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News

GKV/TecPart Arbeitsgruppe Managementsysteme zu Besuch bei Roth Plastic Technology

20.05.2022

Die Trends der Kunststoffverarbeitung, das Verbandsmagazin von GKV/TecPart, erscheint 4x jährlich im Print und als E-Paper. Für Mitglieder im GKV/TecPart ist das Magazin exklusiv im Rahmen der Mitgliedschaft enthalten.

Unter folgendem Link sind die Inhalte aller 27 bisher erschienenen Ausgaben in Stichworten aufgeführt.     

https://www.tecpart.de/de/verband/trends-der-k-verarbeitung/das-verbandsmagazin

 

Roth Familienunternehmen präsentiert Ausbildungskonzept

20.04.2022

Dautphetal/Biedenkopf. Am 6. und 7. Mai 2022 ist Roth Industries auf der Ausbildungs- und Studienmesse in der Sporthalle der Lahntalschule in Biedenkopf anzutreffen. Das Dautphetaler Familienunternehmen stellt dort sein vielfältiges Angebot für die Berufsausbildung vor. Veranstalter ist die Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill.  

„Die Industrie benötigt dringend Fachpersonal – die geburtenstarken Jahrgänge treten schrittweise in den Ruhestand ein, daher sind geeignete Fachkräfte gesucht. Wir bei Roth setzen darauf, die Stärken und Talente von Berufsanfängern zu entdecken und individuell zu fördern“, erklärt Michael Donges, Personalleiter bei Roth Industries. Oft sei die betriebliche Ausbildung nur der Grundstein für die weitere Entwicklung. Es müsse nicht immer ein Studium sein, um eine berufliche Karriere machen zu können: „In den einzelnen Arbeitsfeldern gibt es zahlreiche gute fachspezifische Weiterbildungen, etwa als Betriebswirt, Techniker oder Meister, die unseren Nachwuchs zu Spezialisten auf dem jeweiligen Gebiet machen und tolle Zukunftsperspektiven bieten. Insbesondere in den technischen Berufen ist StudiumPlus ein sehr guter Weg, den wir gerne gemeinsam mit geeigneten Auszubildenden gehen“, so der Personalleiter.

Insgesamt sind zurzeit rund 70 Auszubildende, Jahrespraktikanten und StudiumPlus-Studenten auf dem Lehrpfad des Unternehmens. Die gewerblichen Auszubildenden erhalten in der eigenen Ausbildungswerkstatt intensive theoretische und praktische Wissensvermittlung. Die kaufmännischen Auszubildenden durchlaufen die relevanten Abteilungen. Dort steht das praxisbezogene Wissen im Vordergrund. Im Betriebsunterricht werden Berufsschulthemen aufgearbeitet und Prüfungen gezielt vorbereitet. Roth nutzt vielfältige Ausbildungsmethoden, darunter auch die selbst entwickelte digitale Lernplattform ROOMS.

Zukunftsperspektive nach der Ausbildung

Jennifer Happel, Personalreferentin bei Roth Industries, erklärt: „Wir sind sehr daran interessiert, alle Ausbildungsstellen zu besetzen und auf diese Weise eigene Facharbeiter zu generieren. Unsere Übernahmequote nach der Ausbildung liegt bei über 90 Prozent. Wir freuen uns auf viele junge Besucher und ihre Eltern, um im persönlichen Gespräch die Vorzüge einer betrieblichen Ausbildung im Roth Familienunternehmen darzustellen. Auch für den Einstieg im Sommer dieses Jahres haben wir noch Ausbildungsplätze in den Berufen Verfahrensmechaniker und Elektroniker zu vergeben.“

Schon jetzt kann man die Messe virtuell besuchen und sich vorinformieren: https://tour.mi360.de/ihk_lahn-dill_ausbildungsmesse_2021_biedenkopf/

Weitere Informationen gibt es zudem unter
www.roth-ausbildung.de.

Das Roth Familienunternehmen stellt dieses Jahr sein Ausbildungskonzept auf der Ausbildungs- und Studienmesse in der Sporthalle der Lahntalschule in Biedenkopf vor. Die Messe findet vom 6. bis 7. Mai statt.

Auszubildende bei Roth Industries erhalten Prüfungszeugnisse

07.04.2022

Dautphetal. Sechs Auszubildende aus Unternehmen der Roth Industries haben ihre Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen. Personal- und Ausbildungsleitung, Betriebsrat und Jugendvertretung gratulierten den jungen Facharbeitern zu ihren bestandenen Prüfungen im Manfred Roth Atrium in Dautphetal.

Personalleiter Michael Donges überreichte die Facharbeiterbriefe sowie zusätzlich Prämien in Höhe von 650 Euro. Gemeinsam mit Hartmut Heck, Leiter der zentralen Ausbildungswerkstatt, dem stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden Marko Rusch und der Jugendvertreterin Lina Pitzer ehrten sie die Absolventen für ihre guten Leistungen.

„Erneut hat ein Jahrgang seine Ausbildung und die Prüfungen unter den schwierigen Bedingungen der Corona-Pandemie absolviert. Wir haben alles darangesetzt, unseren Fachkräften optimale Ausbildungsbedingungen für den Praxiseinsatz und zum Lernen zu ermöglichen. Die Auszubildenden haben die Situation mit großem Einsatz und Kreativität gemeistert. Gemeinsam können wir stolz auf die gute Teamarbeit und die hervorragenden Ergebnisse sein“, so Michael Donges.

Bei Roth Composite Machinery in Steffenberg schloss Marcel Körber seine Ausbildung als Industriemechaniker ab.

Bei Roth Hydraulics in Eckelshausen absolvierten Mahmut Ural und Sebastian Müller ihre Ausbildung als Zerspanungsmechaniker.

Bei Roth Werke in Buchenau beendete Michel Preiß die Ausbildung als Industriemechaniker, Felix Schmidt schloss seine Ausbildung als Verfahrensmechaniker ab und Loric Philippe Lenz absolvierte die Ausbildung als Industriekaufmann.

IHK ehrt die besten Auszubildenden

Michael Donges hob hervor: „Besonders stolz sind wir, dass viele unserer Auszubildenden ihre Prüfung mit der Gesamtnote gut abschließen konnten. Einer der Auszubildenden erhielt sogar die Gesamtnote sehr gut – diese Leistung wird von der Industrie- und Handelskammer zusätzlich geehrt. Außerdem haben zwei der Auszubildenden aufgrund guter Leistungen ihre Abschlussprüfung um ein halbes Jahr vorgezogen. Das untermauert die Qualität unseres Ausbildungskonzeptes und den Einsatz der Ausbilder.“

Roth ist sehr daran interessiert, die Auszubildenden nach der Prüfung zu übernehmen und unterbreitete allen jungen Fachkräften ein Arbeitsangebot. Einer der Absolventen setzt seine Berufsausbildung bei Roth mit StudiumPlus fort.

Die ideale Kombination aus Theorie und Praxis

Die gewerblichen Auszubildenden erhalten in der hauseigenen, zentralen Ausbildungswerkstatt der Roth Industries intensive theoretische und praktische Wissensvermittlung durch engagierte Ausbilder. Dies qualifiziert die Berufseinsteiger für die Ansprüche im täglichen betrieblichen Geschehen.

Die kaufmännischen Auszubildenden durchlaufen anhand eines betrieblichen Ausbildungsplanes die kaufmännischen Abteilungen. Dort steht das praxisbezogene Wissen im Vordergrund. Abgerundet wird dies mit Betriebsunterricht, in dem Berufsschulthemen aufgearbeitet und Zwischen- und Abschlussprüfungen vorbereitet werden. Die Übernahmequote in ein Arbeitsverhältnis nach der Ausbildung liegt bei Roth zurzeit bei über 90 Prozent.

Auszubildende der Roth Unternehmen haben ihre Berufsausbildung mit Erfolg abgeschlossen.

 

Roth Auszubildende entwickeln digitale Lernplattform "ROOMS"

01.04.2022

Dautphetal. Eine Redaktionsgruppe von Roth Auszubildenden und StudiumPlus-Studenten unter der Leitung von erfahrenen Ausbildern entwickelte die eigene digitale Lernplattform „ROOMS“. Der Name steht für „Roth Online Master System“ und ist genau auf das Ausbildungskonzept des Dautphetaler Familienunternehmens zugeschnitten.

Das System umfasst eine Mediathek mit individuellen Lernaufgaben, Links zu Fachliteratur, Tabellenbüchern, Zeichnungen und Tutorials. Das Redaktionsteam programmierte seit Frühjahr 2021 praktische und theoretische Lernaufgaben. Ihm gehören nach dem Prinzip der sogenannten Peer Education, was in etwa bedeutet „Bildung unter Gleichen“, Auszubildende aus dem zweiten und dritten Ausbildungsjahr an. Ihre Beiträge sind besonders wertvoll, da sie die aktuellen Bedürfnisse der Nutzer von ROOMS aus eigener jüngster Erfahrung sehr gut kennen. Die Lernaufgaben sind jetzt fester Teil des Ausbildungsprogramms und stehen Lerninteressierten zur Verfügung. Hartmut Heck, Leiter der zentralen Ausbildung bei Roth, erklärte: „Im ersten Schritt haben wir uns beim Aufbau der Lernplattform auf Ausbildungsinhalte der konventionellen Metallbearbeitung konzentriert. Nach mehreren Testläufen wird ROOMS nun erstmals vom ersten Ausbildungsjahr voll genutzt. Das Angebot kommt so gut bei den Auszubildenden an, dass wir es mit Eifer ausbauen und damit künftig neben den Industrie- und Zerspanungsmechanikern weitere Berufsgruppen ansprechen wollen.“

Mit dem Tablet an der Maschine

Viele Aufgaben in der Lernplattform führen die Auszubildenden direkt in die Praxis. Roth stellt in der zentralen Ausbildung Tablets für die Arbeit mit „ROOMS“ zur Verfügung. Einzelne Lektionen sind mit der Arbeit an Maschinen gekoppelt, sodass die angehenden Facharbeiterinnen und Facharbeiter das, was sie über das Tablet lernen, direkt in der Praxis umsetzen und zeitgleich die dazugehörigen Aufgaben lösen können. „So sind Theorie und Praxis miteinander vernetzt und nur einen Fingertipp voneinander entfernt. Die Aufgaben können zudem von unterschiedlichen Endgeräten abgerufen werden – das ermöglicht den Auszubildenden das mobile Lernen im Roth Netzwerk und bedient die Ansprüche der aktuellen Generation sogenannter Digital Natives. Wir sind überzeugt, mit ROOMS unser Ausbildungskonzept zukunftsorientiert erweitert zu haben“, erläutert Hartmut Heck.

Positive Reaktionen kommen auch aus dem Kreis der Auszubildenden – sie schätzen das strukturierte und problemlösungsorientierte Lernen im virtuellen Raum. Jakob Immel sagt: „ROOMS gefällt mir sehr gut, da es einfach zu bedienen ist und ohne Papier auskommt. Alle Lerninhalte sind in einem Gerät verfügbar.“ Die Platzersparnis gefällt auch Michel Schneider: „Die Lernplattform beinhaltet auch Aufgaben mit technischen Zeichnungen, wobei alle wichtigen Informationen verständlich erklärt sind. Zudem kann man eigenständig alle Arbeitsschritte planen.“ Damit es nicht zu Verwechselungen kommt, sind die Benutzerkonten personenbezogen – das findet Kilian Kraft prima. Er betont außerdem: „Das System hat viele praktische Hilfsmittel wie zum Beispiel einen integrierten Taschenrechner, sodass man Drehzahlen schnell berechnen kann. Ich finde zudem klasse, dass sich Zeichnungen einfach vergrößern lassen und, dass alle Arbeitsschritte übersichtlich aufgelistet sind.“ Alles in allem sei das Lernen mithilfe des Tablets sehr abwechslungsreich fasst Niklas Schmidt zusammen.

Lernfortschritte sind transparent für Ausbilder

Für die Ausbilder punktet „ROOMS“ mit der ortsunabhängigen Begleitung und Freigabemöglichkeit. Allen Auszubildenden kann man, angepasst an den individuellen Lernfortschritt, eine entsprechende Aufgabe zuteilen, sodass für jeden eine abwechslungsreiche und fördernde Lernlandschaft gewährleistet ist. ROOMS ermöglicht eine lückenlose orts- und zeitunabhängige Dokumentation über alle offenen und erledigten Aufgaben durch den Auszubildenden. Die Transparenz der digitalen Dokumentation erlaubt den Ausbildern eine umfassende Feststellung und Unterstützung des Lern- und Arbeitsfortschrittes. Für die Auszubildenden ist ROOMS eine smarte Förderung hin zum angeleiteten individuellen selbstorganisierten Arbeiten und Lernen.

Für das Jahr 2022 sind bei dem Dautphetaler Unternehmen noch einige Ausbildungsplätze in verschiedenen Berufen offen. Mehr Informationen gibt es unter www.roth-ausbildung.de.

Henry Lettermann, Roth Auszubildender zum Industriemechaniker, verwendet die neue digitale Lernplattform „ROOMS“. Die Auszubildenden des aktuellen Ausbildungsjahrs lernen erstmals damit.

Finja Lieb lernt den Beruf der Elektronikerin – sie freut sich, dass in der Roth Ausbildungswerkstatt die digitale Lernplattform ROOMS Einzug gehalten hat. Die Auszubildenden haben das System selbst entwickelt.

Von links: Roth Auszubildende Henry Lettermann, Kilian Kraft und Finja Lieb beim Lernen mit neusten Methoden. Neben der digitalen Lernplattform ROOMS, sind sie damit vertraut, Projekte im 3D-Druck abzuwickeln. 

(Fotos: Roth Industries/Frank Wiegand)

 

 

Roth Familienunternehmen hilft in der Ukraine

Lieferung von Lebensmitteln und Medizinprodukten

23.03.2022

Dautphetal. Dank aktiver Mitwirkung seiner Beschäftigten stellte Roth Industries in Dautphetal eine große Hilfsaktion für die Ukraine auf die Beine. Einige hundert Lebensmittelpakete gingen jetzt mit einem Roth-Lkw auf die Reise zu einer Hilfsorganisation. Das Roth Familienunternehmen hatte die Mitarbeitenden seiner deutschen Niederlassungen dazu aufgerufen, Lebensmittel zu spenden.

„Die Lieferung mit Lebensmittelpaketen geht zunächst an ein Lager in Deutschland. Dort warten uns persönlich bekannte Hilfsorganisationen. Sie bringen  die Pakete sicher mit allen notwendigen Dokumenten in verschiedene vom Krieg betroffene Städte und Dörfer in der Ukraine und verteilen sie an die notleidende Bevölkerung“, berichtet Matthias Donges, CEO (Chief Executive Officer) der Roth Industries in Dautphetal. Eine genaue Packliste gab vor, welche Produkte die Mitarbeitenden einpacken sollten, darunter Nudeln, Reis, Mehl, Zucker, Schokolade und Kekse.

Christin Roth-Jäger, geschäftsführende Gesellschafterin, erklärt im Namen der Unternehmerfamilie: „Wir sind überwältigt von der großen Solidarität und Hilfsbereitschaft unserer Beschäftigten. Die große Zahl an Lebensmittelpaketen ist beeindruckend, jedes davon hilft einer Familie für einige Tage weiter und spendet zudem vielleicht ein wenig Trost über die Grenzen hinweg“. Alle deutschen Roth Gesellschaften waren aufgerufen, die Aktion zu unterstützen. Die Logistikabteilung am Hauptsitz des Unternehmens in Dautphetal-Buchenau koordinierte den Eingang der Spendenpakete und verlud sie auf den Roth-Lkw zur Weiterreise.

„Neben Lebensmitteln warten die Hilfsorganisationen in der Ukraine auf medizinische Versorgung. Hier möchten wir auch gerne helfen und haben einen größeren Geldbetrag für die Beschaffung medizinischer Produkte zur Verfügung gestellt, die auf sicheren Wegen in Krankenhäuser und Versorgungszentren gelangen“, erläutert der geschäftsführende Gesellschafter Claus-Hinrich Roth.

Engagement in viele Richtungen

Die Roth Gesellschaften im Ausland beteiligen sich jeweils mit Initiativen im eigenen Land an der großangelegten Hilfsaktion. Darüber hinaus ließ Roth sich über das regionale Netzwerk #WirtschaftHilft von der Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill als Arbeitgeber für Arbeits- und Praktikumsplätze listen. Über diese Plattform können Neuankömmlinge zügig Arbeit finden.

Zudem möchte Roth bei Bedarf die Einrichtung von Unterkünften mit eigenen Produkten, wie etwa Komplettduschen, die prompt aufgestellt und betriebsbereit sind, unterstützen. Hierfür stimmt sich das Unternehmen eng mit dem Landkreis Marburg-Biedenkopf ab.

Dr. Anne-Kathrin Roth, geschäftsführende Gesellschafterin, fasst zusammen: „Die humanitären Folgen des Angriffs auf die Ukraine sind katastrophal. Wir leiden mit den Kindern, den Familien sowie den älteren Menschen und möchten gerne helfen. Wichtig ist jetzt, dass unsere Lieferung schnell und sicher ankommt. Wir sind sehr dankbar für den Teamgeist in unserer internationalen Roth Familie und stehen gemeinsam an der Seite der Menschen in der Ukraine.“

Mitarbeitende des Roth Familienunternehmens haben Lebensmittelpakete für die Ukraine gepackt. Die Logistikabteilung verlädt sie für die Lieferung an eine Hilfsorganisation.

 

60 Jahre fürs Familienunternehmen:

IHK Lahn-Dill ehrt Manfred Roth

11.03.2022

Dautphetal. Manfred Roth feierte 2021 sein 60-jähriges Unternehmerjubiläum. Eberhard Flammer, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lahn-Dill, und IHK-Hauptgeschäftsführer Burghard Loewe gratulierten zu diesem außergewöhnlichen Ereignis und überreichten im Manfred Roth Atrium in Dautphetal-Buchenau eine Ehrenurkunde „für 60 Jahre erfolgreiche und vorbildliche Unternehmertätigkeit“.

Im Rahmen eines Treffens mit der Unternehmerfamilie und Matthias Donges, CEO (Chief Executive Officer) der Roth Industries, würdigte Eberhard Flammer das Lebenswerk des Jubilars. Er stellte fest: „Manfred Roth hat den 1947 gegründeten Familienbetrieb aus kleinsten Anfängen zu einem Unternehmen mit Weltgeltung entwickelt. Er hat Arbeitsplätze geschaffen und Wohlstand für unsere Region gesichert. Die IHK dankt ihm für sein Engagement, auch als langjähriger Präsident der Kammer, gesellschaftliche Verantwortung für die Region und darüber hinaus zu übernehmen.“

Matthias Donges eröffnete die Zusammenkunft mit einem Rückblick über das Leben von Manfred Roth. Er hob dabei besonders sein gesellschaftliches und wirtschaftliches Engagement für die Region Marburg-Biedenkopf hervor. Manfred Roth sehe sich dieser Aufgabe, unter anderem auch als Ehrenpräsident der IHK, nach wie vor verpflichtet.

Bereits Ende vorherigen Jahres hatte Matthias Donges mit dem Betriebsratsvorsitzenden Ralf Freund im Namen der Belegschaft Manfred Roth für seinen Einsatz im Familienunternehmen gewürdigt. An diesem Treffen nahm auch die Unternehmerfamilie teil.

Vom Handwerksbetrieb zum international tätigen Unternehmen

In 60 Jahren entwickelte Manfred Roth den handwerklichen Betrieb seines Vaters Heinrich Roth zum international tätigen Unternehmen. Unter dem Motto ‚eine Marke – viele Stärken‘ ist das Familienunternehmen heute mit verschiedenen Firmen, rund 1400 Mitarbeitern und 28 Produktions- und Vertriebsunternehmen weltweit vertreten. Mit verschiedenen Sparten gehört Roth Industries zu den innovativsten Unternehmen in der Gebäude- und Industrietechnik.

Aus der Geschäftsführung der Roth Industries mit Hauptsitz in Dautphetal-Buchenau hat sich Manfred Roth Anfang 2019 zurückgezogen und die Verantwortung auf seine drei Kinder übertragen, die bereits seit vielen Jahren in der Geschäftsführung tätig sind. Im Familienunternehmen steht Manfred Roth weiterhin jedem mit Rat und Tat zur Verfügung.

Frühe unternehmerische Verantwortung

Mit 21 Jahren trat Manfred Roth 1961 in den Betrieb seines Vaters Heinrich Roth ein, als dieser schwer erkrankte und übernahm die unternehmerische Verantwortung. Das erste Produktprogramm waren Kesselöfen mit handwerklichen Fertigungen in Silberg und Mornshausen. Bereits beim Einstieg in den väterlichen Betrieb war Manfred Roth überzeugt, dass zur dauerhaften Unternehmenssicherung die Monostruktur überwunden werden musste. Er hatte die Vorstellung, den 1947 gegründeten Familienbetrieb zu einem dynamischen Industrieunternehmen mit mehreren technologie- und marktführenden Geschäftsfeldern zu entwickeln. Für ihn stand fest, dass ein ausgewogen diversifiziertes Unternehmen größere Krisenresistenz und Wachstumschancen bietet.

Als Manfred Roth in den Familienbetrieb eintrat, musste er sein Maschinenbaustudium an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) in Aachen unterbrechen. So war die Fortführung des Betriebs gesichert. Er gab dennoch seinen Plan nicht auf, ein Studium aufzunehmen. Als es seinem Vater gesundheitlich besser ging, entschied er sich 1963 Volkswirtschaftslehre an der Philipps-Universität in Marburg zu studieren und war damit in der Nähe seiner Firma, um seinen unternehmerischen Aufgaben nachzukommen. 1967 schloss er das Studium mit dem Examen als Diplom-Volkswirt ab.

Verantwortlich für Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft

Manfred Roth engagiert sich für die Wirtschaft, die Gesellschaft und die Umwelt. Für sein vielfaches ehrenamtliches und gesellschaftliches Engagement erhielt Manfred Roth 2007 das vom Bundespräsidenten verliehene Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland. Roth unterstützt soziale Organisationen, kulturelle Projekte, das regionale Vereinsleben, Projekte im Zusammenhang mit Aus- und Weiterbildung und engagiert sich stark für die Zusammenarbeit der Wirtschaft mit Schulen, Hochschulen und Universitäten. Seit seinem Studium fühlt sich Manfred Roth besonders mit der Philipps-Universität in Marburg verbunden.

Der Umwelt- und Ressourcenschutz hat einen hohen Stellenwert in der Unternehmensausrichtung und ist deshalb auch Bestandteil der Unternehmensgrundsätze sowie des aktuell entwickelten Code of Conduct (Verhaltenscodex). Roth verfolgt ein ehrgeiziges Klimaschutzprogramm und entwickelte ein eigenes Umweltmanagementsystem. Seit 2010 ist das Unternehmen nach EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) zertifiziert und veröffentlicht regelmäßig eine Umwelterklärung. Standortbezogen arbeitet der Hersteller klimaneutral. Sein Engagement ist vielfach ausgezeichnet: Für die umweltfreundliche Produktion an den Standorten Buchenau und Wolfgruben erhielt es die nationale Auszeichnung „EMAS-Umweltmanagement 2018“ durch das Bundesumweltministerium. Anfang des Jahres 2022 würdigte das europäische Umweltbüro in Brüssel zum zweiten Mal die Nachhaltigkeit des Produktprogramms und Ende 2021 veröffentlichte das Nachrichtenmagazin FOKUS Roth in dem Spezial „FOR OUR PLANET“ als eines von 130 deutschen Unternehmen mit „Top-Klima-Engagement“.

Wertebasiert in die Zukunft

Das Roth Familienunternehmen ist familiär, verantwortlich und dynamisch. Diese Werte motivieren Manfred Roths Kinder Claus-Hinrich Roth, Christin Roth-Jäger und Dr. Anne-Kathrin Roth, die seit 2017 Geschäftsführer der Roth Industries sind. Sie tragen gemeinsam mit dem CEO (Chief Executive Officer) Matthias Donges und dem CAO (Chief Administrative Officer) Marcus Schmidt die Verantwortung für die Fortentwicklung des wertebasierten und zukunftsorientierten Familienunternehmens. Roth Industries verfügt mit den spartenübergreifenden Kompetenzfeldern Energie, Wasser und Kunststoff über eine große Leistungsfähigkeit. Die Diversifikation ermöglicht die Nutzung von Synergien und den Ausbau der Innovationsführerschaft. Die Bestätigung als Weltmarktführer in den Segmenten Energiespeichersysteme, Flächen-Heiz- und Kühlsysteme und Composite-Technologien erhielt Roth durch den Eintrag in das Langenscheidt „Lexikon der deutschen Weltmarktführer“.

Manfred Roth (links) feierte sein 60. Unternehmerjubiläum. Er führte den handwerklichen Betrieb seines Vaters zum international tätigen Familienunternehmen. Eberhard Flammer (rechts), Präsident der IHK Lahn-Dill, würdigte die Lebensleistung des Unternehmers.

 

Nachhaltigkeit der Roth Produkte erneut gewürdigt

Europäisches Umweltbüro analysiert Heizungsmarkt

18.02.2022

Brüssel, Belgien/Dautphetal, Deutschland. Im Rahmen einer Untersuchung würdigte das europäische Umweltbüro EEB (European Environmental Bureau) zum zweiten Mal die Nachhaltigkeit des Produktprogramms der Dautphetaler Roth Werke. Bereits 2021 ragte der Hersteller bei der gleichen Untersuchung als eines der zukunftsorientierten Unternehmen für umweltfreundliche Produkte heraus.

Die Ergebnisse der jüngsten Analyse des Heizungsmarktes des EEB sind in einem Bericht zusammengefasst. Die aktuelle Publikation zeigt auf, welche Unternehmen bei der Umstellung auf eine umweltfreundliche Gebäudebeheizung in Europa wegweisend sind. Dabei sind die Roth Werke eines der 19 von 49 überprüften Unternehmen, deren Produktprogramm auf die Energieerzeugung auf Basis erneuerbarer Energien setzt. Der Hersteller gehört damit zu den Spitzenreitern der Untersuchung. Diese Unternehmen verkaufen hauptsächlich ressourcenschonende Heizsysteme, die etwa mit Wärmepumpen und Solarsystemen Wärme erzeugen.

Klimaziele erreichen mit erneuerbaren Energien

Die Europäische Union (EU) hat das Ziel, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55 Prozent zu verringern – bezogen auf das Jahr 1990. Einer Pressemeldung der Europäischen Kommission (EU-Kommission) zufolge, müssen dafür unter anderem die Treibhausgasemissionen von Gebäuden um 60 Prozent, ihr Energieverbrauch um 14 Prozent und der Energieverbrauch für Heizung und Kühlung um 18 Prozent sinken. In dem Paket „Fit for 55“ stellte die EU-Kommission im Juli 2021 reformierte Richtlinien und Verordnungen zur Erreichung der gesetzten Ziele der EU vor.

Die Untersuchung des EEB hob hervor, dass der Einsatz von Wärmepumpen und Solaranlagen mit den Klimazielen der EU kompatibel ist und einen Beitrag zum Erreichen dieser Ziele leisten kann. Der Bericht erschien im Rahmen der sogenannten Coolproducts Campaign im Auftrag von Mitgliedsverbänden des EEB – der Dachverband von über 170 europäischen Umweltorganisationen aus 35 Ländern Europas.

Wärmepumpenprogramm ausgebaut

Christin Roth-Jäger, Geschäftsführerin der Roth Werke, erklärte: „Wir freuen uns, dass das EEB unsere strategische Ausrichtung auf das Angebot umweltfreundlicher Produkte zum zweiten Mal honoriert. Der Umwelt- und Ressourcenschutz hat einen sehr hohen Stellenwert in unserer Unternehmensausrichtung und ist deshalb auch wichtiger Bestandteil unserer Unternehmensgrundsätze sowie des neu entwickelten Code of Conduct. In den letzten Jahren haben wir unser Wärmepumpenprogramm ausgebaut – Wärmepumpen sind aufgrund der Niedertemperaturanwendung ideale Energieerzeuger für unsere Flächen-Heiz- und Kühlsysteme. In Verbindung mit einer energieeffizienten Speicherung wie mit unserem Kunststoff-Wärmetank Quadroline sowie mit unserer darauf abgestimmten Regelungstechnik für Flächen-Heiz- und Kühlsysteme können wir unseren Kunden sehr nachhaltige Systemlösungen anbieten.“ Das Produktsortiment des Roth Familienunternehmens umfasst außerdem Solarsysteme für die solare Schwimmbadwasser-Erwärmung mit dem Sonnenkollektor Roth Heliopool. Für den nachhaltigen Umgang mit Wasser hat der Hersteller ein umfangreiches Sortiment an Regenwasseranlagen, das auch Lösungen für Retention und Versickerung beinhaltet.

Mehr Informationen über das europäische Umweltbüro gibt es unter www.eeb.org und zur Publikation des EEB geht es hier: https://www.coolproducts.eu/wp-content/uploads/2022/02/EEB-Brand-Audit-Report-2022.pdf

Für die umweltfreundliche Gebäudetechnik bietet Roth ein umfangreiches Sortiment an Wärmepumpen, Wärmespeichern und Flächen-Heiz- und Kühlsysteme für Böden, Wände und Decken.

 

Roth Plastic Technology für 50-jährige GKV/TecPart-Mitgliedschaft gewürdigt

02.02.2022

Dautphetal/Frankfurt. Roth Plastic Technology aus Dautphetal-Wolfgruben ist seit 50 Jahren Mitglied im Verband Technische Kunststoff-Produkte GKV/TecPart. Er ist einer der vier Trägerverbände des Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie (GKV) mit Sitz in Frankfurt. Michael Weigelt, Geschäftsführer des GKV/TecPart, würdigte im Rahmen der Jahrestagung 2021 des Verbands in Dresden das Engagement des hessischen Herstellers für Kunststoffprodukte.

Roth Plastic Technology gehört zum Familienunternehmen Roth Industries und fertigt Kunststoffkomponenten im Spritzgussverfahren für die Gebäudetechnik sowie für Haushaltsprodukte und die Automobilindustrie. Mit dieser Produktorientierung bringt sich das Unternehmen aktiv in die Arbeit des Verbands für Hersteller von technischen Kunststoffen ein. „Das Netzwerk mit den Verbandsmitgliedern ist äußerst umfangreich. Wir schätzen den fachlichen Austausch mit Mitgliedsunternehmen zu unterschiedlichsten Themen sehr. Der Verband leistet mit seiner Arbeit einen absolut wertvollen Beitrag im Hinblick auf die Interessenvertretung der kunststoffverarbeitenden Industrie in Deutschland und auf europäischer Ebene“, erklärt Sebastian Herrmann, Geschäftsleitung Roth Plastic Technology. Er nimmt bei GKV/TecPart aktiv an der Marktgruppe Automobilzulieferer sowie an der Arbeitsgruppe „Managementsysteme“ teil. Zudem ist Sebastian Herrmann stellvertretender Vorsitzender der Regionalgruppe Nord des Verbands und unterstützt die Arbeitsgruppe „Image“, die sich damit beschäftigt, Vorteile, Nutzen und Umweltfreundlichkeit von Kunststoffprodukten in der öffentlichen Wahrnehmung zu positionieren. Im Vorstand des GKV Dachverband engagiert sich ein weiteres Geschäftsleitungsmitglied von Roth Plastic Technology: Dennis Bald – er ist Schatzmeister. Zudem nimmt er am betriebswirtschaftlichen Ausschuss teil.

Michael Weigelt betonte: „Mit Roth Plastic Technology haben wir ein aktives und gleichsam typisches Mitglied in unseren Reihen. Familiengeführt, lokal verbunden, international präsent und überaus innovativ. Die langjährige Bindung zum Branchenverband GKV/TecPart ist Anerkennung und Ansporn für uns und unsere Arbeit mit und für das Mitglied in Politik, Normung und Gesellschaft. Wir freuen uns auf die weitere aktive Zusammenarbeit und danken für die Unterstützung.“

Herausforderungen im Netzwerk meistern

Sebastian Herrmann hebt hervor: „Besonders in herausfordernden Zeiten, wie wir sie derzeit erleben, etwa mit extremen Lieferengpässen und zeitgleich der Neuausrichtung ganzer Branchen, wie der Automobilindustrie, ist die Arbeit im Verbandsnetzwerk besonders förderlich und wesentlich für die Wirtschaft.“ So vertritt der GKV mit der Wirtschaftsvereinigung Kunststoff (WVK) die Interessen der Kunststoff verarbeitenden Industrie innerhalb des Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) oder direkt bei politischen Entscheidungsträgern.  

Workshops, Seminare, Informationsveranstaltungen und gemeinsame Messeauftritte sind Teil des Netzwerks. Darüber hinaus entwickelte GKV/Tecpart einen Verhaltenscodex (Code of Conduct) mit Handlungsanleitungen für die unternehmerische Tätigkeit, dem sich die Mitgliedsbetriebe anschließen und demnach zertifiziert werden können. Roth Industries ist mit allen angeschlossenen Roth Unternehmen dem GKV-Verhaltenscodex beigetreten, hat sich der Zertifizierung unterzogen und zudem einen eigenen Code of Conduct entwickelt, der für alle Roth Gesellschaften weltweit bindend ist.

Von links: Michael Weigelt, Geschäftsführer des GKV/TecPart, überreicht Sebastian Herrmann, Geschäftsleiter von Roth Plastic Technology, die Urkunde für 50-jährige Mitgliedschaft im Rahmen der Jahrestagung des Verbands.

(Fotonachweis: GKV/TecPart)

 

Roth spendet Regenwassertanks für Lions Club Adventskalender-Aktion

19.01.2022

Dautphetal. Die Buchenauer Roth Werke beteiligten sich in diesem Winter wieder an der Adventskalender-Aktion 2021 des Lions Club Biedenkopf. Sie spendeten zwei Roth Design-Regenwasserspeicher von Roth Umwelttechnik aus Bischofswerda. Die Gewinnerlose zogen Jonas Joppich aus Kombach und Sarah Weigand aus Biedenkopf. Die Übergabe der Regenwassertanks fand Anfang Januar im Manfred Roth Atrium in Buchenau statt.

Bodo Schröckert, Einkaufsleiter bei Roth, erklärte: „Wir freuen uns, dass wir mit der Beteiligung an der Adventskalender-Initiative des Lions Club dieses Jahr wieder zweifach Gutes tun können. Einerseits freuen sich die Gewinner unserer Regenwassertanks und andererseits unterstützt die Aktion Projekte und Einrichtungen für Kinder in der Region Marburg-Biedenkopf. Ihnen kommen die Erlöse aus dem Verkauf des Kalenders zugute.“ Über 5000 Adventskalender verkaufte der Lions Club diesen Winter zum Preis von jeweils 5 Euro. Hinter den Türchen des Adventskalenders verbargen sich Sachpreise und Gutscheine, die regionale Unternehmen für den guten Zweck zur Verfügung stellten. Es kamen fast 100 Gewinne im Wert von mehreren tausend Euro zusammen.

Neben den Design-Regenwasserspeichern entwickelt Roth Umwelttechnik in Bischofswerda innovative Systemlösungen für die Regenwassernutzung und die Abwasserbehandlung. Das Leistungsspektrum umfasst Behälter in Größen bis 6000 Liter sowie vorkonfektionierte Komplettsysteme. Mehr Informationen gibt es unter www.roth-umwelttechnik.com.

Von links: Bodo Schröckert, Einkaufsleiter bei Roth, bei der Übergabe des Roth Regenwasserspeichers an Jonas Joppich.

Einkaufsleiter Bodo Schröckert (links) übergibt den Gewinn aus der Lions Club Adventskalender-Aktion an Andreas Weigand, Ehemann der Gewinnerin Sarah Weigand.

 

FOCUS würdigt Roth für Top-Klima-Engagement

09.12.2021

Dautphetal. Das FOCUS Nachrichtenmagazin präsentierte im November 2021 in dem Spezial „FOR OUR PLANET“ die deutschen Unternehmen mit Top-Klima-Engagement. Unter den 130 im Klimamagazin gelisteten Unternehmen sind auch die Dautphetaler Roth Werke. FOCUS hatte gemeinsam mit der Firma FactField in München – ein Unternehmen des Burda-Verlags – diejenigen Unternehmen identifiziert, die mit ihrem Klima-Engagement zu Deutschlands Zielen auf dem Weg zur Klimaneutralität beitragen.

Christin Roth-Jäger, Geschäftsführerin Roth Werke, hob hervor: „Wir freuen uns, dass wir von FOCUS im Spezial FOR OUR PLANET unter den Top-Klima-Unternehmen Deutschlands gelistet sind. Das unterstreicht unser großes Engagement im Umweltschutz. Schon jetzt arbeiten wir standortbezogen klimaneutral und bieten unseren Kunden in der SHK-Branche ein Produktsortiment für die nachhaltige Gebäudetechnik. Es reicht von Wärmepumpen über die effiziente Speicherung bis hin zur Energieverteilung mit energiesparenden Flächen-Heiz- und Kühlsystemen.“

Wissenschaftlich begleitete Studie

Die Untersuchung basiert auf einer Umfrage im Frühjahr dieses Jahres, die FactField gemeinsam mit Professor Stefan Schaltegger von der Leuphana Universität in Lüneburg entwickelt hat. In der wissenschaftlich gestützten Recherche wurde die Daten- und Faktenlage – das was Unternehmen tatsächlich in Sachen Nachhaltigkeit tun – erhoben. In dem von FOCUS erstmals veröffentlichten Klimamagazin „FOR OUR PLANET“ sind die ermittelten Top-Unternehmen nach Branchen und Größenklassen aufgelistet. Demnach ist das Roth Familienunternehmen in der Branche „Industrie und verarbeitendes Gewerbe“ mit 89,4 von 100 möglichen Punkten ausgezeichnet. Abgefragt wurden etwa die Klimabilanz des Unternehmens, die Ernsthaftigkeit des Engagements, das aktuelle Klimaschutzniveau, wesentliche Klimawirkungen der Produkte und Dienstleistungen sowie Reduktionsziele für die Zukunft. Neben der umfangreichen Selbstauskunft sind zudem Informationen aus öffentlichen Datenquellen in die Analyse mit eingeflossen. Die Auswahl für die Teilnahme an der FOCUS-Studie geschieht ohne Zutun der Unternehmen und ist kostenfrei.

Weitere Informationen über die gelisteten Unternehmen und die Methodik zur Datenerhebung gibt es hier:

https://focusbusiness.de/klimaengagement

 

Roth bietet ein Produktsortiment für die umweltfreundliche Gebäudetechnik mit Wärmepumpen, Wärmespeichern und energiesparenden Flächen-Heiz- und Kühlsystemen und arbeitet standortbezogen klimaneutral. Das Nachrichtenmagazin FOCUS zeichnete Roth für Top-Klima-Engagement aus.

 

Ehrungen bei Roth Industries: Arbeitsjubiläen und

Verabschiedung in den Ruhestand

07.12.2021

Dautphetal. Roth Industries ehrte Arbeitsjubilarinnen und -jubilare für 40- und 25-jährige Betriebszugehörigkeit und verabschiedete die Rentnerinnen und Rentner des laufenden Jahres. Für die 16 Arbeitsjubiläen aus den Firmen des Familienunternehmens kommen 535 Jahre zusammen. Die 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in den Ruhestand gehen, bringen es in Summe auf 654 Jahre Betriebszugehörigkeit.

„Aufgrund der Corona-Pandemie und der großen Anzahl an Personen müssen wir dieses Jahr leider zum zweiten Mal auf unsere traditionelle Feier im Manfred Roth Atrium verzichten. Dennoch ist es für uns sehr wichtig, alle Leistungen angemessen zu würdigen, daher fanden die Ehrungen unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln einzeln, jeweils in kleinen Gruppen statt“, erklärte Michael Donges, Personalleiter beim Roth Familienunternehmen. Dafür hat Roth die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von den Standorten Buchenau, Wolfgruben, Eckelshausen, Niedereisenhausen und Burgwald an den Hauptsitz nach Dautphetal-Buchenau eingeladen. 

Der geschäftsführende Gesellschafter Claus-Hinrich Roth gratulierte und ehrte jeden Mitarbeiter persönlich im Namen der Unternehmerfamilie. Er hob hervor: „Jede einzelne Person leistet in ihrem jeweiligen Tätigkeitsfeld einen wichtigen Beitrag zum Erfolg und zur Entwicklung des Unternehmens. Wir freuen uns über die langjährige Treue unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dies gilt auch für diejenigen, die wir dieses Jahr in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden.“

Gemeinsam mit Claus-Hinrich Roth bedankte sich Michael Donges im Rahmen der Einzeltermine für das große Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Die geringe Fluktuation und die langen Betriebszugehörigkeiten bei Roth sprechen für das gute Betriebsklima und den Teamgedanken im Unternehmen“, so erklärte der Personalleiter. Er überreichte Prämien und Sachgeschenke sowie die Gratulationsurkunde der Hessischen Staatskanzlei im Falle der 40-jährigen Arbeitsjubiläen.

Die Arbeitsjubilarinnen und -jubilare sowie den Rentnerinnen und Rentner der Standorte in Datteln und Bischofswerda wurden vor Ort geehrt. Sie alle wären unter „normalen“ Bedingungen Gäste im Manfred Roth Atrium im Rahmen der traditionellen Feier des Familienunternehmens gewesen.

Becker Plastics

Arbeitsjubiläen

40 Jahre: Jürgen Borsutzky

25 Jahre: Daniel Fadda

Rentner

Heinz-Peter Bovenderd, Heinz-Georg Fiege

Roth Composite Machinery

Arbeitsjubiläen

40 Jahre: Thomas Berhöfer, Uwe Koch, Dieter Reese

Rentner

Bernhardt Borchert, Elvira Kraus, Horst Müller, Johannes Rein, Herbert Wassmuth

 

Roth Hydraulics

Arbeitsjubiläen

25 Jahre: Benjamin Gromes, Christoph Kohlenberger

Rentner

Günter Platt, Walter Schäfer-Drösch, Matthias Schindler, Christian Schletter, Werner Schneider, Jürgen Theis, Sieghard Werner

 

Roth Plastic Technology

Arbeitsjubiläen

40 Jahre: Dirk Becker, Thomas Metzger

25 Jahre: Mathias Blodig

 

Roth Services

Arbeitsjubiläen

40 Jahre: Gabriele Schmidt

25 Jahre: Karsten Plitt

Rentner

Ulrich Meyer

 

Roth Werke

Arbeitsjubiläen

40 Jahre: Uwe Koch, Thomas Messerschmidt

25 Jahre: Ludwig Bastuck, Martin Seckinger

Rentner

Peter Hoffmann, Josef Utz

 

Roth Umwelttechnik

Rentner

Günter Reins

Roth ehrte langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in diesem Jahr ihr Arbeitsjubiläum feierten sowie die Rentnerinnen und Rentner, die im Laufe des Jahres in den Ruhestand gegangen sind. (von links) Personalleiter Michael Donges, Geschäftsführer Claus-Hinrich Roth und Betriebsratsvorsitzender Ralf Freund vor den Ehrungen mit vorbereiteten Präsenten. Aufgrund der Corona-Pandemie fanden diese jeweils in kleinen Gruppen statt.

 

Prüfungszeugnisse für Auszubildende bei Roth Industries

17.11.2021

Dautphetal. Zwanzig Auszubildende aus Unternehmen der Roth Industries haben ihre Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen. Geschäftsführung, Personal- und Ausbildungsleitung, Betriebsrat und Jugendvertretung gratulierten den jungen Facharbeiterinnen und Facharbeitern zu ihren bestandenen Prüfungen.

Die Gratulationen fanden im Rahmen des Roth Corona-Hygienekonzeptes in zwei Gruppen am Hauptsitz des Unternehmens in Dautphetal-Buchenau statt. Geschäftsführer Claus-Hinrich Roth und Personalleiter Michael Donges überreichten die Facharbeiterbriefe sowie zusätzlich Prämien in Höhe von 2150 Euro. Gemeinsam mit Hartmut Heck, Leiter der zentralen Ausbildungswerkstatt, dem Betriebsratsvorsitzenden Ralf Freund und der Jugendvertreterin Katharina Weigel ehrten sie die Absolventen für ihre guten Leistungen.

„Dieser Jahrgang hat seine Ausbildung und die Prüfungen unter den schwierigen Bedingungen der Corona-Pandemie absolviert. Wir haben alles darangesetzt, unseren Fachkräften optimale Ausbildungsbedingungen für den Praxiseinsatz und zum Lernen zu ermöglichen. Die Auszubildenden haben die Situation mit großem Engagement und Ideenreichtum gemeistert. Wir können gemeinsam stolz auf die gute Teamarbeit und die hervorragenden Ergebnisse sein“, so Michael Donges.

Bei Roth Composite Machinery in Burgwald schloss Julian Ackermann seine Ausbildung als Industriemechaniker ab. Am Standort Steffenberg bestand Christian Becker die Prüfung als Industriekaufmann, Robert Nikola Knops als Industriemechaniker und Leon Köhl als Elektroniker. 

Bei Roth Hydraulics in Eckelshausen absolvierte Philipp Achenbach die Ausbildung als Industriekaufmann, Zsolt Eibeck als Zerspanungsmechaniker und Markus Christian Hubich als Fachkraft für Lagerlogistik.

Bei Roth Plastic Technology in Wolfgruben schlossen Stefan Butz, Erdin Mustafa und Danos Schöner ihre Ausbildung als Verfahrensmechaniker ab.

Bei Roth Werke in Buchenau absolvierten Carlos Balser und Lukas Blenz die Ausbildung als Fachlagerist. Pascal Briel und Yildiray Taskiran beendeten die Ausbildung als Verfahrensmechaniker. Jennifer Hambel sowie Sarah Opper bestanden die Prüfung als Industriekauffrauen und Stefanie Maria Klafack sowie Andrej Weber als Fachkräfte für Lagerlogistik. Einen Abschluss als Elektroniker machte Szymon Maciej Richter.

Ein weiterer Auszubildender bei dem Roth Unternehmen Becker Plastics in Datteln schloss seine Ausbildung als Verfahrensmechaniker ab.

IHK ehrt die besten Auszubildenden

Michael Donges hob hervor: „Besonders stolz sind wir, dass sechs unserer Auszubildenden ihren Abschluss mit herausragend guten Noten absolviert haben und dafür von der Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill geehrt wurden. Außerdem haben vier unserer Auszubildenden aufgrund guter bis sehr guter Leistungen ihre Abschlussprüfung um ein halbes Jahr vorgezogen. Das untermauert die Qualität unseres Ausbildungskonzeptes sowie das Engagement der Ausbilder.“

Roth ist sehr daran interessiert, die Auszubildenden nach der Prüfung zu übernehmen und unterbreitete allen jungen Fachkräften ein Arbeitsangebot. Einige setzen ihre Berufsausbildung bei Roth mit weiterführenden Berufsbildern oder mit StudiumPlus fort.

Die ideale Kombination aus Theorie und Praxis

Die gewerblichen Auszubildenden erhalten in der hauseigenen, zentralen Ausbildungswerkstatt der Roth Industries intensive theoretische und praktische Wissensvermittlung durch engagierte Ausbilder. Dies qualifiziert die Berufseinsteiger für die Ansprüche im täglichen betrieblichen Geschehen.

Die kaufmännischen Auszubildenden durchlaufen anhand eines betrieblichen Ausbildungsplanes die kaufmännischen Abteilungen. Dort steht das praxisbezogene Wissen im Vordergrund. Abgerundet wird dies mit Betriebsunterricht, in dem Berufsschulthemen aufgearbeitet und Zwischen- und Abschlussprüfungen vorbereitet werden. Die Übernahmequote in ein Arbeitsverhältnis nach der Ausbildung liegt bei Roth zurzeit bei über 90 Prozent.

 

Auszubildende der Roth Unternehmen erhielten ihre Prüfungszeugnisse.

 

Roth France eröffnet zum 45-jährigen Jubiläum ein neues Logistikzentrum

08.10.2021

Lagny-sur-Marne/Frankreich. Roth France eröffnete im September 2021 ein neues 2300 Quadratmeter großes Logistikzentrum. Die Einweihungsfeier war zugleich ein Geburtstagsfest, denn das Unternehmen feiert in diesem Jahr sein 45-jähriges Bestehen. Die Niederlassung ist die erste Roth Auslandsgesellschaft des Dautphetaler Familienunternehmens Roth Industries. Die Gründung war der Beginn der Internationalisierung von Roth.

Zur Feier hatte die Geschäftsführung von Roth France nach Lagny-sur-Marne nahe Paris eingeladen. Zu den Gästen zählten die Unternehmerfamilie Roth und CEO (Chief Executive Officer) Matthias Donges sowie die rund 100 Beschäftigten des französischen Standorts. Manfred Roth, Vorsitzender des Gesellschafter Boards, gratulierte den Geschäftsführern Claude Brand und Thierry Photinodellis, der das Projekt geführt hat, sowie der gesamten Belegschaft im Namen der Familie Roth. Er sagte: „Das neue Logistikzentrum trägt der hervorragenden Entwicklung von Roth France als führendes Unternehmen in der Sanitär- und Heizungsbranche in Frankreich Rechnung.“ Er lobte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihr Engagement. Der Erfolg der französischen Roth Gesellschaft sei nur aufgrund ihres außergewöhnlichen Einsatzes möglich, so Manfred Roth weiter.

Lagervergrößerung für Sanitärprodukte

Das 15 Meter hohe Lager ist insbesondere für Sanitärprodukte wie Glas- und Komplettduschen sowie großformatige Vipanel-Wandverkleidungssysteme für die Badrenovierung ausgelegt. Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren sein Sortiment weiter ausgebaut und begegnet mit den neuen Logistikmöglichkeiten der wachsenden Nachfrage nach seinen Produkten. „Kunden erhalten jetzt einen noch schnelleren und flexibleren Service“, erklärt Claude Brand.

Neben einem umfangreichen Sanitärprogramm vermarktet Roth France Flächen-Heiz- und Kühlsysteme und Rohr-Installationssysteme. Zudem sind Speichersysteme für Trink- und Heizungswasser, Regen- und Abwasser sowie für Brennstoffe und Biofuels im Sortiment. Am Standort gibt es einen Showroom sowie ein Trainingszentrum für Anwenderschulungen, Seminare und Workshops.

Weltweit vertreten

In Frankreich eröffnete Roth seine erste Auslandsniederlassung. Das war für das Familien-Unternehmen der Start der Internationalisierung. Heute ist Roth unter dem Motto ‚eine Marke – viele Stärken‘ mit verschiedenen Firmen, rund 1.400 Mitarbeitern und 28 Produktions- und Vertriebsunternehmen weltweit vertreten. Die Gesellschaftsanteile liegen zu 100 Prozent bei der Familie Roth. Die Kompetenzfelder des mittelständischen Familienunternehmens sind Energie, Wasser und Kunststoff.

Die innovativen Unternehmen der Roth Industries sind in der Gebäude- und Industrietechnik tätig. Der Geschäftsbereich Gebäudetechnik umfasst die Sparten Energiesysteme, Sanitärsysteme und Umweltsysteme. Zum Geschäftsbereich Industrietechnik gehören die Sparten Composite, Kunststoff und Hydraulik. In den Segmenten Energiespeichersysteme, Flächen-Heiz- und Kühlsysteme und Composite-Technologien gehört Roth zu den Weltmarktführern und erhielt dafür einen Eintrag in das „Lexikon der deutschen Weltmarktführer“.

 

Chronik Roth France

1975: Gründung von Roth France in Saargemünd.

1976: Zulassung der Roth Kunststoff-Heizöltanks in Frankreich und Start der Geschäftstätigkeit.

Januar 1977: Verlegung des Firmensitzes nach Lagny-sur-Marne. Roth France nimmt dort seine Aktivitäten in gemieteten Räumen auf.

1977: Das Unternehmen verzehnfacht seinen Umsatz.

1980: Roth France führt ein innovatives Duschenprogramm auf dem französischen Markt ein. In den Folgejahren entwickelt sich Roth France im dreistufigen Vertrieb zum Marktführer in Kunststoff-Heizöltanks und Duschkabinen.

1982: Roth France nimmt den Vertrieb der Roth Fußbodenheizung und Roth Rohrsysteme auf. 

Juni 1992: Eröffnung eines großen Büro- und Lagerkomplexes auf eigenem Grund und Boden im Industriegebiet von Lagny-sur-Marne.

1998: Das Unternehmen vermarktet in Frankreich Roth Wasser- und Abwassersysteme.

2002: Um den Lieferansprüchen der Kunden gerecht zu werden, verdoppelt Roth die Gebäudekapazität auf 1.500 m² Büro- und 5.000 m² Lagerflächen. Es entstehen außerdem ein Ausstellungsraum und ein funktionales Schulungszentrum.

2016: Weiterer Immobilienerwerb und Gebäudeerweiterungen. Ein neuer 500 m² großer Lagerabschnitt wird im Rahmen des 40-jährigen Jubiläums der Gesellschaft eingeweiht.

2021: Einweihung eines neuen Logistikzentrums insbesondere für Sanitärprodukte.

 

Unternehmerfamilie Roth, CEO Matthias Donges, Geschäftsführung und Belegschaft von Roth France eröffnen ein neues Logistikzentrum.

Die neuen Logistikmöglichkeiten von Roth France tragen der wachsenden Nachfrage in Frankreich Rechnung.

Thierry Photinodellis, Geschäftsführer von Roth France würdigt die Einweihung des neuen Lagers und das 45-jährige Bestehen der französischen Roth Niederlassung.

Das neue Logistikzentrum von Roth France ermöglicht schnellen und effektiven Service für den französischen Markt.

Roth Plastic Technology erfolgreich nach IATF 16949 rezertifiziert

erfüllt Qualitätsanforderungen der Automobilindustrie

30.09.2021

Dautphetal. Roth Plastic Technology in Dautphetal-Wolfgruben bestand erfolgreich das Audit nach
IATF 16949 (International Automotive Task Force). Der Hersteller von Kunststoffprodukten erfüllt damit seit zehn Jahren die hohen Qualitätsanforderungen als Lieferant für die Automobilindustrie.

„Die erfolgreiche Zertifizierung als Zulieferer für die Automobilbranche untermauert die herausragende Qualität unserer Systeme, Prozesse und Leistungen. Trotz der Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie sind wir ein verlässlicher Partner für unsere Kunden und konnten uns zukunftsorientierte Neuaufträge aus der Automobilindustrie sichern“, betont Sebastian Herrmann, Geschäftsleiter von Roth Plastic Technology. Im Jahr 2018 absolvierte das Unternehmen das Transition-Audit nach IATF 16949 und löste damit die seit 2011 bestehende Zertifizierung nach ISO/TS 16949:2009 ab.

Die IATF stellt deutlich höhere Anforderungen an die Zulieferer der Automobilindustrie. Im Fokus stehen die Steigerung der Kundenzufriedenheit, die Vermeidung von Fehlern und Risiken im Produktionsprozess sowie in der Lieferkette und zudem die Verbesserung der System- und Prozessqualität bei den Zulieferern. Bereits für das erste Audit nach IATF-Standard hatte Roth Plastic Technology die Unternehmensprozesse im Vorfeld genau unter die Lupe genommen und die notwendigen Anpassungen getroffen. Der Hersteller optimierte bestehende Abläufe und führte neue Prozesse ein.

Automobilindustrie erwartet Nachhaltigkeit

„Zusätzlich nehmen die Anforderungen der Automobilindustrie an nachhaltige Produktionsprozesse bei ihren Zulieferern stetig zu. Auch wir legen großen Wert auf Umweltschutz und verfolgen ehrgeizige Umweltziele, deshalb produzieren wir schon seit 2017 klimaneutral. Neben der CO2-Bilanzierung für eigene Produkte führen wir zudem im Akquiseprozess Bilanzierungen für die Automobilzulieferindustrie durch. So tragen wir zur Transparenz von Emissionen bei und können Verbesserungspotenziale aufzeigen“, sagt Sebastian Herrmann.

Kunststoffkompetenz aus einer Hand

Roth Plastic Technology beliefert die führenden Automobilhersteller mit Serienbauteilen aus Kunststoff, die im Spritzgussverfahren hergestellt werden. Darunter sind Motorenabdeckungen, medienführende Komponenten, Artikel für Spiegelsysteme, Anbauteile für Front- und Heckstoßfänger sowie Strukturbauteile. Der Hersteller fertigt Produkte auch im Mehrkomponentenverfahren aus unterschiedlichen Thermoplasten, zum Teil mit Additiven, Masterbatch (Farbgranulat) und Glasfasern, die den Anwendungsanforderungen im Automobil entsprechen. Roth Plastic Technology montiert ganze Baugruppen und beschafft bei Bedarf notwendige Zukaufteile dafür. Zudem beherrscht das Unternehmen die Vorbereitung von Kunststoffartikeln für Lackiervorgänge und fertigt Produkte mit anspruchsvollen, genarbten oder strukturierten Oberflächen – je nach Kundenwunsch.

Der Hersteller verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Verarbeitung von Kunststoffen sowie Thermoplasten und untermauert seinen Qualitäts- und Technologieanspruch mit der Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015. Zudem ist Roth Plastic Technology für sein Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 14001:2015-11 zertifiziert sowie seit 2010 nach EMAS (Eco-Management and Audit Scheme).

Die Zertifizierung nach IATF 16949 untermauert die hohen Qualitätsstandards bei Roth Plastic Technology. Von links: Michael Walter, Managementbeauftragter und Sebastian Herrmann, Geschäftsleitung. (Foto: Roth Plastic Technology)

 

Roth spendet Komplettduschen in Hochwassergebieten

zudem Soforthilfe bei Installation von Tankanlagen

03.09.2021

Dernau/Dautphetal. Die Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 hat den kleinen Ort Dernau an der Ahr im Landkreis Ahrweiler stark getroffen. Noch Wochen danach war die Wasserversorgung in vielen Haushalten unterbrochen und Badinstallationen zerstört. In enger Abstimmung mit der Gemeinde spendeten die Dautphetaler Roth Werke 15 Exklusiv Komplettduschen für besonders betroffene Häuser. Sie sind mit einem Warmwasserboiler sowie einer Ablaufpumpe ausgestattet und bieten sofort warmes Wasser zum Duschen.

Der Ort Dernau ist extrem von dem Hochwasserereignis im Sommer 2021 betroffen. Das Roth Hilfsteam fuhr in den Ort, um Betroffene mit Komplettduschen zu unterstützen und baute die Duschen selbst auf.

Nur ein Kaltwasseranschluss sowie ein Abfluss sind nötig. Im Rahmen der Spende boten Roth Mitarbeiter zudem den Montageservice vor Ort. Dr. Anne-Kathrin Roth, Geschäftsleitung Roth Werke, erklärte: „Für einen akuten Bedarf ist die Roth Komplettdusche ideal, da sie prompt einsatzbereit ist. Wir sind froh, dass wir den Menschen in den Hochwassergebieten mit unseren Produkten sinnvoll helfen können.“

Aufbau der Roth Komplettdusche, von links: André Marner, Mitarbeiter des Krisenstabs in Dernau, Anni Kehrhahn und Peter Handwerk, Kundenservice Roth Werke Buchenau.

Die stabile Komplettdusche kann jederzeit ab- und an einem anderen Ort wieder aufgebaut werden. Sie bietet besten Duschkomfort, wenn eine Festinstallation nicht gewünscht oder möglich ist. Katrin Zetzsche-Josten, eine der betroffenen Bauherrinnen in Dernau, bedankte sich und betonte: „Diese großartige Spende macht uns das Leben wieder ein bisschen lebenswerter.“

Die Familie Zetzsche-Josten freut sich über die Komplettduschen-Spende. Michael Pohl, Roth Verkaufsleiter Sanitär, war persönlich vor Ort auf allen Baustellen.

Soforthilfe für zerstörte Tankanlagen

Die Überflutungen in den Hochwassergebieten in Deutschland haben zudem zahlreiche Heizölbehälteranlagen zerstört. Die Roth Werke unterstützen die Betroffenen unbürokratisch mit 150 Euro Soforthilfe beim Einbau einer Roth Tankanlage für die Heizöllagerung. Der Bauherr braucht dafür nur die Rechnungskopie des Heizungsbauers, die amtliche Bestätigung des Hochwasserschadens und einen bei Roth erhältlichen, ausgefüllten Wertscheck einzureichen. Nach kurzer Prüfung erhält er die Überweisung des Herstellers. Roth bietet ein großes Sortiment an Heizöltanks in den Größen 750, 1000 und 1500 Liter. Mit ihnen ist die Lagerung von bis zu 5000 Litern Heizöl in Räumen mit Feuerstätten möglich.

Roth Heizöltankanlagen halten Stand

Roth steht in engem Kontakt mit den SHK-Fachbetrieben in den Hochwassergebieten. Nach ersten Erkenntnissen haben, selbst in vollständig gefluteten Lagerräumen, mit Hochwassersicherung im Boden verankerte DWT plus 3-Heizöltankanlagen von Roth den Überflutungen standgehalten und sind nicht weggeschwemmt.

Roth Heizöltanks mit Hochwassersicherung halten bei extremen Wetterereignissen stand.

Daten & Fakten Roth Komplettduschen

Die Komplettdusche Exklusiv ist mit Vorhang sowie mit verschiedenen Türvarianten erhältlich. Diese gibt es als einteilige Flügeltür, zweiteilige Falttür, dreiteilige Gleittür und vierteiligen Eckeinstieg in verschiedenen Größen. Durch die modulare Bauweise und die Kombinationsmöglichkeiten von Ober- und Unterteilen können zahlreiche Varianten entstehen. Ausgestattet ist die Roth Komplettdusche mit Mischbatterie sowie Handbrause und Seifenschale.

Die Komplettdusche Exklusiv gibt es in einer Version mit einer Einstiegshöhe von nur 180 Millimetern und lässt sich damit komfortabel betreten. Die niedrigste Ausführung punktet mit einer Gesamthöhe von 1915 Millimeter. Das Sortiment umfasst Duschen mit verschiedenen Funktionen und Ausstattungen für individuelle Lösungen.

Roth ist Erfinder der Komplettdusche und fertigt sie als erster Hersteller seit 1967. Aus dieser langen Erfahrung resultiert das hohe Qualitätsniveau. Roth ist einer der führenden Komplettduschenanbieter Europas.

Daten & Fakten Roth Heizöltanks

Der Roth DWT plus 3 besteht aus hochwertigem, in jahrzehntelangem Einsatz bewährten Polyethylen mit einem vollverzinkten Stahlaußenmantel mit hochwertiger Polymerversiegelung. Die solide Stahlkonstruktion des Roth DWT plus 3 mit seinem stabilen, rundum dicht geschlossenen Stahl-Außentank und der hochwertige Polyethyleninnentank gewährleisten einen sicheren Einsatz in hochwassergefährdeten Gebieten. Der Behälter hat einem 90-minütigen Brandtest bei der Materialprüfanstalt, Dortmund standgehalten und bietet damit eine dreifache Sicherheitszeit gegenüber reinen Kunststofftanks. Die emissionsdichte Metalleinkapselung garantiert einen absoluten Diffusionsschutz. Stahl ermöglicht aufgrund seiner Materialeigenschaften absolute Lichtundurchlässigkeit und gewährleistet damit auch die Lagerstabilität für die Bevorratung von Heizöl mit biogenen Bestandteilen.

Daneben bietet der Spezialist in Behälterfertigung den Roth KWT. Er ist ein Vollkunststoff-Produkt mit einem Polyethyleninnentank und einer Polyethylen-Wanne. Der Wannenrand schließt nach innen direkt an den Tank an, sodass funktional eine Tankeinheit entsteht. Die kompakte Ausführung verleiht dem Roth KWT große Festigkeit ohne Bandagen und Sicken. Die glatten Wände mit der oberen bandförmigen Auswölbung geben ihm ein unverwechselbares modernes Design.

Der Diffusionsschutz wird bei allen ein- und zweiwandigen Polyethylentanks mittels Materialupgrading erreicht. Der Roth KWT hat den 30-minütigen Standardbrandtest bei der MPA, Dortmund bestanden. 

 

Roth präsentiert Ausbildungskonzept auf Fachmesse

10.08.2021

Dautphetal. Vom 3. bis 4. September 2021 stellt Roth Industries sein innovatives Ausbildungskonzept auf der Ausbildungsmesse in der Hinterlandhalle in Dautphetal vor. Rund 25 Ausbildungsplätze bietet Roth jährlich. Das Angebot umfasst kaufmännische, technische und gewerbliche Berufe für Auszubildende, Jahrespraktikanten und Studenten bei Studium Plus. Für 2022 bietet das Familienunternehmen noch freie Ausbildungsplätze in vielen Berufsbildern an, darunter erstmals einen Platz für Fachinformatik Systemintegration (m/w/d).

Fachinformatiker für Systemintegration vernetzen Hardware- und Softwarekomponenten zu komplexen Kommunikationssystemen. „Wir freuen uns, ein neues Berufsfeld anbieten zu können, das mit Blick auf die Digitalisierung zahlreiche Zukunftsmöglichkeiten bietet“, erklärte Michael Donges, Personalleiter bei Roth. Insgesamt sind zurzeit rund 75 Auszubildende, Jahrespraktikanten und StudiumPlus-Studenten auf dem Lehrpfad des Unternehmens. Die gewerblichen Auszubildenden erhalten in der eigenen Ausbildungswerkstatt intensive theoretische und praktische Wissensvermittlung. Die kaufmännischen Auszubildenden durchlaufen die kaufmännischen Abteilungen. Dort steht das praxisbezogene Wissen im Vordergrund. Im Betriebsunterricht werden Berufsschulthemen aufgearbeitet und Prüfungen gezielt vorbereitet. Roth nutzt vielfältige Ausbildungsmethoden, darunter auch digitale Lernplattformen. Bei guten Leistungen können Auszubildende einen Teil der Ausbildung in einem Roth Unternehmen im Ausland absolvieren.

Persönliche Begegnungen sind wichtig

„Wir freuen uns, dieses Jahr wieder auf einer Präsenzmesse zu sein“, erklärt Jennifer Happel, Fachreferentin Personal und bei Roth hauptverantwortlich für die Organisation der Messe. Sie führt fort: „Auch wenn die Messe aufgrund der Corona-Bestimmungen kleiner ausfällt – das persönliche Gespräch mit den potenziellen Auszubildenden und deren Eltern ist sehr wichtig für beide Seiten.“

Trotz der Corona-Situation habe Roth keine Ausbildungsstellen gekürzt. Das Unternehmen sei mehr denn je daran interessiert, die gewöhnliche Anzahl an Ausbildungsstellen zu besetzen und auf diese Weise Facharbeiter eigens zu generieren, ergänzt Personalleiter Michael Donges. Die Ausbildungsquote bei Roth ist mit rund zehn Prozent überdurchschnittlich und es erhalten in der Regel alle Auszubildenden eine Beschäftigung im Anschluss an ihre Ausbildung.

Das Familienunternehmen Roth stellt dieses Jahr sein Ausbildungskonzept auf der Ausbildungs- und Studienmesse in der Hinterlandhalle in Dautphetal vor. Die Messe findet vom 3. bis 4. September statt.

 

Roth Familienunternehmen begrüßt neue Auszubildende

10.08.2021

Dautphetal. Die Auszubildenden des neuen Jahrgangs haben am 2. August 2021 ihre Ausbildung in den Roth Unternehmen begonnen. Personalleitung, Ausbilder sowie Betriebsrat empfingen die Berufsanfänger. Rund 20 junge Menschen starteten ins Berufsleben.

Darunter sind Auszubildende (m/w/d) als Elektroniker, Fachlageristen, Industriekaufleute, Industrie-, Verfahrens- und Zerspanungsmechaniker.

„Die Ausbildung ist das Fundament des beruflichen Lebens – wir bei Roth helfen dabei, ein solides und zukunftsorientiertes Fundament gemeinsam mit den Auszubildenden zu legen“, erklärte Michael Donges, Personalleiter bei Roth Industries. Insgesamt befinden sich zum diesjährigen Ausbildungsstart etwa 75 Auszubildende und Studenten „Studium Plus“ in der Ausbildung bei dem Familienunternehmen.

Die Berufseinsteiger absolvieren ihre Ausbildung bei Roth Composite Machinery in Steffenberg und Burgwald, Roth Hydraulics in Eckelshausen, Roth Plastic Technology in Wolfgruben sowie Roth Werke in Buchenau. Insgesamt drei neue Auszubildende beginnen dieses Jahr ihre Ausbildung bei dem Roth Tochterunternehmen Becker Plastics in Datteln. Bei guten Leistungen bietet Roth den Auszubildenden die Möglichkeit, einen Teil der Ausbildung in einem Roth Unternehmen im Ausland zu absolvieren. Der erste Tag startete mit einem Betriebsrundgang, einer Unternehmenspräsentation, einer Sicherheitsunterweisung und ersten Einweisungen in die Unternehmensabläufe. Anschließend hießen die Fachabteilungen die Neuankömmlinge willkommen. Roth bietet mit einer Ausbildungsquote von rund zehn Prozent überdurchschnittlich viele Ausbildungsplätze mit vielen Weiterbildungsmöglichkeiten. Die Übernahmequote in ein Arbeitsverhältnis nach der Ausbildung liegt zurzeit bei über 90 Prozent.

Die ideale Kombination aus Theorie und Praxis

Die gewerblichen Auszubildenden erhalten in der hauseigenen, zentralen Ausbildungswerkstatt der Roth Industries intensive theoretische und praktische Wissensvermittlung durch engagierte Ausbilder. Damit qualifizieren sich die Berufseinsteiger für die Ansprüche im beruflichen Geschehen.

Die kaufmännischen Auszubildenden durchlaufen anhand eines betrieblichen Ausbildungsplanes die kaufmännischen Abteilungen. Dort steht das praxisbezogene Wissen im Vordergrund. Abgerundet wird dies mit Betriebsunterricht, in dem Berufsschulthemen aufgearbeitet und Zwischen- und Abschlussprüfungen vorbereitet werden.

Roth Smart Factory

Zudem erhalten Auszubildende bei Roth die Möglichkeit, im Projekt Smart Factory mitzuarbeiten. Damit erhalten sie eine Zusatzqualifikation für digitale Kompetenzen und selbstorganisiertes Lernen im Team unter der Leitung der Roth Ausbilder. Gewerbliche und kaufmännische Auszubildende können teilnehmen und den Praxisbezug zur modernen Arbeitswelt vertiefen. Im 3D-Druckverfahren fertigt das Smart Factory Team Produkte für Unternehmen der Roth Gruppe. Dabei müssen sie den gesamten betriebswirtschaftlichen Arbeitsprozess bearbeiten – von der Machbarkeitsanalyse über die Kostenkalkulation, die Angebots- und Auftragsabwicklung, die Produktion bis hin zur Finanzbuchhaltung und der strategischen Entscheidung, wie eine Rendite für zukünftige Investitionen nutzbringend dem Unternehmen zurückgeführt wird. Das interdisziplinäre Arbeiten fördert die Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz schon in der Ausbildung und bereitet die zukünftigen Fachkräfte auf die Praxis vor.

Roth Industries hieß die neuen Auszubildenden der Region am Standort in Buchenau willkommen. Sie starteten am 2. August 2021.

 

Neues Ausbildungsfeld bei Roth:                                                                Fachinformatik Systemintegration

23.06.2021

Dautphetal. Rund 25 neue Ausbildungsplätze bietet Roth Industries jährlich. Das Angebot umfasst kaufmännische, technische und gewerbliche Berufe für Auszubildende, Jahrespraktikanten und Studenten bei „Studium Plus“. Für den diesjährigen Ausbildungsstart sucht Roth noch zwei Auszubildende (m/w/d) für die Berufsbilder Fachlagerist und Verfahrensmechaniker. Für das Jahr 2022 bietet das Familienunternehmen noch freie Ausbildungsplätze in allen Berufen, darunter erstmals einen Ausbildungsplatz für Fachinformatik Systemintegration.

Fachinformatiker für Systemintegration (m/w/d) vernetzen Hardware- und Softwarekomponenten zu komplexen Kommunikationssystemen und Informationslösungen. Die Ausbildung dauert drei Jahre. „Wir bilden zum ersten Mal in diesem Beruf aus und freuen uns, damit ein neues Berufsfeld im Rahmen unserer IT-Abteilung anbieten zu können, das mit Blick auf die Digitalisierung zahlreiche Zukunftsmöglichkeiten bietet“, erklärte Michael Donges, Personalleiter bei Roth.

Praxis und Theorie im richtigen Mix

Insgesamt befinden sich zurzeit rund 70 Auszubildende, Jahrespraktikanten und Studenten „Studium Plus“ auf dem Lehrpfad des Unternehmens. Die gewerblichen Auszubildenden erhalten in der hauseigenen Ausbildungswerkstatt der Roth Industries intensive theoretische und praktische Wissensvermittlung. Das qualifiziert sie für die Ansprüche im täglichen betrieblichen Geschehen. Für Hartmut Heck, Leiter der zentralen Ausbildungswerkstatt, steht die optimale Betreuung der angehenden Fachkräfte im Fokus. Er erklärte: „Wir setzen alles daran, dass unsere Auszubildenden die Prüfungen erfolgreich abschließen und nutzen dafür vielfältige Ausbildungsmethoden, darunter auch digitale Lernplattformen.“

Die kaufmännischen Auszubildenden durchlaufen anhand eines betrieblichen Ausbildungsplanes die kaufmännischen Abteilungen. Dort steht das praxisbezogene Wissen im Vordergrund. Abgerundet wird dies mit Betriebsunterricht, in dem Berufsschulthemen aufgearbeitet und Zwischen- und Abschlussprüfungen vorbereitet werden. Bei guten Leistungen können Auszubildende einen Teil der Ausbildung in einem Roth Unternehmen im Ausland absolvieren.

Roth Smart Factory

Zudem erhalten Auszubildende bei Roth die Möglichkeit, im Projekt Smart Factory mitzuarbeiten. Damit erhalten sie eine Zusatzqualifikation für digitale Kompetenzen und selbstorganisiertes Lernen im Team unter der Leitung der Roth Ausbilder. Gewerbliche und kaufmännische Auszubildende können teilnehmen und den Praxisbezug zur modernen Arbeitswelt vertiefen. Im 3D-Druckverfahren fertigt das Smart Factory Team Produkte für Unternehmen der Roth Gruppe. Dabei müssen sie den gesamten betriebswirtschaftlichen Arbeitsprozess bearbeiten – von der Machbarkeitsanalyse über die Kostenkalkulation, die Angebots- und Auftragsabwicklung, die Produktion bis hin zur Finanzbuchhaltung und der strategischen Entscheidung, wie eine Rendite für zukünftige Investitionen nutzbringend dem Unternehmen zurückgeführt wird. Das interdisziplinäre Arbeiten fördert die Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz schon in der Ausbildung und bereitet die zukünftigen Fachkräfte auf die Praxis vor. Die Ausbildungsquote bei Roth ist mit rund zehn Prozent überdurchschnittlich. Das Unternehmen bietet Ausbildungsplätze mit vielen Weiterbildungsmöglichkeiten bei Roth Werke in Buchenau, Roth Composite Machinery in Niedereisenhausen, Burgwald und Dautphe sowie bei Roth Hydraulics in Eckelshausen und Roth Plastic Technology in Wolfgruben.

Das Familienunternehmen hat dieses Jahr noch je eine offene Ausbildungsstelle (m/w/d) für den Beruf des Verfahrensmechanikers und den des Fachlageristen.

 

Besonderes Engagement in der Aus- und Weiterbildung durch die IHK gewürdigt.

20.05.2021

Ehrenamtliche Prüferinnen und Prüfer sichern die hohe Qualität der IHK-Ausbildungs- und Weiterbildungsprüfungen. Roth Plastic Technology trägt als Unternehmen einen bedeutenden Teil dazu bei, indem wir unsere erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für diese wichtige Tätigkeit freistellen. Durch das Engagement sichern wir das Fachkräftepotenzial für unser eigenes Unternehmen sowie für die gesamte Wirtschaftsregion.

 

Europäisches Umweltbüro würdigt Nachhaltigkeit der Roth Produkte

14.04.2021

Brüssel, Belgien/Dautphetal. Im Rahmen einer Untersuchung würdigt das europäische Umweltbüro EEB (European Environmental Bureau) in einer aktuellen Publikation die Nachhaltigkeit des Produktprogramms der Buchenauer Roth Werke.

Der Bericht beleuchtet die Anstrengungen von Unternehmen der europäischen Heizungsindustrie angesichts der europäischen Klimaziele. Demnach hat sich die Europäische Union (EU) verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55 Prozent zu verringern – bezogen auf das Jahr 1990. Zudem haben sich die Staats- und Regierungschefs der EU zum Ziel der Klimaneutralität bis 2050 bekannt. Einer Veröffentlichung der Europäischen Kommission zufolge machen Heizen und Kühlen in Gebäuden und Industrie etwa die Hälfte des Energieverbrauchs in der EU aus. Die Untersuchung des EEB hob hervor, dass insbesondere der Einsatz von Wärmepumpen einen Beitrag zum Erreichen dieser Ziele leisten kann. In seiner Publikation würdigt das Umweltbüro daher die Roth Werke als ein europäisches Unternehmen, das ausschließlich auf ein Produktprogramm mit Energieerzeugung auf Basis erneuerbarer Energien setzt. Der Bericht erschien im Rahmen der sogenannten Coolproducts Campaign im Auftrag von Mitgliedsverbänden des EEB – der Dachverband von über 160 europäischen Umweltorganisationen.

Umweltfreundliche Gebäudetechnik von Roth

Das Produktsortiment des Roth Familienunternehmens umfasst neben einer großen Auswahl an Wärmepumpensystemen für verschiedene Anwendungsfälle die Roth Flächen-Heiz- und Kühlsysteme. Aufgrund der niedrigen Vorlauftemperaturen von Fußbodenheizungen sind diese Systeme ideale Partner für Wärmepumpen und ergeben so ein nachhaltiges Gesamtsystem. Für die Energiespeicherung bietet Roth den Kunststoffspeicher Thermotank Quadroline. Er ist aufgrund seiner Bauart energieeffizient im Betrieb. Sein Kunststoff-Composite-Material und der stabile Außenmantel aus einer EPS-Hochleistungsdämmung minimieren effizient Wärmeverluste. Der Roth Thermotank erhielt in seiner Ausführung mit dem Thermocoat plus das Energielabel A. Der Roth Kunststoffspeicher spart zudem mit seiner CO2-Bilanz doppelt Energie, da seine Herstellung umweltschonend ist. Roth untersuchte die CO2-Bilanz am Beispiel eines 500-Liter Pufferspeichers im Vergleich zu einem Standard-Stahlspeicher mit den gleichen Eigenschaften. Demnach kommt der Behälter in der Herstellung mit rund 60 Prozent weniger Treibhausgasbelastung pro Behälter aus.

Das Roth Produktprogramm beinhaltet außerdem Solarsysteme für die solare Schwimmbadwasser-Erwärmung mit dem Sonnenkollektor Roth Heliopool. Für den nachhaltigen Umgang mit Wasser hat das Familienunternehmen ein umfangreiches Sortiment an Regenwasseranlagen, das auch Lösungen für Retention und Versickerung bietet. Christin Roth-Jäger, Geschäftsführerin der Roth Werke, erklärte: „Wir freuen uns, dass das EEB unsere strategische Ausrichtung auf das Angebot umweltfreundlicher Produkte honoriert. Der Umweltschutz ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Unternehmensgrundsätze und bezieht sich auch auf die Ablauf- und Produktionsprozesse in unseren Werken. Standortbezogen arbeiten wir schon jetzt klimaneutral.“

Roth Produkte ergeben ein energieeffizientes und nachhaltiges Gesamtsystem für die Gebäudetechnik mit Wärmepumpen, Fußbodenheizung, Trinkwasserversorgung, Warmwasserspeicher, Regenwassernutzung sowie solare Schwimmbadwassererwärmung und Duschsysteme.

Links zur Untersuchung des EEB

https://www.coolproducts.eu/wp-content/uploads/2021/03/EEB-Brand-Audit-Report_v4.0.pdf

https://meta.eeb.org/2021/03/25/the-heating-sector-has-no-plans-for-climate-neutrality-new-brand-audit/

Über das EEB

Das EEB ist der Dachverband von über 160 Umweltorganisationen aus 35 Ländern Europas und hat sich dem Ziel verpflichtet, die Umwelt in Europa zu schützen und zu verbessern. Zudem vertritt das EEB seine Mitgliedsverbände bei der Europäischen Kommission, dem Europäischen Parlament sowie dem Rat der Europäischen Union und unterstützt Aktivitäten von Mitgliedsverbänden zu europäischen Umweltthemen auf den nationalen Ebenen.

 

Auszubildende bei Roth Industries erhalten ihre Prüfungszeugnisse

26.03.2021

Dautphetal. Sechs Auszubildende aus Unternehmen der Roth Industries haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. „Aufgrund der Corona-Pandemie mussten wir leider auf unsere traditionelle Feier verzichten und den jungen Facharbeitern die Prüfungszeugnisse in Einzelgesprächen unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln überreichen“, erklärte Michael Donges, Personalleiter beim Roth Familienunternehmen.

Hartmut Heck, Leiter der zentralen Ausbildungswerkstatt bei Roth, gratulierte und überreichte die Facharbeiterbriefe sowie zusätzlich Prämien in Höhe von 300 Euro. „Trotz der Corona-Situation, die schon über ein Jahr anhält, haben wir alles darangesetzt, unseren angehenden Fachkräften optimale Ausbildungsbedingungen für den Praxiseinsatz sowie zum Lernen zu ermöglichen. Die Auszubildenden haben das Beste aus der Situation gemacht und wir können gemeinsam stolz auf die gute Teamarbeit und die hervorragenden Ergebnisse sein“, so Michael Donges.

Bei Roth Composite Machinery in Steffenberg schloss Johannes Henning seine Ausbildung als Industriemechaniker ab. Bei Roth Hydraulics in Eckelshausen beendeten Felix Burk und Ferhat Sultani ihre Ausbildung als Zerspanungsmechaniker sowie Lukas Matthias Rein als Industriemechaniker. Bei Roth Plastic Technology in Wolfgruben schloss Leon Molodych ebenso die Ausbildung als Industriemechaniker ab. Bei Roth Umwelttechnik in Bischofswerda absolvierte Sebastian Sühs die Ausbildung als Elektroniker. Zusätzlich zur Prämienauszahlung erhielt jeder Auszubildende ein Präsent.

Die ideale Kombination aus Theorie und Praxis

Die gewerblichen Auszubildenden erhalten in der hauseigenen, zentralen Ausbildungswerkstatt der Roth Industries intensive theoretische und praktische Wissensvermittlung durch engagierte Ausbilder. Dies qualifiziert die Berufseinsteiger für die Ansprüche im täglichen betrieblichen Geschehen.

Die kaufmännischen Auszubildenden durchlaufen anhand eines betrieblichen Ausbildungsplanes die kaufmännischen Abteilungen. Dort steht das praxisbezogene Wissen im Vordergrund. Abgerundet wird dies mit Betriebsunterricht, in dem Berufsschulthemen aufgearbeitet und Zwischen- und Abschlussprüfungen vorbereitet werden. Die Übernahmequote in ein Arbeitsverhältnis nach der Ausbildung liegt bei Roth zurzeit bei über 90 Prozent.

Hartmut Heck, Leiter der zentralen Ausbildungswerkstatt, übergab die Prüfungszeugnisse im Roth Familienunternehmen in Einzelterminen unter strengen Hygieneregeln.

 

Spezialist in Kunststoffverarbeitung seit 50 Jahren

in Blastechnik tätig

04.02.2021

Dautphetal. Eine Entscheidung vor 50 Jahren war der Ausgangspunkt für die Spezialisierung auf Kunststoff-Verarbeitungsverfahren bei Roth Industries mit Sitz in Dautphetal-Buchenau. Damals stellte das Unternehmen Stahltanks für die Heizöllagerung her. Aus der Überlegung, für die Behälterherstellung in ein Kunststoffverfahren zu investieren, entwickelte sich ein Produktportfolio, aus dem der innovative Werkstoff nicht mehr wegzudenken ist und wofür das Familienunternehmen Roth aus einem breiten Spektrum an Kunststoff-Verarbeitungsverfahren schöpfen kann.

Der Unternehmer Manfred Roth entschied sich Ende der 1960er-Jahre für die Herstellung von Behältern im Blasformverfahren und fasst die damaligen Überlegungen zusammen: „Ein Kunststoffverfahren auszuwählen, das sich als nicht wettbewerbsfähig herausstellen könnte, war ein hohes Risiko. Doch ich sah im Einstieg in die Blasformtechnik eine immense Wachstumschance für unser Unternehmen. Für uns als Stahltankhersteller mit einer jährlichen Absatzmenge von rund 25.000 Behältern bot sich bei einem Marktvolumen von etwa 600.000 Tanks allein in Deutschland ein riesiges Entwicklungspotenzial.“

 

Aufbau des Roth Kunststoffwerks in Dautphetal-Buchenau im Jahr 1970. 

Entwicklung des Kompetenzfelds Kunststoff

Die strategische Weichenstellung pro Kunststoff erwies sich als erfolgreich und legte zudem den Grundstein für den Aufbau eines Kunststoffwerks in Dautphetal-Buchenau im Jahr 1970 – heutiger Hauptsitz des Roth Familienunternehmens. Die erste Blasformanlage für die Herstellung von 1.100 Liter Tanks ging im ersten Quartal 1971 in Betrieb und bot eine Jahreskapazität von 40.000 Behältern im Jahr. Manfred Roth erinnert sich: „Wir vermarkteten unsere Heizöltanks mit großem Erfolg. Es folgten Investitionen in weitere Blasformanlagen und Sortimentserweiterungen.“

 

Erste Blasformfertigung des Roth Familienunternehmens im Jahr 1971.

50 Jahre später verfügt Roth weltweit über fünf Produktionsstandorte, an denen Kunststoffprodukte im Blasformverfahren entstehen. Neben den beiden deutschen Fertigungsstätten in Dautphetal-Buchenau und Bischofswerda gibt es eine weitere im spanischen Tudela und zwei in den USA. Diese sind in Watertown und Syracuse. Der Hersteller besitzt die weltweit größten Blasformanlagen. Mit ihnen fertigt Roth Behälter bis zu 10.000 Liter Fassungsvermögen. Mit seinen Speichersystemen für Wasser und Brennstoffe gehört das Familienunternehmen zu den Weltmarktführern.

 

50 Jahre nach Einführung des Blasformverfahrens im Jahr 2021: Die Roth Heizöltanks Roth DWT plus 3, Roth KWT (von links).

Produkte für den Ressourcenschutz

Obwohl die Heizöltankproduktion bis Ende der 1990er Jahre boomte, fing Roth bereits 1994 mit der Fertigung von Wasser- und Klärbehältern im Blasformverfahren an. Die Erfahrungen, die man in der Tankproduktion gesammelt hatte, kamen hier zum Einsatz. Später kam für Behälter bis 6000 Liter Fassungsvermögen das Rotationsverfahren als Fertigungsmethode dazu. Bei Roth Umwelttechnik in Bischofswerda fertigt das Unternehmen den blasgeformten Behälter Roth Twinbloc mit einem Fassungsvermögen von bis zu 5000 Litern. Er kommt in unterirdischen Systemen für die Regenwassernutzung sowie in Kleinkläranlagen zum Einsatz.

 

Der Roth Twinbloc kommt in Regenwassernutzungsanlagen und Kleinkläranlagen zum Einsatz. 

Mit der Herstellung technischer Kunststoffteile auf den Blasmaschinen fand Roth im Jahr 2002 ein weiteres Geschäftsfeld. So entstehen etwa Produkte wie Straßenleitbauteile, die in einer Doppelform geblasen werden. Darüber hinaus fertigt Roth auch Kleinblasteile aus Kunststoff, wie etwa Roth Service-Box zum Transport von festen und gefährlichen Gütern sowie Teile für mobile Toilettenanlagen. Roth verfügt dafür über eine hochmoderne robotergestützte Fertigung – dabei bewegt ein Handlinggerät die Kunststoffteile auf Knopfdruck in die jeweils benötigte Position. Ein weiteres Produktsortiment, das auf dem Blasformverfahren beruht, sind die Roth Schwimmbadabsorber HelioPool zur solaren Erwärmung von Schwimmbadwasser im Durchlaufprinzip. Diese stellt Roth am Standort Buchenau her.

Vielfalt an Kunststoffverarbeitungsverfahren
Basierend auf der Blasformtechnik baute Roth sein Know-how in der Verarbeitung von Kunststoffen über Jahrzehnte auf und kann heute aus einem großen Erfahrungsschatz schöpfen. Neben dem Blasformen fertigt das Unternehmen Qualitätsprodukte mit den Kunststoff-Verarbeitungsverfahren Spritzgießen, Extrusion, Rotationsformen und Thermoformen. Dafür kann der Hersteller auf die verschiedenen Produktionsstandorte der Roth Gruppe im In- und Ausland zurückgreifen. Neben Kunststoff sind Energie und Wasser weitere Kompetenzfelder des Herstellers.

 

Produkte aus dem Kompetenzfeld Kunststoff sind in der ganzen Gebäudetechnik zu finden. Neben Speichersystemen und Schwimmbadabsorbern bietet Roth Systemrohre für die Fußbodenheizung und die Trinkwasserinstallation. Darüber hinaus hat der Hersteller auch Wärmepumpen im Sortiment sowie ein umfassendes Programm an Glas- und Komplettduschen. 

 

Mit einem Klick zum Roth Messestand

04.02.2021

Dautphetal. Ein neues Markenerlebnis bietet jetzt der virtuelle Messestand der Buchenauer Roth Werke unter www.roth-werke.de/showroom. Er beinhaltet umfassende Informationen über die Roth Energiesysteme. SHK-Fachhandwerker, Partner des Fachgroßhandels, Architekten und Planer können sich digital mit ihrem Roth Ansprechpartner zu einem geführten Rundgang treffen.

Der virtuelle Weg führt von der Energieerzeugung mit Wärmepumpen- und Solarsystemen über die Energienutzung mit Flächen-Heiz- und Kühlsystemen, Rohr-Installationssystemen und Wohnungsstationen bis zur Energiespeicherung. Sie umfasst Speichersysteme für Trink- und Heizungswasser, Brennstoffe und Biofuels sowie für Regen- und Abwasser. Abgerundet wird der virtuelle Auftritt mit dem Roth ServiceXtra Dienstleistungspaket. Es beinhaltet Beratung, Planung, Montageservice und Aftersales-Service für das vernetzte Roth Gesamtsystem. Zum ServiceXtra-Angebot gehören zudem vormontierte Verteilerstationen für Flächen-Heiz- und Kühlsysteme sowie die Roth App RIA (Roth Information Assistant) für kurzfristigen Service direkt auf der Baustelle. Detaillierte Produktinformationen bis hin zu integrierten Filmen, Links zur Internetseite, Kontakt- und Terminvereinbarungsmöglichkeiten sind Teil des Showrooms.

Markenkommunikation über vielfältige Kanäle
Der neue virtuelle Messeauftritt bietet parallel zu persönlicher Beratung schnell detaillierte Informationen über das Roth Leistungsangebot. Darüber hinaus nimmt der Hersteller von Energie- und Sanitärsystemen am digitalen Format der Frankfurter ISH vom 22. bis 26. März 2021 teil und steht Geschäftskontakten über die Branchenplattform mit fachkundiger Beratung zur Verfügung.
Rüdiger Heinz, Verkaufsleiter Energiesysteme der Roth Werke, erklärte: „Unsere Markenkommunikation lebt sehr stark von persönlichen Kontakten. Diese ergänzen wir nun weiter mit digitalen Kundenservices und Marketinginstrumenten.“

www.roth-werke.de/showroom

Der virtuelle Messestand von Roth ermöglicht ein neues Markenerlebnis und bietet umfassende Informationen über die Roth Energiesysteme.

Roth bestand erfolgreich EMAS Überwachungsaudit

22.01.2021

Dautphetal. Die Roth Werke in Buchenau und Roth Plastic Technology in Wolfgruben bestanden im Dezember 2020 erfolgreich das Überwachungsaudit nach dem Umweltaudit-System EMAS (Eco-Management and Audit Scheme).

Umweltgutachter Frank Meckel bestätigte das Umweltmanagementsystem an beiden Standorten und unterzeichnete die aktuelle Umwelterklärung des Unternehmens. Roth ist seit 2010 nach EMAS zertifiziert.

Nachhaltigkeit und Umweltschutz
Umweltschutz bezieht sich bei den energieeffizienten Produkten des Herstellers auf die gesamte Wertschöpfungskette. Der vorsorgende, produktionsintegrierte Umweltschutz setzt bei ihm in der Planung der Produktion und der Produktionsanlagen an. Am Standort Buchenau reduzierte Roth so im Zeitraum 2008 bis 2019 rund 57 Prozent der absoluten CO2-Emissionen und senkte diese von 5.411 Tonnen auf 2.328 Tonnen. Der Anteil an erneuerbaren Energien am Gesamtenergieverbrauch im gleichen Zeitraum stieg von 12,3 Prozent auf 50,4 Prozent. In dieser Zeit reduzierte auch der Standort Wolfgruben rund 95 Prozent der absoluten CO2-Emissionen und zwar von 1.443 Tonnen auf 71 Tonnen. Dabei entwickelte sich der Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtenergieverbrauch von 26,8 Prozent auf
96 Prozent. Unvermeidbare Emissionen kompensiert Roth Plastic Technology über den Kompensationsfonds Klima-Kollekte und arbeitet so bereits seit 2017 klimaneutral.
„Uns als Familienunternehmen ist es sehr wichtig, unserer gesellschaftlichen Verantwortung Rechnung zu tragen, deshalb verfolgen wir ein ehrgeiziges Klimaschutzprogramm und haben ein eigenes Umweltmanagementsystem entwickelt. Ressourcenschutz ist fester Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie“, hob Roth Geschäftsführerin Christin Roth-Jäger hervor.

Hintergrundinformation EMAS
Das Umweltaudit-System EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) gilt als eine der strengsten Verordnungen im Umweltschutz. Sie ist ein von den europäischen Gemeinschaften im Jahr 1993 entwickeltes Instrument für das freiwillige Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung von Unternehmen, die ihre Umweltleistung über die umweltgesetzlichen Anforderungen hinaus verbessern wollen. Der Aufbau eines Umweltmanagementsystems und die Abläufe entsprechen der ISO 14001.

 

Hauptsitz des Roth Familienunternehmens in Dautphetal-Buchenau. Das Unternehmen bestand im Dezember 2020 mit Erfolg das EMAS-Überwachungsaudit.


Roth spendet Regenwasserspeicher für wohltätige Zwecke

21.01.2021

Dautphetal. Die Buchenauer Roth Werke beteiligten sich in diesem Winter wieder an der Adventskalender-Aktion 2020 des Lions Club Biedenkopf. Sie spendeten drei Roth Regenwasserspeicher von Roth Umwelttechnik aus Bischofswerda. Ein richtiges Los zog Sandra Pelda aus Kirchhain und nahm ihren Gewinn jetzt in Empfang.

Bodo Schröckert, Einkaufsleiter bei Roth, erklärte: „Mit der Beteiligung an der Adventskalender-Initiative des Lions Club können wir dieses Jahr wieder doppelt Freude bereiten. Zum einen der Gewinnerin und zum anderen den Organisationen, denen die Erlöse aus dem Verkauf des Kalenders zugutekommen.“
Mit dem Betrag, der mit dem Verkauf des Adventskalenders zusammenkommt, unterstützt der Lions Club wieder Projekte und Einrichtungen, die Kindern in der Region Marburg-Biedenkopf zugutekommen. Hinter den Türchen des Adventskalenders verbargen sich Sachpreise und Gutscheine, die heimische Unternehmen für den guten Zweck zur Verfügung stellten. Es waren insgesamt 91 Gewinne im Wert von rund 8000 Euro.

Roth Umwelttechnik in Bischofswerda entwickelt innovative Systemlösungen für die Regenwassernutzung und die Abwasserbehandlung. Das Leistungsspektrum umfasst Behälter in Größen bis 6000 Liter sowie vorkonfektionierte Komplettsysteme. Mehr Informationen gibt es unter www.roth-umwelttechnik.com.

 

Von links: Sandra und Finja Pelda mit Bodo Schröckert, Einkaufsleiter bei Roth, bei der Übergabe des Roth Regenwasserspeichers.

 

Nachhaltigkeit & Umweltschutz

15.01.2021

Uns als Familienunternehmen ist es sehr wichtig, unserer gesellschaftlichen Verantwortung Rechnung zu tragen, deshalb verfolgen wir ein ehrgeiziges Klimaschutzprogramm und haben ein eigenes Umweltmanagementsystem entwickelt. Seit 2010 sind wir nach EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) zertifiziert und veröffentlichen regelmäßig eine Umwelterklärung.

Das Umweltaudit-System EMAS ist eine der strengsten Verordnungen im Umweltschutz. Sie ist ein von den europäischen Gemeinschaften entwickeltes Instrument für das freiwillige Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung von Unternehmen, die ihre Umweltleistung über die umweltgesetzlichen Anforderungen hinaus verbessern wollen.

Unser Klimaplan hat einen doppelten Nutzen: Einerseits schützen wir die Ressourcen und andererseits – auch wenn wir anfänglich investieren müssen – sparen wir langfristig Energie und Kosten.

Der vorsorgende, produktionsintegrierte Umweltschutz setzt bei uns in der Planung der Produktion und der Produktionsanlagen an. Im Idealfall entstehen Abfälle, Emissionen und Abwasser erst gar nicht. Zum Beispiel kann man vielfach gefährliche Stoffe ersetzen, Wasser und Rohstoffe wiederverwenden oder die Produktion etwa durch Energierückgewinnung effizienter gestalten.

Auszeichnung für vorbildliche Umsetzung des Umweltmanagements

Das Bundesumweltministerium und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag zeichneten uns 2018 mit der nationalen Auszeichnung
EMAS Umweltmanagement“ aus. Sie honoriert die vorbildliche und innovative Umsetzung unseres Umweltmanagements in Buchenau und Wolfgruben. Wir setzen dabei auf die Nutzung erneuerbarer Energien, Wärmerückgewinnung, Energieeffizienz und den Bezug von Ökostrom aus Wasserkraft.

Ehrung besonders nachhaltigkeitsorientierter Unternehmen, die auf der Grundlage ihres EMAS-Umweltmanagementsystems nachweisbar und kontinuierlich ihre Umweltauswirkungen verringern. (von links) Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium Florian Pronold übergab 2018 die Urkunde an Hartmut Gojdka, Umweltmanagementbeauftragter bei Roth Werke. (Foto: BMU/Sascha Hilgers)

Am Standort Buchenau reduzierten wir im Zeitraum 2008 bis 2019 rund 57 % der absoluten CO2-Emissionen und senkten diese von 5.411 Tonnen auf 2.328 Tonnen. Der Anteil an erneuerbaren Energien am Gesamtenergieverbrauch im gleichen Zeitraum stieg von 12,3 % auf 50,4 %.

In dieser Zeit reduzierte auch der Standort Wolfgruben rund 95 % der absoluten CO2-Emissionen und zwar von 1.443 Tonnen auf 71 Tonnen. Dabei entwickelte sich der Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtenergieverbrauch von 26,8 % auf
96 %.

Roth Plastic Technology in Wolfgruben produziert seit 2017 als erstes Roth Unternehmen klimaneutral – und das trotz der energieintensiven Kunststoffverarbeitung. Das ist für uns ein Meilenstein in der Unternehmensentwicklung und spornt uns in Sachen Umweltschutz weiter an.

Ermittlung unserer CO2-Emissionen mit dem Ziel der Reduktion

In die Ermittlung der CO2-Emissionen fließen die Kernindikatoren Strom, Mobilität und Heizung ein. Unser Umweltschutzbeauftragter kann anhand der konsequenten systematischen Erfassung aller Energieströme die Energiedaten tagesgenau verfolgen und Maßnahmen zur Anpassung der Emissionen ergreifen.

Das international anerkannte Greenhouse Gas Protokoll (GHG) teilt Treibhausgasemissionen in drei Bereiche – sogenannte Scopes – ein. Scope 1 beinhaltet alle durch Verbrennung in eigenen Anlagen erzeugten Emissionen. Scope 2 umfasst Emissionen, die mit eingekaufter Energie verbunden sind. Scope 3 berücksichtigt zudem Emissionen aus durch Dritte erbrachte Dienstleistungen und Vorleistungen – sogenannte indirekte Treibhausgase. Unsere Klimabilanz weist bisher die Emissionen nach Scope 1 und 2 aus.

Das Ziel der Klimaneutralität erzeugt ein Bewusstsein, das über den eigenen Tellerrand hinausgeht. Unvermeidbare CO2-Emissionen an einer Stelle mit der Einsparung dieser Emissionen an anderer Stelle zu kompensieren, wirkt der globalen Erwärmung entgegen. Durch Investitionen in Klimaschutzprojekte oder den Kauf von CO2-Zertifikaten stellt sich der Verursacher rechnerisch klimaneutral.

Klimaneutralität und Klimaschutzprojekte

Die erste Option ist immer, CO2-Emissionen zu vermeiden oder zu reduzieren. Doch oftmals ist der Ausstoß von Treibhausgasen unvermeidbar. Er entsteht durch industrielle Fertigungsprozesse oder durch den Energieverbrauch für Mobilität. Um dafür einen Ausgleich zu schaffen, gibt es die Möglichkeit zur Kompensation. Sie ist freiwillig sowie ein Versprechen, die verursachten Emissionen auszugleichen und das ist aus unserer Sicht ein Schritt in die richtige Richtung. Unternehmen, die ihn gehen, handeln verantwortungsbewusst.

Am Standort Wolfgruben kompensieren wir unvermeidbare Emissionen über den Kompensationsfonds Klima-Kollekte und unterstützen damit nachhaltige Klimaschutzprojekte.

Es ist darüber hinaus sinnvoll, solche Projekte zu fördern, auch wenn man bereits klimaneutral wirtschaftet!

Recycling von Produkten und die Wiederverwendung von Materialien

Innerhalb unserer Fertigungsprozesse gibt es Beispiele Recycling und Wiederverwendung von Materialien. An dieser Stelle können wir nur einige nennen.

Wir nutzen etwa Kunststoffabfälle aus der Produktion unserer Systemrohre für die Flächenheizung, um andere Kunststoffprodukte wie Zubehörteile im Spritzgussverfahren herzustellen oder verwenden sortenreine Materialien wieder, zum Beispiel in der Fertigung unserer Kunststoff-Heizöltanks. Hierfür werden Materialabfälle, die bei der Feinbearbeitung der Behälter entstehen, gemahlen und dem Blasformverfahren wieder zugeführt – selbstverständlich unter Beibehaltung der Produktqualität.

 

Recycling: Roth verwendet Kunststoffabfälle aus der Produktion der Systemrohre für die Flächenheizung, um andere Kunststoffprodukte wie Zubehörteile im Spritzgussverfahren herzustellen

Für die Herstellung unserer ClimaComfort Compact-Systemplatte, die für ein niedrigaufbauendes Flächen-Heiz- und Kühlsystem in der Renovierung zum Einsatz kommt, verwenden wir recyceltes PET (Polyethylenterephtalat). Die Platte besteht zu 100 Prozent aus diesem Material, das unter anderem von Getränkeflaschen gewonnen wird.

Das Produktionsverfahren für die Systemplatte ist das Tiefziehen. Dabei wird ein PET-Regeneratzuschnitt zunächst erwärmt. Hierdurch wird der Kunststoff verformbar. Anschließend wird dieser mit Vakuum auf eine Aluminiumform gezogen und härtet wieder aus. Nach dem Abkühlen ist eine Systemplatte entstanden in deren Formgebung ein Heizungsrohr durch Einrasten befestigt werden kann.

Umweltschonende Roth Produkte am Beispiel Gebäudetechnik

Aufgrund ihrer Niedrigtemperaturanwendung sind unsere Flächen-Heiz- und Kühlsysteme in den zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten absolut umweltschonende Energieverteilsysteme. Sie eignen sich für alle Arten von Gebäuden und Architekturen und zeichnen sich zudem durch die Behaglichkeit für die Nutzer aus. In Kombination mit regenerativen Energieerzeugern, wie unseren Wärmepumpen, erhalten Bauherren energieeffiziente Systeme.

Zudem greifen wir als besonders umweltschonendes Produkt unseren Kunststoff-Wärmespeicher Thermotank Quadroline heraus. Er spart mit seiner CO2-Bilanz doppelt Energie, da seine Herstellung umweltschonend ist und er zudem aufgrund seiner Bauart energieeffizient im Betrieb ist. Wir haben seine CO2-Bilanz am Beispiel eines 500-Liter Pufferspeichers im Vergleich zu einem Standard-Stahlspeicher mit den gleichen Eigenschaften untersucht. Demnach kommt unser Behälter in der Herstellung mit rund 60 Prozent weniger Treibhausgasbelastung pro Behälter aus.

 

Ressourcenschonende Fertigung, CO2-Fußabdruck: Der Kunststoff-Wärmespeicher Roth Thermotank kommt in der Herstellung mit rund 60 Prozent weniger Treibhausgasbelastung pro Behälter als ein vergleichbarer Stahlspeicher aus.

Am Beispiel des Thermotanks wird deutlich, dass der Einsatz von Kunststoff je nach Anwendung nachhaltig sein kann. Ausgestattet mit dem Thermocoat plus ist der
Roth Thermotank in der Energieeffizienzklasse A erhältlich.

Energieeffizienz weitere Verbesserungen

Unser Innovationsmanagement und unser Stab an Ingenieuren in Forschung und Entwicklung arbeiten kontinuierlich daran, unsere Produkte zu verbessern, effizienter zu gestalten und sie unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit zu entwickeln.

Dabei gilt es nicht nur, die Nutzung von Ressourcen zu reduzieren, sondern sie nach Möglichkeit dem Kreislauf wieder zuzuführen, beispielsweise Wasser – es ist weltweit knapp. Mit dem Einsatz von Regenwassernutzungssystemen wie wir sie anbieten, können Verbraucher ihren Wasserverbrauch effektiv steuern.

Darüber hinaus sehen wir zum Beispiel in der technischen Gebäudeausstattung noch Potenzial zur Optimierung der Energieeffizienz bei der Vernetzung der Produkte. Regelsysteme für das Gesamtsystem aus Wärmeerzeuger und Energieverteilung für Heizen und Kühlen bieten noch Stellschrauben für weitere Energieeinsparungen. Je feiner die einzelnen Komponenten aufeinander abgestimmt sind, desto besser sind die Möglichkeiten dafür.

Umdenken beim Endkunden

Immer mehr Verbraucher möchten im Einklang mit ihrem Lebensraum leben und die Ressourcen schützen. Die Menschen konsumieren bewusster – alle Branchen sind dabei gefragt, seien es Lebensmittel, Bekleidung, Automobile oder eben die Technik für Gebäude. Die Investitionen von Endkunden sind hier besonders langfristig angelegt, sodass das Augenmerk auf den Einsatz umweltfreundlicher Techniken wesentlich bedeutsamer ist.


 

Ehrungen bei Roth Industries: Arbeitsjubiläen und Verabschiedung
in den Ruhestand

18.12.2020

Dautphetal. Roth Industries ehrte Arbeitsjubilarinnen und -jubilare für 50-, 40- und 25-jährige Betriebszugehörigkeit und verabschiedete die Rentnerinnen und Rentner des laufenden Jahres. Für die 26 Arbeitsjubiläen aus den Firmen des Familienunternehmens kommen 795 Jahre zusammen. Die 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in den Ruhestand gehen, bringen es in Summe auf 504 Jahre Betriebszugehörigkeit.

„Aufgrund der Corona-Pandemie und der großen Anzahl an Personen müssen wir dieses Jahr leider auf unsere traditionelle Feier im Manfred Roth Atrium verzichten. Dennoch ist es für uns sehr wichtig, alle Leistungen angemessen zu würdigen, daher fanden die Ehrungen unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln einzeln, jeweils in kleinen Gruppen statt“, erklärte Michael Donges, Personalleiter beim Roth Familienunternehmen. Dafür hat Roth die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von den Standorten Buchenau, Wolfgruben, Eckelshausen, Niedereisenhausen und Burgwald an den Hauptsitz nach Dautphetal-Buchenau eingeladen.
Der geschäftsführende Gesellschafter Claus-Hinrich Roth gratulierte und ehrte jeden Mitarbeiter persönlich im Namen der Unternehmerfamilie. Er hob hervor: „Jede einzelne Person leistet in ihrem jeweiligen Tätigkeitsfeld einen wichtigen Beitrag zum Erfolg und zur Entwicklung des Unternehmens. Wir freuen uns über die langjährige Treue unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dies gilt auch für diejenigen, die wir dieses Jahr in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden.“
Gemeinsam mit Claus-Hinrich Roth bedankte sich Michael Donges im Rahmen der Einzeltermine für das große Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Die geringe Fluktuation und die langen Betriebszugehörigkeiten bei Roth sprechen für das gute Betriebsklima und den Teamgedanken im Unternehmen“, so erklärte der Personalleiter. Er überreichte Prämien und Sachgeschenke sowie die Gratulationsurkunde der Hessischen Staatskanzlei im Falle der 40-jährigen Arbeitsjubiläen.
Den Arbeitsjubilarinnen und -jubilaren sowie den Rentnerinnen und Rentnern des Roth Standorts in Bischofswerda gratulierte der Geschäftsleiter Günter Reins vor Ort. Ebenso verfuhr Geschäftsführer Thomas Finkewirth bei Becker Plastics in Datteln. Sie alle wären unter „normalen“ Bedingungen Gäste im Manfred Roth Atrium im Rahmen der traditionellen Feier des Familienunternehmens gewesen.


Becker Plastics
Arbeitsjubiläen

40 Jahre: Heinz-Georg Fiege, Heinz-Gerd Krüger, Michael Lenzke, Mustafa Saritas
25 Jahre: André Goossen, Heiko Ruml, Kai Schirmer, Dirk Teige

Roth Composite Machinery
Arbeitsjubiläen

50 Jahre: Bernhard Borchert
25 Jahre: Dirk Seip, Carmen Otto
Rentner
Andreas Krumm, Gerhard Schwarz

Roth Hydraulics
Arbeitsjubiläen

40 Jahre: Ulrich Donges, Annette Gerlach, Matthias Schindler
Rentner
Wolfgang Diehl, Michael Winkler

Roth Plastic Technology
Arbeitsjubiläen

25 Jahre: Carsten Blodig, Susanne Damm
Rentner
Adolf Tiemann

Roth Umwelttechnik
Arbeitsjubiläum

25 Jahre: Sven Böhne
Rentner
Claus Kurzweil, Ulrich Bronnhuber

Roth Werke
Arbeitsjubiläen

40 Jahre: Anja Gerlach
25 Jahre: Tobias Döring, Petra Immel, Alexander Schmidt, Katrin Schmidt, Peter Schumann
Rentner
Willi Balzer, Abdelmoujoud El Harim, Hartmut Frey, Hartmut Gojdka, Jürgen Hartmann, Marek Hudziak, Rainer Rudolf, Klaus Schneider, Uwe Steinbrecher, Frank Storl

Roth Services
Arbeitsjubiläen

25 Jahre: Guido Bamberger, Holger Becker, Markus Soldan
Rentner
Reiner Fenner




Roth ehrte langjährige Mitarbeiter, die in diesem Jahr ihr Arbeitsjubiläum feierten sowie die Rentner, die im Laufe des Jahres in den Ruhestand gegangen sind. (von links) Betriebsratsvorsitzender Ralf Freund, Geschäftsführer Claus-Hinrich Roth und Personalleiter Michael Donges vor den Ehrungen mit vorbereiteten Präsentkörben. Aufgrund der Corona-Pandemie fanden diese jeweils in kleinen Gruppen statt.

 


Auszubildende bei Roth Industries erhalten ihre Prüfungszeugnisse

04.11.2020

Dautphetal. Zwanzig Auszubildende aus Unternehmen der Roth Industries haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. „Aufgrund der Corona-Pandemie und der großen Anzahl an Absolventen müssen wir dieses Jahr leider auf unsere traditionelle Feier verzichten und den jungen Facharbeiterinnen und Facharbeitern die Prüfungszeugnisse in kleinen Gruppen unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln überreichen“, erklärte Michael Donges, Personalleiter beim Roth Familienunternehmen.

Dies tue der Freude über den Erfolg und die guten Leistungen der Absolventen, die in Vierergruppen zusammenkamen, keinen Abbruch, so Michael Donges weiter. Gemeinsam mit Geschäftsführer Claus-Hinrich Roth und Betriebsratsvorsitzenden Ralf Freund gratulierte er und überreichte die Facharbeiterbriefe und zusätzlich Prämien in Höhe von 1.500 Euro für die hervorragenden Ergebnisse.

Bei Roth Composite Machinery in Burgwald schlossen Volkan Bal und Fabio Freund ihre Ausbildung als Industriemechaniker ab. In Steffenberg beendete Mareike Bülte die Ausbildung als Technische Produktdesignerin und Maximilian Collin Endes als Industriemechaniker. Bei Roth Hydraulics in Eckelshausen beendete Niklas Moog seine Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik. Bei Roth Plastic Technology in Wolfgruben schloss Benedict Gabriel ebenso die Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik ab und Felix Paplauer als Elektroniker sowie Pierre Maurice Pöttner und Tobias Suchland als Verfahrensmechaniker. Bei Roth Werke in Buchenau absolvierten Ibrahim Aslan und Milena Happel die Ausbildung im Fach Verfahrensmechanik sowie Andre Beckert und Ersan Yildirim als Fachkräfte für Lagerlogistik. Die Prüfung als Industriekaufleute bestanden Christine Blöcher, Alena Marie Müller, Leonie Schefzig und Jannik Schmidt. Stefanie Maria Klafack und Andrej Weber beendeten ihre Ausbildung als Fachlageristen. Sein Prüfungszeugnis als Industriemechaniker erhielt Maximilian Muth. Neunzehn der zwanzig Facharbeiter erhielten Arbeitsangebote im Roth Familienunternehmen – teilweise setzen sie die Ausbildung mit weiterführenden Qualifikationen oder mit Studium Plus fort.

Michael Donges hob hervor: „Alle Facharbeiter zeigten in ihrer Ausbildung großen Einsatz und Verantwortungsgefühl. Wir freuen uns, dass unser ausgefeiltes Ausbildungskonzept kombiniert mit der hohen Motivation der Auszubildenden solche Erfolge ermöglicht.“ Zusätzlich zur Prämienauszahlung erhielt jeder Auszubildende ein Präsent.

Die ideale Kombination aus Theorie und Praxis
Die gewerblichen Auszubildenden erhalten in der hauseigenen, zentralen Ausbildungswerkstatt der Roth Industries intensive theoretische und praktische Wissensvermittlung durch engagierte Ausbilder. Dies qualifiziert die Berufseinsteiger für die Ansprüche im täglichen betrieblichen Geschehen.
Die kaufmännischen Auszubildenden durchlaufen anhand eines betrieblichen Ausbildungsplanes die kaufmännischen Abteilungen. Dort steht das praxisbezogene Wissen im Vordergrund. Abgerundet wird dies mit Betriebsunterricht, in dem Berufsschulthemen aufgearbeitet und Zwischen- und Abschlussprüfungen vorbereitet werden. Die Übernahmequote in ein Arbeitsverhältnis nach der Ausbildung liegt bei Roth zurzeit bei über 90 Prozent.

Von links: Claus-Hinrich Roth und Michael Donges bereiten die Übergabe der Prüfungszeugnisse für die Auszubildenden von Roth Composite Machinery, Roth Hydraulics, Roth Plastic Technology und Roth Werke vor. Sie wurden aufgrund der Corona-Pandemie in kleinen Gruppen überreicht.

 


Roth Plastic Technology ist Teil des Online-Seminars „Bioinspirierte Medizin“, veranstaltet von Hessen Trade & Invest!

 29.10.2020

Vorgestellt wird das gemeinsam mit TissueFlow entwickelte Design für das patentierte Medizinprodukt, den chirurgischen Saugansatz BoneFlo. Anhand eines virtuellen 3D-Modells wird uns Sebastian Herrmann die Herausforderungen des Produktdesigns zeigen - im Browser oder als Augmen-ted Reality direkt auf Ihrem Schreibtisch.

Die aktuelle Pressemeldung zu dem chirurgischen Saugansatz BoneFlo finden Sie hier
Die aktuelle Terminankündigung finden Sie hier
Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier
Den Veranstaltungsflyer finden Sie hier

40 Jahre Original-Tacker-System für Fußbodenheizungen

Dautphetal. Dieses Jahr wird das Roth Original-Tacker-System für die Installation von Fußbodenheizungen 40 Jahre alt.
Die Befestigung von Heizungsrohren mittels Rohrbefestigungsklipsen auf Dämmung entwickelte der Unternehmer Manfred Roth zu einer Zeit, als der Marktanteil für Fußbodenheizungen in Deutschland bei rund drei Prozent lag.

Stand der Technik war die Raumerwärmung mit Radiatoren, betrieben mit bis zu 90 Grad Celsius heißem Wasser. Aufgrund steigender Energiepreise sah man in der Branche damals große Chancen für Fußbodenheizungen, da sie zur Erzeugung eines angenehmen Raumklimas eine Vorlauftemperatur von lediglich 30 Grad Celsius benötigte und somit ein großes Energieeinsparpotenzial bot. Die zunächst für den Neubau angebotenen Lösungen sahen wie folgt aus: Die Lieferung der notwendigen Wärme- und Trittschalldämmung wurde dem Baustoffhandel überlassen. Dieser stellte auch bodenseitig die Abdeckfolie und die Baustahlmatten bei. Das Bauhandwerk erstellte das Gewerk. Danach kam der Heizungsbauer zum Zuge. Er lieferte die Heizungsrohre und verband diese zunächst mit Rödeldraht, später mit Schellen an den Baustahlmatten, die oberhalb der mit Folie abgedeckten Dämmung angeordnet waren. Danach brachte der Estrichleger die Vergussmasse auf und integrierte damit die Heizungsrohre in das Bauwerk. Als ersten Versuch einer rationelleren Verlegemethode gab es zudem Polystyrolplatten mit aufgeschäumten Noppen zur Rohrbefestigung.

Tacker-System ist auch heute Stand der Technik
Im Herbst 1980 stellten die Buchenauer Roth Werke das Roth Original-Tacker-System als handwerkerfreundliche Installationsmethode für Fußbodenheizungen mit einem als Tacker bezeichneten Verlegegerät vor. Das System revolutionierte die ganze Branche, ist bis heute weltweit millionenfach im Einsatz und nach wie vor die Verlegemethode mit dem größten Marktanteil. Das Wort „Tacker-System“, das aus dem Hause Roth stammt, wurde zum Gattungsbegriff für dieses innovative Montagesystem.


Vor 40 Jahren führte Roth das Original-Tacker-System ein.

Roth bot zunächst eine werkseitig vorgefertigte Dämmplatte. Sie bestand aus einer Polyurethanschicht (PU) mit aufgebrachter Deckfolie und einer hiermit verklebten, drei Zentimeter versetzt angeordneten Polystyrolschicht (PST). Diese PU-/PST-Verbundplatte war eine Innovation, da sie im Unterschied zum Stand der Technik die gewünschte Wärme- und Trittschalldämmung und aufgrund des klebeaktiven dicht verschließenden Deckfolienüberstandes eine geschlossene Dämmdichtung gewährleistete. Sie ermöglichte verschiedene Rohrbefestigungen. Roth testete zwei Klips-Typen mit SHK-Fachbetrieben unter Praxisbedingungen. Diese hatten zur Verankerung in den Verbundplatten Widerhaken an ihren Enden. Eine Ausführung hatte zur Aufnahme des Rohres einen offenen Teller, das andere Modell umschloss das Rohr u-förmig.
Das Interesse der Heizungsbauer am Roth Fußbodenheizungssystem war enorm. Auch wenn die Klipse zunächst noch mit der Hand beziehungsweise mit einem Hammer eingedrückt wurden, war die Lösung ein großer technischer Fortschritt. Bald stellte sich heraus, dass der u-förmige oben geschlossene Klips den größten Zuspruch am Markt erhielt, sodass Roth diese Variante verfolgte. Der Hersteller optimierte den Klips und entwickelte ein darauf abgestimmtes Verlegegerät, um die mühsame Handmontage zu ersetzen: Mit dem Roth Tacker konnten die Heizungsrohre auf einfache Weise auf Dämmplatten befestigt und die Lage des
Heizrohres gemäß dem gewünschten Rohrverlegeplan bestimmt werden. Im Oktober 1980 hatte Roth ein erstes Gebrauchsmuster beantragt und im März 1981 eingetragen. Es folgten weitere Schutzrechtsanmeldungen ab Mitte 1981, die zum ersten Patent im März 1984 führten.
Mit der innovativen Rohrbefestigung brachte Roth weitere PST-Verbundplatten für die Trittschallerfordernisse der Zwischendecken heraus.
Der Unternehmer Manfred Roth erinnert sich: „Die Tackerverlegung stieß bei den Heizungsbauern auf größtes Interesse, da die Vereinfachung und Schnelligkeit unserer Rohrmontage für sie große Kostenersparnis und Verbesserung ihrer Wettbewerbsfähigkeit bedeutete.“

Klips mit Rohranhebefunktion
Der Hersteller entwickelte die Komponenten sukzessive weiter. So verfügt der Roth Original-Tacker Klips in 2020 über eine innovative Rohranhebefunktion, sodass der Estrich das Heizungsrohr vollständig umschließt. Wissenschaftliche Untersuchungen des Instituts für methodische Analysen belegen die bessere Energieeffizienz durch die patentierte Rohranhebefunktion. Sie zeigen, dass der Fußbodenaufbau bis zu 15 Prozent schneller aufheizt. Gegenüber auf der Dämmschicht liegenden Rohren führt der Roth Klips zu einer deutli¬chen Ver¬besserung der Wärmeübertragung und ein vergleichsweise schnelleres Reaktions- und Regelverhalten der Fußbodenheizung.

 

Stand der Technik: Die Rohranhebefunktion des Roth Original-Tacker-Klips führt zu einer optimalen Energieverteilung im Fußbodenaufbau gegenüber auf der Dämmung liegenden Rohren.

Tacker mit Federunterstützung
Das Tacker-Werkzeug ist heute ein ergonomisch geformtes Montagewerkzeug mit ausgefeilter Tacker-Technologie und erweitertem Magazin für die Klips. Der Roth Original-Tacker Speedstar verfügt über eine Federunterstützung für bessere Kraftübertragung sowie flüssiges und komfortables Arbeiten. Die Formgebung im Tackergehäuse ermöglicht ein leichtes Gleiten über Klips und Systemrohr nach dem Tackervorgang und erhöht damit die Montagegeschwindigkeit. Ein Anheben des Werkzeugs beim Installieren der Heizungsrohre ist nicht mehr erforderlich, da sich das Werkzeug durch die Federfunktion automatisch repositioniert. So reduziert sich deutlich der Kraftaufwand bei der Rohrverlegung. Der Tacker ist höhenverstellbar und kann bedarfsgerecht an die Körpergröße des Nutzers angepasst werden. Mit einem Fassungsvermögen von 135 Rohrhaltern kommt er mit wenigen Beladungsvorgängen des Magazins bei der Rohrverlegung aus. Der Roth Speedstar eignet sich zur Befestigung der Systemrohre 16 bis 20 Millimeter.

 

Eine Federunterstützung für bessere Kraftübertragung sorgt heute für zügige und komfortable Installationen.

Der Kern des Systems: Das Heizungsrohr
Die anfänglich verwendeten Heizungsrohre waren zumeist aus Polypropylen. Sie waren steif und nicht verlegefreundlich. Als die Technologie der Strahlenvernetzung verfügbar war, führte Roth die flexibleren PEXc-Rohre im Markt ein. Manfred Roth erklärt: „Unser Fußbodenheizungssystem, das wir 1980 wegen der flexiblen Rohrauslegung ‚Rothaflex‘ genannt hatten, wurde so auch bezüglich der eingesetzten Heizrohre seinem Namen gerecht.“
Das Unternehmen entwickelte in der Folge die
S5-CoEx-Technologie. Die heute fünfschichtigen Roth Systemrohre DUOPEX S5 und X-PERT S5+ werden in einem Produktionsdurchgang coextrudiert, wobei die einzelnen Schichten untrennbar miteinander verbunden sind und einen Sandwich-Werkstoff mit hoher Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit ergeben. Die EVOH-Sauerstoffsperrschicht ist durch eine Spezialpolymer- und eine Polyethylenschicht gegenüber äußeren Einwirkungen wie Wärme und Feuchtigkeit geschützt. Das Rohr verfügt über höchste Widerstandsfähigkeit gegen Verformung durch punktuelle mechanische Belastung. Durch die Vermeidung von Sauerstoffaustausch ist es besonders langlebig.

Jahr 2020: Flächen-Heiz- und Kühlsysteme für Boden, Wand und Decke
Heute kommen als Energieflächen zum Heizen und Kühlen neben dem Boden auch Wände und Decken in Betracht. Ob für Ein- und Mehrfamilienhäuser, Büro- und Verwaltungsgebäude, Geschäfte oder Industriehallen – je nach Bauvorhaben gibt es eine Vielzahl an Systemlösungen für Neubau und zunehmend in der Renovierung in Trocken- und Nassbauweise. Erneuerbare Energieerzeuger wie Wärmepumpen sind die idealen Partner für die Niedertemperaturwärmeübergaben, zumal sie je nach Modell eine Kühlfunktion haben. Smarte Regelsysteme ermöglichen punktgenaue Wohlfühltemperaturen, die man über Apps am Smartphone von überall einstellen kann.
Besonders Raumdecken eignen sich als Strahlungsflächen, die Räume im Sommer angenehm kühlen und im Winter behaglich wärmen. Das Temperieren über geschlossene Oberflächen schafft ein behagliches Raumklima ohne unangenehme Zugluft. Die Oberflächentemperatur wird je nach Betriebsweise einige Grad unter oder über der gewünschten Raumtemperatur gefahren. Durch den Strahlungsaustausch mit der Decke verändern sich die Temperaturen der Raumumschließungsflächen. Roth bietet für diese Anwendung verschiedene Systemlösungen zum Heizen und Kühlen an. Neben der Komfortdecke ComfoTop mit endlos verlegten Systemrohren, gibt es von Roth das ClimaComfort Panelsystem sowie die Komfortdecke ComfoTop M mit in Metallkassetten eingebauten Rohrregistern. Zudem sind Lösungen mit oberflächennaher Bauteilaktivierung erhältlich. Hierbei sind Rohrsysteme mit geringer Betondecke werkseitig in Fertigteildecken integriert.
Der Erfinder des Original-Tacker-Systems bietet darüber hinaus ein umfangreiches Sortiment an Flächen-Heiz- und Kühlsystemen inklusive eines darauf abgestimmten Regelungsprogramms. Für die individuelle Einzelraumregelung eignet sich das Roth Funk-Regelungssystem Touchline sowie das System Basicline in der Ausführung Heizen und Kühlen.

Original-Tacker-System: Die Installationsmethode ist heute noch Stand der Technik.

 (Fotos, wenn nicht anders angegeben: Roth Werke GmbH)

 

Roth heißt neue Auszubildende willkommen

01.08.2020

Dautphetal. Die Auszubildenden des neuen Jahrgangs haben am 3. August 2020 ihre Ausbildung in den Roth Unternehmen begonnen. Geschäfts- und Personalleitung, Ausbilder, Betriebsrat sowie Jugend- und Auszubildendenvertretung empfingen die Berufsanfänger. Rund 20 junge Menschen starteten ins Berufsleben.

Darunter sind Auszubildende als Elektroniker, Fachlageristen, Industriekaufleute, Industrie- und Verfahrensmechaniker sowie Technische Produktdesigner. Insgesamt befinden sich zum diesjährigen Ausbildungsstart etwa 80 Auszubildende und Studenten „Studium Plus“ in der Ausbildung bei dem Familienunternehmen.
Die Berufseinsteiger absolvieren ihre Ausbildung bei Roth Composite Machinery in Steffenberg und Burgwald, Roth Hydraulics in Eckelshausen, Roth Plastic Technology in Wolfgruben sowie Roth Werke in Buchenau. Eine der neuen Auszubildenden fing bei dem Roth Tochterunternehmen Becker Plastics in Datteln an. Bei guten Leistungen bietet Roth den Auszubildenden die Möglichkeit, einen Teil der Ausbildung in einem Roth Unternehmen im Ausland zu absolvieren.

Hohe Ausbildungsquote
Roth bietet mit einer Ausbildungsquote von rund zehn Prozent überdurchschnittlich viele Ausbildungsplätze mit vielen Weiterbildungsmöglichkeiten. Die Übernahmequote in ein Arbeitsverhältnis nach der Ausbildung liegt zurzeit bei über 90 Prozent.

Die ideale Kombination aus Theorie und Praxis
Die gewerblichen Auszubildenden erhalten in der hauseigenen, zentralen Ausbildungswerkstatt der Roth Industries intensive theoretische und praktische Wissensvermittlung durch engagierte Ausbilder. Damit qualifizieren sich die Berufseinsteiger für die Ansprüche im beruflichen Geschehen.
Die kaufmännischen Auszubildenden durchlaufen anhand eines betrieblichen Ausbildungsplanes die kaufmännischen Abteilungen. Dort steht das praxisbezogene Wissen im Vordergrund. Abgerundet wird dies mit Betriebsunterricht, in dem Berufsschulthemen aufgearbeitet und Zwischen- und Abschlussprüfungen vorbereitet werden.

 

 Roth Plastic Technology entwickelt Design für Medizinprodukt

 09.07.2020

Dautphetal. In enger Zusammenarbeit mit seinem Kunden TissueFlow aus Essen entwickelte Roth Plastic Technology das Design für den chirurgischen Saugansatz BoneFlo. Das patentierte Medizinprodukt eignet sich für die Behandlung von Knochendefekten nach Unfällen, durch Tumorerkrankungen, bei Infektionen oder gelockerten Kunstgelenken
.

Der Saugansatz mit einem entnehmbaren Filter aus Knochenersatzstoff hilft dem Knochen, sich selbst zu heilen. Während der Operation wird der Filter mit körpereigenen, regenerativ wirksamen Gewebebestandteilen des Patienten benetzt und aktiviert. Der Operateur kann ihn daraufhin zur Behandlung von Knochendefekten einsetzen.

Zielsetzungen für die Formgebung des Medizinprodukts
Neben der Optik war die Haptik ohne Störgeometrien ein wichtiger Faktor für die Entwicklung des Designs von BoneFlo. Das Instrument soll einfach in der Handhabung sein, sicher zu greifen und stabil in Hand liegen, um Ärzte im Operationsalltag ideal zu unterstützen. Im intensiven Austausch mit TissueFlow entwarfen die Produktdesigner von Roth Plastic Technology in Dautphetal-Wolfgruben die Formgebung des Medizinprodukts bis zur Design-Mustererstellung im 3D-Druckverfahren. Sebastian Herrmann, Geschäftsleiter bei Roth Plastic Technology, hob hervor: „Das Instrument soll einerseits den höchsten medizinischen Nutzen bringen und zudem den Erfordernissen beim Gebrauch im Klinikalltag sowie bei der Arbeit am Patienten optimal standhalten.“ Ein weiterer Faktor des Entwicklungsauftrags war die Beratung bei der Materialauswahl für die Herstellung im wirtschaftlichen Spritzgussverfahren. Der Saugansatz besteht aus fünf Komponenten, die aus Polymethylmetacrylat (PMMA) gefertigt werden. Es galt, jedes Element der Baugruppe kunststoff- und werkzeuggerecht zu konstruieren. Hierbei ist neben dem Anspritzverhalten auch die Entformung zu berücksichtigen. Anhand von Simulationen ermittelte Roth Plastic Technology das Fließverhalten des PMMA beim Spritzgussverfahren im Stahlwerkzeug. Diese Berechnungsmethode gibt zudem Aufschluss über mögliche Veränderungen in der Geometrie nach dem Abkühlen des Werkstoffs – etwa eine Schwindung, die die Produktmaße und die Nutzbarkeit des Produktes beeinflusst. So kommt der Filter innerhalb des Saugansatzes optional aus Kunststoff oder aus Keramik (Knochenersatzmaterial) zum Einsatz – für diese Schnittstelle zum Komponentenwechsel ist eine absolut passgenaue Auslegung und Herstellung des Gehäuses mit Gewindeteil von hoher Bedeutung.
„Partnerschaftliche Entwicklungsarbeit ist eine unserer Stärken. Dafür greifen wir auf das Know-how unserer Fachabteilungen und unseres Partnernetzwerkes in Sachen Kunststoffverarbeitung zurück. Am Beispiel von BoneFlo zeigen wir, dass wir ein kompetenter Partner für die Entwicklung von Kunststoffprodukten für zahlreiche Branchen sind – inklusive Design, Konstruktion, Simulation und Mustererstellung für ganze Baugruppen“, führte Sebastian Herrmann weiter aus.

 

Chirurgischer Saugansatz BoneFlo mit einem entnehmbaren Filter aus Knochenersatzstoff.

Von der Innovation bis zur Marktzulassung
Die Entwicklung des Saugansatzes BoneFlo mit einem integrierten Knochenersatzstoff basiert auf wissenschaftlichen Vorarbeiten eines Forschungsteams der Universität Duisburg-Essen. Ihnen ist erstmals gelungen, das hohe Regenerationspotenzial von körpereigenem Zell-Gewebe-Gemisch (etwa kleine Knochenfragmente, Bestandteile des Knochenmarks, Fettgewebe, Blut) nachzuweisen. Dieses Material wird bei Operationen am Knochen aufgefangen und kann dem Patienten wieder zugeführt werden. An der Entwicklung sind das Universitätsklinikum Essen und die Universität Duisburg-Essen beteiligt.
Zur Arbeitsgruppe am Lehrstuhl für Orthopädie und Unfallchirurgie der medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen gehören Professor Dr. med. Marcus Jäger (Mentor), Dr. med. Marcel Haversath (Gründer) und Dr. med. André Busch (Sprecher des Gründerteams).
BoneFlo ist ein Produkt des 2019 gegründeten Unternehmens TissueFlow. Seine Gründer unter der Leitung von Professor Dr. med. Marcus Jäger wollen das Produkt zur Marktzulassung führen. Sie werden für ihr Medizinprodukt vom Land Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union gefördert. Das Projekt BoneFlo hat sich als eines von elf Gewinnern des Wettbewerbs „START-UP-Hochschul-Ausgründungen“ gegen andere Förderanträge durchgesetzt. Das Programm unterstützt Gründungswillige aus nordrheinwestfälischen Hochschulen auf dem Weg in die unternehmerische Selbstständigkeit.
Mehr Informationen gibt es auf der Internetseite des Herstellers sowie der Internetseite der Universität Duisburg Essen.

 
Die Entwicklung von BoneFlo wurde aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

 

Roth Familienunternehmen hilft bei Eindämmung der Corona-Pandemie

29.04.2020

Dautphetal. Roth Industries aus Dautphetal engagiert sich für die Eindämmung der Corona-Pandemie. Mit einer Spende von 12.000 Mund-Nasenschutzmasken, auch OP-Masken genannt, unterstützt das Familienunternehmen Alten- und Pflegeheime sowie ambulante Pflegedienste im Hinterland. Zusätzlich spendet Roth 400 Atemschutzmasken für medizinisches Personal im Umgang mit dem Corona-Virus. Sie sind als FFP2 (Filtering Facepiece 2) zertifiziert. Fünf Roth Service-Boxen runden die Spende ab. Sie eignen sich für die hygienische und sichere Entsorgung von getragener Schutzausrüstung bei der Behandlung von Covid-19 Erkrankten.

Frank Fuchs, Geschäftsführer von Roth Hydraulics, ein Tochterunternehmen der Roth Industries, beschaffte die Masken als Koordinator über die eigene Tochtergesellschaft in Taicang, China. Roth kommt für die Kosten der Beschaffung und des Transports auf. Taicang ist rund 50 Kilometer von der Metropole Shanghai entfernt. Die Ware ist bereits über den Frankfurter Flughafen ins Hinterland gekommen. Marion Dersch nahm die 400 FFP2-Masken inklusive Service-Boxen zur Verteilung in der Region in Vertretung von Dr. Birgit Wollenberg, Amtsärztin des Gesundheitsamtes in Marburg, entgegen. Diana Gillmann-Kamm vom Diakonischen Werk Marburg-Biedenkopf koordiniert die Verteilung der Masken an die Pflegeeinrichtungen der Region. Christin Roth-Jäger und Dr. Anne-Kathrin Roth, Geschäftsführerinnen der Roth Industries, sind sich einig: „Weltweit herrscht aktuell Mangel an Schutzmasken. Um zu helfen, nutzten wir für die Beschaffung der Masken unser Logistiknetzwerk in China. So können wir die Mitarbeiter in der Pflege im Landkreis unterstützen. Ältere Menschen gehören zu den Risikogruppen, die besonders vor Infektionen mit dem Corona-Virus geschützt werden sollten.“

 
Bei der Spendenübergabe im Manfred Roth Atrium (von links): Diana Gillmann-Kamm vom Diakonischen Werk Marburg-Biedenkopf, Geschäftsführerin Dr. Anne-Kathrin Roth und Marion Dersch vom Gesundheitsamt.

 Roth Maschinenbau kooperiert mit Hersteller von zertifizierten Masken

Basierend auf Filterfaltmaschinen aus dem Lieferprogramm von Roth Composite Machinery in Burgwald – auch ein Tochterunternehmen der Roth Industries – werden demnächst von einem Kooperationspartner hochwertige FFP2- und FFP3-zertifizierte Atemschutzmasken im Angebot sein. Dabei kann Roth auf Kompetenz und Know-how im Maschinenbau sowie auf einen großen Erfahrungsschatz in der Verarbeitung von Filter- und Vliesmaterialien zurückgreifen. Dr. Anne-Kathrin Roth erläutert: „Der höhere Bedarf an zertifizierten Atemschutzmasken für medizinisches Personal bei der Behandlung von Covid-19 Erkrankten wird noch längere Zeit andauern. Mit unserem neuen Maschinenkonzept bieten wir auf diesem Sektor passende Lösungen.“

 


Hintergrundinformationen

Service-Box: Für die sichere und hygienische Entsorgung von klinischem Abfall bieten die Dautphetaler Roth Werke die Service-Box. Sie eignet sich für die Beseitigung und Transport von festen gefährlichen Gütern in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Laboratorien, Corona-Testzentren und Arztpraxen. Die handliche Roth Service-Box gibt es mit einem Fassungsvermögen von 170 und 250 Liter.

Atemschutzmasken: Man nennt sie "Filtering Facepiece", abgekürzt FFP und teilt sie in Schutzklassen ein (FFP2 oder FFP3). Diese Masken sind zertifiziert.

OP-Masken: Sie sind aus mehreren Lagen Stoff, wovon eine wie ein Filter wirkt. Die äußere Schicht muss flüssigkeitsabweisend sein. Die Filterwirkung entsteht durch statische Aufladung bei Reibung der Lagen. Sie sind in der EU zugelassen.


Klinikabfälle sicher entsorgen mit der Roth Service-Box

Für Schutzausrüstung bei der Behandlung von Covid-19

06.04.2020

Dautphetal. Für die sichere und hygienische Entsorgung von klinischem Abfall bieten die Dautphetaler Roth Werke die Service-Box. Sie eignet sich für die Beseitigung und Transport von festen gefährlichen Gütern. So kann die Service-Box etwa in der aktuellen Situation für die Entsorgung von getragener Schutzausrüstung bei der Behandlung von Covid-19 Erkrankten zum Einsatz kommen.

Das Gesundheitswesen ist derzeit auf besondere hygienische Maßnahmen angewiesen, um einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus entgegenzuwirken. Klinischer Abfall, der etwa in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Laboratorien, Corona-Testzentren sowie Arztpraxen entsteht, lässt sich in der Roth Service-Box sicher sammeln. Für zusätzliche Hygiene – auch im Freien – sorgt ein Sicherheitsverschluss aus Metall mit wasserdichter Abdeckung. Integrierte Räder und ein Griff erlauben eine einfache Handhabung, zum Beispiel in Korridoren, Treppenhäusern und Aufzügen. Die Roth Service-Box ist stapelbar – effektiv für Lagerung und Transport.
Der Hersteller von Lager- und Transportbehältern bietet die handliche Roth Service-Box mit einem Fassungsvermögen von 170 und 250 Liter. Sie entspricht der Transportanforderung gemäß UN Nummer 3291: „Klinischer Abfall, unspezifiziert“. Die Behälter sind für den Transport von Gütern der Verpackungsgruppe II und III zugelassen. Gemäß Punkt 2.2.62.1.11.4 des europäischen Abkommens über die internationale Beförderung von Gefahrgut, ADR, sind Güter der UN Nummer 3291 der Verpackungsgruppe II zuzuordnen. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) bestätigte auf seiner Internetseite, dass medizinische Abfälle, die möglicherweise mit COVID-19 belastet sind, als ansteckungsgefährlicher Stoff der Kategorie B der UN Nummer 3291 zuzuordnen sind.
Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) hat hierzu eine Festlegung für die Beförderung in loser Schüttung bekannt gemacht
(Nr. D/BAM/ADR Aktenzeichen 3.3/01 2020 Rev. 1).

 

Erfahrung und Kompetenz in der Behältertechnik
Das Roth Familienunternehmen verfügt über jahrzehntelang aufgebautes Know-how in der Fertigung von Behältern und in der Verarbeitung von Kunststoffen. Dr. Anne-Kathrin Roth erklärte im Namen der Unternehmerfamilie: „Die aktuelle Situation erfordert Produkte, die notwendige hygienische Maßnahmen im medizinischen Alltag unterstützen, um einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus effektiv entgegenzuwirken. Mit der Roth Service Box stellen wir dem Gesundheitswesen ein passendes Produkt für den Umgang mit medizinischen Abfällen zur Verfügung.“ Roth Lagerbehälter stehen für eine hohe Fertigungstiefe, langjährig erprobte und prozesssichere Fertigungsverfahren sowie für Qualität und Service.

 Weitere Informationen zur Roth Service-Box finden hier.

 

 

Produkte in Leichtbauweise sind energieeffizient und überzeugen

mit CO2-Bilanz

13.03.2020

Dautphetal. Im Leichtbau bieten Faserverbundwerkstoffe ein großes Potenzial zur Gewichtseinsparung. Bei hervorragenden mechanischen Eigenschaften leisten sie einen wertvollen Beitrag zur Ressourcenschonung. Technologien wie die Faserwickeltechnologie ermöglichen Leichtbau-Komponenten für zahlreiche Industriezweige. Das Roth Familienunternehmen nutzte Synergien der eigenen Firmengruppe für die Entwicklung des Wärmespeichers Thermotank Quadroline aus Kunststoff in Faserwickeltechnologie. Er kommt in der Gebäudetechnik als druckfester Warmwasserspeicher zum Einsatz.

Der innovative Kunststoff-Wärmetank kann direkt in Heizungssysteme mit einem dauerhaften maximalen Anlagenbetriebsdruck bis zu 3 bar eingebunden werden. Er wiegt nur etwa ein Drittel eines vergleichbaren Stahlspeichers – das vereinfacht Transport und Montage. Dabei überzeugt nicht nur seine Leichtigkeit, sondern auch die Energiebilanz. Das Kunststoff-Composite-Material erzielt eine deutlich bessere Wärmedämmung. Ein stabiler Außenmantel aus einer EPS-Hochleistungsdämmung minimiert effizient Wärmeverluste. Der Roth Thermotank erhielt in seiner Ausführung mit dem Thermocoat plus das Energielabel A. Er ist weltweit der erste Kunststoff-Composite-Wärmespeicher, der als Druckbehälter in Verbundtechnologie ausgeführt ist.


Das Roth Familienunternehmen nutzt Synergien in der Roth Gruppe zur Herstellung von Wärmespeichern für die Gebäudetechnik im Filament Winding Verfahren am Standort der Roth Werke GmbH in Dautphetal.

Sebastian Herrmann, Geschäftsleiter bei Roth Plastic Technology in Wolfgruben, erklärte: „Der Thermotank Quadroline ist ein gutes Beispiel für die Nutzung von Synergien im Roth Familienunternehmen. Bei Entwicklung und Herstellung des Speichers brachten verschiedene Roth Unternehmen ihre Kompetenzen mit ein. Der Thermotank vereint jahrelanges Know-how in Faserwickeltechnologie, Blastechnologie, Spritzgussverfahren, Kunststoffschweißen und Schäumen.“ Selbst die Anlage zur Herstellung des Thermotank am Standort der Roth Werke in Buchenau entstand in der Unternehmensgruppe: Roth Composite Machinery aus Steffenberg entwickelt maßgeschneiderte Fertigungslösungen für die Herstellung von Leichtbauteilen im Filament Winding Verfahren.

Die CO2-Bilanz spricht für sich
Die CO2-Bilanz ermittelt einen Gesamtwert an Kohlenstoffdioxid-Emissionen, die das Produkt direkt und indirekt verursacht. Roth untersuchte die CO2-Bilanz des Wärmespeichers Thermotank am Beispiel eines 500-Liter Pufferspeichers mit der Energieeffizienzklasse B im Vergleich zu einem Standard-Stahlspeicher mit den gleichen Eigenschaften. Demnach beträgt der CO2-Material-Fußabdruck für den Stahlspeicher rund 278 Kilogramm CO2 pro Produkt. Im Vergleich dazu ergab die Berechnung für den Roth Kunststoff-Wärmetank etwa 174 Kilogramm CO2 pro Produkt und somit rund 60 Prozent weniger Treibhausgasbelastung pro Behälter.


Der Kunststoffspritzguss-Flansch mit Metalleinleger für den Thermotank fertigt Roth Plastic Technology in Wolfgruben.


Die Roth Untersuchung erfolgte in Übereinstimmung mit den Vorgaben des sogenannten Greenhouse Gas Protocol (GHG). Das Regelwerk gibt internationale Standards für die Bilanzierung von Treibhausgasemissionen für Unternehmen vor. Das GHG unterteilt die Berechnung in drei Bereiche, die „Scope“ heißen. Die Berechnungen für die beiden Speicher basieren auf Scope 3, Kategorie 3.1 (Rohstoffe und Vorbereitung). Sie betrachtet den Schwerpunkt der unternehmerischen Treibhausgasbilanz: alle Emissionen von der Gewinnung der Rohmaterialien über die Weiterverarbeitung bis zu Herstellung und Transport zur Produktionsstätte. Die Produktion des Thermotanks erzeugt keine indirekten Emissionen, die mit der Erzeugung von Elektrizität oder Fernwärme verbunden sind (Scope 2), da das Unternehmen Ökostrom bezieht. Es ist nach dem Umweltmanagement-System EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) zertifiziert und veröffentlicht regelmäßig eine Umwelterklärung mit Angabe der direkten und indirekten CO2-Emissionen (Scope 1 und Scope 2). Mehr Informationen gibt es unter www.roth-plastic-technology.de und www.roth-werke.de.

Substitution mit Kunststoff zahlt sich für die Umwelt aus
Am Beispiel des Roth Wärmespeichers wird deutlich, dass der Einsatz von Kunststoff je nach Anwendung nachhaltig sein kann. Zum einen zeigt der CO2-Fußabdruck, dass bereits die Herstellung umweltschonender ist, als die von Standard-Stahlspeichern. Zudem spart der Kunststoff-Speicher aufgrund seiner Bauart im jahrelangen Betrieb Energie ein und ist somit doppelt umweltfreundlich. Auf Wunsch unterstützen die Fachleute von Roth Plastic Technology OEM-Partner mit der Berechnung von CO2-Bilanzen für ausgewählte Produkte.


Der Roth Thermotank Quadroline eignet sich für die Kombination mit umweltfreundlichen Energieerzeugern wie etwa Wärmepumpen.

Leichtbautechnologie schont die Ressourcen
Hohe Zugfestigkeit, Kraftaufnahmefähigkeit und Korrosionsfreiheit machen Faserverbundkunststoff-Produkte für zahlreiche Anwendungen interessant – nicht nur in der Hausenergietechnik. Ein wesentlicher Vorteil von Faserverbund-Bauteilen ist das Leichtbaupotenzial. Im Vergleich zu herkömmlichen Werkstoffen wie Stahl sind enorme Einsparungen möglich. In der Luft- und Raumfahrttechnik und in der Automobilindustrie ist das ein wichtiger Aspekt im Hinblick auf Ressourcenschutz und Energieeffizienz. In diesen Branchen wirkt sich der Leichtbau direkt auf den Kraftstoffverbrauch und auf die Emissionswerte aus.


Der Roth Thermotank Quadroline eignet sich für die Kombination mit umweltfreundlichen Energieerzeugern wie etwa Wärmepumpen.

 

Roth hat EMAS Zertifizierungsaudit erfolgreich bestanden

30.01.2020

Dautphetal. Die Roth Werke in Buchenau und Roth Plastic Technology in Wolfgruben bestanden erfolgreich das Überwachungsaudit nach dem Umweltaudit-System EMAS (Eco-Management and Audit Scheme).

Der Umweltgutachter Frank Meckel unterzeichnete im Dezember 2019 die Roth Umwelterklärung und bescheinigte, dass die Daten und Angaben in der Umwelterklärung ein verlässliches, glaubhaftes und wahrheitsgetreues Bild der Tätigkeiten an beiden Roth Standorten wiedergeben. Roth ist seit 2010 nach EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) zertifiziert und entwickelte ein eigenes Umweltmanagementsystem mit ehrgeizigen Zielen in mehreren Kategorien.

 
Roth hat das Überwachungsaudit nach EMAS mit Erfolg bestanden, von links: Hartmut Gojdka, Umweltmanagementbeauftragter bei Roth und Geschäftsführerin Christin Roth-Jäger.

Klimaschutz ist Teil der Unternehmensgrundsätze
„Für uns als Familienunternehmen spielen Nachhaltigkeit und verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen eine große Rolle und sind fester Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie“, hob Roth Geschäftsführerin Christin Roth-Jäger hervor.
Bereits seit 2017 produziert Roth am Standort Wolfgruben klimaneutral. Dort sowie am Standort Buchenau bezieht das Unternehmen zu 100 Prozent Ökostrom aus Wasserkraft. Roth verstärkte zudem seine Fahrzeugflotte für den regionalen Geschäftsverkehr mit Elektroautos. Die Geschäftspost wird klimafreundlich versendet. Die beim Versand entstehenden Treibhausgase werden durch eine Abgabe für Klimaschutzprojekte neutralisiert. Im Jahr 2018 zeichnete das Bundesumweltministerium Roth mit dem nationalen Umweltpreis aus. Der parlamentarische Staatssekretär Florian Pronold lobte das Engagement des Familienunternehmens für den Klimaschutz.

Zur Roth Umwelterklärung geht es hier.

 Hintergrundinformation EMAS
Das Umweltaudit-System EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) gilt als eine der strengsten Verordnungen im Umweltschutz. Sie ist ein von den europäischen Gemeinschaften im Jahr 1993 entwickeltes Instrument für das freiwillige Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung von Unternehmen, die ihre Umweltleistung über die umweltgesetzlichen Anforderungen hinaus verbessern wollen. Der Aufbau eines Umweltmanagementsystems und die Abläufe entsprechen der ISO 14001.

 

Mehr Praxisbezug in der Ausbildung mit Roth „Smart Factory“

Auszubildende erhalten Zusatzqualifikation

22.01.2020

Dautphetal. Um die Auszubildenden für die moderne Arbeitswelt vorzubereiten, entwickelte Roth Industries das Projekt „Smart Factory“. Die Digitalisierung von Arbeitsprozessen in Unternehmen sowie digitale Anwendungen in der Produktion (Industrie 4.0) entwickeln sich teils rasant. Damit Schritt zu halten ist eine große Herausforderung für Fachkräfte.

„Deshalb ist es wichtig, bereits in der Ausbildung das Bewusstsein dafür zu schärfen, die eigenen Kompetenzen zeitgleich mit dem technologischen Fortschritt weiterzuentwickeln“, erklärte Michael Donges, Personalleiter beim Roth Familienunternehmen. „Um die neuen digitalen Arbeitsmethoden zu schulen und mit Praxisbezug anzuwenden, haben wir mit Smart Factory ein innovatives Ausbildungskonzept geschaffen. Zudem erleben unsere Auszubildenden hautnah, was autonomes abteilungsübergreifendes Arbeiten heißt und wie ihre Fähigkeiten durch selbstorganisiertes Lernen wachsen“, so Michael Donges weiter.

 

Die Teammitglieder des Ausbildungsprojekts „Smart Factory“ blicken auf eine erfolgreiche Zeit zurück und verabschieden die Senioren Felix Paplauer, Fabio Freund, Mareike Bülte und Jannik Schmidt.

Smart Factory: Ein Unternehmen im Unternehmen
Unter der Federführung von Hartmut Heck, Leiter der zentralen Ausbildung und Dr. Michael Schröder, Leiter des Innovationsmanagements sowie des Personalleiters entstand das Ausbildungskonzept „Smart Factory“ im Frühjahr 2019. Sie stellten ein Team von acht Auszubildenden aus vier verschiedenen Berufen des ersten (Junioren) und zweiten Ausbildungsjahres (Senioren) zusammen, die ein Unternehmen im Unternehmen gründeten. In der Gruppe sind Elektroniker, Industriekaufleute, Industriemechaniker und technische Produktdesigner. Ihre Startinvestition war ein 3D-Drucker für die additive Fertigung mit der Zielsetzung: Aufträge für 3D-gefertigte Produkte aus den verschiedenen Roth Unternehmen und Abteilungen zu akquirieren, zu bearbeiten und dabei mindestens kostendeckend zu wirtschaften. Den 3D-Drucker bauten die Auszubildenden eigenständig unter der Aufsicht von Hartmut Heck auf und nahmen ihn in Betrieb. Das „Smart Factory“ Team stellte Ersatzteile für Fertigungslinien, Prototypen von Produkten und Kleinteile für ganze Baugruppen her. Dabei mussten sie den gesamten betriebswirtschaftlichen Arbeitsprozess bearbeiten – von der Machbarkeitsanalyse über die Kostenkalkulation, die Angebots- und Auftragsabwicklung, die Produktion bis hin zur Finanzbuchhaltung und der strategischen Entscheidung, wie eine Rendite für zukünftige Investitionen nutzbringend dem Unternehmen zurückgeführt wird. Das interdisziplinäre Arbeiten fördert die Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz schon in der Ausbildung und bereitet die zukünftigen Fachkräfte auf die Praxis vor.

Die nächste Generation hat schon begonnen
Die Mitarbeit in „Smart Factory“ ist eine Zusatzqualifikation für digitale Kompetenzen und selbstorganisiertes Lernen im Team unter der Leitung der Roth Ausbilder. Das Projekt geht im Jahr 2020 nahtlos weiter. Die Junioren übernehmen die Rolle der Senioren und eine neu berufene Generation Junioren arbeitet sich in ihre Aufgaben ein. Die ausscheidenden Senioren Mareike Bülte, Fabio Freund, Felix Paplauer und Jannik Schmidt haben von „Smart Factory“ viel mitgenommen. „Wir haben ein Pilotprojekt in eine kleine Unternehmensstruktur umgewandelt und Theorien in die Wirklichkeit umgesetzt. Selbstständigkeit, Teamarbeit und das Miteinander werden deutlich gefördert“, sagt Jannik Schmidt. Auch Mareike Bülte ist überzeugt: „Smart Factory war eine tolle Chance, sich weiterzuentwickeln. Wir konnten unsere Fähigkeiten in der Selbstorganisation, im Umgang mit Herausforderungen und im Zeitmanagement verbessern.“
Fabio Freund hob hervor: „Wir haben uns hauptsächlich mit der Montage, dem Betreiben und der Digitalisierung von 3D-Druckern beschäftigt. Dieses Thema wird meiner Meinung nach in Zukunft eine immer größere Rolle in der Industrie spielen. Die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Berufsgruppen war spannend, da man als gewerblicher Azubi interessante Einblicke in die Aufgaben der kaufmännischen Azubis bekam. Ich finde das Projekt sehr gelungen und kann die Teilnahme jedem Azubi empfehlen.“

  

Simon Hippenstiel, Jennifer Hambel, Fabian Buckler und Marcel Seeboth präsentieren einige Teile, die das Smart Factory Team hergestellt hat.

Manfred und Heike Roth unterstützen Kinder- und Jugendhospiz

19.12.2019

Marburg. Der Unternehmer Manfred Roth und seine Frau Heike überreichten eine Spende über 5000 Euro an den ambulanten Kinder- und Jugendhospizverein Gießen/Marburg. Pamela Stephens nahm die Spende für den Raum Marburg-Biedenkopf im Marburger Büro entgegen. Anlässlich des 80. Geburtstages von Manfred Roth und der goldenen Hochzeit des Ehepaars Roth hatten sich ihre Gäste an der Spendenaktion beteiligt.



Von links: Manfred Roth, Pamela Stephens und Heike Roth bei der Spendenübergabe beim ambulanten Kinder- und Jugendhospizverein in Marburg.

Der ambulante Kinder- und Jugendhospizverein Gießen/Marburg begleitet Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit einer lebensverkürzenden Erkrankung sowie deren Familien. Zurzeit engagieren sich rund 50 Ehrenamtliche in der Hospizarbeit. Sie schenken wöchentlich drei bis fünf Stunden ihrer Zeit, um vor Ort in den Familien zu sein und sie zu unterstützen. Ihre Anwesenheit und ihr „da sein“ gibt den Eltern ein bisschen Freiraum in ihrem angespannten Alltag. Manfred Roth sagte: „Die Arbeit des ambulanten Kinder- und Jugendhospizvereins und ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiter ist eine große Hilfe für die betroffenen Kinder und Jugendlichen sowie ihren Familien. Es ist uns ein großes Anliegen, Menschen die in unserer Gesellschaft eine solche Verantwortung übernehmen, zu unterstützen.“

Begleitung kann ganz praktisch ausfallen
Die Hilfe des Hospizdienstes richtet sich ganz nach der individuellen Situation der Familie. Im Augenblick begleitet er 29 Familien. Alle sind unterschiedlich, jede hat ihre eigene Geschichte und ihr eigenes Schicksal. Häufig dauern die Begleitungen der Familien Monate und Jahre. Auch nach dem Tod des Kindes bleiben die Ehrenamtlichen in den Familien, wenn die Eltern oder die Geschwister dies wünschen.
Eine Begleitung kann ganz praktisch ausfallen: dem erkrankten Kind vorlesen, das Geschwisterkind zum Sporttraining fahren oder die Hausaufgaben betreuen. Oft sind die ehrenamtlichen Begleiter aber auch Gesprächspartner für große und kleine Menschen, die sich mit schwierigen Themen des Lebens und des Sterbens beschäftigen müssen. Die Hospizarbeit finanziert sich zum großen Teil aus Spenden. Sie ermöglichen etwa die Schulung der ehrenamtlichen Begleiter, bevor sie in die Familien gehen oder die Finanzierung eines Sommerfests und eines Familienausflugs für die Familien und Ehrenamtlichen. Pamela Stephens erklärte: „Was von Herzen kommt, kommt auch im Herzen an. Hospizarbeit ist eine Herzensangelegenheit. Unsere Ehrenamtlichen schenken nicht nur ihre Zeit, sie nehmen auch ganz viel Liebe und Geduld mit in die Familien. Wir freuen uns, dass die Familie Roth unsere Arbeit persönlich kennenlernen möchte und sind sehr dankbar für ihre Spende. Sie ist eine enorme Unterstützung für unsere Arbeit.“
Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizverein Gießen/Marburg wurde 2006 unter dem Dachverband des Deutschen Kinderhospizverein e.V. gegründet. Seit April 2019 besteht das Büro in Marburg.

Mehr Informationen gibt es unter www.deutscher-kinderhospizverein.de und www.akhd-marburg.de.

Roth Plastic Technology schließt sich dem GKV-Verhaltenskodex an

17.12.2019


 

Roth Plastic Technology untermauert mit der Anerkennung des GKV-Verhaltenskodex die Gewährleistung globaler Forderungen an etisches und moralisches Handeln.
Der GKV-Verhaltenskodex beinhaltet alle wesentlichen nationalen und internationalen Vorgaben und schließt wichtige Compliance-Anforderungen aus Kartell- und Wettbewerbsrecht ein.

 Download Zertifikat

 

 

Roth Plastic Technology bietet Musterungen für Formenbauer

 04.12.2019

Dautphetal-Wolfgruben. Das Unternehmen Roth Plastic Technology nutzt seine langjährige Erfahrung in der Spritzgusstechnologie für den Ausbau eines neuen Geschäftsfeldes. Für Musterungen von Kunststoffprodukten bietet das Unternehmen in Wolfgruben Formenbauern Produktionstests mit ihren Formen bis hin zur Serienreife.

„Die Musterungen geben Aufschluss über die Reifegrade der Kunststoffteile im Projektablauf. Hierbei bewerten wir Werkzeug- und Materialqualifizierung im Anlauf- und Freigabeprozess. Unsere Werkzeugvorbereitung, Instandsetzung, Prozessoptimierung und Betriebstechnik sind ähnlich einem Technikum aufgestellt. Wir können sofort Anpassungen oder Optimierungen vornehmen. So begleiten wir unsere Partner in einem zügigen Prozess von der Entwicklung einer Form bis hin zur Serienproduktion eines Kunststoffprodukts“, erklärte Timothy Schneider, Projektleiter bei Roth Plastic Technology.
Das neue Geschäftsfeld sei eine ideale Ergänzung zur Serienfertigung und Massenproduktion von Kunststoffartikeln und Baugruppen für Kunden etwa in der Automobilindustrie sowie in der Elektro- und Hausgerätetechnik, da man auf einen großen Erfahrungsschatz in der Kunststoffverarbeitung zurückgreifen könne, so der Projektleiter.

 

(von links) Timothy Schneider, Projektleiter bei Roth Plastic Technology und Dieter Burmeister, Geschäftsführer bei SB Meissner überprüfen engmaschig die Reifegrade von Kunststoffteilen im Rahmen der Entwicklung einer Spritzgussform bis hin zur Serienfertigung der Artikel.

Regionale Formenbauer nutzen das Angebot bereits
Aktuell hat Roth Plastic Technology ein regionales Netzwerk an Formenbauern aufgebaut, die das Angebot für Musterungen rege nutzen. Zu den Partnern zählen etwa KON-FORM Werkzeuge aus Hatzfeld, Bernd Manthei Zerspanungstechnik und Formenbau aus Dautphetal, Oschmann aus Breidenstein, Silver Basis Engineering Germany aus Dautphetal sowie SB Meissner aus Wallau.
Für das Wallauer Unternehmen testete Roth Plastic Technology eine Form für ein Kunststoffprodukt im Auftrag eines renommierten Unternehmens in der Automobilindustrie. Kunde und Dienstleister profitieren von der regionalen Nähe. Dieter Burmeister, Geschäftsführer bei SB Meissner, hob hervor: „Die Prozessabläufe für die Musterung unserer Form für ein neues Spritzgussprodukt bei Roth Plastic Technology haben uns beeindruckt. Durch geschickte Kapazitätsplanung von Maschinen, Werkzeugen und Fachpersonal haben wir unser Projekt flexibel, schnell und partnerschaftlich bearbeitet.“

Nachhaltigkeit im Fokus
Über die Partnerschaften mit Formenbau-Unternehmen hinaus steht Roth Plastic Technology auch für Materiallieferanten und Endprodukthersteller für weitere Entwicklungsprojekte zur Verfügung. So laufen aktuell Produktionstests für verschiedene Artikel mit recycelten Kunststoffen. Ziel dabei ist es, das Material bestehender Produkte zu ersetzen und somit den nachhaltigen Umgang mit Kunststoffen zu fördern. Voraussetzung für einen solchen Ersatz ist eine nahezu gleichbleibende Qualität des Bauteils. Derzeit arbeitet Roth Plastic Technology in unterschiedlichen Projekten unter anderem mit den Unternehmen Resinex in Zwingenberg, MTM Plastics – ein Mitglied der Borealis Gruppe – in Niedergebra und Ravago in Istanbul.
Timothy Schneider erläutert: „Besonders in der Umsetzungsphase sind Produktentwicklungen in der Kunststoffbranche sehr komplex und erfordern eine strukturierte Zeitplanung. Mit unserem eingespielten Expertenteam sind wir für solche Projekte bestens aufgestellt.“ Roth Plastic Technology untermauert seinen hohen Qualitätsanspruch unter anderem mit der Zertifizierung nach ISO TS 16949. Sie ist die Grundlage für die Herstellung hochwertiger Produkte, die in Automobilen, Hausgeräten, der Gebäudetechnik sowie für Lagerung und Transport zum Einsatz kommen.

 

Foto: Roth Plastic Technology

 

Roth Industries ehrt Arbeitsjubilare und Rentner für
langjährige Treue

26.11.2019
Mit einer Feier ehrte Roth Industries Arbeitsjubilare für 40- und 25-jährige Betriebszugehörigkeit und verabschiedete die Rentner des laufenden Jahres. Die 18 Arbeitsjubilare aus den Firmen des Familienunternehmens bringen es zusammen auf 525 Jahre, die 17 Rentner auf 544 Jahre Betriebszugehörigkeit.

Die Geschäftsleitung hatte die Mitarbeiter der Roth Unternehmen aus ganz Deutschland in das Buchenauer Manfred Roth Atrium eingeladen. Dort versammelten sich Mitarbeiter von den Standorten Buchenau, Wolfgruben, Eckelshausen, Niedereisenhausen, Burgwald, Datteln und Bischofswerda. Manfred Roth gratulierte und ehrte die Mitarbeiter persönlich im Namen der Unternehmerfamilie. Er betonte: „Wir freuen uns über die langjährige Treue unserer Mitarbeiter – sie leisten in ihren jeweiligen Tätigkeitsfeldern einen wichtigen Beitrag zum Erfolg und zur Entwicklung des Unternehmens. Dies gilt auch für die Mitarbeiter, die wir heute in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden.“ Geschäftsführungen und Personalleitung, Vorgesetzte und Betriebsrat schlossen sich der Gratulation an. Personalleiter Michael Donges bedankte sich bei allen Jubilaren und Rentnern für das große Engagement und präsentierte ihren Werdegang in der Roth Gruppe. „Die geringe Fluktuation und die langen Betriebszugehörigkeiten bei Roth sprechen für das gute Betriebsklima im Unternehmen. Wir sind stolz, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter uns so lange die Treue halten“, so erklärte der Personalleiter. Er überreichte Prämien- und Sachgeschenke. Bürgermeister Bernd Schmidt aus Dautphetal sprach Grußworte und ehrte die seit 40 Jahren bei Roth beschäftigten Jubilare zusätzlich mit Urkunden der Hessischen Staatskanzlei. Dem offiziellen Teil folgte ein gemeinsames Abendessen und es blieb Zeit für Gespräche über die zurückliegenden Jahre, die Gegenwart und die Zukunft.

Becker Plastics
Arbeitsjubiläen
40 Jahre: Detlef Doellert
25 Jahre: Pierre Baranowski
Rentner
Doris Markmann

Roth Composite Machinery
Arbeitsjubiläen
40 Jahre: Helmut Paulus
25 Jahre: Carina Müller
Rentner
Wilfried Hecker, Giso Stöhr

Roth Hydraulics
Arbeitsjubiläum
25 Jahre: Alexander Gerhardt
Rentner
Klaus Fischbach, Anneliese Scheld

Roth Plastic Technology
Arbeitsjubiläum
25 Jahre: Bernadette Sobotta
Rentner
Harald Niederhöfer

Roth Umwelttechnik
Arbeitsjubiläen
25 Jahre: Günter Reins
Rentner
Ferenc Balog, Frank Birkner, Gabriele Haase,
Reinhard Wobst

Roth Werke
Arbeitsjubiläen
40 Jahre: Alfred Kajewski, Frank Schmitt, Günther Stauß
25 Jahre: Heiko Demper, Margaretha Fischbach, Johannes Flach, Marek Hudziak, Christian Jäger, Karin Jakobs, Lutz Löser, Alexander Scharf
Rentner
Martin Albrecht, Margaretha Fischbach, Alfred Kajewski, Johann-Heinrich Moog, Idris Ucar, Erich Vogler, Andreas Zylka

Roth gewinnt doppelt beim „Großen Preis des Mittelstandes“

22.10.2019

Die Oskar-Patzelt-Stiftung zeichnete das Familienunternehmen Roth Industries aus Dautphetal gleich zweifach aus. Bereits im September erhielt das Unternehmen den „Großen Preis des Mittelstandes“. Zusätzlich überraschte die Stiftung die Geschäftsführung am 19. Oktober 2019 mit der Ehrenplakette, mit der sie vier herausragende Unternehmen Deutschlands auszeichnete. Die Preisverleihungen fanden jeweils in Würzburg im Rahmen einer Gala statt.

 
Die Preisträgerstatue „Großer Preis des Mittelstandes“ überreichten die Vorstände der Oskar-Patzelt-Stiftung, Dr. Helfried Schmidt und Petra Tröger. In der Laudatio würdigten sie die Gesamtleistung des Unternehmens Roth und stellten dabei besonders die Förderung der Mitarbeiter, die Innovationskraft, das Umweltmanagement sowie das gesellschaftliche Engagement heraus. Die Entwicklung des Roth Familienunternehmens vom Handwerksbetrieb bis hin zum Weltmarktführer für Flächen-Heiz- und Kühlsysteme, Energiespeichersysteme und Composite Technologien beeindruckte die Jury. Daher verlieh sie dem Roth Familienunternehmen zusätzlich die Ehrenplakette 2019.

Die Preisverleihung des 25. Wettbewerbs um den „Großen Preis des Mittelstandes 2019“ sowie die Galaveranstaltung für die Verleihung der Sonderpreise erlebten mehrere hundert Unternehmerinnen und Unternehmer in Anwesenheit zahlreich geladener Gäste. Bundesweit waren für das Wettbewerbsjahr 2019 insgesamt 5.399 (2018: 4.913) mittelständische Unternehmen sowie Banken und Kommunen nominiert. 758 davon hatten die „Juryliste“ erreicht.

Wettbewerbsmotto: Nachhaltig Wirtschaften
Die Unternehmerfamilie Roth und Matthias Donges, CEO Roth Industries, nahmen die Preise entgegen.
Matthias Donges erklärte: „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung, die man auch den Oskar des deutschen Mittelstandes nennt. Sie würdigt unsere Aktivitäten in der Gebäude- und Industrietechnik. Das Motto des diesjährigen Wettbewerbs lautete ‚Nachhaltig Wirtschaften‘. Es unterstreicht damit unser Engagement als mittelständisches Familienunternehmen, das auf unseren Unternehmensgrundsätzen – familiär, dynamisch, verantwortlich – basiert. Wir widmen die Preise unseren Mitarbeitern, denen unsere Unternehmensleistung zu verdanken ist.“
Roth Industries ist mit verschiedenen Unternehmen und rund 1.300 Mitarbeitern international in den Sparten Energiesysteme, Sanitärsysteme, Umweltsysteme, Kunststofftechnik, Hydraulik und Composite Technologien tätig.
Die Oskar-Patzelt-Stiftung als Initiator des „Großen Preis des Mittelstandes“ hatte aufgerufen, herausragende mittelständische Unternehmen für den Wettbewerb zu nominieren. Man kann sich nicht selbst für den Wettbewerb bewerben, sondern wird von Firmen und Institutionen vorgeschlagen, die das jeweilige Unternehmen kennen. Die Auswahl der Preisträger treffen zwölf Regionaljurys und eine Abschlussjury. Im Fokus der Jury aus Repräsentanten aus Wirtschaft und Bildung standen die Unternehmen als Ganzes und in ihrer komplexen Rolle in der Gesellschaft. Zur Bewertung fragte die Jury unter anderem nach der Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Innovationen und Modernisierung, Engagement in der Region sowie Service und Kundennähe.

Deutschlandweit die begehrteste Wirtschaftsauszeichnung
Kein anderer Wirtschaftswettbewerb in Deutschland erreicht eine solch große und schon ein Vierteljahrhundert anhaltende Resonanz, wie der von der Leipziger Oskar-Patzelt-Stiftung. Der Preis ist nicht dotiert. Es geht für die Unternehmen einzig um Anerkennung und Bestätigung ihrer Leistungen, ohne finanzielle Anreize.
„Der von der Oskar-Patzelt-Stiftung vergebene ‚Große Preis des Mittelstandes‘ ist deutschlandweit die begehrteste Wirtschaftsauszeichnung", schrieb die Welt. In den Jahren 2008 und 2016 wurde die Stiftung mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt und 2015 mit dem Company Change Award ausgezeichnet.





Das Roth Familienunternehmen war in 2018 Finalist beim Wettbewerb. Schon ein Jahr später erhielt Roth den „Großen Preis des Mittelstandes“ und die Ehrenplakette als eines von vier herausragenden mittelständischen Unternehmen Deutschlands.

 



Titelfoto: ONI-Wärmetrafo GmbH

Auszubildende bei Roth Industries erhalten ihre Facharbeiterbriefe

17.10.2019

Auszubildende aus Unternehmen der Roth Industries feierten den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung. Personalleiter Michael Donges überreichte im Rahmen der Feier die Facharbeiterbriefe und zusätzlich Prämien in Höhe von 1.800 Euro für die erbrachten Leistungen. Er gratulierte den
17 Facharbeitern und beglückwünschte sie zu ihrem Erfolg.

 

Bei Roth Composite Machinery in Steffenberg schloss Marcel Benner seine Ausbildung als Industriemechaniker ab. Alica Hippenstiel und Kathrin Reichel beendeten die Ausbildung als Industriekaufrau. Am Standort Burgwald des Unternehmens beendete Gustav Heinrich die Ausbildung als Elektroniker, Karla Holzapfel und Sebastian Weiershäuser schlossen sie als Industriemechaniker ab. Bei Roth Hydraulics in Eckelshausen absolvierte Jonas Grams die Ausbildung als Zerspanungsmechaniker sowie Niklas Moog als Fachlagerist. Bei Roth Plastic Technology in Wolfgruben beendeten Carolin Burk die Ausbildung als Technische Produktdesignerin, Gonzalo Cortes als Verfahrensmechaniker und Benedict Gabriel als Fachlagerist. Bei Roth Werke in Buchenau absolvierten Andre Beckert die Ausbildung als Fachlagerist, Marit Julie Blumenstein und Pascal Pfennig als Industriekaufleute, Domenik Funk als Verfahrensmechaniker, Julien-William Schneider als Fachkraft für Lagerlogistik sowie Ersan Yildirim als Fachlagerist. Alle Facharbeiter erhielten Arbeitsangebote im Roth Familienunternehmen oder entschieden sich für eine weiterführende Berufsausbildung.

Die Ausbilder aus den Roth Unternehmen, Betriebsratsvorsitzender Ralf Freund sowie Maximilian Muth von der Jugendvertretung schlossen sich der Gratulation des Personalleiters an und würdigten die Leistungen. „Alle Facharbeiter zeigten in ihrer Ausbildung großen Einsatz und Verantwortungsbereitschaft. Wir freuen uns, dass die Kombination aus unserem ausgefeilten Ausbildungskonzept mit der Motivation der Auszubildenden solche Erfolge ermöglicht“, erklärte Michael Donges. Zusätzlich zur Prämienauszahlung erhielt jeder Auszubildende im Rahmen der Veranstaltung ein Präsent.

Die ideale Kombination aus Theorie und Praxis
Die gewerblichen Auszubildenden erhalten in der hauseigenen, zentralen Ausbildungswerkstatt der Roth Industries intensive theoretische und praktische Wissensvermittlung durch engagierte Ausbilder. Dieses Rüstzeug qualifiziert die Berufseinsteiger für die Ansprüche im täglichen betrieblichen Geschehen.
Die kaufmännischen Auszubildenden durchlaufen anhand eines betrieblichen Ausbildungsplanes die kaufmännischen Abteilungen. Dort steht das praxisbezogene Wissen im Vordergrund. Abgerundet wird dies mit Betriebsunterricht, in dem Berufsschulthemen aufgearbeitet und Zwischen- und Abschlussprüfungen vorbereitet werden. Die Übernahmequote in ein Arbeitsverhältnis nach der Ausbildung liegt bei Roth zurzeit bei über 90 Prozent.- und Abschlussprüfungen vorbereitet werden. Die Übernahmequote in ein Arbeitsverhältnis nach der Ausbildung liegt bei Roth zurzeit bei über 90 Prozent.

 Vereinbarkeit von Beruf und Pflege: Roth unterzeichnet Charta

15.10.2019

Das Familienunternehmen Roth Industries aus Dautphetal unterzeichnete die Charta zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege in Hessen. Das Hessische Sozial- und Integrationsministerium hatte dazu eingeladen. Die Übergabe der Charta fand am 7. Oktober 2019 im Haus der Wirtschaft in Frankfurt statt. Für die Unternehmerfamilie Roth nahm der Geschäftsführer Claus-Hinrich Roth die Charta von Kai Klose, Hessischer Minister für Soziales und Integration, entgegen.

Die Charta-Mitglieder übernehmen mit ihrem Bekenntnis zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege gesellschaftliche Verantwortung, sie sensibilisieren für das Thema Pflege und sie beteiligen sich an der Entwicklung tragfähiger Lösungsansätze, die pflegenden Mitarbeitern sowie Arbeitgebenden gleichermaßen gerecht werden. Mit der Unterzeichnung der Charta signalisiert Roth die Bereitschaft, pflegende Beschäftigte zu unterstützen und legt so ein Fundament für eine zeitgemäße Organisations- und Unternehmenskultur. Claus-Hinrich Roth erklärte: „Als Familienunternehmen tragen wir unserer Verantwortung Rechnung – die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist dabei ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie.“
Der Hessische Minister für Soziales und Integration, Kai Klose, begrüßte im Haus der Wirtschaft in Frankfurt am Main 37 neue Charta-Unternehmen.

„Die pflegerische Versorgung in Deutschland wird zum größten Teil von Angehörigen erbracht. In Hessen werden über drei Viertel aller Pflegebedürftigen zu Hause versorgt. Ihre Angehörigen stemmen den Löwenanteil der Pflege“, so Klose.
„Die Unterzeichnung der Charta ist eine Win-Win-Situation für Beschäftigte und Unternehmen. Mit dem Beitritt zeigen Unternehmen, dass sie für das Thema Vereinbarkeit von Pflege und Beruf offen sind und gemeinsam mit den Beschäftigten Lösungen suchen“, betonte der Minister.

254 Unternehmen in Hessen sind dabei
Neben der eigenen Berufstätigkeit für die Pflege von Angehörigen verantwortlich zu sein, sich um Versorgung, Praxisbesuche, Haushalt, das alltägliche Leben zu kümmern, diese Doppelbelastung betrifft jede elfte erwerbstätige Person. Insbesondere Vollzeitbeschäftigte kommen da schnell an ihre Grenzen. Jede dritte Pflegeperson reduziert daher ihre Arbeitszeit oder hört ganz auf zu arbeiten. Es gibt immer mehr Arbeitgebende, die bereit sind, mit ihren Angestellten Möglichkeiten der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege zu finden. 254 Unternehmen mit weit über 300.000 Beschäftigten sind bereits der hessischen Initiative „Beruf und Pflege vereinbaren“ beigetreten.
Die Vereinbarkeits-Charta wurde vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration gemeinsam mit der AOK Hessen, der berufundfamilie Service GmbH und dem Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e. V. ins Leben gerufen. Ein Herzstück der Initiative ist die von der AOK angebotene Qualifizierung betrieblicher Pflege-Guides: „Sie sind für die jeweiligen Kolleginnen und Kollegen, die daheim die Pflege von Angehörigen bewältigen müssen, die erste Anlaufstelle innerhalb ihres Unternehmens. Mittlerweile sind 350 Pflege-Guides in über 200 Betrieben aktiv, so viele wie noch nie“, erklärte Detlef Lamm, Vorsitzender des Vorstands der AOK Hessen.
Vom kleinen Handwerksbetrieb bis zum Großbetrieb engagieren sich seit 2013 hessische Unternehmen, Behörden, Gemeinden, Institutionen und Hochschulen aus unterschiedlichsten Branchen mit der Charta für eine pflegesensible Personalpolitik – und jedes Jahr werden es mehr. Den Charta-Unternehmen stehen die Teilnahme an Netzwerktreffen, verschiedene Materialien sowie Qualifizierungen und Umsetzungsangebote durch die Initiative zur Verfügung. Darüber hinaus unterstützt die hessische Initiative die Charta-Unterzeichnenden mit Fachveranstaltungen, Kompetenztrainings, Netzwerkveranstaltungen sowie mit einem Webportal.

Hintergrundinformation

Die Unterzeichner der Charta wollen folgende Beiträge leisten:

  • Wir wollen ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem die Pflege der Angehörigen kein Tabu ist. Wir stimmen darin überein, dass Beschäftigte, die Angehörige pflegen oder betreuen, eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe übernehmen.
  • Wir wollen eine Organisationskultur fördern, die von Respekt und Wertschätzung für die Übernahme der Verantwortung für pflegebedürftige Angehörige geprägt ist. Wir schaffen die Voraussetzungen dafür, dass alle Beschäftigten, insbesondere solche mit Führungsaufgaben, diese Werte erkennen, teilen und leben.
  • Wir wollen einen lösungsorientierten Umgang mit den Situationen der pflegenden Beschäftigten etablieren, denn jede Pflegesituation ist anders und kann sich zudem immer wieder ändern.
  • Wir wollen den innerbetrieblichen Informationsstand über die gesetzlichen Rahmenbedingungen und über die im Betrieb und in der Kommune vorhandenen Unterstützungsleistungen bei allen Beschäftigten verbessern.
  • Wir wollen einen innerbetrieblichen Dialog über unsere Aktivitäten bei der Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege aufbauen und regelmäßig innerbetrieblich Auskunft über die erfolgten Fortschritte geben.
  • Wir wollen unser Engagement für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Pflege zu einem Bestandteil des externen Dialogs machen. Unser gemeinsames Ziel ist, die Übernahme der Verantwortung für pflegebedürftige Angehörige zu unterstützen.

Foto: „©Katrin Denkewitz im Auftrag der AOK – Die Gesundheitskasse in Hessen“

Roth heißt neue Auszubildende willkommen

20.08.2019
Die Auszubildenden des neuen Jahrgangs haben am 1. August 2019 ihre Ausbildung in den Roth Unternehmen begonnen. Personalleitung, Ausbilder, Betriebsrat sowie Jugend- und Auszubildendenvertretung empfingen die Berufsanfänger. Insgesamt 25 junge Menschen starteten ins Berufsleben.

Darunter sind Auszubildende als Elektroniker, Fachlageristen, eine Fachkraft für Lagerlogistik, Industriekaufleute, Industrie- und Verfahrensmechaniker sowie ein Technischer Produktdesigner. Insgesamt befinden sich zum diesjährigen Ausbildungsstart etwa 85 Auszubildende und Studenten „Studium Plus“ in der Ausbildung bei dem Familienunternehmen. Die Berufseinsteiger absolvieren ihre Ausbildung bei Roth Composite Machinery in Steffenberg und Burgwald, Roth Hydraulics in Eckelshausen, Roth Plastic Technology in Wolfgruben sowie Roth Werke in Buchenau. Drei der neuen Auszubildenden fingen bei dem Roth Tochterunternehmen Becker Plastics in Datteln an. Bei guten Leistungen bietet Roth den Auszubildenden die Möglichkeit, einen Teil der Ausbildung in einem Roth Unternehmen im Ausland zu absolvieren.
 

 

 Hohe Ausbildungsquote
Roth bietet mit einer Ausbildungsquote von rund neun Prozent überdurchschnittlich viele Ausbildungsplätze mit vielen Weiterbildungsmöglichkeiten. Die Übernahmequote in ein Arbeitsverhältnis nach der Ausbildung liegt zurzeit bei über 90 Prozent.

Die ideale Kombination aus Theorie und Praxis

Die gewerblichen Auszubildenden erhalten in der hauseigenen, zentralen Ausbildungswerkstatt der Roth Industries intensive theoretische und praktische Wissensvermittlung durch engagierte Ausbilder. Dieses Rüstzeug qualifiziert die Berufseinsteiger für die Ansprüche im täglichen betrieblichen Geschehen. Die kaufmännischen Auszubildenden durchlaufen anhand eines betrieblichen Ausbildungsplanes die kaufmännischen Abteilungen. Dort steht das praxisbezogene Wissen im Vordergrund. Abgerundet wird dies mit Betriebsunterricht, in dem Berufsschulthemen aufgearbeitet und Zwischen- und Abschlussprüfungen vorbereitet werden.

 

 Unternehmer Manfred Roth feiert seinen 80. Geburtstag

19.08.2019
Ein Leben für das Familienunternehmen

Dautphetal. Der Unternehmer Manfred Roth feierte am 10. August 2019 seinen 80. Geburtstag. Aus der Geschäftsführung der Roth Industries mit Hauptsitz in Dautphetal-Buchenau hat er sich Anfang 2019 zurückgezogen und die Verantwortung auf seine drei Kinder übertragen. Sie sind Gesellschafter des Unternehmens, Manfred Roth hält einen Minderheitsanteil.

 

 Im Familienunternehmen steht er weiterhin jedem mit Rat und Tat zur Verfügung. Als Vorsitzender des Gesellschafterrats berät er die Geschäftsleitungen und vertritt die Interessen der Gesellschafter in Boards und gegenüber Dritten.

Rückblick und Vision
Mit 21 Jahren trat Manfred Roth 1961 in den Betrieb seines Vaters Heinrich Roth ein, als dieser schwer erkrankte und übernahm die unternehmerische Verantwortung. Das erste Produktprogramm waren Kesselöfen mit handwerklichen Fertigungen in Silberg und Mornshausen.

Bereits beim Einstieg in den väterlichen Betrieb war Manfred Roth überzeugt, dass zur dauerhaften Unternehmenssicherung die Monostruktur überwunden werden musste. Er hatte die Vorstellung, den 1947 gegründeten Familienbetrieb zu einem dynamischen Industrieunternehmen mit mehreren technologie- und marktführenden Geschäftsfeldern zu entwickeln. Für ihn stand fest, dass ein ausgewogen diversifiziertes Unternehmen größere Krisenresistenz und Wachstumschancen bietet.

Studium in der Nähe des Unternehmens
Als Manfred Roth in den Familienbetrieb eintrat, musste er sein Maschinenbaustudium an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) in Aachen unterbrechen. So war die Fortführung des Betriebs gesichert. Er gab dennoch seinen Plan nicht auf, ein Studium aufzunehmen. Als es seinem Vater gesundheitlich besser ging, entschied er sich 1963 Volkswirtschaftslehre an der Philipps-Universität in Marburg zu studieren und war damit in der Nähe des Unternehmens. 1968 schloss er das Studium mit dem Examen als Diplom-Volkswirt ab.

Vom Handwerksbetrieb zum Weltmarktführer
Seine Vision setzte Manfred Roth um: In 58 Jahren entwickelte er den handwerklichen Betrieb seines Vaters Heinrich Roth zum international tätigen Unternehmen. Unter dem Motto ‚eine Marke – viele Stärken‘ ist das Familienunternehmen heute mit verschiedenen Firmen, rund 1300 Mitarbeitern und 28 Produktions- und Vertriebsunternehmen weltweit vertreten. Mit verschiedenen Sparten gehört Roth Industries zu den innovativsten Unternehmen in der Gebäude- und Industrietechnik. Der Hersteller verfügt mit den spartenübergreifenden Kompetenzfeldern Energie, Wasser und Kunststoff über eine große Leistungsfähigkeit. Die Diversifikation ermöglicht die Nutzung von Synergien und den Ausbau der Innovationsführerschaft. Die Bestätigung als Weltmarktführer in den Segmenten Energiespeichersysteme, Flächen-Heiz- und Kühlsysteme und Composite-Technologien erhielt Roth durch den Eintrag in das Langenscheidt „Lexikon der deutschen Weltmarktführer“.

Verantwortlich für Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft
Manfred Roth engagiert sich für die Wirtschaft, die Gesellschaft und die Umwelt. Roth entwickelte ein eigenes Umweltmanagementsystem und ist nach EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) zertifiziert. Als eines der ersten Unternehmen im Landkreis Marburg-Biedenkopf produziert Roth am Standort Dautphetal-Wolfgruben klimaneutral. Für die umweltfreundliche Produktion an den Standorten Buchenau und Wolfgruben erhielt das Unternehmen die nationale Auszeichnung „EMAS-Umweltmanagement 2018“ durch das Bundesumweltministerium.
Von 1990 bis 2001 war Manfred Roth Präsident der Industrie- und Handelskammer, Dillenburg und förderte mit seinem Wirken die Entwicklung der heimischen Wirtschaft. Für sein vielfaches ehrenamtliches und gesellschaftliches Engagement erhielt Manfred Roth 2007 das vom Bundespräsidenten verliehene Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland. Roth unterstützt soziale Organisationen, kulturelle Projekte, das regionale Vereinsleben, Projekte im Zusammenhang mit Aus- und Weiterbildung und engagiert sich stark für die Zusammenarbeit der Wirtschaft mit Schulen, Hochschulen und Universitäten. Seit seinem Studium fühlt sich Manfred Roth besonders mit der Philipps-Universität in Marburg verbunden.

Dritte Generation steht für die Zukunft
Das Roth Familienunternehmen ist familiär, verantwortlich und dynamisch. Diese Werte motivieren Manfred Roths Kinder Claus-Hinrich Roth, Christin Roth-Jäger und Dr. Anne-Kathrin Roth, die seit 2017 Geschäftsführer der Roth Industries sind. Sie tragen gemeinsam mit dem CEO (Chief Executive Officer), Matthias Donges, die Verantwortung für die Fortentwicklung des wertebasierten und zukunftsorientierten Familienunternehmens.

 

 

Fokus Nachhaltigkeit - Umweltschutz ist integraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie

21.08.2019

Im Rahmen einer Berichterstattung zum Thema Nachhaltigkeit im Verbandsmagazin (Trends der Kunststoffverarbeitung) des GKV/TecPart Verband Technische Kunststoff-Produkte e.V. untermauert Roth Plastic Technology den hohen Stellenwert des Themas Umweltschutz und nachhaltiger Umgang mit Ressourcen.

Als Beispiel:
Mit neuen energieeffizienten Spritzgussmaschinen reduziert Roth Plastic Technology
CO2-Emissionen. Mit der Abwärme der Maschinen wird ein Teil der Gebäude geheizt.




Weitere Informationen zum GKV/TecPart Verband Technische Kunststoff-Produkte e.V.: http://www.tecpart.de

Roth Plastic Technology erfolgreich auf Fachmesse für Kunststoffprodukte

05.06.2019

Dautphetal/Stuttgart. Vom 21. bis 23. Mai 2019 präsentierte sich Roth Plastic Technology auf der Fachmesse „TecPart – Forum der Kunststoffprodukte“ in Stuttgart. Parallel zum Forum fand die Moulding Expo, die Messe für den Werkzeug- und Formenbau sowie die Automotive Interiors Expo Europe statt.

Der Spezialist in Kunststoffverarbeitung aus Dautphetal-Wolfgruben stellte auf der Messe seine Kompetenzen in der Herstellung von Kunststoffprodukten im Spritzgussverfahren vor. „Wir waren zum ersten Mal auf dieser Fachmesse – sie war für uns ein Erfolg. Im Fokus standen die Neukundengewinnung, der Aufbau neuer Vertriebswege, die Verbandsarbeit und der Kontakt zu bestehenden und potenziellen Geschäftspartnern der Moulding Expo. Unser Fazit ist, dass wir uns wieder auf dieser Messe präsentieren würden“, erklärte Sebastian Herrmann, Geschäftsleiter bei Roth Plastic Technology. Für das diversifiziert aufgestellte Roth Familienunternehmen spiele die Kompetenz in der Kunststoffverarbeitung eine spartenübergreifende Rolle und biete zahlreiche Synergien mit einem echten Mehrwert für die Kunden, so der Geschäftsleiter weiter. Die Messepräsentation erfolgte in Zusammenarbeit mit dem GKV/TecPart, dem Verband Technische Kunststoff-Produkte e.V.

Großer Erfahrungsschatz für höchste Qualität
Für die Verarbeitung von Kunststoffen greift Roth auf seinen über 40-jährigen Erfahrungsschatz zurück. Dabei erfüllt das Unternehmen unter anderem die hohen Qualitätsanforderungen als Lieferant für die Automobilindustrie und bestand 2018 erfolgreich die Umstellung von ISO/TS auf die IATF 16949 (International Automotive Task Force). Roth beliefert die führenden Automobilhersteller mit Serienbauteilen aus Kunststoff, die im Spritzgussverfahren hergestellt werden. Darunter sind Motorenabdeckungen, medienführende Komponenten, Artikel für Spiegelsysteme, Anbauteile für Front- und Heckstoßfänger sowie Strukturbauteile. Der Kunststoffverarbeiter fertigt Produkte auch im Mehrkomponentenverfahren aus unterschiedlichen Thermoplasten, zum Teil mit Additiven, Masterbatch (Farbgranulat) und Glasfasern, die den Anwendungsanforderungen im Automobil entsprechen. Der Hersteller untermauert seinen Qualitäts- und Technologieanspruch mit der Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015. Zudem ist Roth Plastic Technology für sein Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 14001:2015-11 zertifiziert sowie seit 2010 nach EMAS (Eco-Management and Audit Scheme). Seit 2017 produziert das Unternehmen klimaneutral.

Sebastian Herrmann sowie Jörg Csellner repräsentierten Roth Plastic Technology aus Dautphetal-Wolfgruben auf der „TecPart – Forum der Kunststoffprodukte“ in Stuttgart vom 21. bis 23. Mai 2019.


Roth lädt zum Tag der Ausbildung ein

Schüler, Eltern und Lehrer herzlich willkommen

29.05.2019

Dautphetal. Am 14. Juni 2019 lädt Roth Industries zum „Tag der Ausbildung“ in das Roth Atrium in Dautphetal-Buchenau ein. Von 15 bis 20 Uhr öffnet das Unternehmen seine Türen für eine Informationsveranstaltung über sein innovatives Ausbildungskonzept. Schüler, Eltern, Lehrer und weitere Ausbildungsinteressierte sind herzlich willkommen.

„Wir setzen an diesem Tag auf den persönlichen Kontakt und stehen Rede und Antwort für alle, die sich für eine Ausbildung in unserem Familienunternehmen interessieren“, erklärte Roth Personalleiter Michael Donges. Die Möglichkeiten seien vielfältig. Von der Berufsausbildung in acht gewerblichen, technischen und kaufmännischen Berufen, über Praktika bis zu Studium Plus und der Begleitung von Bachelor- und Masterarbeiten in Zusammenarbeit mit Hochschulen, gebe es für zahlreiche Berufswünsche das passende Angebot, so der Personalleiter. Er betont: „Bei einem ersten Kennenlernen am Tag der Ausbildung kann man vielleicht sogar schon sehen, ob Bewerber und Unternehmen zueinander passen.“

Betriebsbesichtigungen möglich
Angesprochen sind insbesondere Schüler/innen der Schulklassen acht bis zwölf, die auf der Suche nach einer Ausbildung für die Zeit nach dem Schulabschluss sind. Die Verantwortlichen der Personalabteilung, Ausbilder und Auszubildende sind vor Ort und helfen bei der richtigen Berufswahl. Sie klären Fragen rund um Ausbildung und Berufsleben, geben wertvolle Bewerbungstipps und bieten einen Check der Bewerbungsunterlagen an. Besucher können um 16 Uhr und um 18.30 Uhr an einer Betriebsbesichtigung der Roth Werke teilnehmen. Zusätzlich gibt es am Standort der Roth Plastic Technology in Dautphetal-Wolfgruben um 18 Uhr eine Betriebsbesichtigung, die man vor oder nach dem Besuch des Hauptsitzes in Buchenau nutzen kann. Das Familienunternehmen bietet jährlich insgesamt etwa 25 Ausbildungsplätze bei Roth Composite Machinery in Steffenberg-Niedereisenhausen, Burgwald und Dautphetal-Dautphe sowie bei Roth Hydraulics in Biedenkopf-Eckelshausen, Roth Plastic Technology in Daupthetal-Wolfgruben und Roth Werke in Dautphetal-Buchenau. Die Ausbildungsquote von rund zehn Prozent liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Bei guten Leistungen können Auszubildende an einem Auslandsprogramm teilnehmen und so für einen Zeitraum von drei bis vier Wochen in einer ausländischen Roth Gesellschaft arbeiten. Die Übernahmequote in ein Arbeitsverhältnis nach der Ausbildung liegt zurzeit bei über 90 Prozent.

Persönlicher Kontakt hat hohen Stellenwert
Das Roth Familienunternehmen setzt auf den persönlichen Kontakt und individuelle Förderung seiner Auszubildenden. Um das zu untermauern, lädt Roth die im Sommer dieses Jahres startenden Auszubildenden mit ihren Eltern zum Kennenlerntermin am 15. Juni 2019 nach Dautphetal-Buchenau ein. Ein Frühstück in lockerer Atmosphäre erlaubt, den Ausbildungsbetrieb besser kennenzulernen. Personalleiter und verantwortliche Ausbilder stellen sich vor und stehen für Gespräche und offene Fragen zur Verfügung. Michael Donges sagt hierzu: „Das frühzeitige Kennenlernen unserer Auszubildenden und deren Eltern ist uns sehr wichtig. Persönlicher Kontakt schafft Vertrauen und dies ist ein wichtiger Baustein für ein gutes und erfolgreiches Miteinander während der Ausbildung und darüber hinaus.“ Mehr Informationen über das Roth Ausbildungssystem gibt es unter www.roth-ausbildung.de.

Zum fünften Mal veranstaltet das Roth Familienunternehmen einen Tag der Ausbildung, um Interessierte über das umfassende Ausbildungskonzept zu informieren.


Lions Club spendet an 34 Kindergärten

29.05.2019

Der Lions Club aus Biedenkopf spendete 10200 Euro an 34 Kindergärten der Region Hinterland. Jeder Kindergarten konnte sich über 300 Euro freuen. Die Spende stammt aus den Verkaufserlösen des Lions-Adventkalenders im letzten Jahr.

Zur Spendenübergabe trafen sich die Vertreter des Lions Club mit Vertretern der Gemeinden und der Kindergärten im Roth Atrium in Dautphetal-Buchenau. Die Kindergärten hatten den Verkauf der Adventskalender mit unterstützt. Hinter den Türchen des Adventskalenders verbargen sich Sachpreise und Gutscheine, die heimische Unternehmen für den guten Zweck zur Verfügung stellten. Das Roth Familienunternehmen hatte dafür einen Staubsauger der Firma Miele gespendet. Roth Plastic Technology in Daupthetal-Wolfgruben ist seit vielen Jahren Lieferant bei Miele und fertigt dort Teile für genau diesen Staubsaugertyp im Spritzgussverfahren.

Lions Club ruft zu Hungerlauf auf
Der Lions Club unterstützt nicht nur mit der Adventskalender-Aktion gute Zwecke, sondern auch mit dem alljährlich stattfindenden Hungerlauf. Der findet in diesem Jahr am 15. Juni 2019 auf der Bleiche in Biedenkopf statt. Lions Präsident Michael Blöcher-Ortmüller betonte: „Es kommt beim Hungerlauf nicht auf die sportlichen Leistungen an. Gezählt werden die Runden, die zusammenkommen.“ Ob diese gelaufen oder gegangen würden, sei egal, so der Präsident. Mit dem Geld, das durch den Hungerlauf zusammen kommt, sollen bedürftige Menschen in der Region Marburg-Biedenkopf unterstützt werden.


Roth unterstützt Initiative „Herzsicherer Landkreis Marburg-Biedenkopf“

27.05.2019

Roth Industries spendete für die Anschaffung eines „Automatisierten Externen Defibrillators“ (AED) für das Bürgerhaus in Dautphetal-Holzhausen. Das Buchenauer Unternehmen unterstützt damit die gemeinsam vom Landkreis Marburg-Biedenkopf mit der Björn Steiger Stiftung gestartete Initiative „Herzsicherer Landkreis Marburg-Biedenkopf“.

Der plötzliche Herztod ist mit 100.000 Opfern jährlich eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Die Betroffenen haben bessere Überlebenschancen, wenn sofort mit einer Herzdruckmassage begonnen wird und ein AED-Gerät zum Einsatz kommt. Es kann von Laien einfach bedient werden. Roth Personalleiter Michael Donges überreichte zusammen mit Angelo Sapia von der Stiftung im Bürgerhaus Holzhausen das neue AED im Wert von 3000 Euro. Dautphetals Bürgermeister Bernd Schmidt und Ortsvorsteher Hans-Joachim Kramer freuten sich über die Spende. Seit Sommer 2018 stellt die Björn Steiger Stiftung zusammen mit dem Landkreis Marburg-Biedenkopf im gesamten Kreis AED-Säulen auf und macht auf diese Weise die Region herzsicher. Weit über 60 Geräte sind bereits aufgestellt.


Roth Plastic Technology präsentiert sich auf dem Forum der Kunststoffprodukte in Stuttgart

23.04.2019

Dautphetal/Stuttgart. Vom 21. bis 23. Mai 2019 ist Roth Plastic Technology auf der Fachmesse „TecPart – Forum der Kunststoffprodukte“ in Stuttgart anzutreffen. Der Spezialist in Kunststoffverarbeitung aus Dautphetal-Wolfgruben stellt auf Stand 2D im Foyer Eingang Ost aus. Parallel zum Forum findet die Moulding Expo, die Messe für den Werkzeug- und Formenbau sowie die Automotive Interiors Expo Europe statt.

Roth Plastic Technology präsentiert auf der Messe seine Kompetenzen in der Herstellung von Kunststoffprodukten im Spritzgussverfahren. Für die Verarbeitung von Kunststoffen greift Roth auf seinen über 40-jährigen Erfahrungsschatz zurück. Dabei erfüllt das Unternehmen unter anderem die hohen Qualitätsanforderungen als Lieferant für die Automobilindustrie und bestand 2018 erfolgreich die Umstellung von ISO/TS auf die IATF 16949 (International Automotive Task Force). Roth beliefert die führenden Automobilhersteller mit Serienbauteilen aus Kunststoff, die im Spritzgussverfahren hergestellt werden. Darunter sind Motorenabdeckungen, medienführende Komponenten, Artikel für Spiegelsysteme, Anbauteile für Front- und Heckstoßfänger sowie Strukturbauteile. Der Kunststoffverarbeiter fertigt Produkte auch im Mehrkomponentenverfahren aus unterschiedlichen Thermoplasten, zum Teil mit Additiven, Masterbatch (Farbgranulat) und Glasfasern, die den Anwendungsanforderungen im Automobil entsprechen.

Hoher Qualitäts- und Technologieanspruch
Neben bekannten international tätigen Unternehmen aus der Automobil- und Hausgerätebranche, bedient Roth Plastic Technology Firmen der Roth Unternehmensgruppe mit Kunststoffartikeln. Der Hersteller montiert ganze Baugruppen und beschafft bei Bedarf notwendige Zukaufteile dafür. Zudem beherrscht das Unternehmen die Vorbereitung von Kunststoffartikeln für Lackiervorgänge und fertigt Produkte mit anspruchsvollen, genarbten oder strukturierten Oberflächen – je nach Kundenwunsch. Über den Spritzguss hinaus kann Roth unter der Nutzung von Synergien innerhalb der Unternehmensgruppe auf weitere Kunststoff-Verarbeitungsverfahren wie Extrusion, Blasformen, Rotationsformen sowie Thermoformen zurückgreifen. Der Hersteller untermauert seinen Qualitäts- und Technologieanspruch mit der Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015. Zudem ist Roth Plastic Technology für sein Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 14001:2015-11 zertifiziert sowie seit 2010 nach EMAS (Eco-Management and Audit Scheme). Seit 2017 produziert das Unternehmen klimaneutral.

Roth Plastic Technology aus Dautphetal-Wolfgruben präsentiert sich auf der „TecPart – Forum der Kunststoffprodukte“ in Stuttgart vom 21. bis 23. Mai 2019.


Roth Plastic Technology erreicht Platz 3 bei EDLM Firmen-Dart-Turnier

28.03.2019

Moischt. Ein Team der Roth Plastic Technology aus Wolfgruben erreichte beim EDLM Firmen-Dart-Tunier am Sonntag, den 10. März 2019 einen großartigen dritten Platz. Die Roth Mitarbeiter Mirco Guhl, Dennis Kramer, Stefan Butz, Topcu Kaya und Thomas Röße starteten zum ersten Mal als Team bei dem Turnier.

An dem E-Dart-Turnier nahmen sowohl Spieler aus der Dart-Liga als auch Hobby-Dart-Spieler teil. Die Mannschaft von Roth Plastic Technology sicherte sich mit ihrer herausragenden Leistung unter den aufmerksamen Blicken von rund 150 Spielern, Kollegen und Zuschauern die hervorragende Platzierung. Insgesamt nahmen 27 Firmen-Mannschaften an dem Turnier teil.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung an unser Dart-Team!


Literaturfrühling: Lesung von Piet Klocke im Roth Atrium

21.03.2019

Lesungen an außergewöhnlichen Orten – so lautet der Leitgedanke der Veranstaltungsreihe Literaturfrühling des Landreises Marburg-Biedenkopf. Vom 21. März bis zum 5. April 2019 gibt es zehn Lesungen an unterschiedlichen Orten. Namhafte Autorinnen und Autoren lesen aus ihren jeweiligen Büchern.

Im Rahmen dieses Literaturfrühlings ist Roth Veranstalter für eine Lesung mit Piet Klocke am Montag, den 25. März 2019 um 19:00 Uhr im Roth Atrium in Dautphetal-Buchenau. Einlass ist ab 18:00 Uhr, der Eintritt kostet 10 Euro (nur Abendkasse).

Zudem finden Lesungen in Stadtallendorf, Goßfelden, Wetter, Niederweimar, Kirchhain, Bad Endbach, Fronhausen, Neustadt und Biedenkopf statt. Weitere Informationen gibt es hier: www.marburg-biedenkopf.de/kultur.


ISH 2019 > Roth FüllFlex: Heizöltanks sicher installiert und befüllt

11.03.2019

Neu im Sortiment der Buchenauer Roth Werke ist der Füllschlauch FüllFlex als Zubehör für die Befüllung von Heizöltanks. Er eignet sich in Kombination mit allen Roth Heizöltanks für den dauerhaften und montagefreundlichen Anschluss an das Füllsystem Roth Füllstar.

Mit einer Länge von 680 Millimeter gleicht er Höhenunterschiede, die bei der Befüllung von Heizöltanks entstehen, optimal aus. Flexibel passt er sich dem natürlichen Setzungsverhalten der Behälter an. Der maximale Biegeradius des FüllFlex ist 200 Millimeter und der maximale Betriebsdruck beträgt 10 Bar. Der Füllschlauch hat eine Nennweite von DN 50 und ist mit einem LORO-X Anschluss ausgestattet.

Flexible Alternative zum Z-Bogen
Gemäß den technischen Regeln für Ölanlagen (TRÖl) ist die bauseits auszuführende Befüllleitung der Heizöltankanlage mit einem waagerechten Z-Bogen (Entlastungsbogen) auszuführen. Der Einsatz des Roth Füllschlauchs FüllFlex gewährleistet eine schnelle und einfache Umsetzung und spart den aufwendigen Einbau eines Z-Bogens. Er darf aufgrund seiner allgemein bauaufsichtlichen Zulassung als Füllelement für Heizölverbraucheranlagen eingesetzt werden.

Mit FüllFlex und Antirutschmatte erdbebensicher
Der Roth FüllFlex Füllschlauch eignet sich für die sichere Aufstellung der doppelwandigen Kunststofftanks Roth KWT in erdbebengefährdeten Regionen. In Gebieten der Zone 1 bis 3 nach DIN 4149 ist zudem nach allgemein bauaufsichtlicher Zulassung der Roth KWT Heizöltanks eine Antirutschmatte nötig. Sie wird mittig unter dem Tank positioniert. Die Matte stabilisiert die Behälter bei Erdbebeneinwirkung in ihrer Lage und verhindert horizontales Verschieben. Je nach Behältergröße kommen pro Tank ein bis zwei Antirutschmatten zur Anwendung. Die Gesamtlösung gewährleistet ein hohes Maß an Sicherheit für die Heizöllagerung in erdbebengefährdeten Zonen.


Der neue Roth FüllFlex ermöglicht eine sichere Installation und Befüllung von Heizöltank-Anlagen.


Roth Tankfamilien DWT plus 3 und KWT
Die Buchenauer Roth Werke bieten die Tankfamilien DWT plus 3 und KWT. Die Behälter ermöglichen eine sichere und kompakte Heizöllagerung in Kombination mit modernen Heizungsanlagen. Der Premium Heizöltank Roth DWT plus 3 ist in den Größen 750, 1000 und 1500 Liter erhältlich. Er ist mittels des Steel-meltpress-Verfahrens dicht verschlossen. Der doppelwandige Roth KWT ist in den Größen 750, 1000 und 1500 Liter erhältlich. Er ist ein Vollkunststoff-Produkt mit einem Polyethylen-Innentank und einer Polyethylen-Auffangwanne.

Roth Überfüllsicherheitssystem
Roth liefert serienmäßig mit dem Tankzubehör für die Roth Heizöltanks DWT plus 3 und KWT das Überfüllsicherheitssystem F-Stop. Es gewährleistet die Überwachung aller Tanks eines Behältersystems während des Befüllvorgangs und verhindert sicher das Überfüllen der Behälter. Die Steuerung erfolgt über die Stromschnittstelle des Tankwagens. Das Roth F-Stop Überfüllsicherheitssystem erfüllt die Anforderungen der AwSV (Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen). Es eignet sich zur Nachrüstung bei Roth Entnahmesystemen ab Baujahr 1998.

Flyer FüllFlex


Roth Heizöltanks: Schulung für Fachbetriebe - gut vorbereitet für die Zertifizierung nach AwSV

11.03.2019

Mit Inkrafttreten der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) sind die Anforderungen an Fachbetriebe bundesweit gestiegen. Betriebe, die Heizöltankanlagen errichten, instand setzen, innen reinigen und stilllegen benötigen gemäß § 45 AwSV eine Zertifizierung und müssen regelmäßige Fortbildungen nachweisen. Das neue Schulungsprogramm der Buchenauer Roth Werke vermittelt umfangreiches Fachwissen. Die Schulung ist kostenlos.

Roth Heizöltank-Experten schulen die Installation von Heizöltankanlagen in Neu- und Altbau. Das Schulungsprogramm beinhaltet Informationen über Aufstellvarianten, Abstandsregeln, Grundlagen über AwSV und WHG (Wasserhaushaltsgesetz), das Befüllsystem Roth Füllstar und das Überfüll-Sicherheitssystem F-Stop. Ein angeleiteter Praxisteil rundet das Seminar ab. Mit erfolgreicher Teilnahme am Schulungsprogramm des führenden Tankherstellers erhält der Fachbetrieb ein Zertifikat als Kompetenzpartner für Roth Heizöltanks.

Umfangreiche Kenntnisse für die Zertifizierung nötig
Die Zertifizierung von Fachbetrieben erfolgt durch eine technische Überwachungsorganisation. Die Zertifizierung ist auf zwei Jahre befristet. Entsprechend der AwSV (§45) muss der fachbetrieblich Verantwortliche über grundlegende Kenntnisse auf dem Gebiet des Wasserrechts und über Fachkenntnisse für den Gewässerschutz verfügen. Zum Nachweis seiner Kenntnisse muss der Fachverantwortliche Schulungen bei einer Sachverständigenorganisation oder einer Güte- und Überwachungsgemeinschaft besucht haben. Nach WHG besteht zudem die Pflicht, dass das eingesetzte Personal sich regelmäßig fortbildet. Mit dem Roth Schulungsprogramm holen sich Fachbetriebe das nötige Fachwissen ins Unternehmen und kommen damit den Pflichten der AwSV und des WHG nach. Die Anmeldung zur Roth Schulung erfolgt online unter www.roth-werke.de/de/tankschulung.htm.

 


Infokasten Fachwissen
Fachbetriebspflicht nach AwSV

Seit Inkrafttreten der AwSV (Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen) am 1. August 2017 greift bei Arbeiten an einer Heizöltankanlage bundeseinheitlich die Fachbetriebspflicht. Heizölverbraucheranlagen mit einem Volumen von mehr als 1.000 Litern dürfen demnach nur von wasserrechtlich anerkannten Fachbetrieben errichtet, von innen gereinigt, instand gesetzt und stillgelegt werden. Die Zertifizierung erhält der Fachbetrieb durch eine technische Überwachungsorganisation. Die Fachbetriebseigenschaft muss gegenüber dem Betreiber einer Ölanlage unaufgefordert nachgewiesen werden.



Auszubildende bei Roth Industries erhalten ihre Facharbeiterbriefe

04.03.2019

Auszubildende aus Unternehmen der Roth Industries feierten den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung. Personalleiter Michael Donges überreichte im Rahmen der Feier die Facharbeiterbriefe und zusätzlich Prämien in Höhe von 600 Euro für die erbrachten Leistungen. Er gratulierte den neun Facharbeitern und beglückwünschte sie zu ihrem Erfolg.

Bei Roth Composite Machinery in Steffenberg schloss Jonas Diehl seine Ausbildung als Industriemechaniker ab. Am Standort Burgwald des Unternehmens beendete ebenso Andreas Fett die Ausbildung als Industriemechaniker. Bei Roth Hydraulics in Eckelshausen absolvierten Pascal Hartung und Mert Yalcin die Ausbildung als Zerspanungsmechaniker sowie Philip Lukas Meyer als technischer Produktdesigner. Bei Roth Plastic Technology in Wolfgruben beendeten Giuseppe Del Galdo die Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik, Maximilian Henkel als Elektroniker und Alex Kapanizki als Industriemechaniker. Die Roth Werke in Buchenau gratulierte Laura Gemmecke zu ihrem Abschluss als Industriekauffrau. Alle Facharbeiter erhielten Arbeitsangebote im Roth Familienunternehmen.

Claus-Hinrich Roth gratulierte im Namen der Unternehmerfamilie Roth und lobte die guten Ergebnisse. Die Ausbilder aus den Roth Unternehmen und Betriebsratsvorsitzender Ralf Freund schlossen sich der Gratulation an und würdigten die Leistungen. „Alle Facharbeiter zeigten in ihrer Ausbildung großes Engagement und Verantwortungsbereitschaft. Wir sind stolz darauf, dass die Kombination aus unserem ausgefeilten Ausbildungskonzept und der Motivation der Auszubildenden solche Erfolge ermöglicht“, erklärte Michael Donges. Zusätzlich zur Prämienauszahlung erhielt jeder Auszubildende im Rahmen der Veranstaltung ein kleines Präsent.

Die ideale Kombination aus Theorie und Praxis
Die gewerblichen Auszubildenden erhalten in der hauseigenen, zentralen Ausbildungswerkstatt der Roth Industries intensive theoretische und praktische Wissensvermittlung durch engagierte Ausbilder. Dieses Rüstzeug qualifiziert die Berufseinsteiger für die Ansprüche im täglichen betrieblichen Geschehen. Die kaufmännischen Auszubildenden durchlaufen anhand eines betrieblichen Ausbildungsplanes die kaufmännischen Abteilungen. Dort steht das praxisbezogene Wissen im Vordergrund. Abgerundet wird dies mit Betriebsunterricht, in dem Berufsschulthemen aufgearbeitet und Zwischen- und Abschlussprüfungen vorbereitet werden. Die Übernahmequote in ein Arbeitsverhältnis nach der Ausbildung liegt bei Roth zurzeit bei über 90 Prozent.


Noch freie Ausbildungsplätze für 2019 bei Roth Industries - nahezu alle Auszubildenden erhalten Anschlussbeschäftigung

25.01.2019

Rund 25 neue Ausbildungsplätze bietet Roth Industries jährlich. Das Angebot umfasst kaufmännische, technische und gewerbliche Berufe für Auszubildende, Jahrespraktikanten und Studenten bei „StudiumPlus“. Für den diesjährigen Ausbildungsstart sucht Roth noch Auszubildende für die Berufe des Elektronikers und des Industriemechanikers.

Das Familienunternehmen präsentiert sein umfassendes Ausbildungskonzept auf der Ausbildungs- und Studienmesse in der Hinterlandhalle in Dautphetal vom 8. bis 9. März 2019. Michael Donges, Roth Personalleiter, steht an beiden Tagen persönlich für Fragen und Beratung rund um das Thema Ausbildung zur Verfügung. Zudem ist er einer der Referenten des Vortragsprogramms im Rahmen der Veranstaltung und gibt als solcher wertvolle Tipps für das Bewerbungsverfahren. Er hob hervor: „Für eine erste Orientierung eignet sich die Messe ideal. Zudem bietet sie die Möglichkeit, sich persönlich kennenzulernen und eventuell schon zu sehen, ob man zusammen passt. Wir freuen uns über jeden Besuch.“

Die ideale Kombination aus Theorie und Praxis
Insgesamt befinden sich zurzeit rund 75 Auszubildende, Jahrespraktikanten und Studenten „StudiumPlus“ auf dem Lehrpfad des Unternehmens. Die gewerblichen Auszubildenden erhalten in der hauseigenen, zentralen Ausbildungswerkstatt der Roth Industries intensive theoretische und praktische Wissensvermittlung durch engagierte Ausbilder. Dieses Rüstzeug qualifiziert für die Ansprüche im täglichen betrieblichen Geschehen. Die kaufmännischen Auszubildenden durchlaufen anhand eines betrieblichen Ausbildungsplanes die kaufmännischen Abteilungen. Dort steht das praxisbezogene Wissen im Vordergrund. Abgerundet wird dies mit Betriebsunterricht, in dem Berufsschulthemen aufgearbeitet und Zwischen- und Abschlussprüfungen vorbereitet werden. Außerdem bietet Roth den Auszubildenden bei guten Leistungen die Möglichkeit, einen Teil der Ausbildung in einem Roth Unternehmen im Ausland zu absolvieren. Michael Donges ist überzeugt: „Das Zusammenspiel aus Betriebs- und Berufsschulunterricht, Schulung in der Ausbildungswerkstatt, die Praxis in Abteilungen und Roth Unternehmen sowie der Einsatz moderner Medien und Ausbildungsmethoden ist ein erfolgreiches Ausbildungskonzept. Es ermöglicht eine hohe Qualifizierung für die heutigen Stellenanforderungen und darüber hinaus.“

Hohe Ausbildungsquote
Roth bietet mit einer Ausbildungsquote von rund zehn Prozent überdurchschnittlich viele Ausbildungsplätze mit vielen Weiterbildungsmöglichkeiten. Die Übernahmequote in ein Arbeitsverhältnis nach der Ausbildung liegt zurzeit bei über 90 Prozent. Das Familienunternehmen bietet Ausbildungsplätze bei Roth Werke in Dautphetal-Buchenau, Roth Composite Machinery in Steffenberg-Niedereisenhausen, Burgwald und Dautphetal-Dautphe sowie bei Roth Hydraulics in Biedenkopf-Eckelshausen und Roth Plastic Technology in Daupthetal-Wolfgruben. Mehr Informationen gibt es auf www.roth-ausbildung.de und auf Facebook unter „Roth Werke GmbH – Ausbildung, Karriere und Unternehmen“.


Roth Werke erhalten nationalen Umweltpreis - Familienunternehmen produziert klimabewusst und wird damit zum Vorbild

12.12.2018

Die Roth Werke gewannen für ihre umweltfreundliche Produktion die nationale Auszeichnung „EMAS-Umweltmanagement 2018“. Im Zuge der Konferenz „Nachhaltig Wirtschaften für die Agenda 2030“ in Berlin ehrte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium Florian Pronold Unternehmen für ihren Einsatz für den Klimaschutz.

Weil Roth an seinen Standorten Buchenau und Wolfgruben die CO2-Emissionen deutlich reduziert hat, überzeugte es die Jury in der Kategorie „Große Unternehmen“. Staatssekretär Florian Pronold würdigte die Klimastrategie des Herstellers. „Dieser Preis ist eine hohe Anerkennung für unsere Leistungen auf dem Weg zur klimaneutralen Produktion“, sagt Hartmut Gojdka, Umweltmanagementbeauftragter des Unternehmens. An den beiden Roth Standorten Buchenau und Wolfgruben arbeitet Roth an einer umweltschützenden Produktion: So reduzierte das Unternehmen zwischen 2008 und 2017 rund 65 Prozent seiner absoluten CO2-Emissionen. Darüber hinaus beziehen die Roth Werke Ökostrom statt konventionellem Strom, gewinnen Abwärme aus der Fertigung zurück und gestalten mit neuen Maschinen die Produktion energieeffizienter.

Verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen
Außerdem produziert der Kunststoffverarbeiter Roth Plastic Technology in Wolfgruben als erstes Roth-Unternehmen seit 2017 klimaneutral. Unvermeidbare Emissionen gleicht das Unternehmen über den Kompensationsfonds Klima-Kollekte aus, der Klimaschutzaktivitäten in Entwicklungsländern fördert. „Für uns als Familienunternehmen spielt der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen eine große Rolle“, hob Roth Geschäftsführerin Christin Roth-Jäger hervor. Schon vor der Preisverleihung steckte das Unternehmen neue Ziele ab: So verstärkte es seine Fahrzeugflotte 2018 für den regionalen Geschäftsverkehr mit zwei Elektroautos. Die Geschäftspost wird seit Oktober 2018 klimafreundlich versendet. Die beim Versand entstehenden Treibhausgase werden durch eine Abgabe für Klimaschutzprojekte neutralisiert. Hartmut Gojdka betonte: „Die bis 14. Dezember 2018 in Kattowitz stattfindende Weltklimakonferenz zeigt, wie notwendig es ist, Klimaziele zu setzen und zu verfolgen, um die Erderwärmung zu begrenzen. Die Wirtschaft ist hierbei besonders gefordert.“

Mit dem EMAS-Preis zeichnen das Bundesumweltministerium und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag Unternehmen aus, die sich besonders für den Umweltschutz einsetzen. Für die Jury ist entscheidend, wie stark die Unternehmen ihre Umweltleistung verbessern. Jedes Jahr stecken sie sich dabei neue Ziele, die von einem externen Gutachter überprüft werden. Für den Wettbewerb konnten sich nur Unternehmen bewerben, die das Umweltsiegel EMAS tragen und damit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus freiwillig deutlich strengeren Umweltregeln folgen.


Roth Plastic Technology
nach IATF 16949 zertifiziert

erfüllt Qualitätsanforderungen der Automobilindustrie

12.11.2018

Dautphetal. Roth Plastic Technology in Dautphetal-Wolfgruben bestand erfolgreich das Audit nach IATF 16949 (International Automotive Task Force). Der Hersteller von Kunststoffprodukten erfüllt damit die hohen Qualitätsanforderungen als Lieferant für die Automobilindustrie.

Seit 2011 war Roth Plastic Technology nach ISO/TS 16949:2009 zertifiziert. Im September 2018 wurde dieser Qualitätsstandard durch die neu in Kraft getretene IATF 16949 ersetzt. „Die erfolgreiche Zertifizierung nach dem aktualisierten Standard untermauert die hohe Qualität unserer Systeme, Prozesse und Leistungen. Wir sind weiterhin ein verlässlicher Top-Partner für die Automobilbranche“, betont Sebastian Herrmann, Geschäftsleiter von Roth Plastic Technology. Der Hersteller hatte für das Audit die Unternehmensprozesse im Vorfeld genau unter die Lupe genommen und die notwendigen Anpassungen getroffen. Roth optimierte bestehende Abläufe und führte neue Prozesse ein. Die Ausrichtung der Geschäftstätigkeit am Kunden ist Bestandteil der Roth Unternehmensgrundsätze. Man wolle als zuverlässiger Partner den veränderten Kundenanforderungen Rechnung tragen, so Sebastian Herrmann weiter.

Höhere Anforderungen
Die IATF 16949 stellt deutlich höhere Anforderungen an die Zulieferer der Automobilindustrie. Im Fokus stehen die Steigerung der Kundenzufriedenheit, die Vermeidung von Fehlern und Risiken im Produktionsprozess sowie in der Lieferkette und zudem die Verbesserung der System- und Prozessqualität bei den Zulieferern.

Kunststoffkompetenz aus einer Hand
Roth Plastic Technology beliefert die führenden Automobilhersteller mit Serienbauteilen aus Kunststoff, die im Spritzgussverfahren hergestellt werden. Darunter sind Motorenabdeckungen, medienführende Komponenten, Artikel für Spiegelsysteme, Anbauteile für Front- und Heckstoßfänger sowie Strukturbauteile. Der Hersteller fertigt Produkte auch im Mehrkomponentenverfahren aus unterschiedlichen Thermoplasten, zum Teil mit Additiven, Masterbatch (Farbgranulat) und Glasfasern, die den Anwendungsanforderungen im Automobil entsprechen. Roth Plastic Technology montiert ganze Baugruppen und beschafft bei Bedarf notwendige Zukaufteile dafür. Zudem beherrscht das Unternehmen die Vorbereitung von Kunststoffartikeln für Lackiervorgänge und fertigt Produkte mit anspruchsvollen, genarbten oder strukturierten Oberflächen – je nach Kundenwunsch. Der Hersteller verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Verarbeitung von Kunststoffen sowie Thermoplasten und untermauert seinen Qualitäts- und Technologieanspruch mit der Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015. Zudem ist Roth Plastic Technology für sein Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 14001:2015-11 zertifiziert sowie seit 2010 nach EMAS (Eco-Management and Audit Scheme). Seit 2017 produziert das Unternehmen klimaneutral.


Die Zertifizierung nach IATF 16949 untermauert die hohen Qualitätsstandards bei Roth Plastic Technology. Von links: Fred Pietschmann, Managementbeauftragter und Sebastian Herrmann, Geschäftsleitung.


Roth Plastic Technology: Geschäftsleiter Herbert Blodig in den Ruhestand verabschiedet

03.08.2018

Dautphetal. Roth Plastic Technology verabschiedete Ende Juli 2018 ihr langjähriges Geschäftsleitungsmitglied und Werksleiter Herbert Blodig in den Ruhestand. Er war 32 Jahre im Roth Familienunternehmen tätig.

Im Rahmen einer Abschiedsfeier ehrte der CEO (Chief Executive Officer) der Roth Industries, Matthias Donges, den Geschäftsleiter. Er betonte: „Wir danken Herbert Blodig für seinen jahrzehntelangen Einsatz für unsere Kunststoffsparte. Er hat damit wesentlich zum Unternehmenserfolg beigetragen – Roth Plastic Technology weist seit Jahren eine stetige Aufwärtsentwicklung auf.“ Herbert Blodig hatte bereits in den 80er-Jahren die Roth Spritzgusskompetenz aufgebaut und leitete seit 2003 das Produktionswerk in Wolfgruben. Seit 2004 war Blodig als Prokurist Mitglied der Geschäftsleitung.


Neues Roth Geschäftsleitungsteam

Mit dem Ausscheiden des Geschäftsleiters organisierte Roth das Führungsteam neu. Das langjährige Mitglied Sebastian Herrmann ist nun zum Sprecher der Geschäftsleitung ernannt worden. Er leitet die Business Unit Spritzguss. Neu in der erweiterten Geschäftsleitung sind Jörg Csellner und Christian Semus – beide seit vielen Jahren Roth Mitarbeiter. Jörg Csellner führt die Business Unit Container und Blasformen. Christian Semus wurde zum Werksleiter berufen. Dennis Bald, der schon länger Controlling und kaufmännische Leitung verantwortet, gehört ebenfalls der erweiterten Geschäftsleitung an. Matthias Donges betonte: „Wir sind sicher, dass wir mit unserem neustrukturierten Geschäftsleitungsteam bei Roth Plastic Technology bestens aufgestellt sind und den Aufgabenstellungen unserer Kunden optimal begegnen können.“


Herbert Blodig, langjähriger Geschäftsleiter bei Roth Plastic Technology wurde in den Ruhestand verabschiedet.


Roth als „Finalist Großer Preis des Mittelstandes“ ausgezeichnet

18.09.2018

Dautphetal/Würzburg. Die Oskar-Patzelt-Stiftung zeichnete das Familienunternehmen Roth Industries aus Dautphetal als „Finalist Großer Preis des Mittelstandes“ aus. Die Preisverleihung fand am 15. September 2018 in Würzburg im Rahmen einer Gala statt.

Die Vorstände der Oskar-Patzelt-Stiftung, Dr. Helfried Schmidt und Petra Tröger überreichten die Auszeichnung. „Roth gehört mit seinen Flächen-Heiz- und Kühlsystemen, Energiespeichersystemen und Composite Technologien zu den Weltmarktführern“, hob Petra Tröger bei der Preisverleihung hervor.
Für das Wettbewerbsjahr 2018 waren bundesweit 4.917 kleine und mittlere Unternehmen sowie Banken und Kommunen für den Wettbewerb nominiert. 742 von ihnen erreichten die „Juryliste“ – die zweite Stufe des Wettbewerbs.
Manfred Roth nahm die Auszeichnung im Namen der Unternehmerfamilie entgegen und erklärte: „Wir haben erstmalig an dem Wettbewerb teilgenommen und freuen uns sehr darüber, auf Anhieb ‚Finalist Großer Preis des Mittelstandes‘ geworden zu sein. Bei über 4.900 Nominierungen ist diese Auszeichnung nur wenigen vorbehalten. Sie ist eine hohe Wertschätzung für unser Engagement als mittelständisches Familienunternehmen und würdigt unsere Aktivitäten in der Gebäude- und Industrietechnik. Wir widmen den Preis unseren Mitarbeitern, denn sie sind der Schlüssel zu unserem Erfolg.“
Roth Industries ist mit verschiedenen Unternehmen und rund 1.300 Mitarbeitern international in den Sparten Energiesysteme, Sanitärsysteme, Umweltsysteme, Kunststofftechnik, Hydraulik und Composite Technologien tätig.

Deutschlandweit die begehrteste Wirtschaftsauszeichnung

Zum 24. Mal hatte die Oskar-Patzelt-Stiftung als Initiator des „Großen Preis des Mittelstandes“ aufgerufen, herausragende mittelständische Unternehmen für den Wettbewerb zu nominieren. Man kann sich nicht selbst für den Wettbewerb bewerben. Roth wurde für den angesehenen Preis von einem renommierten Unternehmen in der Energiespartechnik nominiert. Die Auswahl der Preisträger treffen zwölf Regionaljurys und eine Abschlussjury. Im Fokus der Jury aus Repräsentanten aus Wirtschaft und Bildung standen die Unternehmen als Ganzes und in ihrer komplexen Rolle in der Gesellschaft. Zur Bewertung fragte die Jury unter anderem nach der Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Innovationen und Modernisierung, Engagement in der Region sowie Service und Kundennähe.
Kein anderer Wirtschaftswettbewerb in Deutschland erreicht eine solch große und nun schon mehr als zwei Jahrzehnte anhaltende Resonanz wie der von der Leipziger Oskar-Patzelt-Stiftung seit 1994 ausgelobte. Dabei ist der Preis nicht dotiert. Es geht für die Unternehmen einzig und allein um die Anerkennung und Bestätigung ihrer Leistungen. „Der von der Oskar-Patzelt-Stiftung vergebene ‚Große Preis des Mittelstandes‘ ist deutschlandweit die begehrteste Wirtschaftsauszeichnung", schrieb die Welt. In den Jahren 2008 und 2016 wurde die Stiftung mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt und 2015 mit dem Company Change Award ausgezeichnet.


Das Roth Familienunternehmen wurde als „Finalist Großer Preis des Mittelstandes“ ausgezeichnet. Von links: Dr. Anne-Kathrin Roth, Manfred Roth, Heike Roth, Claus-Hinrich Roth, Christin Roth-Jäger.


Für das Roth Familienunternehmen nahm Manfred Roth (rechts) die Auszeichnung als „Finalist Großer Preis des Mittelstandes“ entgegen.


Das Roth Familienunternehmen wurde als Finalist beim Großen Preis des Mittelstandes ausgezeichnet.


Roth heißt neue Auszubildende willkommen

07.08.2018

Die Auszubildenden des neuen Jahrgangs haben am 1. August 2018 ihre Ausbildung in den Roth Unternehmen begonnen. Geschäfts- und Personalleitung, Ausbilder, Betriebsrat sowie Jugend- und Auszubildendenvertretung empfingen die Berufsanfänger. Insgesamt 27 junge Menschen starteten ins Berufsleben.

Darunter sind Auszubildende als Elektroniker, Fachlageristen, Industriekaufleute, Industrie-, Verfahrens- und Zerspanungsmechaniker sowie eine Jahrespraktikantin. Insgesamt befinden sich zum diesjährigen Ausbildungsstart etwa 85 Auszubildende und Studenten „Studium Plus“ in der Ausbildung bei dem Familienunternehmen. Die Berufseinsteiger absolvieren ihre Ausbildung bei Roth Composite Machinery in Steffenberg und Burgwald, Roth Hydraulics in Eckelshausen, Roth Plastic Technology in Wolfgruben sowie Roth Werke in Buchenau. Drei der neuen Auszubildenden fingen bei dem Roth Tochterunternehmen Becker Plastics in Datteln an. Bei guten Leistungen bietet Roth den Auszubildenden die Möglichkeit, einen Teil der Ausbildung in einem Roth Unternehmen im Ausland zu absolvieren.

Hohe Ausbildungsquote
Roth bietet mit einer Ausbildungsquote von rund zehn Prozent überdurchschnittlich viele Ausbildungsplätze mit vielen Weiterbildungsmöglichkeiten. Die Übernahmequote in ein Arbeitsverhältnis nach der Ausbildung liegt zurzeit bei über 90 Prozent.

Die ideale Kombination aus Theorie und Praxis
Die gewerblichen Auszubildenden erhalten in der hauseigenen, zentralen Ausbildungswerkstatt der Roth Industries intensive theoretische und praktische Wissensvermittlung durch engagierte Ausbilder. Dieses Rüstzeug qualifiziert die Berufseinsteiger für die Ansprüche im täglichen betrieblichen Geschehen.
Die kaufmännischen Auszubildenden durchlaufen anhand eines betrieblichen Ausbildungsplanes die kaufmännischen Abteilungen. Dort steht das praxisbezogene Wissen im Vordergrund. Abgerundet wird dies mit Betriebsunterricht, in dem Berufsschulthemen aufgearbeitet und Zwischen- und Abschlussprüfungen vorbereitet werden.


EMAS-Überwachungsaudit 2018 erfolgreich bestanden

10.08.2018

Die Roth Werke in Buchenau und Roth Plastic Technology in Wolfgruben haben Anfang August die Überwachungsaudits nach dem Umweltauditsystem EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) erfolgreich bestanden.

Im Rahmen des Überwachungsaudits wurden insbesondere die neuen Themen der ISO 14001:2015 betrachtet. Die ISO 14001:2015 ist Bestandteil der EMAS-Verordnung der EU-Kommission.
Mit der Aufrechterhaltung des Umweltmanagementsystems nach EMAS werden im Unternehmen weiter Wege aufgezeigt, einen nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung der Umweltleistung sowie zum Klima- und Ressourcenschutz zu leisten.

Die aktualisierte EMAS-Umwelterklärung 2018 mit den Umweltkennzahlen 2017 finden Sie ab Oktober/November 2018 hier auf der Homepage.


Roth Plastic Technology öffnet die Türen für einen Blick ins Unternehmen

05.05.2018

Dank an Anwohner für Verständnis für Baumaßnahmen

Dautphetal. Roth Plastic Technology in Wolfgruben öffnete am 5. Mai 2018 die Türen für einen Blick ins Unternehmen. Eingeladen waren alle Mitarbeiter mit ihren Familien, ehemalige Mitarbeiter und die Nachbarn des Herstellers von Kunststoffprodukten. Insgesamt rund 150 Gäste nutzten das Angebot.

Herbert Blodig, Geschäftsleitung bei Roth Plastic Technology, erklärte: „Wir informieren im Rahmen von geführten Werksrundgängen über Wissenswertes aus unserem Unternehmen. In den letzten zwei Jahren entstanden an unserem Standort ein Logistikzentrum und ein neues Dienstleistungsgebäude. Wir danken den Anwohnern sehr für ihr Verständnis während der Baumaßnahmen. Heute wollen wir ihnen die Entwicklung von Roth Plastic Technology vorstellen und eine Besichtigung ermöglichen.“
Das neue Dienstleistungsgebäude weihte der Spezialist in Kunststoffverarbeitung erst im Dezember 2017 ein. Ein Jahr zuvor hatte der Hersteller ein neues 3.650 Quadratmeter großes Logistikzentrum eröffnet, die Infrastruktur ausgebaut und weitere Spritzgussmaschinen beschafft.
Sebastian Herrmann, Geschäftsleitung bei Roth Plastic Technology, hob hervor: „Wir haben uns in den letzten Monaten in unserem Neubau sehr gut eingelebt. Der moderne Empfang sowie die zeitgemäß eingerichteten Konferenzräume sind absolut repräsentativ für unsere Kunden und Geschäftspartner. Die ergonomischen Büroausstattungen und das Bürokonzept, das kurze Kommunikationswege fördert, bieten uns effektive Arbeitsmöglichkeiten.“ In dem Komplex sind Geschäftsleitung, Vertrieb, Controlling, Werkzeugmanagement, Entwicklung und Konstruktion sowie das Projektmanagement angesiedelt. Zusätzlich entstanden weitere Parkplätze für Mitarbeiter und Besucher. Der Eingang, die Konferenzräume sowie die Besuchertoiletten sind barrierefrei gestaltet und für Rollstuhlfahrer erreichbar.

Dynamische Entwicklung
Im letzten Jahr verzeichnete Roth Plastic Technology erneut einen Umsatzzuwachs von über zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Am Standort Wolfgruben sind rund 175 Mitarbeiter beschäftigt. Dr. Anne-Kathrin Roth, Geschäftsführerin Roth Industries, erklärte: „Unsere hohe Kompetenz in der Kunststoffverarbeitung basiert auf jahrzehntelanger Erfahrung und gewachsenem Know-how. Innovative Kunststoffverarbeitungsprozesse und herausragende Produktqualität sind der Schlüssel für treue Kundenpartnerschaften und lassen auch in Zukunft positive Entwicklungen erwarten.“
Als sogenannter Full-Service-Supplier fertigt Roth in Wolfgruben Kunststoffkomponenten im Spritzgussverfahren und beliefert namhafte Kunden etwa in der Automobil- und Hausgerätebranche. Zudem bedient Roth Plastic Technology Firmen der Unternehmensgruppe mit Kunststoffartikeln für die Gebäudetechnik. Das Leistungsspektrum erstreckt sich über die gemeinsam mit Kunden erstellte Entwicklung von Bauteilen, bis hin zur Fertigung und Veredelung von komplexen Baugruppen.

Anschauungsobjekt für Roth Produktsysteme
Das neue Dienstleistungsgebäude ist nach neusten energetischen Gesichtspunkten ausgestattet. Hierfür nutzt das Unternehmen die Synergien der eigenen Organisation und bringt Systemlösungen für die Gebäudetechnik aus dem Produktprogramm der Roth Werke zum Einsatz. Von der Energieerzeugung mit Luft/Wasser-Wärmepumpen, über die Energiespeicherung mit dem innovativen Kunststoff-Wärmespeicher Thermotank Quadroline, bis hin zu Flächen-Heiz- und Kühlsystemen sowie Rohr-Installationssystemen für die Trinkwasserversorgung stammt alles aus dem eigenen Haus. Für den Kühlbetrieb sorgt im Sommer eine Roth Kühldecke. Die Einzelraumregelung erfolgt über die Roth Funkregelung Touchline. Die Gebäudetechnik bietet mit den Betriebsweisen Heizen und Kühlen höchsten Nutzerkomfort. Der Neubau ist zudem Anschauungsobjekt: Schaukästen im Bauwerk zeigen den Einsatz der Roth Produkte, die unter anderem die Kompetenz in Kunststoff widerspiegeln. Etwa gibt es Einblick in die Fußbodenheizung mit fünfschichtigen Systemrohren aus Kunststoff, die Roth am Standort in Buchenau fertigt. Zudem ist der Tacker-Klips zu sehen, mit dem die Rohre befestigt werden sowie die Fittings – die Verbindungselemente aus dem Kunststoff Polyphenylsulfon PPSU für die Rohrsysteme. Diese Produkte fertigt Roth Plastic Technology in Wolfgruben. Seit 2017 produziert Roth Plastic Technology als erstes Roth Unternehmen klimaneutral. Unvermeidbare Emissionen kompensiert der Standort über den Kompensationsfonds Klima-Kollekte und unterstützt damit nachhaltige Klimaschutzprojekte.


Sebastian Herrmann, Geschäftsleitung Roth Plastic Technology, führt eine von mehreren Besuchergruppen durch Fertigung und Verwaltung des Herstellers.


Sebastian Herrmann, Geschäftsleitung Roth Plastic Technology führt eine von mehreren Besuchergruppen durch Fertigung und Verwaltung des Herstellers.


Nach den Führungen durch durch die Fertigung und das Dienstleistungsgebäude von Roth Plastic Technology klang der Nachmittag mit einem Imbiss bei schönstem Wetter aus.



Roth gewinnt Auszeichnung „EMAS-Umweltmanagement 2018“

30.04.2018

Bei der Bewerbung um die nationale Auszeichnung „EMAS-Umweltmanagement 2018" ist Roth in der Kategorie für große Unternehmen als Gewinner hervorgegangen. Das Bundesumweltministerium (BMUB) und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) zeichnen die Roth Werke in Buchenau und Roth Plastic Technology in Wolfgruben damit für die vorbildliche und innovative Umsetzung ihres Umweltmanagements aus.

Die beiden EMAS-registrierten Roth Unternehmen reduzierten im Zeitraum von 2013 bis 2016 zusammen rund 65 Prozent der absoluten CO2-Emissionen von rund 7.000 Tonnen auf unter 2.500 Tonnen. Dabei setzen sie auf die Nutzung erneuerbarer Energien, Wärmerückgewinnung, Energieeffizienz und den Bezug von Ökostrom. Seit 2017 produziert Roth Plastic Technology als erstes Roth Unternehmen klimaneutral. Unvermeidbare Emissionen kompensiert der Standort über den Kompensationsfonds Klima-Kollekte und unterstützt damit nachhaltige Klimaschutzprojekte.

Anerkennung für Leistungen auf dem Weg zur klimaneutralen Produktion
Hartmut Gojdka, Umweltmanagementbeauftragter bei Roth, erklärte: „Die nationale Auszeichnung EMAS-Umweltmanagement 2018 ist eine hohe Anerkennung für die besonderen Leistungen des Roth Familienunternehmens auf dem Weg zu einer klimaneutralen Produktion.“ Die Auswahl erfolgte durch eine Expertenjury. Ihr gehörten EMAS-Fachleute des Umweltbundesamts, des Bundesumweltministeriums, des Umweltgutachterausschusses, der Deutschen Akkreditierungs- und Zulassungsgesellschaft für Umweltgutachter und des Deutschen Industrie- und Handelskammertages an. Die Übergabe der Auszeichnung erfolgt im November 2018 im Rahmen des jährlichen EMAS-Fachgesprächs, zu dem das Bundesumweltministerium einlädt. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag nominierte Roth zudem bei der Europäischen Kommission für den European Business Award for the Environment (EBAE).

Umweltschutz mit Zertifikat
Erst im Dezember 2017 bestanden die Roth Werke in Buchenau und Roth Plastic Technology in Wolfgruben erfolgreich das Überwachungsaudit nach dem Umweltaudit-System EMAS (Eco-Management and Audit Scheme). Der Umweltgutachter Frank Meckel lobte das ehrgeizige Roth Klimaschutzprogramm. Das Unternehmen ist seit 2010 nach EMAS zertifiziert und veröffentlicht regelmäßig eine Umwelterklärung. „Wir tragen mit unseren Umweltleistungen unserer gesellschaftlichen Verantwortung Rechnung. Der Umwelt- und Ressourcenschutz ist fest in unserer Unternehmensphilosophie verankert“, teilte Roth Geschäftsführerin Christin Roth-Jäger mit.

Über EMAS
Das Umweltaudit-System EMAS ist ein von den europäischen Gemeinschaften im Jahr 1993 entwickeltes Instrument für das freiwillige Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung von Unternehmen, die ihre Umweltleistung über die umweltgesetzlichen Anforderungen hinaus verbessern wollen.

 

 

Tag der Ausbildung bei Roth - Informationstag für Schüler, Eltern und Lehrer am 5. Mai 2018 bei Roth Industries in Buchenau

27.04.2018

Zum vierten Mal veranstaltet das Familienunternehmen Roth Industries einen ‚Tag der Ausbildung‘ und öffnet die Türen für einen Blick in die mögliche berufliche Zukunft. Im Roth Atrium in Dautphetal-Buchenau können sich am 5. Mai 2018 von 10 bis 15 Uhr interessierte Schüler, Eltern und Lehrer über das umfassende Roth Ausbildungskonzept, verschiedene Ausbildungsberufe und Studiengänge informieren.

Angesprochen sind insbesondere Schüler der Schulklassen acht bis zwölf, die auf der Suche nach einer Ausbildung für die Zeit nach dem Schulabschluss sind. Die Verantwortlichen der Personalabteilung, Ausbilder und Auszubildende sind vor Ort und helfen bei der richtigen Berufswahl. Sie klären Fragen rund um Ausbildung und Berufsleben, geben wertvolle Bewerbungstipps und bieten einen Check der Bewerbungsunterlagen an. Besucher können an einer Betriebsbesichtigung teilnehmen. In einer Präsentation berichtet Roth Personalleiter Michael Donges über das Ausbildungskonzept und das Familienunternehmen. Er betont: „Der Tag der Ausbildung bietet viel Raum für persönliche Gespräche. Bei einem ersten Kennenlernen kann man vielleicht sogar schon sehen, ob Bewerber und Unternehmen zueinander passen.“
Roth bietet eine qualifizierte Ausbildung in acht verschiedenen kaufmännischen, technischen und gewerblichen Berufen an. Michael Donges sagt dazu: „Die Ausbildung bei uns eröffnet viele Perspektiven für ein erfolgreiches Berufsleben. Die qualifizierte Ausbildung ist die Basis für eine weitere interessante Entwicklung. Wir setzen auf ein fundiertes und modernes Ausbildungskonzept, das unter Anleitung unserer erfahrenen Ausbilderinnen und Ausbilder stetig weiterentwickelt wird.“ Roth bietet jährlich insgesamt etwa 25 Ausbildungsplätze bei Roth Composite Machinery in Steffenberg-Niedereisenhausen, Burgwald und Dautphetal-Dautphe sowie bei Roth Hydraulics in Biedenkopf-Eckelshausen, Roth Plastic Technology in Daupthetal-Wolfgruben und Roth Werke in Dautphetal-Buchenau. 

 

Der ‚Tag der Ausbildung‘ bei Roth im letzten Jahr war gut besucht – viele Gäste informierten sich über die Berufsmöglichkeiten.

Weitere Informationen zum Tag der Ausbildung gibt es auf www.roth-industries.de unter Karriere und auf Facebook unter „Roth Werke GmbH – Ausbildung, Karriere und Unternehmen“.

 

 

 

Girls’Day bei Roth: Mädchen informieren sich über Berufsmöglichkeiten

26.04.2018

Rund 25 Schülerinnen ab der siebten Schulklasse nutzten den Girls’Day am 26. April 2018, um sich beim Familienunternehmen Roth über gewerbliche Ausbildungsberufe zu informieren. Jennifer Happel, Fachreferentin Personal bei Roth, begrüßte die Mädchen und eröffnete den Vormittag mit einer Präsentation über das Unternehmen und das Ausbildungswesen.

Aufgeteilt in zwei Gruppen, um eine möglichst individuelle Betreuung zu gewährleisten, ging es anschließend für einen Teil der Schülerinnen zur Betriebsbesichtigung. Christian Roßbach, Betriebsleiter bei Roth, führte sie durch die Werkshallen. Er stellte die Fertigungsschritte für verschiedene Produkte vor und zeigte den Mädchen den Einsatz der einzelnen Berufe. Die Mädchen der zweiten Gruppe erprobten währenddessen ihr handwerkliches Geschick in der Ausbildungswerkstatt. Hartmut Heck, Leiter der zentralen Ausbildung bei Roth, hatte Aufgabenstellungen für die Berufe in der Industrie- und Zerspanungsmechanik, Elektro- und Verfahrenstechnik vorbereitet.

Handwerkliches Geschick erproben
Gemeinsam mit den Roth Auszubildenden übten die Mädchen mit verschiedenen Werkzeugen zu arbeiten und fertigten einen Schlüsselanhänger aus Messing. Sie bearbeiteten das Metall, indem sie die Ecken feilten, eine Körnung und eine Bohrung vornahmen. Schließlich verzierten sie den Schlüsselanhänger über eine digitale Rechneranwendung mit einer individuellen Nadelgravur. Ihr selbst gestaltetes Erinnerungsstück an den Girls’Day bei Roth erhielten sie als Geschenk. Mit einem lockeren Fragespiel ließ Jennifer Happel den Vormittag bei Roth mit den Mädchen ausklingen. Hier konnten die Mädchen zeigen, was Sie an diesem Tag an Informationen mitgenommen hatten. Wer auf die Fragen richtig antwortete, erhielt ein Geodreieck oder einen Locher als Gewinn.

Frauen in der gewerblichen Ausbildung bei Roth
Am Girls'Day öffnen Unternehmen, Betriebe und Hochschulen in ganz Deutschland ihre Türen für Schülerinnen ab der fünften Klasse. Die Mädchen lernen dort Ausbildungsberufe und Studiengänge in Gewerbe, IT, Handwerk, Naturwissenschaften und Technik kennen, in denen Frauen bisher selten vertreten sind. Oder sie begegnen weiblichen Vorbildern in Führungspositionen aus Wirtschaft und Politik. Den Girls’Day gibt es seit 2001. Bereits zum 15. Mal nahm Roth daran teil. Jennifer Happel betonte: „Wir nutzen den Girls’Day, um Mädchen für gewerbliche Berufe zu interessieren und Bewerberinnen für unsere Ausbildung zu gewinnen. Aktuell haben wir drei junge Frauen in der gewerblichen Ausbildung – zwei als Verfahrensmechanikerin und eine als Industriemechanikerin. Es hat auch schon Teilnehmerinnen am Girls’Day gegeben, die sich für eine Ausbildung bei uns entschieden haben.“

  

 

Auszubildende bei Roth Industries erhalten ihre Facharbeiterbriefe

22.03.2018

Auszubildende aus Unternehmen der Roth Industries feierten den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung. Personalleiter Michael Donges überreichte im Rahmen der Feier die Facharbeiterbriefe und zusätzlich Prämien in Höhe von 200 Euro für die erbrachten Leistungen. Er gratulierte den vier Facharbeitern und beglückwünschte sie zu ihrem Erfolg.

Bei Roth Composite Machinery in Burgwald schlossen Thorsten Jakob und Philipp Naumann ihre Ausbildung als Industriemechaniker ab. Bei Roth Plastic Technology in Wolfgruben beendete Marvin Lange seine Ausbildung als Verfahrensmechaniker und bei Roth Werke in Buchenau schloss Onur Sümen ebenfalls seine Ausbildung als Verfahrensmechaniker ab. Alle Facharbeiter erhielten Arbeitsangebote im Roth Familienunternehmen. Claus-Hinrich Roth gratulierte im Namen der Unternehmerfamilie Roth und lobte die hervorragenden Ergebnisse. Die Ausbilder aus den Roth Unternehmen, Betriebsratsvorsitzender Ralf Freund und Nikolas Plack von der Jugendvertretung schlossen sich der Gratulation an und würdigten die Leistungen. „Alle Facharbeiter zeigten in ihrer Ausbildung großes Engagement und Verantwortungsbereitschaft. Wir sind stolz darauf, dass die Kombination aus unserem ausgefeilten Ausbildungskonzept und der Motivation der Auszubildenden solche Erfolge ermöglicht“, erklärte Michael Donges. Zusätzlich zur Prämienauszahlung erhielt jeder Auszubildende im Rahmen der Veranstaltung ein kleines Präsent.

Die ideale Kombination aus Theorie und Praxis
Die gewerblichen Auszubildenden erhalten in der hauseigenen, zentralen Ausbildungswerkstatt der Roth Industries intensive theoretische und praktische Wissensvermittlung durch engagierte Ausbilder. Dieses Rüstzeug qualifiziert die Berufseinsteiger für die Ansprüche im täglichen betrieblichen Geschehen. Die kaufmännischen Auszubildenden durchlaufen anhand eines betrieblichen Ausbildungsplanes die kaufmännischen Abteilungen. Dort steht das praxisbezogene Wissen im Vordergrund. Abgerundet wird dies mit Betriebsunterricht, in dem Berufsschulthemen aufgearbeitet und Zwischen- und Abschlussprüfungen vorbereitet werden.


Roth Plastic Technology investiert in neues Dienstleistungsgebäude

19.12.2017

Dautphetal. Roth Plastic Technology weihte ein neues Dienstleistungsgebäude ein. Der Spezialist in Kunststoffverarbeitung ist auf Wachstumskurs und investiert weiter am Standort Wolfgruben. Erst vor einem Jahr hatte der Hersteller ein neues Logistikzentrum eröffnet, die Infrastruktur ausgebaut und weitere Spritzgussmaschinen beschafft.

Zur Einweihung des neuen Bürogebäudes im Dezember 2017 versammelten sich die Geschäfts- und Verkaufsleitung der Roth Plastic Technology, Bürgermeister Bernd Schmidt, Generalunternehmer Christmann + Pfeifer sowie die Roth Unternehmerfamilie. Bereits im November konnten die Mitarbeiter ihre Büros im neuen Gebäude beziehen. Sebastian Herrmann, Geschäftsleitung bei Roth Plastic Technology, erklärte: „Der Neubau bietet einen repräsentativen Empfang für unsere Kunden und Geschäftspartner. Wir verfügen über modern eingerichtete Konferenzräume, ergonomische Büroausstattungen sowie ein zukunftsweisendes Bürokonzept, das kurze Kommunikationswege fördert.“ In dem Komplex sind Geschäftsleitung, Vertrieb, Controlling, Werkzeugmanagement, Entwicklung und Konstruktion sowie das Projektmanagement angesiedelt. Zusätzlich entstanden weitere Parkplätze für Mitarbeiter und Besucher. Der Eingang, die Konferenzräume sowie die Besuchertoiletten sind barrierefrei gestaltet und für Rollstuhlfahrer erreichbar.

Dynamische Entwicklung
Im letzten Jahr verzeichnete Roth Plastic Technology über zehn Prozent Umsatzzuwachs im Vergleich zum Vorjahr. Die Belegschaft wuchs auf rund 175 Mitarbeiter. Dr. Anne-Kathrin Roth, Geschäftsführerin Roth Industries, erklärte: „Unsere hohe Kompetenz in der Kunststoffverarbeitung basiert auf jahrzehntelanger Erfahrung und gewachsenem Know-how. Innovative Kunststoffverarbeitungsprozesse und herausragende Produktqualität sind der Schlüssel für treue Kundenpartnerschaften und lassen auch in Zukunft positive Entwicklungen erwarten. Wir freuen uns sehr, am Standort Wolfgruben mit unserem neuen Gebäude ideale Rahmenbedingungen für unsere Geschäftstätigkeit geschaffen zu haben.“
Als sogenannter Full-Service-Supplier fertigt Roth in Wolfgruben Kunststoffkomponenten im Spritzgussverfahren und beliefert namhafte Kunden etwa in der Automobil- und Hausgerätebranche. Zudem bedient Roth Plastic Technology Firmen der Unternehmensgruppe mit Kunststoffartikeln für die Gebäudetechnik. Das Leistungsspektrum erstreckt sich über die gemeinsam mit Kunden erstellte Entwicklung von Bauteilen, bis hin zur Fertigung und Veredelung von komplexen Baugruppen.

Anschauungsobjekt für Roth Produktsysteme
Das neue Bürogebäude ist nach neusten energetischen Gesichtspunkten ausgestattet. Hierfür nutzt das Unternehmen die Synergien der eigenen Organisation und bringt Systemlösungen für die Gebäudetechnik aus dem Produktprogramm der Roth Werke zum Einsatz. Von der Energieerzeugung mit Luft/Wasser-Wärmepumpen, über die Energiespeicherung mit dem innovativen Kunststoff-Wärmespeicher Thermotank Quadroline, bis hin zu Flächen-Heiz- und Kühlsystemen sowie Rohr-Installationssystemen für die Trinkwasserversorgung stammt alles aus dem eigenen Haus. Für den Kühlbetrieb sorgt im Sommer eine Roth Kühldecke. Die Einzelraumregelung erfolgt über die Roth Funkregelung Touchline. Die Gebäudetechnik bietet mit den Betriebsweisen Heizen und Kühlen höchsten Nutzerkomfort. Der Neubau ist zudem Anschauungsobjekt: Schaukästen im Bauwerk zeigen den Einsatz der Roth Produkte, die unter anderem die Kompetenz in Kunststoff widerspiegeln. Etwa gibt es Einblick in die Fußbodenheizung mit fünfschichtigen Systemrohren aus Kunststoff, die Roth am Standort in Buchenau fertigt. Zudem ist der Tacker-Klips zu sehen, mit dem die Rohre befestigt werden sowie die Fittings – die Verbindungselemente aus dem Kunststoff Polyphenylsulfon PPSU für die Rohrsysteme. Diese Produkte fertigt Roth Plastic Technology in Wolfgruben.

 

 

Schlüsselübergabe für das neue Dienstleistungsgebäude am 19. Dezember 2017 mit der Geschäfts- und Verkaufsleitung der Roth Plastic Technology, Bürgermeister Bernd Schmidt, Generalunternehmer Christmann + Pfeifer sowie der Roth Unternehmerfamilie.
 

Bereits im November konnten die Mitarbeiter von Roth Plastics Technology ihre Büros im neuen Gebäude beziehen.


Roth Plastic Technology produziert klimaneutral

14.11.2017
Umweltschutz ist integraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie

Dautphetal. Als eines der ersten Unternehmen im Landkreis Marburg-Biedenkopf produziert Roth Plastic Technology in Wolfgruben seit 2017 klimaneutral. In einem Klimabericht stellt das Unternehmen vor, wie es seine CO2-Emissionen reduzierte und so einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz leistet.

Von 2.052 Tonnen CO2-Emissionen im Jahr 2012 konnte Roth Plastic Technology seine Werte um etwa 95 Prozent auf rund 120 Tonnen in 2017 senken.
„Für unser Familienunternehmen ist das ein bedeutender Meilenstein in der Unternehmensentwicklung“, sagt Christin Roth-Jäger.

Um Emissionen zu vermeiden, nutzt der Hersteller neue energieeffiziente Spritzgussmaschinen. Mit deren Abwärme heizt er einen Teil seiner Gebäude. Zudem installierte Roth eine Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Werksgelände.
Einen Teil seiner Emissionen spart der Hersteller von Kunststoffprodukten ein, indem er seit 2016 zu 100 Prozent Ökostrom aus Wasserkraft bezieht. Denn in der energieintensiven Kunststofffertigung entstehen die meisten Emissionen durch den Stromverbrauch. „Mit Ökostrom können wir unsere Emissionen auf null senken“, erklärt Hartmut Gojdka.

Klima-Kollekte kompensiert unvermeidbare Emissionen
Seit 2017 unterstützt Roth nachhaltige Klimaschutzprojekte und gleicht damit die unvermeidbaren Emissionen aus seiner Produktion aus. „Damit produziert Roth klimaneutral“, erläutert Hartmut Gojdka. Die verbleibenden rund 120 Tonnen unvermeidbarer CO2-Emissionen kompensiert der Hersteller über den Kompensationsfonds Klima-Kollekte in Berlin. Klima-Kollekte ist als gemeinnützige GmbH eine Organisation der christlichen Kirchen in Deutschland. Sie garantiert die Verwendung des von Roth gespendeten Betrags zur Kompensation für Projekte beteiligter kirchlicher Organisationen oder derer Partner im Ausland. Etwa mit Energiesparprojekten oder durch den Ausbau von erneuerbaren Energien in Entwicklungs- und Schwellenländern. Derzeit fließen die Mittel von Klima-Kollekte in Aktivitäten in Indien, Kenia, Mittelamerika und Südafrika.

Umweltschutz mit Zertifikat
Im Dezember 2016 bestanden die Roth Werke in Buchenau und Roth Plastic Technology in Wolfgruben erfolgreich das Zertifizierungsaudit nach dem Umweltaudit-System EMAS (Eco-Management and Audit Scheme). In diesem Rahmen verpflichtete sich Roth unter anderem dazu, weniger Strom zu verbrauchen, effizienter zu heizen und Abfall zu vermeiden. Das Unternehmen ist seit 2010 nach EMAS zertifiziert und veröffentlicht regelmäßig eine Umwelterklärung. „Wir tragen mit unseren Umweltleistungen unserer gesellschaftlichen Verantwortung Rechnung. Der Umwelt- und Ressourcenschutz ist fest in unserer Unternehmensphilosophie verankert“, betont die Geschäftsleitung der Roth Plastic Technology.

Auch in Zukunft will der Hersteller seine Umweltleistung weiter verbessern: So wird Roth Plastic Technology in seinen Produktionshallen noch in diesem Jahr weitere energieeffiziente Spritzgussmaschinen installieren. Zudem will das Unternehmen sein geplantes neues Verwaltungsgebäude mit regenerativen Energien heizen und damit weitere Emissionen vermeiden. Hierfür nutzt der Hersteller die Synergien der eigenen Organisation und bringt Systemlösungen aus dem Produktprogramm der Roth Werke in der Gebäudetechnik zum Einsatz. Die Energieerzeugung erfolgt mit den Roth Wärmepumpensystemen. Die Energieverteilung übernehmen die Roth Flächen-Heiz- und Kühlsysteme, die aufgrund der Niedertemperaturanwendung ein idealer Partner für Wärmepumpen sind. Der Bau wird dieses Jahr noch fertiggestellt.


Roth Plastic Technology produziert seit 2017 klimaneutral. Von links nach rechts: Hartmut Gojdka (Umweltmanagementbeauftragter Roth Werke), Christin Roth-Jäger (Geschäftsführerin Roth Werke), Herbert Blodig, Dr. Anne-Kathrin Roth und Sebastian Herrmann, Mitglieder der Geschäftsleitung Roth Plastic Technology. (Foto: Roth Werke)


Roth Plastic Technology produziert seit 2017 klimaneutral.
(Fotos: Roth Werke)

 

Pressebericht im PDF-Format

PDF Zertifikat CO2-Kompensation 2016

Link zum Bericht auf kunststoff-magazin.de

 

 

Familienunternehmen Roth feiert 70. Geburtstag - Buchvorstellung, historische Ausstellung eröffnet

30.10.2017

Das Familienunternehmen Roth feierte 70-jähriges Bestehen im Roth Atrium in Dautphetal. Eingeladen waren Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur der Region. Die Unternehmerfamilie Roth nahm die Besucher in Empfang, die Begrüßungsansprache hielt Claus-Hinrich Roth. Anlässlich der Jubiläumsfeier eröffnete Roth die Ausstellung „70 Jahre Roth – historische Meilensteine“. Ein weiteres Highlight der Veranstaltung war die Vorstellung des Buchs „Vom Handwerksbetrieb zum Weltmarktführer – ein Leben für das Familienunternehmen“ von Manfred Roth. 

Dr. Anne-Kathrin Roth stellte das Buch ihres Vaters dem Publikum vor. Der Unternehmer beschreibt darin die Entwicklung von der Gründung des Handwerksbetriebs durch seinen Vater Heinrich Roth, über seinen Firmeneintritt, bis hin zum dynamischen Industrieunternehmen mit führenden Technologien und Marktpositionen. Das Werk legt dar, wie Innovationen und strategische Weichenstellungen die positive Entwicklung von Roth bis zur Weltmarktführerschaft in den Segmenten Energiespeichersysteme, Flächen-Heiz- und Kühlsysteme sowie Composite-Technologien begründet haben. Der Marburger Professor Eberhard Dülfer schrieb das Vorwort des Buchs. Darin sagt er: „Manfred Roths Lebenswerk ist das beste Beispiel für eine sachgerechte, fachlich und personell erfolgreiche mittelständische, zugleich aber polyglobe Unternehmenspolitik, die auch die Basis für eine kontinuierliche Fortführung in Familie und Unternehmen geschaffen hat.“ Mit Professor Eberhard Dülfer war Manfred Roth seit Anfang seines Studiums der Volkswirtschaftslehre an der Marburger Philipps-Universität bis zu Dülfers Tod im Jahr 2016 eng verbunden. Dr. Anne-Kathrin Roth hob hervor: „Das Buch schließt mit einem positiven Ausblick in die Zukunft. Roth ist ein gesundes und krisenfestes mittelständisches Unternehmen in der Gebäude- und Industrietechnik. Es verfügt weltweit über 27 Produktions- und Vertriebsunternehmen sowie zahlreiche Repräsentanzen. Die sechs Sparten mit weltweit führenden Technologie- und Marktstellungen lassen auch zukünftig positive Umsatz- und Ergebnisentwicklungen erwarten. Roth bleibt weiterhin eine starke Leistungs- und Wertegemeinschaft und ist für die Zukunft gerüstet.“

Manfred Roth erklärte im Dialog mit seiner Tochter: „Ich hatte die beste Aufgabe meines Lebens erhalten – nämlich das eigene Familienunternehmen zu entwickeln. Schon lange fühlte ich eine innere Verpflichtung, die Geschichte unseres Unternehmens festzuhalten und bin glücklich, dies mit meinem Buch realisiert zu haben. Besonders freue ich mich, dass die Zukunft unseres Familienunternehmens gesichert ist. Meine Kinder bekennen sich zum Unternehmen und haben als geschäftsführende Gesellschafter bedeutende Leitungsaufgaben übernommen. Roth wird auch in der nächsten Generation ein Familienunternehmen bleiben.“

70 Jahre Roth – historische Meilensteine
Die historische Ausstellung „70 Jahre Roth – historische Meilensteine“ eröffnete Christin Roth-Jäger. Der Weg durch die Ausstellung nimmt Besucher mit auf eine Zeitreise. Sie beginnt mit dem Ursprungsprodukt, dem Kesselofen, geht weiter über die Heizöltanks, das Bad im Schrank, die ersten Solarkollektoren, die Fußbodenheizung bis hin zur Expansion in Kunststoff, Hydraulik und Composite Technologien. Historische Produkte, Hintergrundinformationen zur jeweiligen Zeit sowie ein Oldtimer – ein Opel P4 - wie ihn Firmengründer Heinrich Roth für seine ersten Geschäftsfahrten nutzte, machen die Zeitreise authentisch. Christin Roth-Jäger erklärte: „Die Ausstellung wird von unseren Auszubildenden präsentiert. Wir freuen uns sehr, dass unsere Jüngsten nach dem Motto ‚Begegnung zweier Jahrhunderte‘ unsere Ausstellung lebendig werden lassen.“



Ein Highlight der Ausstellung ist ein Opel P4, wie ihn der Unternehmensgründer Heinrich Roth für
Geschäftsreisen nutzte.

Diversifikation bietet Krisenresistenz und Wachstumschancen
In seinem Vortrag ‚70 Jahre Roth aus Unternehmenssicht‘ beschrieb Matthias Donges, Chief Executive Officer (CEO), die Diversifikationsstufen des Roth Familienunternehmens. Die ausgewogene Diversifikation biete Krisenresistenz und Wachstumschancen, so Matthias Donges. Ihn bewegte die Frage, ob 70 Jahre ein hohes Alter für ein Unternehmen sei und verwies auf die Ökonomen Christian Stadler und Philip Wältermann, die erfolgreiche Unternehmen in Europa analysiert haben. Sie stellten fest, dass das Durchschnittsalter europäischer Unternehmen 12,3 Jahre ist. Gemessen daran sei Roth ein sehr „altes“ Unternehmen. Matthias Donges erklärte: „Unternehmen dürfen alt werden, wenn sie ihre Dynamik nicht verlieren. Mit Blick auf Roth heißt das, ja, wir sind schon 70 Jahre, aber kein bisschen müde und immer noch voller Energie.“ Er führte in seinem Vortrag weiter aus: „Roth wurde von der Inhaberfamilie vorsichtig und bedacht entwickelt. Die Diversifikation erfolgte in verwandte und ergänzende Bereiche und Technologien. Gute Erfindungen wurden meist erfolgreich vermarktet. Fehler, die nicht ausbleiben können, führten zu Verbesserungen und konsequenten Korrekturen. Letztlich dominieren die Erfolge die Misserfolge deutlich. Sonst würde Roth heute nicht mehr bestehen oder wäre nicht mehr in der Hand der Gründerfamilie.“

Anerkennung fand das Familienunternehmen im Rahmen der Jubiläumsfeier durch Grußworte und Vorträge von Andreas Tielmann, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill sowie von Dr. Thomas Schäfer, hessischer Finanzminister und dem Dautphetaler Bürgermeister Bernd Schmidt. Tielmann beleuchtete die Bedeutung des Familienunternehmens Roth für die Region.

Feier für Mitarbeiter mit Angehörigen
Den siebzigsten Geburtstag des Unternehmens feierte Roth zudem mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie ihren Angehörigen. Die Geschäftsführung lud zu einem Fest mit einem bunten Programm ein – rund 700 Gäste kamen. Es gab Auftritte des Buchenauer Spielmannzugs, der Hinterländer Werkstätten, der Roth Band sowie eines Zauberers. Für Kinder bot die Feier eine Hüpfburg, Schminken und eine Bastelecke mit Motiven aus Kunststoff wie Monde, Autos und Herzen, die der Hersteller eigens dafür gefertigt hat. Musik von DJ Becker rundete das Fest ab. An einem Solar-Energiestand informierte der Landkreis Marburg-Biedenkopf unter Leitung des Energiecoachs Erich Weber die Möglichkeiten der erneuerbaren Energien für das Eigenheim.

Spende für Aktionsfonds für Kinder
Anlässlich des Jubiläums unterstützen die Familie Roth und die Roth Mitarbeiter den Aktionsfonds für Kinder im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Der Aktionsfonds für Kinder ist ein lokales, soziales Bündnis, das sich für die Kinder im Landkreis einsetzt. Er hat sich zum Ziel gesetzt, Kindern und ihren Familien in und aus sozialen Notlagen zu helfen. Der Aktionsfonds für Kinder unterstützt Kinder in individuellen Notlagen, aber auch mit nachhaltig angelegten Maßnahmen wie etwa mit dem Projekt „Schuhe für den Schulweg“ – ein Kooperationsprojekt mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Marburg-Biedenkopf und dem Schuhfachhandel im Landkreis Marburg-Biedenkopf.

 

 

 

 

Effizienz und Umweltschutz - Weniger Energie für besseres Spritzgießen

10.10.2017


 

Auszubildende bei Roth Industries erhalten ihre Facharbeiterbriefe

28.08.2017

Insgesamt 16 Auszubildende aus Unternehmen der Roth Industries feierten den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung. Personalleiter Michael Donges überreichte am 23. August 2017 im Rahmen der Feier die Facharbeiterbriefe und zusätzlich Prämien in Höhe von 1.350 Euro für die erbrachten Leistungen. Er gratulierte den Facharbeitern und beglückwünschte sie zu ihrem Erfolg. 

Bei Roth Composite Machinery in Steffenberg schlossen Joshua Gröner und Kevin Max Keßler ihre Ausbildung als Industriemechaniker ab. Fabian Strobel beendete seine Ausbildung als technischer Produktdesigner. Bei Roth Hydraulics in Biedenkopf absolvierte Pascal Harjes die Ausbildung als Zerspanungsmechaniker und Johannes René Klingelhöfer als Elektroniker. Bei Roth Plastic Technology in Wolfgruben beendeten Björn Beuermann, Annabelle Herterich und Patrick Stehula ihre Ausbildung als Verfahrensmechaniker. Nico Schneider absolvierte die Ausbildung als Fachlagerist. Bei Roth Werke in Buchenau schlossen Erol Cam und Florian Schmidt als Industriekaufmänner die Ausbildung ab. Fachlagerist wurden Nico-Andreas Fischer und Mark William Molnar. Die Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik beendeten Julia Linda Kotas und Tim Christian Schacherl. Daniel Henkel schloss seine Ausbildung als Industriemechaniker ab. Alle Facharbeiter erhielten Arbeitsangebote oder setzen ihre Berufsausbildung mit weiterführenden Ausbildungen sowie Studium Plus im Familienunternehmen fort.

Claus-Hinrich Roth gratulierte im Namen der Unternehmerfamilie Roth und lobte die hervorragenden Ergebnisse. Die Ausbilder aus den Roth Unternehmen, Betriebsratsvorsitzender Ralf Freund und Nikolas Plack von der Jugendvertretung schlossen sich der Gratulation an und würdigten die Leistungen. „Alle Facharbeiter zeigten in ihrer Ausbildung ein hohes Maß an Eigeninitiative sowie Leistungs- und Verantwortungsbereitschaft. Wir sind stolz darauf, dass die Kombination aus unserem etablierten Ausbildungskonzept und dem Engagement der Auszubildenden solche Erfolge ermöglicht“, erklärte Michael Donges. Zusätzlich zur Prämienauszahlung erhielt jeder Auszubildende im Rahmen der Veranstaltung ein kleines Präsent.

Die ideale Kombination aus Theorie und Praxis
Die gewerblichen Auszubildenden erhalten in der hauseigenen, zentralen Ausbildungswerkstatt der Roth Industries intensive theoretische und praktische Wissensvermittlung durch engagierte Ausbilder. Dieses Rüstzeug qualifiziert die Berufseinsteiger für die Ansprüche im täglichen betrieblichen Geschehen.
Die kaufmännischen Auszubildenden durchlaufen anhand eines betrieblichen Ausbildungsplanes die kaufmännischen Abteilungen. Dort steht das praxisbezogene Wissen im Vordergrund. Abgerundet wird dies mit Betriebsunterricht, in dem Berufsschulthemen aufgearbeitet und Zwischen- und Abschlussprüfungen vorbereitet werden.

Ganzheitliche Werksrahmenplanung für Standorterweiterung

22.08.2017



Roth heißt neue Auszubildende willkommen

17.08.2017

Die Auszubildenden des neuen Jahrgangs sind seit 1. August 2017 auf dem Ausbildungspfad in den Roth Unternehmen. Geschäfts- und Personalleitung, Ausbilder, Betriebsrat sowie Jugend- und Auszubildendenvertretung empfingen die Berufsanfänger. Insgesamt 31 junge Menschen starteten ins Berufsleben. 

Darunter sind Auszubildende als Elektroniker, Fachlageristen, Industriekaufleute, Industrie-, Verfahrens- und Zerspanungsmechaniker, eine technische Produktdesignerin sowie ein Jahrespraktikant. Insgesamt befinden sich zum diesjährigen Ausbildungsstart etwa 75 Auszubildende und Studenten „Studium Plus“ in der Ausbildung bei dem Familienunternehmen. Die Berufseinsteiger absolvieren ihre Ausbildung bei Roth Composite Machinery in Steffenberg und Burgwald, Roth Hydraulics in Eckelshausen, Roth Plastic Technology in Wolfgruben, Roth Umwelttechnik in Bischofswerda sowie Roth Werke in Buchenau. Vier der neuen Auszubildenden fingen bei dem Roth Tochterunternehmen Becker Plastics in Datteln an. Bei guten Leistungen bietet Roth den Auszubildenden die Möglichkeit, einen Teil der Ausbildung in einem Roth Unternehmen im Ausland zu absolvieren.

Hohe Ausbildungsquote
Roth bietet mit einer Ausbildungsquote von rund zehn Prozent überdurchschnittlich viele Ausbildungsplätze mit vielen Weiterbildungsmöglichkeiten. Die Übernahmequote in ein Arbeitsverhältnis nach der Ausbildung liegt zurzeit bei über 90 Prozent.

Die ideale Kombination aus Theorie und Praxis
Die gewerblichen Auszubildenden erhalten in der hauseigenen, zentralen Ausbildungswerkstatt der Roth Industries intensive theoretische und praktische Wissensvermittlung durch engagierte Ausbilder. Dieses Rüstzeug qualifiziert die Berufseinsteiger für die Ansprüche im täglichen betrieblichen Geschehen.
Die kaufmännischen Auszubildenden durchlaufen anhand eines betrieblichen Ausbildungsplanes die kaufmännischen Abteilungen. Dort steht das praxisbezogene Wissen im Vordergrund. Abgerundet wird dies mit Betriebsunterricht, in dem Berufsschulthemen aufgearbeitet und Zwischen- und Abschlussprüfungen vorbereitet werden.

  

Klip – und klar! Roth Plastic Technology Turnkey-Anlag  - Arburg Today Ausgabe 64 / 2017 Seite 20

01.07.2017

Roth Gesundheitstag informiert über Ernährung

02.05.2017

Zum vierten Mal bot Roth Industries in Buchenau einen Gesundheitstag für Mitarbeiter an. Während im letzten Jahr das Thema Suchtgefahren im Fokus stand, informierte der Arbeitgeber am 25. April 2017 über den Einfluss der Ernährung auf die Gesundheit und das Wohlbefinden. 

Das Unternehmen hat die Mitarbeiter der Roth Werke in Dautphetal-Buchenau, Roth Composite Machinery in Steffenberg, Roth Hydraulics in Biedenkopf-Eckelshausen und Roth Plastic Technology in Dauphetal-Wolfgruben eingeladen. Die Arbeitnehmer konnten sich an mehreren Info-Ständen im Roth Atrium kostenlos rund um das Thema Ernährung informieren. Es gab jede Menge Tipps und Angebote für eine gesundheitsfördernde und genussvolle Ernährung.
Wie das ESG Institut für Ernährung, Sport und Gesundheitsmanagement aus Essen aufzeigt, wird in Zeiten ständiger Erreichbarkeit, kurzer Terminvorgaben und hoher Leistungsbereitschaft oft auf die richtige Ernährung verzichtet. Die Folge sei, dass zu viel, zu süß, zu fett sowie zu salzig gegessen und zu wenig oder zu süß getrunken werde. Eine Lebensmittelausstellung am Stand des ESG Instituts vermittelte den Roth Mitarbeitern Wissenswertes über Zucker und Fette. An einer Smoothie-Bar gab es frisch zubereitete Mixgetränke aus Obst, Gemüse und Fruchtsäften.

Der Stand der Krankenkasse Barmer bot eine Trinkberatung inklusive eines Trinkfahrplans. Man konnte sein Trinkverhalten ermitteln und sich in einer Getränkeausstellung über den Vitamin- und Mineralstoffgehalt von Getränken informieren. Die Gesundheitskasse AOK hatte das Thema „Antioxidantien“ im Fokus – sie gelten als Radikalfänger. Eine Ernährung, die Antioxidantien wie Vitamine, Beta-Carotin, Flavonoide oder Selen beinhaltet, wirkt sich demnach positiv auf die Gesundheit aus, da sie das Abwehrsystem unterstützten. Bei dem sogenannten Biozoom-Bodycheck am Info-Stand der AOK konnte man das eigene Niveau der Antioxidantien und damit die Ausprägung der Abwehrkräfte überprüfen. Der Betriebsärztliche Dienst bot zudem Blutzucker-, Cholesterin- und Blutdruckmessungen. Um die gesunde Ernährung und ausreichendes Trinken für den weiteren Arbeitstag der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sicherzustellen, stellte Roth Wasserflaschen und Obstkörbe bereit.

 

Roth Personalleiter Michael Donges hob hervor: „Gesundes Essen und Trinken hält fit und hilft, den Anforderungen im Berufsalltag positiv zu begegnen sowie das individuelle Wohlbefinden zu verbessern. Wir wollen unsere Mitarbeiter dabei unterstützen, verantwortungsvoll mit Ernährung und Gesundheit umzugehen.“

Auszubildende bei Roth Industries erhalten ihre Facharbeiterbriefe

22.03.2017

Acht Auszubildende aus Unternehmen der Roth Industries feierten den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung. Personalleiter Michael Donges überreichte am 7. März 2017 im Rahmen der Feier die Facharbeiterbriefe und zusätzlich Prämien in Höhe von 800 Euro für die erbrachten Leistungen. Er gratulierte den Auszubildenden von Roth Composite Machinery, Roth Hydraulics, Roth Plastic Technology sowie Roth Werke und beglückwünschte sie zu ihrem Erfolg. 

Bei Roth Composite Machinery in Steffenberg schloss Jonas Becker seine Ausbildung als Elektroniker ab und Jan Marius Metzger sowie Joshua Schwarz beendeten ihre Ausbildung als Industriemechaniker. Bei Roth Hydraulics in Biedenkopf absolvierte Yavuz Yildirim die Ausbildung als Zerspanungsmechaniker. Bei Roth Plastic Technology in Wolfgruben beendete Fabian Paul die Ausbildung als Industriemechaniker und Michael Wagner als Elektroniker. Bei den Buchenauer Roth Werken schlossen Benjamin Keßler als Elektroniker und Lena Ortmüller als Industriekauffrau die Ausbildung ab. Alle Facharbeiter erhielten Arbeitsangebote im Roth Familienunternehmen.

Personalleiter Michael Donges gratulierte den neuen Jungfacharbeitern im Namen der Gesellschafter und der Geschäftsführung. Die Ausbilder aus den Roth Unternehmen, Betriebsratsvorsitzender Ralf Freund und Nikolas Plack von der Jugendvertretung schlossen sich der Gratulation an. Gemeinsam würdigten sie die Leistungen. „Alle Facharbeiter zeigten in ihrer Ausbildung ein hohes Maß an Eigeninitiative sowie Leistungs- und Verantwortungsbereitschaft. Wir sind stolz darauf, dass die Kombination aus unserem etablierten Ausbildungskonzept und dem Engagement der Auszubildenden solche Erfolge ermöglicht“, erklärte Michael Donges. Zusätzlich zur Prämienauszahlung erhielt jeder Auszubildende im Rahmen der Veranstaltung ein kleines Präsent. 

Pressebericht Manager-Magazin, Ungenutzte Potenziale in vielen Betrieben

09.02.2017