions Club dieses Jahr wieder zweifach Gutes tun können. Einerseits freuen sich die Gewinner unserer Regenwassertanks und andererseits unterstützt die Aktion Projekte und Einrichtungen für Kinder in der Region Marburg-Biedenkopf. Ihnen kommen die Erlöse aus dem Verkauf des Kalenders zugute.“ Über 5000 Adventskalender verkaufte der Lions Club diesen Winter zum Preis von jeweils 5 Euro. Hinter den Türchen des Adventskalenders verbargen sich Sachpreise und Gutscheine, die regionale Unternehmen für den guten Zweck zur Verfügung stellten. Es kamen fast 100 Gewinne im Wert von mehreren tausend Euro zusammen.

Neben den Design-Regenwasserspeichern entwickelt Roth Umwelttechnik in Bischofswerda innovative Systemlösungen für die Regenwassernutzung und die Abwasserbehandlung. Das Leistungsspektrum umfasst Behälter in Größen bis 6000 Liter sowie vorkonfektionierte Komplettsysteme. Mehr Informationen gibt es unter www.roth-umwelttechnik.com.

Von links: Bodo Schröckert, Einkaufsleiter bei Roth, bei der Übergabe des Roth Regenwasserspeichers an Jonas Joppich.

Einkaufsleiter Bodo Schröckert (links) übergibt den Gewinn aus der Lions Club Adventskalender-Aktion an Andreas Weigand, Ehemann der Gewinnerin Sarah Weigand.