News 2025
Roth-Umweltmanagement erneut nach EMAS zertifiziert
Ehrgeiziges Klimaschutzprogramm des familiengeführten Unternehmens wird gewürdigt
16.12.2025
Dautphetal (red). Die Roth Werke in Buchenau und Roth Plastic Technology in Wolfgruben sind erneut nach dem Umweltmanagement-System EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) zertifiziert worden. Umweltgutachter Frank Meckel bestätigte das Umweltmanagementsystem an beiden Standorten und unterzeichnete die aktuelle Umwelterklärung des Unternehmens.
Roth ist bereits seit 2011 nach EMAS zertifiziert. Alle drei Jahre stellen sich Roth Plastic Technology in Dautphetal-Wolfgruben sowie die Roth Werke in Dautphetal-Buchenau der Rezertifizierung, dazwischen finden jährliche Überwachungsaudits statt. Für die Zertifizierung muss ein Umweltprogramm mit fest definierten Umweltzielen für die kommenden drei Jahre erstellt werden.
Nachhaltigkeit und Umweltschutz
Umweltschutz bezieht sich bei den energieeffizienten Produkten des Herstellers auf die gesamte Wertschöpfungskette. „Der vorsorgende, produktionsintegrierte Umweltschutz setzt bei uns bereits in der Planung der Produktion sowie der Produktionsanlagen an“, betonte die geschäftsführende Gesellschafterin, Christin Roth-Jäger. So war beispielsweise Bestandteil des Umweltprogramms der Buchenauer Roth-Werke, dass in einer Produktionshalle die bestehende Ölheizungs-Anlage durch Wärmepumpen-Technologie ausgetauscht wird, deren Energiebedarf ausschließlich aus erneuerbaren Quellen gedeckt wird – eine Maßnahme, die vollständig umgesetzt wurde.
„Bereits seit 2016 beziehen wir ausschließlich grünen Strom, der aus Wind- und Wasserkraft gewonnen wird“, so Christin Roth-Jäger. Auch am Standort Wolfgruben soll die Verbrennung von Heizöl durch CO2-arme Technologien ersetzt werden.
Unvermeidbare Emissionen kompensiert Roth Plastic Technology über den Kompensationsfonds Klima-Kollekte und produziert so bereits seit 2017 CO2-neutral.
„Uns als Familienunternehmen ist es sehr wichtig, unserer gesellschaftlichen Verantwortung Rechnung zu tragen, deshalb verfolgen wir ein ehrgeiziges Klimaschutzprogramm und haben ein eigenes Umweltmanagementsystem entwickelt. Ressourcenschutz ist fester Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie“, hob Roth-Geschäftsführerin Christin Roth-Jäger hervor.
Hintergrundinformation EMAS
Das Umweltaudit-System EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) gilt als eine der strengsten Verordnungen im Umweltschutz. Sie ist ein von den europäischen Gemeinschaften im Jahr 1993 entwickeltes Instrument für das freiwillige Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung von Unternehmen, die ihre Umweltleistung über die umweltgesetzlichen Anforderungen hinaus verbessern wollen. Der Aufbau eines Umweltmanagementsystems und die Abläufe entsprechen der ISO 14001.
Die Roth Werke in Buchenau sowie Roth Plastic Technology in Wolfgruben sind erneut nach dem Umweltaudit-System EMAS zertifiziert.
Geschäftsleiter Thomas Finkewirth (von rechts), Geschäftsleiter Sascha Allissat, Umweltgutachter Frank Meckel, der Standortverantwortliche Sebastian Herrmann sowie Thomas Henkel, Qualitäts- und Umweltmanagementbeauftragter, freuen sich über den erfolgreichen Abschluss der zweitägigen Überprüfung. (Foto: Roth Werke)
Mehr als 700 Jahre Berufserfahrung würdigen
Familienunternehmen Roth würdigt die Jubilare und Ruheständler des Jahres 2025
02.12.2025
Dautphetal-Buchenau (red). Auf insgesamt 721 Jahre Betriebszugehörigkeit bringen es die Jubilare und neuen Ruheständler der Roth Unternehmen, die in einer Feierstunde am Firmensitz in Buchenau für ihr langjähriges Engagement ausgezeichnet wurden.
„Heute stehen die Kolleginnen und Kollegen im Mittelpunkt, denen im betrieblichen Alltag normalerweise keine große Bühne bereitet wird“, sagte Christin Roth-Jäger, CEO der Roth Industries, der Dachgesellschaft aller Roth Unternehmen. Ein Arbeitsjubiläum oder der Eintritt in den Ruhestand markiere einen wichtigen Punkt im Leben: „Ein Meilenstein, der uns Anlass bietet, einmal innezuhalten, zurückzuschauen und zu würdigen, was Sie in den vergangenen Jahren und Jahrzenten für die Roth Unternehmen geleistet haben.“
Im festlichen Rahmen wurden zwölf Jubilare für 40 und 25 Jahre bei Roth ausgezeichnet. Insgesamt weisen die Arbeitsjubilare 346 Jahre Betriebszugehörigkeit vor. Die zwölf Beschäftigten, die in 2025 ihren Ruhestand angetreten haben oder noch antreten, bringen es auf insgesamt 375 Jahre Betriebszugehörigkeit.
„Beeindruckende Zahlen, die für Loyalität, Verbundenheit und Engagement stehen“, sagte Personalleiter Michael Donges, der die Ehrungen vornahm. „Gemeinsam haben Sie 721 Jahre Berufserfahrung vorzuweisen und sind somit ein wesentlicher Teil der Erfolgsgeschichte, die wir gemeinsam schreiben dürfen.“ Ralf Freund richtete stellvertretend für alle Betriebsräte der Roth Unternehmen seine Glückwünsche aus: „Die Beschäftigten sind das Wichtigste in einem Unternehmen.“
Zuvor hatte Bürgermeister Marco Schmidtke (Dautphetal) in seiner Begrüßung die hohe Verbundenheit des Unternehmens zur Region hervorgehoben. Schmidtke würdigte zudem mit einer Urkunde des Hessischen Ministerpräsidenten der Gemeinde Dautphetal die beiden Jubilare, die ihre 40-jährige Betriebszugehörigkeit zu den Dautphetaler Roth Werken feiern konnten.
Für die zentrale Ehrung hatte das Unternehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Standorte Buchenau, Wolfgruben, Eckelshausen, Niedereisenhausen und Datteln an den Hauptsitz nach Dautphetal-Buchenau eingeladen.
Den passenden musikalischen Rahmen bildete Carmen Delgado von der „Roth Band“. Und auch der Nachwuchs engagierte sich bei der Feierstunde: Auszubildende der Roth Unternehmen übernahmen gemeinsam mit dem Roth Kantinen-Team den Service bei Sektempfang, Kaffetrinken und dem abschließenden Abendessen.
Die Jubilarinnen und Jubilare der Roth Unternehmen 2025:
Ingo Kunze, Michael Biel (beide 40 Jahre).
Roth Hydraulics:
Michael Dittmann, Daniel Lauber, Jörg Theis (alle 25 Jahre)
Roth Plastic Technology:
Ralf Kremer (40 Jahre)
Roth Werke:
Viktor Riesen, Deniz Özen, Thorsten Ickes, Volker Naumann (alle 25 Jahre), Sonja Einloft, Jörg Seibel (beide 40 Jahre)
In den Ruhestand verabschiedet wurden:
Udo Gast (Becker Plastics), Holger Leng (Roth Composite Machinery), Richard Knoll (Roth Hydraulics), Matthias Blodig und Andre Rogalski (Roth Plastic Technology), Frank Schmitt (Roth Services), Andreas Kejzlar, Thomas Schmidt, Jürgen Weigel, Lutz Löser, Michael Schumann und Karin Weigand (alle Roth Werke).
Auf insgesamt 721 Jahre Betriebszugehörigkeit bringen es die Ruheständler und Jubilare der Roth Unternehmen, die mit ihren Vorgesetzten zur Feierstunde nach Buchenau in das Atrium gekommen waren. (Foto: Roth Werke)
Roth Plastic Technology zeigt Kompetenzvielfalt in der Kunststoffverarbeitung
Thermotank Quadroline zieht auf der K-Messe die Blicke auf sich
06.11.2025
Dautphetal/Düsseldorf (red). Als Partneraussteller am Stand der ONI Wärmetrafo GmbH haben die Spritzguss-Experten von Roth Plastic Technology auf der diesjährigen K-Messe in Düsseldorf demonstriert, wie breit das Unternehmen und die gesamte Roth-Gruppe in der Kunststoffverarbeitung aufgestellt sind.
Verfahrens-Vielfalt kommt gut an
Zentrum des Messeauftritts war der Roth Thermotank Quadroline in der Ausführung als Trennspeicher mit 325 Litern Volumen: Ein Produkt, das nahezu alle Kompetenzen der Roth-Unternehmensgruppe in sich vereint. Sieben von insgesamt acht bei Roth angewandten Kunststoffverarbeitungsverfahren kommen bei der Herstellung des Tanks zum Einsatz und machen ihn zum Paradebeispiel für die hohe Fertigungstiefe, das Zusammenspiel der unterschiedlichen Produktionsbereiche und der daraus resultierenden flachen Lieferketten.
Das zentrale Rohr wird im Extrusionsverfahren gefertigt, während die Schichtladerohre und Endkappen inklusive der Anschlüsse aus Metall im Spritzgussverfahren entstehen. Die Kappen werden anschließend durch Extrusionsschweißen mit dem blasgeformten Behälter verbunden. Für die nötige Stabilität im Betrieb wird der Tank zusätzlich auf eigens bei der Roth Composite Machinery gebauten Wickelmaschinen mit Thermoplast-ummantelten Glasfasern umwickelt. Die Anschlussblenden unter anderem für die Zu- und Abfuhr der Medien entstehen im Tiefziehverfahren, und auch die Außenisolierung sowie Kopf- und Fußteil werden aus EPS-Partikelschaum hergestellt.
Damit stammt der Thermotank nahezu vollständig aus eigener Produktion und steht exemplarisch für die effizienten, eng verzahnten Fertigungsprozesse innerhalb der Unternehmensgruppe. Abgerundet wird das Portfolio durch den Rotationsguss, der am Standort von Roth Umwelttechnik in Bischofswerda im Mittelpunkt steht: „Das einzige Verfahren, das bei diesem Tank nicht zum Einsatz kommt“, erläutert Sebastian Herrmann, Gesamtleiter von Roth Plastic Technology.
one-stop-solution bietet echte Mehrwerte
Warum ausgerechnet der Roth Thermotank Quadroline auf der Messe als Blickfang dient? „Wer komplexe Systeme fertigt, weiß die Vorzüge der Zulieferung von Baugruppen aus einer Hand zu schätzen: Stichwort one-stop-solution“, erklärt Sebastian Herrmann, „ wir verfügen über die Kompetenz, um gemäß den Kundenanforderungen an das Produkt das passende Verfahren auszuwählen oder, wenn nötig, Verfahren zu kombinieren, um zu einer effizienten Lösung zu kommen.“
Internationales Fachpublikum zeigt großes Interesse
Sein Fazit nach der K-Messe fällt durchweg positiv aus:
„Unser gemeinsamer Auftritt mit ONI hat eindrucksvoll gezeigt, dass wir mit unserer Innovationskraft und unserer Fertigungstiefe auch im internationalen Umfeld punkten können“, resümiert Herrmann. „Die Resonanz war hervorragend – wir haben viele interessante Gespräche mit Fachbesuchern aus aller Welt geführt und uns über das große Interesse an unseren Technologien sehr gefreut.“
Auf der K-Messe präsentierten der Roth Plastic Technology-Gesamtverantwortliche Sebastian Herrmann (links) und Vertriebsleiter Jörg Csellner die Kompetenzvielfalt innerhalb der Roth Gruppe. (Foto: Roth Plastic Technology)
Roth Plastic Technology auf der K 2025 in Düsseldorf
Comeback nach fast 25 Jahren – Systemkompetenz im Fokus
11.08.2025
Dautphetal-Wolfgruben / Düsseldorf (red). Der Full-Service-Supplier Roth Plastic Technology kehrt in diesem Jahr auf die weltweit größte Fachmesse der Kunststoff- und Kautschukindustrie zurück: Die K 2025 in Düsseldorf. Vom 8. bis 15. Oktober werden die Spritzguss-Experten als Mitaussteller auf dem Stand der ONI-Wärmetrafo GmbH (Halle 10, Stand F45) vertreten sein.
Im Zentrum des Messeauftritts steht der Systemgedanke rund um die Kernkompetenzen des Unternehmens: Von der Produktentwicklung über die Supply Chain bis hin zur komplexen Baugruppe oder funktionalen Bürste. Gleichzeitig wird das breite Spektrum der Kunststoffverarbeitung innerhalb der Roth-Gruppe sichtbar, das weit über den klassischen Spritzguss hinausgeht.
Die Teilnahme an der K-Messe 2025 markiert für Roth Plastic Technology ein besonderes Ereignis: Das Comeback nach fast 25 Jahren. Letztmals war das Unternehmen, das sich als Systemanbieter mit außergewöhnlicher Fertigungstiefe und Innovationskraft etabliert hat, im Jahr 2001 auf der Messe vertreten.
ONI und Roth Plastic Technology: Schulterschluss unterstreicht Wertschätzung
„Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit auf den vergangenen Fakuma-Messen ist der erneute Schulterschluss, initiiert durch ONI-Gründer Wolfgang Oehm, ein bedeutendes Signal unserer Partnerschaft und eine erneute Geste der engen Verbundenheit und Wertschätzung zwischen beiden Unternehmen“, sagt der Gesamtverantwortliche von Roth Plastic Technology, Sebastian Herrmann: „Uns eint der Anspruch, mit intelligenten Produkten und Lösungen zu mehr Umweltschutz und Energieeffizienz beizutragen – ein Ziel, das wir gemeinsam mit ONI konsequent verfolgen.“
Fertigungsvielfalt wird sichtbar
Ein Highlight auf dem Messestand wird ein anschaulicher Querschnitt des Energiespeichers „Roth Quadroline“ sein. Das in mehreren Verfahren hergestellte Systembauteil symbolisiert die gesamte Fertigungsvielfalt der Roth-Gruppe. Zum Einsatz kommen hier unter anderem:
- Spritzguss
- Blasformen
- Extrusionsschweißen
- Wickeltechnik
- Schäumen
- Thermotiefziehen
„Mit Ausnahme von Rotation und Rohrextrusion wird beim Quadroline nahezu die gesamte Kunststoffverarbeitung im eigenen Haus abgebildet – eine Wertschöpfungstiefe, die in dieser Form nur wenige Anbieter leisten können“, erklärt Sebastian Herrmann.
Verfahrenskompetenz trifft Systemdenken
Ein konkretes Kundenbeispiel illustriert die Stärke des Roth-Verbundes: Ein Produkt, das ursprünglich im Rotationsverfahren hergestellt wurde, wurde mit steigender Stückzahl über Blasformen weiterentwickelt und wird heute im Spritzgussverfahren gefertigt – jeweils innerhalb der Roth-Gruppe oder in enger Zusammenarbeit mit Partnern. Die Fähigkeit, auf Anforderungen flexibel mit Verfahrens- und Materialsubstitution zu reagieren, macht Roth Plastic Technology zu einem wertvollen Entwicklungspartner auf Augenhöhe.
Nachhaltigkeit als Leitprinzip
Seit 2017 produziert Roth Plastic Technology CO₂-neutral. Dies wird durch die Veröffentlichung des ersten gruppenweiten Nachhaltigkeitsberichts unterstrichen, der konkrete Maßnahmen und Fortschritte dokumentiert – von energieeffizienter Produktion bis hin zur ressourcenschonenden Werkstoffauswahl.
Mit dem Auftritt auf der K 2025 präsentiert sich Roth Plastic Technology als ein Unternehmen mit klarem Fokus: Technologiekompetenz, Nachhaltigkeit und Systemverantwortung aus einer Hand – weltweit vernetzt und regional verwurzelt.
Roth Plastic Technology macht auf der K 2025 als Mitaussteller auf dem Stand der ONI-Wärmetrafo in Halle 10, Stand F45 unter anderem mit einem Exponat des Roth Thermotanks Quadroline die Fertigungsvielfalt der Gruppe sichtbar.
(Foto: Roth Plastic Technology)
Mehr Flexibilität, Leistung und Variantenvielfalt bei der Bürstenherstellung
Zweite Beborstungsmaschine bei Roth Plastic Technology erweitert Kapazitäten und Produktspektrum
30.05.2025
Dautphetal-Wolfgruben (red). Roth Plastic Technology hat die nächste Ausbaustufe seiner Beborstungskompetenz erreicht: Am Standort in Wolfgruben wurde eine zweite hochmoderne Bürsten-Herstellungsmaschine in Betrieb genommen. Damit baut der kunststoffverarbeitende Betrieb sein Angebot als Full-Service-Supplier weiter aus und reagiert auf die steigende Nachfrage nach kompletten Lösungen aus einer Hand – vom Spritzguss über die Beborstung bis zur Baugruppenmontage und Verpackung.
Bereits vor zwei Jahren hatte Roth Plastic Technology mit der ersten Beborstungsmaschine neue Maßstäbe gesetzt. Der nun erfolgte Ausbau ist nicht nur eine Kapazitätserweiterung, sondern schafft auch eine höhere Sicherheit durch Redundanzen in der Produktion und ermöglicht eine größere Produktvielfalt.
„Unsere Kunden – vor allem aus der Heimtechnik- und Haushaltsgerätebranche – schätzen, dass sie beborstete Kunststoffkomponenten bei uns direkt aus einer Hand bekommen: Spritzguss und Beborstung unter einem Dach bedeutet kürzere Wege, weniger Abstimmungsaufwand und geringere Logistikkosten“, betont Sebastian Herrmann, Gesamtleiter von Roth Plastic Technology.
Neue Maschine punktet mit zahlreichen Vorzügen
Die neue Maschine vom Typ BFK2, entwickelt von der Schwestergesellschaft Roth Composite Machinery (RCM) in Burgwald, bietet gegenüber dem Vorgängermodell (U-BFA21/E5) signifikante Produktivitätsvorteile und überzeugt durch eine Reihe technischer Merkmale, die sie besonders leistungsfähig und effizient machen. Durch das sogenannte Zwillingsprinzip und das gleichzeitige Be- und Entladen während des Beborstungsvorgangs konnte die Ausbringung im Vergleich zum Vorgängermodell um rund 60 Prozent gesteigert werden. In der durchlaufenden Arbeitsweise erreicht die Maschine eine Leistung von bis zu 900 Bündeln pro Minute – bei Indexzeiten von unter zwei Sekunden. Wie schon beim Vorgängermodell kommt auch hier die bewährte, patentierte RoAn-Technologie zur Füllung zum Einsatz. Die BFK2 ist speziell auf die Herstellung von Radialbürsten und Besen mit einer Länge von bis zu 600 Millimetern ausgelegt und bietet damit hohe Flexibilität bei mittleren bis hohen Stückzahlen.
Die enge Zusammenarbeit mit Roth Composite Machinery bringt zusätzliches Know-how in die Produktion: „Unsere Maschinen kommen nun bei unserer Schwestergesellschaft produktiv zum Einsatz – das ist ein echtes Paradebeispiel für gruppeninterne Synergien“, sagt Dennis Brückner, Betriebsleiter bei RCM in Burgwald.
Technischer Fortschritt mit Kundenmehrwert
Bei allem technischen Ausbau bleibt Roth Plastic Technology seiner Linie treu: Es erfolgt keine Eigenentwicklung von Bürstenprodukten, sondern die konsequente Fokussierung auf kundenindividuelle Lösungen und einen maximalen Servicegrad. Dies umfasst auf Wunsch auch: Kundenworkshops zur Projektentwicklung, Technische Beratung und Konstruktion, Komplettierung von Baugruppen sowie Verpackung nach Kundenwunsch.
Darüber hinaus erfolgt die Produktion am Standort Wolfgruben seit 2017 CO₂-neutral gemäß Scope 1 und 2: Ein zusätzlicher Anreiz für Kunden, die Wert auf nachhaltige Lieferketten legen. Sebastian Herrmann bringt es auf den Punkt: „Mit der zweiten Maschine bieten wir noch mehr Flexibilität, Leistung und Variantenvielfalt – immer mit dem Ziel, unseren Kunden echten Mehrwert zu liefern. Das ist und bleibt unser strategischer Anspruch.“
Sie haben die zweite Beborstungsmaschine am Standort Wolfgruben erfolgreich in Betrieb genommen (von links): Christian Semus, Werksleiter von Roth Plastic Technology, Dennis Brückner, Betriebsleiter von Roth Composite Machinery Burgwald, Maschinenbediener Christoph Hebener und Stefan Koch, Fertigungsleiter im Bereich Beborstung von Roth Plastic Technology. (Foto: Roth Plastic Technology)
Erweiterte Entwicklungskompetenz erfolgreich etabliert
Roth Plastic Technology baut seine Service-Sparte weiter aus
27.05.2025
Dautphetal-Wolfgruben (red). Die in 2023 gegründete Service-Sparte für Konstruktion und Entwicklung bei Roth Plastic Technology hat sich in kurzer Zeit etabliert und wird deshalb nun weiter ausgebaut. Die Kunststoffexperten aus Mittelhessen bieten ihren Kunden damit noch umfassendere Unterstützung und Optimierung entlang des gesamten Produktentstehungsprozesses – von der ersten Skizze über den serienreifen Artikel bis zum fertig verpackten Produkt.
Die Schwerpunkte der kunststoff- und spritzgussgerechten Konstruktion und Entwicklung sind weiterhin fester Bestandteil der Dienstleistungs-Sparte von Roth Plastic Technology. Zugleich wurde und wird das Leistungsportfolio gezielt erweitert: Auch Ratio-Projekte zur Optimierung bestehender Serienartikel gehören inzwischen zum Tagesgeschäft der Engineering-Einheit.
Bereits mehrere Entwicklungsprojekte – sowohl intern innerhalb der Roth-Gruppe als auch mit externen Kunden – wurden erfolgreich umgesetzt. Hierbei wurden beispielsweise Prototypen und Anschauungsmuster per 3D-Druck über die Roth-gruppeninterne „Smart Factory“ realisiert oder direkt über die eigene Spritzgussfertigung inklusive Baugruppenmontage erstellt.
Neu im Angebot: Technik-Workshops
Darüber hinaus bietet Roth Plastic Technology seinen Kunden ab sofort auch Technik-Workshops an, um Ideen gemeinsam mit den Entwicklungspartnern noch zielgerichteter umzusetzen. Neben der klassischen Konstruktion sind inzwischen auch komplexe technische Berechnungen Bestandteil des Angebotsportfolios. Ein Projektbeispiel unterstreicht die Leistungsfähigkeit der neuen Service-Sparte: Aufgrund deutlich gestiegener Stückzahlen wurde ein Artikel, der ursprünglich im Rotationsformen gefertigt wurde, zunächst auf das Blasformen und schließlich auf das wirtschaftlichere und präzisere Spritzgussverfahren umgestellt – inklusive Materialsubstitution und vollständiger Qualifizierung.
Sebastian Herrmann, Gesamtleiter von Roth Plastic Technology, zeigt sich überzeugt: „Die breite Akzeptanz unserer Service-Sparte bestätigt, dass wir mit unserem erweiterten Angebot echten Mehrwert für unsere Kunden schaffen – intern wie extern. Unser Anspruch, als Full Service Supplier zu agieren, wird damit einmal mehr unterstrichen.“
Gesamtleiter Sebastian Herrmann (links) und Produkttechniker Alexander Wagner haben auch auf der diesjährigen Leitmesse ISH die erweiterte Service-Sparte von Roth Plastic Technology einem internationalen Publikum vorgestellt. (Foto: Roth Plastic Technology)
„Bedarf ist ungebrochen hoch“
Roth Industries zeichnet Prüfungsabsolventen des Frühjahrs 2025 aus
22.05.2025
Dautphetal-Buchenau (red). Sie haben im Frühjahr ihre Ausbildung erfolgreich beendet und wurden nun offiziell für ihren Abschluss gewürdigt: Insgesamt sieben ehemalige Auszubildende der verschiedenen Roth-Unternehmen erhielten im Manfred Roth-Atrium in Buchenau während einer Feierstunde ihre Prüfungszeugnisse und Prämien.
Trotz wirtschaftlich herausfordernder Situation müssen sich die Ausbildungs-Absolventen keine Sorgen um ihre berufliche Zukunft machen, betonte der Personalleiter der Roth Industries Unternehmen, Michael Donges: „Der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften ist ungebrochen hoch.“ Neben einer erfolgreichen beruflichen Laufbahn im jeweiligen Arbeitsgebiet stünden den Nachwuchskräften viele weitere Möglichkeiten offen: Von der Meister- oder Technikerschule über vertiefte berufliche Qualifizierungen bis hin zum Studium. Michael Donges dankte auch den Fachausbilderinnen und -ausbildern in den verschiedenen Roth Unternehmen, die mit viel Engagement die erfolgreichen Ausbildungs- und Prüfungsergebnisse mit ermöglicht hätten.
So haben die Roth-Absolventen des Frühjahrs 2025 im Durchschnitt die Abschlussnote „Gut“ erzielt: „Darin spiegelt sich die Qualität unserer Ausbildung, wir sind damit sehr zufrieden“, betonte der Personalleiter. Gemeinsam mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Claus-Hinrich Roth, dem Betriebsratsvorsitzenden Ralf Freund und Maximilian Boß von der Jugendarbeitnehmervertretung händigte er den Absolventen nicht nur die Prüfungszeugnisse, sondern auch die Information über Prämienzahlungen für besonders erfolgreiche Abschlüsse aus.
Bei Roth Composite Machinery an den Standorten Niedereisenhausen sowie in Burgwald schlossen Leon Müller, Leon Riesen und Viktor Robert Wittemann ihre Ausbildung als Industriemechaniker ab.
Bei Roth Hydraulics in Eckelshausen absolvierte Philipp Becker seine Ausbildung zum Industriemechaniker.
Bei Roth Plastic Technology in Wolfgruben bestand Tim Kohlberger seine Ausbildung zum Elektroniker und Viola Elvira Krämer ihre Ausbildung zur Verfahrensmechanikerin.
Bei Roth Werke in Buchenau schloss Muhammed Gürer seine Ausbildung zum Verfahrensmechaniker ab.
Zur bestandenen Ausbildung gratulierten Geschäfts- und Personalleitung, Betriebsrat sowie Ausbilderinnen und Ausbilder: Sieben Auszubildende der Roth Unternehmen freuen sich in diesem Frühjahr über ihren erfolgreichen Abschluss. (Foto: Roth Industries)
Kompetenz in Kunststoff auch für die SHK-Branche
Roth Plastic Technology ist mit dabei auf der ISH 2025
27.03.2025
Dautphetal-Wolfgruben/Frankfurt am Main (red). Die Roth Plastic Technology hat sich auf der Weltleitmesse ISH in Frankfurt am Main als innovativer Partner für Kunststofflösungen präsentiert. Am Stand der Muttergesellschaft Roth Werke stellte das Unternehmen bei dem internationalen Branchentreff gezielt seine Kompetenzen und die Diversifizierung seines Portfolios vor.
Mit diesem Auftritt auf der wichtigsten Messe für die Sanitär-, Heizungs- und Klima-Branche verfolgte Roth Plastic Technology mehrere strategische Ziele: Zum einen die branchenübergreifende Sichtbarkeit des Unternehmens und zum anderen eine gezielte Ansprache der SHK-Experten, um Synergien mit den etablierten Lösungen der Roth Werke aufzuzeigen. „Die ISH hat uns eine sehr geeignete Plattform geboten, um neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Geschäftsbeziehungen zu vertiefen“, sagte der Roth Plastic Technology-Gesamtverantwortliche Sebastian Herrmann, „die ISH ist eine der wichtigsten Messen für nachhaltige Gebäudetechnik, und für uns war es eine hervorragende Gelegenheit, unsere Kunststoffkompetenz in diesem Umfeld zu präsentieren.“
Neben den bewährten Lösungen für die SHK-Branche lag der Fokus auf der Diversifizierung des Unternehmens: „Durch die enge Verzahnung mit den verschiedenen Unternehmen der Roth Industries sowie den branchenübergreifenden Know-how-Transfer bietet Roth Plastic Technology maßgeschneiderte Lösungen für unterschiedlichste industrielle Anwendungen – von der Gebäudetechnik über die Hausgeräte-Branche bis hin zum Automotive-Sektor“, betonte Sebastian Herrmann.
Eine Gruppe, viele Stärken
Der Messeauftritt unterstreicht die langfristige Strategie der Roth Industries Unternehmensgruppe, Synergien zwischen den verschiedenen Unternehmensbereichen zu nutzen und Innovationen voranzutreiben. „Unsere Kunden profitieren von der Kombination aus jahrzehntelanger Erfahrung, modernsten Fertigungstechnologien, einer hohen Entwicklungstiefe und einem starken Netzwerk innerhalb der Roth Gruppe“, betonte Christin Roth-Jäger, CEO der Roth Industries.
Am Stand der Muttergesellschaft Roth Werk präsentierte Roth Plastic Technology seine Kompetenzen und Lösungen rund um die nachhaltige Gebäudetechnik auf der internationalen Leitmesse für die SHK-Branche, der ISH in Frankfurt am Main. (Foto: Roth Werke)
ISH Frankfurt 17.03.- 21.03.2025
14.03.2025
Die Roth Plastic Technology aus Dautphetal-Wolfgruben wird auf der diesjährigen ISH in Frankfurt, der Internationalen Sanitär- und Heizungsmesse, vom 17. bis 21.03. auf dem Stand der Roth Werke GmbH seine spritzgusstechnischen Kunststoff-Lösungen innerhalb der Gebäudetechnik präsentieren! Zu finden in Halle 4.0 auf Stand C20 und C45. Gerne heißen wir Sie herzlich willkommen!
Wir trauern um unseren Seniorchef Manfred Roth
Unternehmensgründer Manfred Roth verstorben
ein Leben für das Familienunternehmen
06.01.2025
Unser Unternehmensgründer und Seniorchef Manfred Roth ist am 3. Januar im Alter von 85 Jahren im Kreis seiner Familie verstorben. Nur wenige Tage zuvor hatte er noch die Gründung der Manfred-Roth-Stiftung öffentlich bekannt gegeben und das Jubiläum des Roth Standorts in Wolfgruben gefeiert. „Dieser plötzliche Tod schmerzt sehr. Zugleich sind wir sehr dankbar, dass Manfred Roth bis zuletzt in unserer Mitte stand“, hieß es aus dem engsten Familienkreis.
Schon frühzeitig hatte Manfred Roth die Weichen für die Weiterführung des Familienunternehmens gestellt und schrittweise Verantwortung auf seine Kinder übertragen. Diese hatten bereits langjährige Führungserfahrung in wichtigen Funktionen des Unternehmens gesammelt und wurden schließlich in die Geschäftsführung der Roth Industries mit Hauptsitz in Dautphetal-Buchenau berufen. 2019 zog sich Manfred Roth dann aus der Geschäftsführung zurück. Im Familienunternehmen war er weiter als Berater präsent und blieb in dieser Funktion Mitglied des Executive Board.
